Alle Artikel in: Solar

Perovskit-Kristalle in einer künstlerischen Darstellung. Visualisierung: Christiane Kunath (PM TUD, Cfaed)

TU Dresden findet Qualitäts-Booster für Perowskit-Solarzellen

Elektronikzentrum cfaed: Hersteller müssen bei Produktion den Anti-Lösungsmittel-Einsatz besser kontrollieren Dresden, 26. März 2021. Ein Forscherteam um Prof. Yana Vaynzof von der TU Dresden hat einen Weg gefunden, um die Ausschussrate bei der Produktion hocheffizienter Perowskit-Solarzellen zu senken: Schuld an der bisher stark schwankenden Qualität dieser neuen Generation von Sonnen-Energiesammlern sind demnach spezielle Anti-Lösungsmittel. Das haben die TU Dresden und dessen Exzellenz-Zentrum für fortgeschrittene Elektronik Dresden (Cfaed) mitgeteilt, in dem die Physikerin die Forschungsgruppe für „Neuartige Elektronik-Technologien“ leitet.

Über die Klimastation und Bodenfeuchtigkeitssonden erhalten die Wissenschaftler Informationen zu Luftfeuchtigkeit, Lufttemperatur, Windstärke und Niederschlag. foto: Marx für die HTW

Helfen Solarenergiewerke gegen Dürren?

HTW Dresden untersucht Bodenschutz durch Photovoltaik-Module Dresden/Werneuchen, 8. März 2021. Angesichts der jüngsten Dürren in Deutschland wollen Dresdner Ingenieure und Ingenieurinnen in einem großen Solarenergiewerk in Brandenburg nun austesten, ob großflächig verteilte Photovoltaik-Module womöglich den Boden darunter davor bewahren, völlig auszutrocknen. Das hat die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden angekündigt.

Ganze Glasfassaden vbon Hochhäusern sollen künftig Sonnenstrom produzieren. Foto: AGC Glass Europe

Neues Recycling-Verfahren für Solarmodule ausgezeichnet

Sachsen und Koreaner gewinnen Silber und Alu aus alten Photovoltaik-Anlagen zurück Freiberg, 7. Februar 2021. Sächsische und koreanische Ingenieure haben einen Weg gefunden, Zinn, Silber und Aluminium aus alten Solarmodulen zurückzugewinnen. Das Bundeswirtschaftsministerium hat diese Entwicklung nun als Kooperationsprojekt des Jahres 2020 im „Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM) ausgezeichnet. Beteiligt waren die „Luxchemtech GmbH“ aus Freiberg, das „Korea Institute of Industrial Technology“ (Kitech) und das südkoreanische Unternehmen „TSM. Co. Ltd.“, teilte das sächsische Wirtschaftsministerium mit.

Dr. Philipp Kratzert. Foto: Solarwatt

Solarwatt Dresden arbeitet an stärkeren Solar-Modulen und –Zellen

Physiker Kratzert wechselt von Solibro zu Solarwatt Dresden, 25. November 2020. Solarwatt Dresden will leistungsstärkere Solarmodule auf den Markt bringen und eine neue Generation von Photovoltaik-Zellen einsetzen. Um diese Projekte zu forcieren, hat das Dresdner Technologieunternehmen nun den promovierten Physiker Philipp Kratzert vom Dünnschicht-Solarunternehmen „Solibro“ aus Bitterfeld-Wolfen übernommen und ihn als Solarmodul-Entwicklungschef angeheuert. Das geht aus einer Solarwatt-Mitteilung hervor.

Photovoltaik-Modul-Produktion bei Solarwatt Dresden. Foto: Solarwatt

Energiesammler aus Dresden gefragt: Solarwatt wächst um 40 %

100 neue Jobs in diesem Jahr Dresden, 8. Oktober 2020. Wegen der wachsenden Nachfrage nach seinen Solarmodulen, Batterien und Energiesystemen ist „Solarwatt“ kräftig gewachsen. Ende Dezember wird das Dresdner Umwelttechnik-Unternehmen voraussichtlich ein Umsatzplus von 40 Prozent für das Jahr 2020 abrechnen können und insgesamt 100 neue Jobs geschaffen haben. Das hat Solarwatt heute mitgeteilt.

Photovoltaik-Modul-Produktion bei Solarwatt Dresden. Foto: Solarwatt

Solarwatt macht trotz Corona gute Geschäfte

Solarmodule aus Dresden gefragt – 60 Prozent mehr Umsatz Dresden, 27. April 2020. Trotz der Corona-Krise und der ohnehin schwächelnden Weltwirtschaft hat Solarwatt Dresden im ersten Quartal 2020 etwa 60 Prozent mehr Umsatz erwirtschaftet als vor einem Jahr. Die Auftragseingänge legten sogar um 140 Prozent zu. Das hat das Dresdner Photovoltaik-Unternehmen heute mitgeteilt.

Photovoltaik-Modul-Produktion bei Solarwatt Dresden. Foto: Solarwatt

Naht eine Renaissance für die deutsche Solarindustrie?

Solarwatt-Chef Neuhaus: Deutschland kann den Anschluss jetzt wiedergewinnen Dresden, 19. März 2020. Fast eine Dekade nach der großen Solarkrise, die eine ganze Branche in der Bundesrepublik mit rund 100.000 Jobs dahinraffte, ist die Zeit reif für eine Renaissance der deutschen Photovoltaik-Industrie. Davon ist Detlef Neuhaus, Geschäftsführer von Solarwatt Dresden, überzeugt: „Wir haben jetzt ein Zeitfenster von vielleicht drei bis fünf Jahren, um den Anschluss wieder zu erlangen“, sagt er. „Dann schließt sich dieses Fenster.“

Photovoltaik-Modul-Produktion bei Solarwatt Dresden. Foto: Solarwatt

Solarwatt baut Solarmodul-Fabrik in Dresden aus

Unternehmen investiert zehn Millionen Euro und schafft neue Jobs Dresden, 6. März 2020. Wegen wachsender Aufträge investiert „Solarwatt“ zehn Millionen Euro, um künftig mehr Photovoltaik-Module in seiner Fabrik in Dresden fertigen zu können. Außerdem stellt das Unternehmen in diesem Jahr 100 zusätzliche Mitarbeiter ein. Das hat Solarwatt-Chef Detlef Neuhaus heute angekündigt.

Sonneneruption im März 2004 - solche Fotos werden im FITS-Format gespeichert. Abb.: ESA/NASA

Solarfirma CTF plant Pilotanlage in Dresden

Forschungszentrum zieht in Technopark Nord Dresden, 7. Januar 2020. Der Solarmodulfabrik-Ausrüster „CTF Solar“ verlegt sein Dresdner Forschungszentrum von der Wetterwarte in den Technopark Nord. Das hat das Immobilien-Unternehmen „BNP Paribas Real Estate“ mitgeteilt, das bei der Objektsuche nach eigenen Angaben behilflich war.