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Communardo übernimmt Scolution und Bitvodoo

Dirk Röhrborn ist im Vorstand von "Silicon Saxony" und leitet das Software-Unternehmen "Communardo" in Dresden. Foto: Bitkom
Dirk Röhrborn leitet „Communardo“ in Dresden. Foto: Bitkom

Dresdner streichen bei der Gelegenheit „Software“ aus dem Unternehmens-Namen

Dresden, 26. April 2024. Communardo Dresden ist auf Einkaufstour: Erst hat das Unternehmen die Schweizer Softwarefirma „Bitvodoo“ übernommen und nun auch den informationstechnologischen Dienstleister „Scolution“ aus Schwäbisch Hall. Das hat Communardo mitgeteilt.

Unternehmen sieht sich als Berater für neue Arbeitsstile

Die Akquisen sind Teil einer Strategie der Dresdner, sich von einer Software-Schmiede hin zu einem Beratungs-Dienstleister für „moderne Arbeit“ – neudeutsch gern „Modern Work“ oder „New Work“ genannt – zu entwickeln. Darunter fassen Vermarkter unter anderem Heimarbeit (aus rechtlichen und finanziellen Gründen auch als „mobile Arbeit“ bezeichnet), oft wechselnde Kollektive aus tendenziell eher wenigen Festangestellten und vielen Freiberuflern und KIs, Videokonferenzen und digitale Zusammenarbeit. Äußerlich schlägt sich das gewandelte Geschäftsmodell nun auch in einer Namensänderung nieder: Statt „Communardo Software GmbH“ nennt sich das Unternehmen nun „Communardo GmbH“ – und sieht sich auf Wachstumskurs.

Software bleibt „wichtiger Baustein“

„Die Umbenennung zeigt, welche Rolle wir schon heute in den Projekten für Modern Work unserer Kunden einnehmen“, betont Communardo-Chef Dirk Herborn. „Wir beschränken uns nicht nur auf die Bereitstellung von Softwarelösungen, sondern stehen unseren Kunden beratend in komplexen Projekten zur Seite.“ Software bleibe freilich „ein wichtiger Baustein“ für die Communardo-Tätigkeit, ergänzt der zweite Geschäftsführer Tino Beyer.

Communardo entstand 2001 als Ausgründung aus der heutigen Telekom MMS in Dresden. Heute beschäftigt das Unternehmen laut eigenen Angaben über 280 Menschen an zehn Standorten in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Albanien.

Autor: Oiger

Quellen: Communardo, Oiger-Archiv, Siller Consulting, Future Sax

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger