Alle Artikel in: Automobilindustrie

Das Fraunhofer-Keramikinstitut IKTS hat in Dresden solche Kermaik-Stapel für Hochtemperatur-Brennstoffzellen entwickelt. Diese Mini-Kraftwerke sollen nun zum Beispiel in Indien eine dezentrale Stromversorgung sichern. Foto: Heiko Weckbrodt

Alkohol-Autos auf der Agenda

TU Chemnitz will Brennstoffzellen entwickeln, die mit Methanol zu betanken sind Chemnitz, 13. Januar 2020. Dem russischen Wolga sagte man gern nach, man könne ihn auch mit Wodka betanken – nur sei dies eine Verschwendung. Ähnliches hat die TU Chemnitz nun vor: Unter Führung des Lehrstuhls „Materialien für innovative Energiekonzepte“ von Professor Marc Armbrüster wollen sechs Forscherteams hier gemeinsam eine Brennstoffzelle entwickeln, die mit Methanol – Holzalkohol – betankt werden kann. Das hat die Uni Chemnitz heute angekündigt.

Neue Kuka-Roboter und andere Ausrüstungen für Zwickau: Volkswagen investiert ingesamt 1,2 Milliarden Euro, um sein Werk in Zwickau auf Elektroauto-Produktion umzurüsten. Foto: Volkswagen

Autokrise bremst Deutschland aus

Probleme kosteten die Bundesrepublik 0,75 % Wirtschaftswachstum, schätzt Ifo. München, 13. Januar 2020. Die Probleme der deutschen Autoindustrie haben das deutsche Wirtschaftswachstum im Jahr 2019 um 0,75 Prozent gedämpft. Das hat das Ifo-Institut aus München heute eingeschätzt. Insgesamt war die deutsche Wirtschaft im vergangenen Jahr nur um etwa 0,5 Prozent gewachsen, stand zeitweise sogar vor einer Rezession.

Ladepunkt für Elektroautos an der Volkswagen-Manufaktur Dresden. Foto: Rolf Jaegers für VW Sachsen

VW hat 200 Ladepunkte für Elektroautos in Sachsen installiert

Doppelt so viele sind bis Ende 2020 geplant Dresden/Zwickau, 30. Dezember 2019. Volkswagen hat in Sachsen nun seinen 200. Ladepunkt für Elektroautos in Betrieb genommen. Doppelt soviele, also 400 allein im Freistaat, sollen es bis zum Jahresende 2020 werden. Das hat der Autokonzern heute mitgeteilt. All diese „Tankstellen“ für Elektroautos speist das Unternehmen laut eigenen Angaben mit Sonnenstrom oder aus anderen erneuerbaren Energiequellen.

Ein Beispiel für das Auto-Innendesign der Zukunft zeigt dieses "Demo-Car" der Firma Marquardt. Es hat eine 3D-Echtglaskonsole, interaktive Bedienelemente und Lichtleiste mit integrierter Touchfolie. Visualisierung: Marquardt, bereitgestellt durch TU Chemnitz

Wohnzimmer auf Rädern mit Auto-Doktor an Bord

Chemnitzer Forscher analysieren Fahrgastraum der Zukunft: Mehr Komfort für alle, mehr Aufenthalts-Qualität und Gesundheits-Überwachung erwartet Chemnitz, 18. Dezember 2019. Künftige Autos werden von innen deutlich anders sein als heute: Sie werden wärmer wirken, langlebiger und geräumiger. Sie werden mehr nicht mehr so stark auf einen Fahrer ausgerichtet sein, sondern allen Passagiere Komfort, Unterhaltung und Vernetzung offerieren. Künstliche Intelligenzen werden die Aufmerksamkeit der Fahrgäste überwachen und auf Wunsch gesundheitliche Routinetests im Hintergrund erledigen. Das sind nur einige von über 100 technologischen Einzeltrends, die Forscher des „Chemnitz Automotive Institutes“ (CATI) an der TU Chemnitz in einer Studie identifiziert haben. Im Auftrag der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG) hatten sie analysiert, wie der Fahrgastraum der Zukunft aussieht.