Alle Artikel in: Digitalisierung

Secupy-Chef Hans-Peter Weber kauft den großen Kleinen Maulwurf in der Dresdner Neustadt mit seinem NFC-Handy. Abb.: hw

Mehrheit zahlt an der Kasse wenigstens manchmal mit Handy oder Uhr

Digitales Zahlen mit Mobilgeräten beginnt sich durchzusetzen Berlin, 24. Juni 2024. Digitales Bezahlen ohne Bargeld oder Karte setzt nun auch in Deutschland langsam durch: 59 Prozent der Bundesbürger haben in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal an der Kasse mit Smartphone oder Smartwatch kontaktlos bezahlt. Das berichtet der deutsche Digitalverband „Bitkom“ und stützt sich dabei auf eine Umfrage seiner Tochter „Bitkom Research“. Rechne Kredit- oder Bankkarten hinzu, seien es sogar 98 Prozent, die zumindest hin und wieder im Geschäft kontaktlos bezahlen.

Die Robotiker der TU Chemnitz haben gemeinsam mit Edeka einen Mini-Supermarkt in ihren Laboren nachgebaut, um hier Einkaufsroboter zu entwickeln und zu testen. Foto: Heiko Weckbrodt

Präsenz-Läden sollen mit Internethandel verschmelzen

Bitkom-Verband sieht Zukunft der Internet-Geschäfte in augmentierten Angeboten Berlin, 16. Juni 2024. Durch Corona, hohe Mieten, Parkplatzmangel und -kosten, eine Hinwendung der Kunden zum Internethandel, weniger Laufkundschaft durch mehr Heimarbeit und weitere Faktoren sind viele Innenstädte in den vergangenen Jahren in vieler Hinsicht verödet: Einst florierende Kaufhäuser haben geschlossen, auch zahlreiche kleine Läden mussten dicht machen, viele Geschäfte halten sich nur für Monate, um dann wieder die Segel zu streichen. Von daher braucht der Innenstadt-Handel eine neue Strategie, die die Vorteile von Online- und Offline-Marktplätzen, um sich wieder eine Zukunft zu erarbeiten. Das findet jedenfalls der deutsche Digitalwirtschafts-Verband „Bitkom“ aus Berlin.

Auf der 5G-vernetzten, digitalen Baustelle arbeiten Mensch und Maschine effizienter und machen weniger Fehler, hoffen die Forscher der TU Dresden, Foto: Oliver Koch für die TUD

„Digitale Transformation des Gebäudesektors drängt“

Bitkom: Digitalisierung kann Ökobilanz der Bauwirtschaft spürbar verbessern Berlin/Dresden, 25. Mai 2024. Die Bau- und Gebäudewirtschaft sollte rasch mehr digitale Technologien nutzen, um die ökologische Bilanz deutscher Immobilien zu verbessern. Große Effizienzpotenziale hat vor allem der Einsatz von Bau-Informationsmodellen (BIM) und „Digitalen Zwillingen“ ganzer Gebäude. Darauf hat der deutsche Digitalwirtschaftsverband „Bitkom“ aus Berlin hingewiesen.

Roboterin im Futurium Berlin. Foto: Heiko Weckbrodt

Fraunhofer baut in Dresden ein Forschungszentrum für lernfähige Fabriken

38 Millionen Euro teures „CPS“ soll Robotern u.a. Maschinen kognitive Fähigkeiten einpflanzen Dresden, 23. Mai 2024. Roboter, Fräsmaschinen, industrielle 3D-Drucker und ganze Fabriken sollen künftig imstande sein, fortlaufend von Menschen zu lernen, sich selbst zu steuern, nach eigenen Fehlern nach zu korrigieren und sich ständig anzupassen. An solchen „kognitiven Produktionssystemen“ (CPS) wollen Fraunhofer-Ingenieure in einem neuen Forschungszentrum in Dresden forschen. Heute haben sie gemeinsam mit Politikern den offiziellen Grundstein für den 38 Millionen Euro teuren CPS-Komplex nahe am Dresdner Uni-Südcampus gelegt.

Eine Künstliche Intelligenz fahndet ab sofort mit 300 Sensoren nach urbanen Hitzeinseln in Dresden. Visualisierung: Dall-E,, bearbeitet (hw)

Hacker-Hilfe gegen Hitze und Hochwasser gefragt

Stadt und Staatskanzlei laden zum Hackathon „Cool down – Hack die Extreme“ nach Dresden Dresden, 18. Mai 2024. Um mit extremer Hitze wie auch mit Fluten künftig besser klar zu kommen, bemühen sich die Stadt Dresden und die sächsische Staatskanzlei um Hacker-Hilfe: Sie richten vom 24. bis 26. Mai unter dem Motto unter dem Motto „Cool down – Hack die Extreme“ das „Open Data Camp 2024“ in der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden aus. Tüftler, Software-Ingenieure, Hacker, Studenten und andere Kreative sollen dort gemeinsam digitale Lösungen finden, mit denen sich Großstädte besser an den Klimawandel anpassen können.

Christoph Jentzsch. Foto: Corpus.Venture

Kleinanleger als digitaler Risikokapitalist

Tokenize.it aus Mittweida will mit Sicherheits-Token die Internetschwarm-Investitionen in junge Unternehmen erleichtern Mittweida, 6. Mai 2024. Damit junge Unternehmen künftig leichter Klein-Kapitalanlager aus dem Internetschwarm gewinnen können, hat die sächsische Softwareschmiede „Tokenize.it“ nun darauf spezialisierte Plattform im Netz freigeschaltet. Das hat das Unternehmen heute in Mittweida mitgeteilt.

Heimarbeit alias Home Office ist wieder auf dem Vormarsch - aber kommt bei neuen Stellen kaum als Lockangebot vor. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

TÜV: Mobiles Arbeiten erhöht die Gefahr von Cyberangriffen in Unternehmen

Ein Viertel der Betriebe berichtet von Sicherheitsproblemen Berlin, 2. März 2024. In deutschen Unternehmen sorgt Heimarbeit und mobiles Arbeiten für Cybersicherheitsprobleme. Das hat eine Ipsos-Umfrage unter 501 Unternehmen im Auftrag des TÜV-Verbands aus Berlin ergeben. Laut der „TÜV-Cybersicherheits-Studie 2023“ sieht etwa jedes vierte Unternehmen (26 Prozent) erhebliche IT-Sicherheitsprobleme durch mobiles Arbeiten, unabhängig von der Unternehmensgröße.

Telemedizin. Visualisierung: Dall-E

Sachsen setzt im Knast auf Telemedizin

Im Chemnitzer Gefängnis bereits rund 300 Fern-Behandlungen absolviert Chemnitz/Torgau, 26. Januar 2024. Um Gefangene auch in Zeiten von Ärztemangel medizinisch angemessen versorgen zu können, setzt die sächsische Justizministerin Katja Meier (Grüne) auf Telemedizin. Im Zuge eines Pilotprojektes bietet die beauftragte „Videoclinic“ in den Gefängnissen in Chemnitz und Torgau allgemeinärztliche, dermatologische sowie psychiatrische Sprechstunden und einen 24-Stunden-Notfalldienst durch Ärzte an, die aus der Ferne zugeschaltet sind. Die erste Zwischenbilanz fällt laut dem sächsischen Justizministerium in Dresden positiv aus.

Gigabit-Datenautobahn-Glasfaser. Visualisierung: Dall-E / hw

Chipwerker im Visier: Sachsenenergie baut Glasfasernetz im Dresdner Norden aus

Ausbau beginnt im Herbst 2024 in Hellerau, Klotzsche, Rähnitz und Wilschdorf Dresden, 15. Januar 2024. Mit Blick auf den erwarteten Zuzug weiterer Halbleiter-Fachkräfte im Dresdner Norden baut „Sachsenenergie“ sein Glasfasernetz ab dem Oktober 2024 so aus, dass es dort auch Privathaushalte mit gigabit-schnellem Internet versorgen kann. Das hat der kommunale Energieversorger heute angekündigt.

Smartphone-Spiele sind besonders beliebt. Foto: Heiko Weckbrodt

Guter Vorsatz für 2024: Jeder Zehnte will Smartphone bei Familienfeiern beiseite legen

Ingolstadt, 8. Januar 2024. Die Deutschen haben fürs neue Jahr wieder mal gute Vorsätze gefasst – darunter auch für den Umgang mit Smartphone, Rechner & Co. Laut eine Umfrage des Sicherheits-Softwareunternehmens „Kaspersky“ will beispielsweise jeder Fünfte seine Passwortsicherheit ernster nehmen und mehr Sicherheitskopien (Back-ups) seiner Daten machen. Elf Prozent möchten bei Familientreffen ganz auf das Smartphone verzichten.

Stromkabel und Energie. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

41 % planen digitale Auszeit

Bitkom hat „gute Vorsätze“ für 2024 abgefragt Berlin, 27. Dezember 2023. Facebook, Tiktok, Insta, Google, ChatGPT – die Medienschwemme aus dem Internet wird vielen zu viel: 41 Prozent der Deutschen haben sich eine digitale Auszeit fürs neue Jahr vorgenommen. Das hat der deutsche Digitalwirtschaftsverband „Bitkom“ aus Berlin erfragt.

Blick auf das Objektiv einer Spiegelreflexkamera. Foto (bearbeitet, freigestellt): Heiko Weckbrodt

Automatische Gesichts-Erkenner sollen Dieben das Leben schwer machen

Polizei schaltet nun auch in Zittau 10 Peris-Säulen scharf Zittau, 17. Dezember 2023. Um die Grenzkriminalität in Dreiländerdreieck von Sachsen, Polen und Tschechien zu drücken, hat die Polizei nun auch in Zittau sieben Peris-Kamerasäulen für die Erkennung möglicher Straftätern aufgestellt. Das hat das sächsische Innenministerium mitgeteilt.

Justitia arbeitet digital. Visualisierung: Dall-E

Sachsen testet in Zwickau die elektronische Strafakte

Pilotprojekt als Blaupause digitale Justiz- und Polizeiarbeit im ganzen Freistaat angelegt Zwickau, 4. Dezember 2023. Um Kriminelle rascher gerecht zu bestrafen und dabei den Papierkrieg in der Justiz zu mindern, haben die Richter, Staatsanwälte und Polizisten im Raum Zwickau elektronische Strafakten eingeführt. Dieses Pilotprojekt für ganz Sachsen sei ein erster wichtiger Schritt auf dem Weg zur Digitalisierung der Justiz- und Polizeiarbeit, betonten die sächsische Justizministerin Katja Meier (Grüne) und Innenminister Armin Schuster (CDU) nach einem Vor-Ort-Besuch in Zwickau.