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Wer zu wenig digitalisiert, dem läuft die Jugend davon

Bitkom-Umfrage: Unter viele Jüngere können Digitalisierungsdefizite zum Umzugsgrund werden Berlin, 1. Juni 2021. Behördengänge per Internet, kostenloses Überall-WLAN, superschnelle Glasfasernetze für die Generation „Videostreaming“, digitale Mobilitäts-Offerten: Die Corona-Krise hat der lange lahmenden Digitalisierung zwar einen neuen Schwung verpasst, doch mit abflauender Verseuchung wächst auch wieder die Gefahr, dass der Elan vielerorts wieder erlahmt. Dies aber kann sich verheerend auf die jeweilige Kommune auswirken, denn wer nicht digitalisiert, dem laufen die Jungen davon. Das geht aus einer Umfrage des „Bitkom“-Verbandes aus Berlin hervor.

Immer mehr Deutsche digitalisieren ihre Papierunterlagen. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Jeder Zweite digitalisiert seine Aktenordner daheim

Acht Aktenordner pro Kopf: Deutsche auf forciertem Elektronisierungskurs Berlin, 26. Mai 2021. Jeder Deutsche hat im Schnitt daheim acht Aktenordner voller Rechnungen Bankunterlagen, staatlichen Schreiben und ähnlichen Dokumenten stehen. Darauf reagieren die Bundesbürger nun aber auch im Privaten mit einem Digitalisierungskurs: Fast jeder Zweite (47 Prozent) scannt oder fotografiert inzwischen wenigstens einen Teil dieser Unterlagen, um sie elektronisch auf der Festplatte oder in der Rechnerwolke parat zu haben. Das hat eine Umfrage von „Bitkom Research“ unter 1004 Menschen in Deutschland ergeben.