Alle Artikel in: Internet & IoT

Hübsche Netzpräsenzen und Internet-Trends beäugt

Der Corona-Boom im Internethandel bringt eine Paketflut mit sich - und nicht immer kommen die Pakete am richtigen OPrt zur richtigen Zeit an. Foto. Heiko Weckbrodt

Mit dem Online-Boom wächst auch der Paket-Ärger

Umfrage: Boten werfen Pakete teils in die Mülltonne, auf den Balkon oder aufs Beet Berlin, 19. Januar 2021. Der Online-Handel wächst in Corona-Zeiten stark, ebenso der Arbeitsdruck für die Paketboten – mitsamt den unschönen Begleitumständen. Besonders ärgern sich die Kunden über schlecht zugestellte Pakete: Zwei Drittel der Deutschen, die Waren im Netz bestellen, haben es laut eigenen Angaben bereits erlebt, dass sie wegen Heimarbeit zu Hause waren, der Bote aber gar nicht bei ihnen geklingelt hat, sondern ihr Paket beim Nachbarn oder in einem Laden umgeleitet hat. Das geht aus einer Umfrage des deutschen Digitalwirtschaftsverbandes „Bitkom“ aus Berlin hervor.

Immer mehr Deutsche verwenden fürs Online-Banking Apps - die Autorisierung erfolgt oft per Fingerabdruck-Scanner. Foto. Heiko Weckbrodt

Immer mehr Deutsche erledigen Bankgeschäfte per App

54 % setzen auf Smartphone-Programme Berlin, 18. Januar 2021. Wer seine Banking-Geschäfte ohnehin per Internet erledigt, der macht dies inzwischen meist per App. Das hat eine Umfrage für den deutschen Digitalwirtschafts-Verband „Bitkom“ in Berlin ergeben. Demnach setzen 54 Prozent der Online-Banking-Nutzer Apps ein, um Geld zu überweisen oder ihren Kontostand einzusehen. Zum Vergleich: Im Vorjahr taten dies erst 47 Prozent und vor drei Jahren lag dieser Anteil erst bei 30 Prozent.

Zitis-Präsident Wilfried Karl unterzeichnet den Kooperationsvertrag mit dem Bitkom. Foto: Zitis

Onliner wollen mehr Polizei im Internet

Bitkom und Bundesanstalt Zitis kooperieren, um neue Angriffsmaschen früher zu erkennen Berlin, 15. Januar 2021. Cyberkriminelle sind eine wachsende Bedrohung im Netz, meinen die allermeisten Internetnutzer (94 %). Eine große Mehrheit von 90 Prozent wünscht sich daher, „dass der Staat mehr Geld in spezielle Polizeieinheiten investieren sollte, die gezielt gegen Internetkriminalität vorgehen“, teilte der deutsche Digitalwirtschafts-Verband „Bitkom“ aus Berlin mit, der sich dabei auf eine Umfrage unter 1016 Netznutzern stützt.

Das ursprüngliche Wikipedia-Logo wurde von den Wikipedianern Nohat und Paullusmagnus entworfen. Quelle: Wikimedia, CC3-Lizenz, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en

Wikipedia wird 20 – und hat Brockhaus, Britannica & Co. an die Wand gespielt

Leipziger Kommunikationswissenschaftler Pentzold: Wikipedianer sind Verantwortung gewohnt Leipzig, 13. Januar 2020. Die Internet-Enzyklopädie „Wikipedia“ ist inzwischen ähnlich zuverlässig und hat ähnlich geringe Fehlerquoten wie die Lexika der alten Schule, die noch von Wissenschaftler-Redaktionen betreut worden sind. Das hat der Leipziger Kommunikationswissenschaftler Christian Pentzold zum 20. Jahrestag der Wikipedia-Gründung eingeschätzt. „Im Allgemeinen sind die Artikel ziemlich verlässlich, oder anders gesagt: Studien haben gezeigt, dass in Wikipedia-Artikeln ebenso viele Fehler vorkommen wie in den Pendants gedruckter Kompendien“, erklärte der Professor der Uni Leipzig. „Natürlich können sich immer wieder Fehler einschleichen oder absichtlich eingefügt werden.“

Die Europäer wollen mit einem digitalen, programmierbaren Euro auf Blockchain-Basis zum Beispiel dem Facebook-Geld Diem alias Libra, aber auch dem digitalen Yuan und Bitcoin Paroli bieten. Foto: Heiko Weckbrodt

„Europa darf bei digitalen Währungen nicht abgehängt werden“

Bitkom plädiert für mehr Tempo beim digitalen Euro Berlin, 10. Januar 2020. Europa braucht einen digitalen Euro als Antwort auf Krypto-Währungen wie Bitcoin oder das geplante Facebook-Privatgeld „Diem“ alias „Libra“. Das hat der deutsche Digitalwirtschafts-Verband „Bitkom“ heute in Berlin gefordert. „Europa darf bei digitalen Währungen nicht abgehängt werden“, betonte der Blockchain-Experte Patrick Hansen vom Bitkom. „Wir müssen das Tempo erhöhen, wenn wir den Vorsprung aufholen wollen, den andere bereits haben.“

Glasfaser-Netze gelten neben dem Mobilfunk der 5. Generation (5g) als Schlüssel zur Gigabit-Gesellschaft - also Datenverbindungen mit Geschwindigkeiten über einem Gigabit pro Sekunde, die ganz neue Dienste im Netz ermöglichen. Auch in Dresden setzen kommunale wie provate Ausbau-Akteure in hohem Maße auf glasfasergestützte Breitband-Lösungen. Foto: VodafoneGlasfaser-Netze gelten neben dem Mobilfunk der 5. Generation (5g) als Schlüssel zur Gigabit-Gesellschaft - also Datenverbindungen mit Geschwindigkeiten über einem Gigabit pro Sekunde, die ganz neue Dienste im Netz ermöglichen. Auch in Dresden setzen kommunale wie provate Ausbau-Akteure in hohem Maße auf glasfasergestützte Breitband-Lösungen. Foto: Vodafone

Schnelles Internet: Corona verzögert Ausbau in Sachsen

Dennoch können nun acht von zehn Haushalte 100-Megabit-Anschlüsse bekommen Dresden, 3. Januar 2020. Corona und der folgende Ausnahmezustand haben noch deutlicher gemacht, wie wichtig eine stabile und schnelle Internetversorgung für alle ist – sei es nun für den Fernunterricht, die Heimarbeit oder für die Hol- und Bringdienste, mit denen sich manches Restaurant über Wasser zu halten versucht. Doch in der Praxis hat die Pandemie auch viele Breitband-Ausbauprojekte in Sachsen verzögert. Das hat der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) heute eingeräumt. Allerdings habe der Freistaat in puncto schnelles Internet in den vergangenen Jahren auch deutliche Fortschritte geschafft.

Videobotschaften sind im Coronajahr 2020 populär geworden. Grafik: Bitkom

70 % der Deutschen grüßen neues Jahr per Videofonat

Resonanz für Videobotschaften ist im Corona-Jahr stark gestiegen Berlin, 29. Dezember 2020. In der Silvesternacht 2020 zu 2021 wollen 70 Prozent der Deutschen einander per Videofonat über Zoom, Skype oder andere Videosysteme ein gutes neues Jahr wünschen. Zum Vergleich: Im Vorjahr plante das nur jeder Fünfte. Dies geht aus Umfragen für den deutschen Digitalwirtschaftsverband „Bitkom“ aus Berlin hervor.

Ja, das ist er: der Weihnachts-Oiger ;-) Foto: hwJa, das ist er: der Weihnachts-Oiger ;-) Foto: hw

Jeder vierte Euro für Weihnachtsgeschenke im Internet ausgegeben

Deutsche Internethändler gehen von neuem Rekord aus Berlin, 28. Dezember 2020. Die Deutschen haben in diesem Jahr rund ein Viertel ihres Budgets für Weihnachtsgeschenke im Internethandel ausgegeben. Das hat der „Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland“ (Bevh) aus Berlin mitgeteilt und sich dabei auf eine Umfrage des Meinungsforschungs-Unternehmens „Civey“ gestützt.

Blick in die neue DHL-Paketbetriebsstätte in Klipphausen. Foto: Jens Schlueter für die Deutsche Post DHL

Online-Händler gegen Paketabgabe für die Konkurrenz

CDU will mit Steuer auf Internethandel Innenstadt-Läden subventionieren Berlin, 20. Dezember 2020. Die deutschen Online-Händler haben die Paketabgabe zu Gunsten des Innenstadthandels, wie ihn Teile der CDU-CSU-Bundestagsfaktion fordern, scharf kritisiert. Dies sei “ein Schlag ins Gesicht für diejenigen, die seit 25 Jahren in Innovation und Versorgungssicherheit im Handel in der Stadt und auf dem Land investiert haben”, betonte schätzte Christoph Wenk-Fischer ein, der Hauptgeschäftsführer des “Bundesverband E-Commerce und Versandhandel” (bevh) aus Berlin.

Ist das Porto per Paypal bezahlt, sendet die App einen Frankiercode, der dann per Kuli oder Fineliner auf den Brief zu schreiben ist. Foto: DHL/Deutsche Post

Post und DHL führen „Mobile Briefmarke“ per App und Kuli ein

Zugeteilter Porto-Code wird auf den Brief geschrieben Bonn, 9. Dezember 2020. Briefe lassen sich nun auch mit App und Stift schnell frankieren: Deutsche Post und DHL ersetzen das etwas umständliche alte „Handyporto“ durch die „Mobile Briefmarke“ und integrieren diese Funktion in eine gemeinsame App. Das haben Mutter- und Tochterunternehmen heute mitgeteilt.

Werden Menschen mit Chipimplantaten das Ziel von Biohacking? Abb.: Kaspersky

Jeder Sechste will durch Chip im Hirn schlauer werden

Kaspersky-Umfrage: Fast die Hälfte findet Cyborg-Technologien für Schüler akzeptabel Ingolstadt, 6. November 2020. Mit einem Computerchip im Gehirn die eigene Intelligenz erhöhen, ins Internet gehen und mit anderen „verbesserten“ Menschen sprachlos kommunizieren? Für 16 Prozent aller Deutschen klingt das nach einer guten Idee, hat eine Umfrage des russischen Sicherheitssoftware-Unternehmens „Kaspersky“ ergeben.

Die Kombination zum Tresor würde auch keiner anderen zeigen. Doch bem Online-Banking lassen sich viele Deutsche über die Schulter schauen. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Mehrheit erledigt Bankgeschäfte online

Immer weniger gehen in Filialen Berlin, 29. Oktober 2020. Drei Viertel aller Menschen in Deutschland erledigen ihre Bankgeschäfte per Internet und gehen gar nicht mehr oder nur gelegentlich in eine Filiale. Das hat „Bitkom Research“ aus Berlin durch eine repräsentative Umfrage ermittelt. Zum Vergleich: 2014 nutzte nur jeder Zweite das Online-Banking.

Virtuelle Bühne nicht nur für pandemische Zeiten: Dreamstage. Abb.: Bildschirmfoto (hw) von Dreamstage

Jan Vogler & Co. richten virtuellen Konzertsaal „Dreamstage“ ein

Konzert-Streamingplattform aus New York und Dresden soll Musikern wie Musikfreunden nicht nur in Corona-Zeiten neue Chancen eröffnen. Dresden/New York, 25. September 2020. Mit „Dreamstage“ haben Künstler und Informationstechnologen aus Dresden und New York ein neues, virtuelles Konzerthaus für Klassik, Rock, Jazz und andere Rhythmen gegründet. Der Dresdner Cellist Jan Vogler, der frühere Sony-Musikmanager Thomas Hesse und der Ingenieur Scott Chasin möchten damit für pandemische Zeiten eine „Traumbühne“ etablieren, auf der Musikern selbst in Zeiten von Corona, Ausgangssperren und eingeschränktem Kulturbetrieb Live-Konzerte vor einem weltweiten Publikum geben können.