Alle Artikel in: Internet & IoT

Hübsche Netzpräsenzen und Internet-Trends beäugt

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Glücksspiel-Experten wollen Onlinecasino-Betreiber vor Gericht stellen

Experten empfehlen Änderung im Strafgesetzbuch – dafür soll es aber Lizenzen für kontrollierte Internet-Glücksspiele geben Berlin/Stuttgart, 14. November 2019. Mit Zuckerbrot und Peitsche wollen Experten der Stuttgarter „Universität Hohenheim“ das illegale Glücksspiel im Internet eindämmen: In einen Positionspapier empfehlen sie den deutschen Ministerpräsidenten, einerseits regulierte Online-Casinos zu erlauben, andererseits aber jede Werbung dafür zu verbieten. Zusätzlich soll Deutschland den Betrieb von Internet-Glücksspielen, die ohne Lizenz vom Ausland aus gegen Geld angeboten werden, ausdrücklich unter Strafe stellen und besteuern. Diese Vorschläge hat heute die interdisziplinäre „Forschungsstelle Glückspiel“ der Uni Hohenheim veröffentlicht.

Der Dresdener "Smart Systems Hub – Enabling IoT" ist ein Zusammenschluss von Software-, Hardware- und Datenübertragungs-experten, die komplexe Lösungen für das Internet der Dinge entwickeln wollen. Grafik: Smart Systems Hub

Digitaler Hausmeister gesucht

Beim 3. Thingkathon in Dresden sind Konzepte für intelligente Infrastrukturen gefragt Dresden, 22. Oktober 2019. Um unorthodoxe Konzepte beispielsweise für neue, digitale Hausmeisterdienste zu sammeln, laden die Koordinatoren des „Smart System Hubs Dresden“ vom 25. bis zum 28. November 2019 zu einem „Thingkathon“ ein. Vier Tage lang können ambitionierte Programmierer, Informatikstudenten und andere Digitalkreative in der Dresdner Firmenzentrale von „T-Systems Multi Media Solutions“ an der Riesaer Straße in kleinen Teams ihre Ideen austauschen, Apps und andere Anwendungsszenarien für intelligente Infrastrukturen in der Stadt der Zukunft entwerfen. Die besten Projekte werden nach einer Präsentation bei Infineon Dresden ausgezeichnet – und haben die Chance auf eine wirtschaftliche Verwertung.

Mehr Wifi-Hotspots in Deutschland – doch Nachholbedarf bleibt hoch

Umfrage: Situation hat sich verbessert Berlin, 11. Oktober 2019. Deutschland gilt zwar immer noch als Entwicklungsland in puncto WLAN und freies Internet. Aber die Verbesserungen sind inzwischen sichtbar: 84 Prozent der Nutzer von drahtlosen Internet-Zugängen („Hotspots“) finden: Die Verbreitung von öffentlichem und kostenlosem WLAN hat in Deutschland den vergangenen zwei Jahren zugenommen, für 43 Prozent hat sie sogar deutlich zugenommen. Auf entsprechende Umfrage-Ergebnisse hat heute der deutsche Digitalwirtschaftsverband „Bitkom“ aus Berlin hingewiesen.

Fingerabdrucksensor im Internet der Dinge. Montage/Foto: Heiko Weckbrodt

Handy ersetzt Passwort: „Mobile Connect“ startet in Deutschland

Telekom, Vodafone und Telefonica führen Identifikation per Smartphone ein Bonn, 12. August 2019. Statt mit einem Zugangsnamen und Passwort sollen sich mobile Netznutzer künftig mit ihrem Handy und der Handynummer auf Internetseiten identifizieren. Das sieht das „Mobile Connect“-Verfahren vor, das die Netzbetreiber Deutsche Telekom, Vodafone und Telefonica heute eingeführt haben.

"Metaworlds" war dieses Wettbewerbsprojekt bei einem der früheren MB21-Durchgänge betitelt. Foto: Philipp Baumgarten für MB21

MB21-Preise für junge Multimedia-Kreative winken

Internetseiten, Blogs, Podcasts & Co. gefragt: Sogar Kita-Kinder können mitmachen Dresden, 12. August 2019. Schüler und andere junge Kreative, die interessante Spiele, Blogs, Apps, Podcasts, Videokanäle, 3D-Drucker-Vorhaben oder Software entwickeln, können sich bis zum 19. August 2019 um einen der Preise im bundesweiten Jugend-Multimedia-Wettbewerb „MB21“ bewerben. Darauf haben das „Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum“ (KJF) und das Medienkulturzentrum Dresden als Veranstalter hingewiesen.

Cyberkriminelle sollen sich durch Phishing-Anrufe Zahlungscodes ergaunert und Millionenschäden angerichtet haben. Themenfoto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Spam-Mails schleusen sich mit Newsletter-Methode durch Abwehr-Filter

Kaspersky warnt vor neuer Masche von Cyberkriminellen, die sich Ruf bekannter Unternehmen zunutze macht Ingolstadt, 8. August 2019. Cyberkriminelle schleusen mit einer neuen Masche ihre Werbung (Spam) und Schadcode-E-Mails durch die Abwehrfilter ihrer Opfer. Sie verwenden dafür die Online-Formulare seriöser Unternehmen. Darauf hat die Ingolstädter Tochter des russischen Sicherheitssoftware-Firma „Kaspersky“ hingewiesen.

Anders als in Deutschland gibt es in China schon in Größenordnungen 5G-Handys und 5G-Netze. BMW hat inzwischen all seine chinesischen Produktionsstandorte per 5G vernetzt - und erreicht Datenraten um die 1,3 Gigabit je Sekunde. Foto: BMW

BMW vernetzt seine Fabriken in China mit 5G-Funk

Bereits Gigabit-Tempo erreicht Shenyang, 22. Juli 2019. Um seine chinesischen Fabriken produktiver zu machen, hat der Münchner Autokonzern all seine Werke im Reich der Mitte mit dem Mobilfunk der 5. Generation (5G) vernetzt. Das hat die chinesische BMW-Tochter “BMW Brilliance Automotive” (BBA) heute in Shenyang mitgeteilt. Die Netze können inzwischen 1 Gigabit je Sekunde (Gbs) übertragen. Perspektivisch dürften noch höhere Datenraten möglich sein.

Die meisten Schulen haben Netzsperren eingerichtet. Grafik: hw

Die meisten Schulen haben Netzsperren

Sperren sollen Schüler gegen Porno und Gewalt schirmen Berlin, 15. Juli 2019. An 88 Prozent der deutschen Schulen sind nicht alle Internetseiten aufrufbar. Die Netzsperren sollen Schüler vor allem gegen pornografische, gewaltverherrlichende und extremistische Angebote abschirmen. Das hat der „Bitkom“ aus Berlin ermittelt. Der deutsche Digitalwirtschafts-Verband stützt sich dabei auf eine Umfrage seiner Tochter „Bitkom Research“ unter 503 Lehrern.

Die Zukunft hat bereits begonnen: Unternehmen aus Dresden und Ilmenau haben sich auf hochautomatisierte "Industrie 4.0"-Lösungen für Chipfabriken spezialisiert. Möglich machen dies u.a. flexible und autonome Roboter, deren Basisversionen von Metralabs in Thüringen angeboten werden. Ortner Dresden rüstet diese Roboter dann so aus, dass sie in Reinräumen selbstständnig Transportaufgaben übernehmen können. Foto: Metralabs

BSI gründet Standort in Sachsen

Freital wird Cybersicherheits-Hochburg: Seehofer und Wöller vereinbaren Kooperation Freital, 11. Juli 2019. Die Industriestadt Freital, früher eher von Stahl, Bier und anderen klassischen Industrieprodukten geprägt, wird ein Standort für Internetsicherheit: Das „Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie“ (BSI) wird in Dresdens Nachbarstadt eine Filiale aufbauen. Das haben Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU), der sächsische Innenminister Roland Wöller (CDU) und BSI-Präsident Arne Schönbohm heute in Freital vereinbart.

Glasfaser-Netze gelten neben dem Mobilfunk der 5. Generation (5g) als Schlüssel zur Gigabit-Gesellschaft - also Datenverbindungen mit Geschwindigkeiten über einem Gigabit pro Sekunde, die ganz neue Dienste im Netz ermöglichen. Auch in Dresden setzen kommunale wie provate Ausbau-Akteure in hohem Maße auf glasfasergestützte Breitband-Lösungen. Foto: VodafoneGlasfaser-Netze gelten neben dem Mobilfunk der 5. Generation (5g) als Schlüssel zur Gigabit-Gesellschaft - also Datenverbindungen mit Geschwindigkeiten über einem Gigabit pro Sekunde, die ganz neue Dienste im Netz ermöglichen. Auch in Dresden setzen kommunale wie provate Ausbau-Akteure in hohem Maße auf glasfasergestützte Breitband-Lösungen. Foto: Vodafone

Dresden baut eigenes Glasfaser-Netz aus

Stadt will 20 Millionen Euro investieren, um alle Kitas, Schulen und anderen Objekte mit Gigabit-Internet zu vernetzen Dresden, 10. Juli 2019. Um unabhängiger von Telekom und anderen privaten Internet-Anbietern zu werden und den Weg zur digitalen Verwaltung schneller zu ebnen, setzt die Stadt Dresden auf ein eigenes Glasfaser-Datennetz. Bis 2023 wird die Kommune daher knapp 21 Millionen Euro in diesen Ausbau zu einem „Stadtnetz 500+“ und dessen Betrieb investieren. Das hat der Stadtrat auf seiner jüngsten Sitzung beschlossen.

Das Bildschirmfoto zeigt das Open-Data-Portal von Dresden. Screenshot: hw

Stadt Dresden öffnet Portal für offene Daten

Open-Data-Angebot für Forscher, Hacker und Start-ups Dresden. 4. Juli 2019. Für Firmengründer, App-Programmierer, Forscher und Hacker gibt es nun mehr digitales Gratisfutter: Die Stadtverwaltung Dresden hat heute unter der Adresse opendata.dresden.de ein Internet-Portal geöffnet, das ausgewählte Behördendaten kostenlos, standardisiert und automatisiert bereitstellt. Das hat Finanzbürgermeister Peter Lames (SPD) mitgeteilt, der mit dem Open-Data-Portal einen Stadtratsbeschluss von 2015 umsetzt.