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Hübsche Netzpräsenzen und Internet-Trends beäugt

Mit dem Mobilfunk der 5. Generation (5G) verbinden vor allem Autohersteller und Automatisierungsindustrie große Hoffnungen. Foto: Heiko Weckbrodt

Bitkom kritisiert 5G-Auktion

Berlin, 13. Juni 2019. Der deutsche Digitalwirtschafts-Verband “Bitkom” aus Berlin hat den ganzen Ansatz der nun beendeten Frequenz-Auktion für den Mobilfunk der 5. Generation (5G) kritisiert: „Die Netzbetreiber wurden in ein Auktionsverfahren gezwungen, in dem sie allein für das Recht der Frequenznutzung mehr als 6,5 Milliarden Euro in die Hand nehmen mussten. Diese Mittel fehlen ihnen jetzt bei den ohnehin hohen Investitionen in die Netze der Zukunft”, kommentierte Bitkom-Präsident Achim Berg.

Mit dem Mobilfunk der 5. Generation (5G) verbinden vor allem Autohersteller und Automatisierungsindustrie große Hoffnungen. Foto: Heiko Weckbrodt

5G-Funk: Dänemark im Europa führend

Deutschland bleibt ein Bummelant London/Kopenhagen/Berlin, 11. Juni 2019. Beim Mobilfunk der 5. Generation (5G) hinkt Europa ohnehin schon hinter Asien hinterher. Und innerhalb Europas ist nicht etwa das industrie- und forschungsstarke Deutschland vorn, sondern kleine Staaten wie Dänemark, Portugal, die Schweiz, Finnland und die Niederlande. Das geht aus einer Analyse des britischen Marktforschungs-Unternehmens „Global Data“ aus London hervor.

Warum ist der Ton im Internet so rau? Forsa hat einige Gründe bei Nutzern abgefragt. Grafik: Advocard

„Ein Smiley ersetzt kein Lächeln“

Mehrheit findet: Menschen sind im Netz respektloser Hamburg, 10. Juni 2019. Im Internet gehen die Menschen respektloser miteinander um als im realen Leben. Diese Meinung haben 90 Prozent der Netznutzer in einer Forsa-Umfrage vertreten. Erstellt wurde die Befragung im Auftrag der Generali-Versicherung Deutschland und des Rechtsschutz-Versicherers Advocard aus Hamburg.

Internet-Kriminelle geben sich als korrupte CIA-Agenten aus, um Geld zu erpressen. Visualisierung: Kaspersky

Erpresser-Mails: Falsche CIA-Beamte wollen Bitcoins

Kaspersky: Neue Betrügermasche operiert mit Kinderschänder-Vorwurf Ingolstadt, 9. Juni 2019. Internet-Erpresser haben sich eine neue Masche zugelegt: Sie behaupten per E-Mail, CIA-Agenten zu sein und drohen mit Kinderschänder-Enthüllungen. Auf entsprechende Erpresser-Mails macht die deutsche Tochter des Sicherheitssoftware-Unternehmens „Kaspersky“ in Ingolstadt aufmerksam.

Dresden will sich als Standort für Künstliche Intelligenz (KI) profilieren. Da darf ein elektronisches Stadtarchiv nicht fehlen. Fotos und Montage: Heiko Weckbrodt

Thin[gk]athon in Dresden: Wie die KI die Produktion anleiert

„Smart Systems Hub“ setzt auf neue Entwicklungs-Formate Dresden, 5. Juni 2019. Bei einem „Thin[gk]athon“ in Dresden spannen derzeit ambitionierte Informationstechnologen, Hacker und Nerds aus ganz Deutschland „Künstliche Intelligenzen“ (Kis) ein, um die Produktionsqualitäöt in Fabriken spürbar zu verbessern. Das hat der sächsische Technologieverbund „Smart Systems Hub“ mitgeteilt, der bereits zum zweiten Mal gemeinsam mit der Softwareschmiede SAP solch eine Mischung aus Ideenwerkstatt und Programmier-Marathon in Dresden ausrichtet.

Immer mehr digitale Archivalien - wie auch diese Tonband-Kassetetten ajus Nachwende-Zeiten - wandern ins elektronische Stadtarchiv Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Erste Dresdner Ämter ab 2025 ganz ohne Papierakten

Digital „geborene“ Akten wandern ab sofort in ein elektronisches Stadtarchiv Dresden, 24. Mai 2019. Die Stadt Dresden wird in etwa fünf Jahren die ersten Fachämter auf die durchgängig digitale Verwaltung ohne Papierakten umstellen. Das teilte die Stadtverwaltung gestern während der Eröffnung des elektronischen Stadtarchivs mit. Demnach gilt die neue Arbeitsweise, wenn die ersten Mitarbeiter in das geplante Zweitrathaus am Ferdinandplatz einziehen, das voraussichtlich 2025 bezugsbereit sein wird. „Schon im neuen Verwaltungszentrum wird es keine Aktenschränke mehr geben“, kündigte Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) in einer Mitteilung an.

Walter Haas ist Technikchef (CTO) bei Huawei Deutschland. Foto: Hans-Christian Plambeck für Huawei

Huawei verspricht in 5G-Debatte mehr Transparenz

Deutscher Technikchef Haas plädiert für internationale Sicherheitsstandards für neuen Mobilfunk Dresden, 6. Mai 2019. Mehr Transparenz hat Technikchef Walter Haas von Huawei Deutschland mit Blick auf die Diskussion um die Sicherheit chinesischer Huawei-Technik versprochen. „Uns ist bewusst, dass wir jetzt im Fokus der allgemeinen Aufmerksamkeit stehen und transparenter sein müssen“, bekräftigte er am Rande der Technologiemesse „Connect ec“ in Dresden. „Wir stehen daher auch aktiv mit den deutschen Behörden in der Diskussion und werden auch für mehr Öffentlichkeit sorgen.“

Die Digitalisierung wird die Wirtschafts grundlegend umkrempeln. Und der 5G-Funk kann in häfen wie Fabriken Maschinen, Laster, Roboter, Container und dergleichen so miteinander vernetzen, dass diese am effektivsten zueinander kommen. Visualisierung: Deutsche Telekom

5G noch zu lahm und nicht sicher genug

Während weltweit gerade erst die 5G-Mobilfunknetze hochfahren, denken Dresdner Mobilfunk-Experten schon an 6G Dresden, 3. Mai 2019. Ist der Mobilfunk der 5. Generation (5G) vielleicht doch nicht der ganz große Wurf, auf den Wirtschaft und Unterhaltungsindustrie gewartet haben? Zumindest wird er nicht alle Erwartungen erfüllen, mit denen die Ingenieure und Forscher vor Jahren in die 5G-Entwicklung gestartet waren. Das hat der Mobilfunk-Guru Prof. Gerhard Fettweis vom „5G Lab Germany“ der TU Dresden während der Technologiemesse „Connect ec“ eingeschätzt.

Connect ec 2019 im Konkresszentrum Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresden und Deutsche Funkturm kooperieren beim 5G-Aufbau

Neue Technologiemesse „Connect ec“ in Dresden gestartet Dresden, 3. Mai 2019. Um die Mobilfunknetze der 5. Generation (5G) beizeiten hochfahren zu können, wollen die Stadt Dresden und die Telekom-Tochter „Deutsche Funkturm GmbH“ (DFMG) eng zusammenarbeiten. Das sieht eine Kooperationsvereinbarung vor, die Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) und DFMG-Chef Bruno Jacobfeuerborn heute zum Auftakt der neuen Technologiemesse „Connect ec“ in Dresden geschlossen haben.

Blick in das Mobilfunk-Testlabor der Messeveranstalter, das Bernd Theiss leitet. Foto: Weka Media

Fördert 5G ein 2-Klassen-Internet?

Was Rang und Namen in der 5G-Szene hat, trifft sich diese Woche zur Connect ec in Dresden Dresden, 2. Mai 2019. Heute startet die neuen Technologiemesse „Connect ec“ (2. bis zum 5. Mai) im internationalen Kongresszentrum Dresden. Der Mobilfunk der 5. Generation (5G) wird dort eine zentrale Rolle spielen. DNN-Reporter Heiko Weckbrodt hat darüber den Experten Bernd Theiss ausgefragt. Theiss leitet das Messlabor und die Abteilung für „Test & Technik“ für die „Connect“ und weitere Fachzeitschriften der Verlagsgruppe „Weka Media Publishing“, die die „Connect ec“ veranstaltet. Was kann der Besucher konkret auf der Messe an 5G-Technologie erwarten? Bernd Theiss: Alles, was in der 5G-Szene Rang und Namen hat, wird in Dresden vertreten sein. Manager und Spezialisten von Sunrise, Huawei, Ericsson, Telefonica und vielen anderen Technologieunternehmen werden einen Überblick über die neuesten Entwicklungen geben. Auch führende Forscher wie Prof. Gerhard Fettweis und Prof. Frank H. P. Fitzek werden reden. Und die Besucher können sich die allerneuesten Smartphones ansehen, in die bereits 5G-Technik eingebaut ist.