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Hübsche Netzpräsenzen und Internet-Trends beäugt

Cyberkriminelle sollen sich durch Phishing-Anrufe Zahlungscodes ergaunert und Millionenschäden angerichtet haben. Themenfoto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Bund siedelt Cyberagentur am Flughafen Leipzig an

Agentur soll innovative Technologien zum Schutz vor digitalen Angriffen entwickeln und fördern. Leipzig/Halle, 3. Juli 2019. Die Bundeswehr und das Innenministerium werden ihre bereits 2018 angekündigte Cyberagentur für den Kampf gegen digitale Angriffe zunächst in Halle und schließlich am Flughafen Leipzig ansiedeln. Eine entsprechende Absichtserklärung haben die Ministerpräsidenten von Sachsen und Sachsen-Anhalt, Michael Kretschmer und Reiner Haseloff (beide CDU) sowie Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und Verteidigungs-Staatssekretär Peter Tauber nun auf dem Flughafengelände unterzeichnet.

Jeder Deutsche gibt im Schnitt 159 Euro jährlich für Briefporto aus, hat CAYA ermittelt. Foto (bearbeitet): Heiko WeckbrodtJeder Deutsche gibt im Schnitt 159 Euro jährlich für Briefporto aus, hat CAYA ermittelt. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Lehrer mögen Papier

Viele nutzen zwar auch E-Mails für Nachrichten an Eltern, aber Briefe bleiben en vogue Berlin, 30. Juni 2019. Wenn Pädagogen über Klassenfahrten informieren, mit den Eltern kommunizieren oder Projektwochen skizzieren wollen, bevorzugen sie Papier statt digitale Kanäle – zumindest die meisten von ihnen. Das geht aus einer Umfrage von „Bitkom Research“ unter 503 Lehrern hervor.

Mit dem Mobilfunk der 5. Generation (5G) verbinden vor allem Autohersteller und Automatisierungsindustrie große Hoffnungen. Foto: Heiko Weckbrodt

Bitkom kritisiert 5G-Auktion

Berlin, 13. Juni 2019. Der deutsche Digitalwirtschafts-Verband “Bitkom” aus Berlin hat den ganzen Ansatz der nun beendeten Frequenz-Auktion für den Mobilfunk der 5. Generation (5G) kritisiert: „Die Netzbetreiber wurden in ein Auktionsverfahren gezwungen, in dem sie allein für das Recht der Frequenznutzung mehr als 6,5 Milliarden Euro in die Hand nehmen mussten. Diese Mittel fehlen ihnen jetzt bei den ohnehin hohen Investitionen in die Netze der Zukunft”, kommentierte Bitkom-Präsident Achim Berg.

Mit dem Mobilfunk der 5. Generation (5G) verbinden vor allem Autohersteller und Automatisierungsindustrie große Hoffnungen. Foto: Heiko Weckbrodt

5G-Funk: Dänemark im Europa führend

Deutschland bleibt ein Bummelant London/Kopenhagen/Berlin, 11. Juni 2019. Beim Mobilfunk der 5. Generation (5G) hinkt Europa ohnehin schon hinter Asien hinterher. Und innerhalb Europas ist nicht etwa das industrie- und forschungsstarke Deutschland vorn, sondern kleine Staaten wie Dänemark, Portugal, die Schweiz, Finnland und die Niederlande. Das geht aus einer Analyse des britischen Marktforschungs-Unternehmens „Global Data“ aus London hervor.

Warum ist der Ton im Internet so rau? Forsa hat einige Gründe bei Nutzern abgefragt. Grafik: Advocard

„Ein Smiley ersetzt kein Lächeln“

Mehrheit findet: Menschen sind im Netz respektloser Hamburg, 10. Juni 2019. Im Internet gehen die Menschen respektloser miteinander um als im realen Leben. Diese Meinung haben 90 Prozent der Netznutzer in einer Forsa-Umfrage vertreten. Erstellt wurde die Befragung im Auftrag der Generali-Versicherung Deutschland und des Rechtsschutz-Versicherers Advocard aus Hamburg.

Internet-Kriminelle geben sich als korrupte CIA-Agenten aus, um Geld zu erpressen. Visualisierung: Kaspersky

Erpresser-Mails: Falsche CIA-Beamte wollen Bitcoins

Kaspersky: Neue Betrügermasche operiert mit Kinderschänder-Vorwurf Ingolstadt, 9. Juni 2019. Internet-Erpresser haben sich eine neue Masche zugelegt: Sie behaupten per E-Mail, CIA-Agenten zu sein und drohen mit Kinderschänder-Enthüllungen. Auf entsprechende Erpresser-Mails macht die deutsche Tochter des Sicherheitssoftware-Unternehmens „Kaspersky“ in Ingolstadt aufmerksam.

Dresden will sich als Standort für Künstliche Intelligenz (KI) profilieren. Da darf ein elektronisches Stadtarchiv nicht fehlen. Fotos und Montage: Heiko Weckbrodt

Thin[gk]athon in Dresden: Wie die KI die Produktion anleiert

„Smart Systems Hub“ setzt auf neue Entwicklungs-Formate Dresden, 5. Juni 2019. Bei einem „Thin[gk]athon“ in Dresden spannen derzeit ambitionierte Informationstechnologen, Hacker und Nerds aus ganz Deutschland „Künstliche Intelligenzen“ (Kis) ein, um die Produktionsqualitäöt in Fabriken spürbar zu verbessern. Das hat der sächsische Technologieverbund „Smart Systems Hub“ mitgeteilt, der bereits zum zweiten Mal gemeinsam mit der Softwareschmiede SAP solch eine Mischung aus Ideenwerkstatt und Programmier-Marathon in Dresden ausrichtet.

Immer mehr digitale Archivalien - wie auch diese Tonband-Kassetetten ajus Nachwende-Zeiten - wandern ins elektronische Stadtarchiv Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Erste Dresdner Ämter ab 2025 ganz ohne Papierakten

Digital „geborene“ Akten wandern ab sofort in ein elektronisches Stadtarchiv Dresden, 24. Mai 2019. Die Stadt Dresden wird in etwa fünf Jahren die ersten Fachämter auf die durchgängig digitale Verwaltung ohne Papierakten umstellen. Das teilte die Stadtverwaltung gestern während der Eröffnung des elektronischen Stadtarchivs mit. Demnach gilt die neue Arbeitsweise, wenn die ersten Mitarbeiter in das geplante Zweitrathaus am Ferdinandplatz einziehen, das voraussichtlich 2025 bezugsbereit sein wird. „Schon im neuen Verwaltungszentrum wird es keine Aktenschränke mehr geben“, kündigte Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) in einer Mitteilung an.

Walter Haas ist Technikchef (CTO) bei Huawei Deutschland. Foto: Hans-Christian Plambeck für Huawei

Huawei verspricht in 5G-Debatte mehr Transparenz

Deutscher Technikchef Haas plädiert für internationale Sicherheitsstandards für neuen Mobilfunk Dresden, 6. Mai 2019. Mehr Transparenz hat Technikchef Walter Haas von Huawei Deutschland mit Blick auf die Diskussion um die Sicherheit chinesischer Huawei-Technik versprochen. „Uns ist bewusst, dass wir jetzt im Fokus der allgemeinen Aufmerksamkeit stehen und transparenter sein müssen“, bekräftigte er am Rande der Technologiemesse „Connect ec“ in Dresden. „Wir stehen daher auch aktiv mit den deutschen Behörden in der Diskussion und werden auch für mehr Öffentlichkeit sorgen.“