Alle Artikel in: Internet & Web 2.0

Hübsche Netzpräsenzen und Internet-Trends beäugt

Statt mit "echtem" Geld sollen Leser und Zuschauer im Internet durch Rechenzeit, die in Krypto-Geld umgerubelt wird, die Blogger und Online-Journalisten bezahlen, schlägt Prof. Alex Biryukov von der Universität Luxemburg vor. Foto: Heiko Weckbrodt

Hacker schürfen mit gekaperten PCs Kryptogeld

Kaspersky: Angreifer erlösen mit Mining-Attacken Millionenwerte Moskau/Ingolstadt, 5. März 2018. Statt arglose Internetnetzer weiter zu erpressen, lassen viele Hacker die Computer ihrer Opfer nun lieber schwitzen: Immer häufiger benutzen Online-Kriminelle ferngekaperte Rechner, um nach Krypto-Gold à la Bitcoins zu schürfen. Dabei erbeuteten einige Banden im Jahr 2017 Millionenbeträge. Das geht einer neuen Analyse des russischen Sicherheits-Software-Unternehmens „Kaspersky“ hervor.

Die Neuronen-Netze im Gehirn geben der Wissenschaft immer noch unzählige Rätsel auf: Von einem Gesamtverständnis der komplexen Prozesse im menschlichen Gehirn sind die Forscher noch weit entfernt. Abb.: DARPA

Digitalwirtschaft gegen KI-Zensurfilter im Internet

Offener Brief von Wikipedia, Bitkom & Co. an Regierung Berlin/Brüssel, 28- Februar 2018. Gegen die von der EU-Kommission geplanten automatischen Sende-Zensurfilter im Internet hat sich ein breites Bündnis aus Verbänden der Digitalwirtschaft ausgesprochen. Die europäische Upload-Filter-Regelung fördere eine Zensur der Meinungsfreiheit durch Maschinen und sei für kleinere Plattform-Betreiber eine zu teure Lösung, sind sich der Wikipedia-Verein „Wikimedia“, der Bitkom, Bundesverband IT-Mittelstand, der Chaos Computer Club und weitere Organisationen.

Außerhalb Europas hat FuelCell Energy bereits mehrere Brennstoffzellen-Kraftwerke der Megawatt-Klasse installiert - hier eine universitäre Anlage. Foto: FuelCell Energy, Inc.

Telekom plant 5G-Testnetz in Dresden

Testfeld soll Energiemanagement mit Mobilfunk erproben Dresden/Barcelona, 26. Februar 2018. Die Telekom will in Kooperation mit der sächsische Landeshauptstadt ein Testnetz für den Mobilfunk der 5. Generation (5G) aufbauen. Das haben beide Seiten heute am Rande des Mobile World Congress (MWC) in Barcelona angekündigt. Das Testfeld soll sich vor allem auf den 5G-Einsatz für die Koordinierung der Energieversorgung fokussieren.

Im Hafenbild unübersehbar ist die 1914 gebaute Dresdner Mühle von Bienert. Hier werden noch heute jährlich etwa 125.000 Tonnen Getreide gemahlen. Foto: Peter Weckbrodt

Telekom bietet Gewerbe in Dresden-Friedrichstadt Turbo-Internet an

Bedingung: Mindestens 30 % der Firmen müssen sich für Glasfaser entscheiden Dresden, 14. Februar 2018. Die Telekom bietet dem Gewerbe in Dresden-Friedrichstadt an, sie bis Ende 2018 ans Glasfasernetz anzuschließen. Dies ermögliche Internet-Zugänge mit bis zu 1 Gigabit je Sekunde (Gbs). Bedingung: Ein Drittel der knapp 100 Unternehmen im Areal zwischen Hamburger Straße, Bremer Straße, Albrechthafen und Flügelweg müssen sich bis zum 2. März 2018 einen Glasfaser-Anschluss der Telekom entscheiden.

Montage: Heiko Weckbrodt

Eltern wollen digitales Erbe ihrer toten Tochter am BGH erstreiten

Richter könnten im Sommer Grundsatzurteil fällen Karlsruhe, 14. Februar 2018. Erben die Eltern einer tödlich verunglückten Teenagerin den Facebook-Account ihrer Tochter? Dürfen sie darauf uneingeschränkt zugreifen, auch wenn Facebook das Nutzerkonto bereits in einen Gedenkmodus versetzt hat? Über diese und weitere Fragen hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe voraussichtlich im Sommer zu entscheiden. Das Gericht könnte damit ein Grundsatzurteil über den Umgang mit dem digitalen Erbe Verstorbener fällen.

Das Bildschirmfoto zeigt das Suchportal des Stadtarchivs Dresden. Hier zu sehen ist die Basteibrüce in der Sächsischen Schweiz in einer digitalisierten Ansicht von einer Postkarte, die wiederum auf einer um 1930 entstandenen Radierung von Artur Henne basiert. Gewissermaßen handelt es sich hier also um die Kopie der Kopie. Screenshot: hw

Stadtarchiv Dresden stellt Archivgut ins Netz

Als erstes gehen die Findbücher online, dann schrittweise mehr und mehr digitalisierte Karten, Fotos und Unterlagen Dresden, 26. Januar 2018. Das Stadtarchiv Dresden hat einen Teil seiner Findbücher und Archivalien für die Volltextsuche im Internet freigegeben. Historiker, Heimat- und Familienforscher und andere Nutzer können über das Portal archiv.dresden.de die Fundstellen – und teilweise auch Voransichten – von rund 170 000 Archivalien aus der über 800-jährigen Geschichte Dresdens recherchieren. „Darüber hinaus sind die ersten 5200 digitalisierten Archivalien kostenfrei abrufbar, darunter viele historische Landkarten“, informierte die Archivleitung.

Die Künstliche Intelligenz "Alexa" von Amazon kennt sich jetzt auch mit den Sehenswürdigkeiten aus - durch eine neuprogrammierte Fähigkeit ("skill") der DMG. Montage: hw, Fotos: Amazon (Echo Box) und DMG - M.Hennig (Stallhof) - Lizenz DML BY

Virtuelle Assistentin Alexa lernt Dresden kennen

Tourismusgesellschaft schaltet Gratis-Skill für Amazons Künstliche Intelligenz frei Dresden, 9. Januar 2017. Die sprachgesteuerte virtuelle Assistentin „Alexa“ aus dem Hause Amazon hat jetzt die Fähigkeit („skill“) erlernt, auf Zuruf über die Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen und Aussichtspunkte in Dresden zu berichten. Das hat die Dresden Marketing GmbH (DMG) mitgeteilt, die diese Skill zum kostenlosen Download vorbereitet hatte. Insgesamt sind zum Start 100 Frage-Antwort-Kombinationen („Cards“) verfügbar.

Viele Nutzer wähnen sich in Dating-Apps sicher durch den Mantel eines Pseudonyms geschützt. Doch viele dieser Verarbredungs-Apps haben Sicherheitslücken, sagt Kaspersky. Themenfoto: Kaspersky

Sicherheitslücken in Verabredungs-Apps

Kaspersky: Klarnamen hinter Pseudonymen lassen sich häufig ermitteln Moskau/Ingolstadt, 4. Januar 2017. Beliebte Apps zur Partnersuche enthalten Sicherheitslücken und schützen auch Nutzer mit Pseudonym-Profilen nicht sicher vor einer Entlarvung. Das hat eine Analyse der russischen Sicherheits-Softwareschmiede „Kaspersky“ ergeben. Die Informatiker hatten dafür neun Dating-Apps, darunter „Tinder“, unter die Lupe genommen.

Der neue Supercomputer der TU Dresden. Im hochabgesicherten Server-Raum ist noch viel Platz für Erweiterungen. Foto: Heiko Weckbrodt

Trotz Milliarden-Investition: Deutschland bei Rechenzentren abgehängt

Im Markt für Cloud und Big Data haben Amerika und Asien die Nase vorn Berlin, 3. Januar 2018. Trotz Rekordinvestitionen in Rechenzentren verliert Deutschland den Anschluss in diesem Sektor, mit dem Trendtechnologien wie Cloud-Compuing und Big data eng verknüpft sind. So haben deutsche Forschungseinrichtungen, Unternehmen und andere Institutionen im Jahr 2017 rund eine Milliarde Euro in Rechenzentren investiert. Das waren zehn Prozent mehr als im Vorjahr, teilte der deutsche Digitalwirtschafts-Verband „Bitkom“ in Berlin mit.

Jeder fünfte Sachse liebäugelt mit "Offline" und will Smartphone und andere Geräte ausschalten. Foto: Heiko Weckbrodt

Digitales Fasten spaltet die Deutschen

44 % haben Verzicht auf Smartphone, Facebook & Co. schon erprobt Berlin, 29. Dezember 2017. Smartphones sind inzwischen nahezu überall präsent: In der Straßenbahn, im Büro, in der Schule, daheim… So präsent, dass einige für eine neue, digitale Art des Fastens plädieren: 44 Prozent der Bundesbürger haben wenigstens schon einmal freiwillig auf alle digitalen Medien verzichtet – und sei es nur für ein paar Stunden. Aber fast ebenso viele, nämlich 38 Prozent, halten überhaupt nichts von dieser Idee. Das hat eine Umfrage von „Bitkom Research“ unter 1010 Deutschen ergeben.

Für das Stadtfest Dresden hat Vodafone eine zusätzliche mobile Basisstation aufgebaut. Foto: Vodafone

Weihnachten sorgt für Datenrekorde

Vodafone rechnet auch zu Silvester mit Spitzenlast im Mobilfunknetz Berlin/Dresden, 28. Dezember 2017. Weil immer mehr besinnliche Grüße digital versandt werden, aber auch Internet-Fernsehen immer beliebter wird, haben die Deutschen zu Weihnachten einen neuen Datenrekord aufgestellt. Das hat heute das Telekommunikations-Unternehmen Vodafone mitgeteilt. Bundesweit stieg das weihnachtliche Datenvolumen um 45 Prozent auf 3600 Terabyte.

Abb.: hw

Jeder Dritte vertickt ungeliebte Geschenke im Netz

¾ haben schon Gebrauchtes im Internet gekauft Berlin, 27. Dezember 2017. Fast jeder dritte Internet-Nutzer in Deutschland will Weihnachtsgeschenke, die er oder sie nicht mag, auf Online-Marktplätze oder Auktionsplattformen verkaufen. Das hat eine Umfrage von „Bitkom Research“ unter 1010 Bundesbürgern ergeben. Umgedreht haben drei von vier Internetnutzern in Deutschland schon einmal gebrauchte Produkte online gekauft.