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Hübsche Netzpräsenzen und Internet-Trends beäugt

Dresden will sich als Standort für Künstliche Intelligenz (KI) profilieren. Da darf ein elektronisches Stadtarchiv nicht fehlen. Fotos und Montage: Heiko Weckbrodt

Thin[gk]athon in Dresden: Wie die KI die Produktion anleiert

„Smart Systems Hub“ setzt auf neue Entwicklungs-Formate Dresden, 5. Juni 2019. Bei einem „Thin[gk]athon“ in Dresden spannen derzeit ambitionierte Informationstechnologen, Hacker und Nerds aus ganz Deutschland „Künstliche Intelligenzen“ (Kis) ein, um die Produktionsqualitäöt in Fabriken spürbar zu verbessern. Das hat der sächsische Technologieverbund „Smart Systems Hub“ mitgeteilt, der bereits zum zweiten Mal gemeinsam mit der Softwareschmiede SAP solch eine Mischung aus Ideenwerkstatt und Programmier-Marathon in Dresden ausrichtet.

Immer mehr digitale Archivalien - wie auch diese Tonband-Kassetetten ajus Nachwende-Zeiten - wandern ins elektronische Stadtarchiv Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Erste Dresdner Ämter ab 2025 ganz ohne Papierakten

Digital „geborene“ Akten wandern ab sofort in ein elektronisches Stadtarchiv Dresden, 24. Mai 2019. Die Stadt Dresden wird in etwa fünf Jahren die ersten Fachämter auf die durchgängig digitale Verwaltung ohne Papierakten umstellen. Das teilte die Stadtverwaltung gestern während der Eröffnung des elektronischen Stadtarchivs mit. Demnach gilt die neue Arbeitsweise, wenn die ersten Mitarbeiter in das geplante Zweitrathaus am Ferdinandplatz einziehen, das voraussichtlich 2025 bezugsbereit sein wird. „Schon im neuen Verwaltungszentrum wird es keine Aktenschränke mehr geben“, kündigte Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) in einer Mitteilung an.

Walter Haas ist Technikchef (CTO) bei Huawei Deutschland. Foto: Hans-Christian Plambeck für Huawei

Huawei verspricht in 5G-Debatte mehr Transparenz

Deutscher Technikchef Haas plädiert für internationale Sicherheitsstandards für neuen Mobilfunk Dresden, 6. Mai 2019. Mehr Transparenz hat Technikchef Walter Haas von Huawei Deutschland mit Blick auf die Diskussion um die Sicherheit chinesischer Huawei-Technik versprochen. „Uns ist bewusst, dass wir jetzt im Fokus der allgemeinen Aufmerksamkeit stehen und transparenter sein müssen“, bekräftigte er am Rande der Technologiemesse „Connect ec“ in Dresden. „Wir stehen daher auch aktiv mit den deutschen Behörden in der Diskussion und werden auch für mehr Öffentlichkeit sorgen.“

Die Digitalisierung wird die Wirtschafts grundlegend umkrempeln. Und der 5G-Funk kann in häfen wie Fabriken Maschinen, Laster, Roboter, Container und dergleichen so miteinander vernetzen, dass diese am effektivsten zueinander kommen. Visualisierung: Deutsche Telekom

5G noch zu lahm und nicht sicher genug

Während weltweit gerade erst die 5G-Mobilfunknetze hochfahren, denken Dresdner Mobilfunk-Experten schon an 6G Dresden, 3. Mai 2019. Ist der Mobilfunk der 5. Generation (5G) vielleicht doch nicht der ganz große Wurf, auf den Wirtschaft und Unterhaltungsindustrie gewartet haben? Zumindest wird er nicht alle Erwartungen erfüllen, mit denen die Ingenieure und Forscher vor Jahren in die 5G-Entwicklung gestartet waren. Das hat der Mobilfunk-Guru Prof. Gerhard Fettweis vom „5G Lab Germany“ der TU Dresden während der Technologiemesse „Connect ec“ eingeschätzt.

Connect ec 2019 im Konkresszentrum Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresden und Deutsche Funkturm kooperieren beim 5G-Aufbau

Neue Technologiemesse „Connect ec“ in Dresden gestartet Dresden, 3. Mai 2019. Um die Mobilfunknetze der 5. Generation (5G) beizeiten hochfahren zu können, wollen die Stadt Dresden und die Telekom-Tochter „Deutsche Funkturm GmbH“ (DFMG) eng zusammenarbeiten. Das sieht eine Kooperationsvereinbarung vor, die Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) und DFMG-Chef Bruno Jacobfeuerborn heute zum Auftakt der neuen Technologiemesse „Connect ec“ in Dresden geschlossen haben.

Blick in das Mobilfunk-Testlabor der Messeveranstalter, das Bernd Theiss leitet. Foto: Weka Media

Fördert 5G ein 2-Klassen-Internet?

Was Rang und Namen in der 5G-Szene hat, trifft sich diese Woche zur Connect ec in Dresden Dresden, 2. Mai 2019. Heute startet die neuen Technologiemesse „Connect ec“ (2. bis zum 5. Mai) im internationalen Kongresszentrum Dresden. Der Mobilfunk der 5. Generation (5G) wird dort eine zentrale Rolle spielen. DNN-Reporter Heiko Weckbrodt hat darüber den Experten Bernd Theiss ausgefragt. Theiss leitet das Messlabor und die Abteilung für „Test & Technik“ für die „Connect“ und weitere Fachzeitschriften der Verlagsgruppe „Weka Media Publishing“, die die „Connect ec“ veranstaltet. Was kann der Besucher konkret auf der Messe an 5G-Technologie erwarten? Bernd Theiss: Alles, was in der 5G-Szene Rang und Namen hat, wird in Dresden vertreten sein. Manager und Spezialisten von Sunrise, Huawei, Ericsson, Telefonica und vielen anderen Technologieunternehmen werden einen Überblick über die neuesten Entwicklungen geben. Auch führende Forscher wie Prof. Gerhard Fettweis und Prof. Frank H. P. Fitzek werden reden. Und die Besucher können sich die allerneuesten Smartphones ansehen, in die bereits 5G-Technik eingebaut ist.

Künstliche Intelligenzien sollen lernen, im natürlichen Dialog mit Menschen komplexe Probleme zu lösen. Abb.: DARPA

Stadt Dresden startet demnächst Open-Data-Portal

Rathaus öffnet die Datenschleusen für Jungunternehmer wie Hacker Dresden, 11. April 2019. Die Stadtverwaltung Dresden eröffnet in wenigen Wochen ein neues Open-Data-Portal. Über diese Internetpforte können dann Jungunternehmer, Hacker, App-Programmierer und jeder andere ausgewählte Behördendaten absaugen – und zwar automatisiert, kostenlos und zur freien Verwendung.

Cyberkriminelle setzen vermehrt "digitale Doppelgänger" ein, um Anti-Betrugs-Vorkehrungen zu unterlaufen. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Cyberkriminelle setzen digitale Doppelgänger ein

Kaspersky: „Genesis“ verkauft im Darknet digitale Identitäten für 5 bis 20 Dollar pro Datensatz Moskau/Ingolstadt, 9. April 2019. Vor neuen Betrugsmaschen mit digitalen Doppelgängern hat das russische Sicherheits-Softwareunternehmen „Kaspersky“ und dessen deutsche Niederlassung in Ingolstadt gewarnt. Eine wichtige Rolle spielt dabei ein virtueller Laden in jedem unregulierten Teil des Internets, den viele „Darknet“ nennen.

Telekom-Chef Timotheus Hoettges, Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP), Drewag-Chef Frank Brinkmann und Wirtschaftsfförderungs-Chef Robert Franke (v. l. n. r.) vereinbaren das 5G-Pilotprojekt in Dresden. Foto: Jürgen Männel für die LHD

5G-Pilotprojekt für Stromnetz-Steuerung in Dresden

Telekom und Drewag testen, ob und wie neuer Mobilfunkstandard und KI Probleme der Energiewende abfedern können Dresden, 6. April 2019. Der neue 5G-Mobilfunk-Standard 5G im Zusammenspiel mit „Künstlicher Intelligenz“ (KI) soll Netzspitzen und einige andere Probleme der Energiewende abfedern – und vor allem viele kleine dezentrale Energie-Erzeuger und -Verbraucher besser miteinander vernetzen. Das wollen die Deutsche Telekom und die Drewag in einem 5G-Testnetz in Dresden-Weixdorf erproben. Dies sieht einer Vereinbarung von Telekom, Stadtwerken und Landeshauptstadt Dresden vor.

Die Datenbrille für den Industrieeinsatz. Foto: Westsächsische Hochschule Zwickau

KI schickt den Monteur mit Datenbrille los

Ingenieure zeigen in Dresden, wie das Internet der Dinge und AR-Brillen bei der Instandhaltung von Maschinen und Gebäuden helfen Dresden, 2. April 2019. Wie sich Datenbrillen und das „Internet der Dinge“ (IoT) einsetzen lassen, um Gebäude und Industrie-Anlagen in Schuss zu halten, wollen ostdeutsche Ingenieure im Nachgang zur Hannovermesse am 8. April 2019 in einer Live-Vorführung im Technologiezentrum Dresden vorführen. Das hat Professor Rigo Herold von der „Westsächsischen Hochschule Zwickau“ (WHZ) angekündigt.