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Neue Hardware im Oiger-Test

Pocketbook Inkpad X erreicht mit seinem 10-Zoll-Bildschirm aus Kunststoff schon fast das Format einer A4-Seite. Foto: Pocketbook

Pocketbook zeigt E-Reader im iPad-Format

10-Zoll-Lesegerät für digitale Bücher wiegt 300 Gramm Lugano/Radebeul/Frankfurt am Main, 16. Oktober 2019. Mehr fürs Auge: Das Schweizer Unternehmen „Pocketbook“ hat auf der Frankfurter Buchmesse einen E-Reader in iPad-Größe vorgestellt: Das „Pocketbook Inkpad X“ ist ein Lesegerät für elektronische Bücher, Comics und Zeitschriften, misst 10,3 Zoll (26,1 Zentimeter) in der Diagonalen und bringt nur 300 Gramm auf die Waage, wie das Unternehmen heute mitteilte.

Blick ins Innere des bereits funktionierenden "Kleinst"-Quantencomputers von IBM. Entscheidende Teile davon arbeiten bei sehr tiefen Temperaturen. Foto: IBMBlick ins Innere des bereits funktionierenden "Kleinst"-Quantencomputers von IBM. Entscheidende Teile davon arbeiten bei sehr tiefen Temperaturen. Foto: IBM

Blockchain-Wirtschaft fürchtet Angriffe durch neue Quantencomputer

Super-Codeknacker könnten ganze Geschäftsmodelle ins Wanken bringen Köln, 8. Oktober 2019. Viele Sicherheitsexperten aus der Informationstechnologie-Branche (IT) machen sich Sorgen, dass die neuen Quantencomputer die Verschlüsselungsketten der „Blockchain“-Wirtschaft aus den Angeln heben könnten. Das geht aus einer Mitteilung des „Eco-Verbandes der Internetwirtschaft“ aus Köln hervor.

Quantencomputerlabor von IBM. Foto: IBM

IBM eröffnet 1. Quantencomputer-Rechenzentrum

Auch bisher größter Quantencomputer mit 53 Qubit geplant New York, 19. September 2019. IBM hat sein erstes kommerzielles Quantencomputer-Rechenzentrum eröffnet. Das hat der US-Elektronikkonzern nun mitgeteilt. Das Zentrum ist in Poughkeepsie bei New York angesiedelt. Installiert seien dort zehn Quantencomputer. Demnächst will IBM auch einen 53-Qubit-Quantencomputer dort aufbauen.

Auf der Frontseite des Blade V10 hat Hersteller ZTE eine leistungsstarke 32-MP-Kameras für Selfies eingebaut. Foto: Heiko Weckbrodt

„Blade V10“ von ZTE im Test: Gutes Selfie-Smartphone

Bei Selbstbildnissen ragt das Telefon heraus, ansonsten rangiert es in der Mittelklasse Mit dem „Blade V10“ hat der chinesische Anbieter ZTE ein vergleichsweise preisgünstiges Selfie-Smartphone vorgestellt. Die auffälligste Besonderheit ist die recht leistungsstarke Frontkamera, die für Selbstbildnisse zum Einsatz kommt: Mit 32 Megapixeln hat sie eine höhere Auflösung als die meisten Frontkameras anderer Geräte. Zudem hat ZTE Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) integriert, um die Selfie-Qualität zu erhöhen.

Links in der Mappe ist der analoge Notizblock eingesteckt. Rechts befindet sich die ausziehbare Ladebuchse für Smartphones - hier mit einem ZTE Blade V10. Foto. Heiko Weckbrodt

„Power Notebook“: Powerbank und Notizheft in einem

Zubehör zum Blade V10 von ZTE Eine interessante Kombination aus Notizbuch und Powerbank bietet die holländisch-chinesische Firma Xindao mit dem „Power Notebook 3000 mAh“ (XD P773.121) an. Das Teil ist beispielsweise als Zubehör zum Selfie-Smartphone „ZTE Blade V10“ des chinesischen Smartphone-Anbieters „ZTE“ gedacht und eignet sich für Notizen wie zum Nachladen.

Einfach goldig: Untersetzer in Floppy-Design für Retro-Technikfans. Foto: Splash Brands

Kinder wissen nicht, was Disketten sind

Auch Pager und Mini-Disc sind den meisten Junioren unbekannt Berlin, 12. Juli 2019. Eben noch hip, wenig später nur noch vergessener Elektronikmüll: Die meisten Kinder und Jugendlichen heute wissen nicht mehr, was eine Diskette oder ein Pager ist. Nur noch jeder zweite junge Deutsche weiß etwas mit einem Walkman anzufangen und auch das Faxgerät kennt jedes vierte Kind nicht. Das geht aus einer Umfrage von „Bitkom Research“ aus Berlin unter 915 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren hervor.

Das Konekt-Team: Dr.-Ing. Andreas Krause (Technologieentwicklung); Dipl.-Ing. Sebastian Lüngen (Anlagentechnik); M.Sc. Friedrich Hanzsch (kaufmännische Geschäftsleitung); Dipl.-Ing. Tobias Tiedje (technische Geschäftsleitung). Foto: Lukas Lorenz, www.lupics.com

Elektronik schmiegt sich in Gehäuse-Höhlen

Dresdner TU-Ausgründung „Konekt“ will als Auftragsfertiger für innovative 3D-Chipaufbauten punkten Dresden, 3. Juli 2019. Statt Computerchips, Sensoren und Mini-Sender auf eine kleine Leiterplatte zu löten und dann zu umhüllen, haben sich Elektronik-Ingenieure vom Institut für Aufbau- und Verbindungstechnik (IAVT) der TU Dresden ein neues Verfahren ausgedacht: Die Elektronik und Mikrotechnik verschwindet bei ihnen in kleinen „Höhlen“ („Kavitäten“) im Chipgehäuse. Die einzelnen Bauelemente vernetzt das „Konekt“-Team um Tobias Tiedje dann über Mikrokanäle im Gehäusematerial. Nun wollen die Dresdner Ingenieure eine GmbH aus der Uni ausgründen, um das Konzept kommerziell zu vermarkten. Das geht aus einer Mitteilung der TU Dresden hervor.

Auch Nobita setzt sich gerne mal Kopfhörer als Ohrschützer auf. Foto (bearbeitet, freigestellt): Heiko Weckbrodt

Renaissance der Kopfhörer

Modisches Accessoire, Abwehrsignal an die Mitmenschen und Statussymbol Berlin, 25. Juni 2019. Schon vor über 100 jahren lauschte mancher Radiofreund Kopfhörern dem Reichsrundfunk – Jahrzehnte später schienen sie schon fast eine aussterbende Technik-Spezies zu sein. Doch inzwischen haben sie eine Renaissance erlebt, sind in ihren bunteren Varianten sogar zum Kultobjekt geworden: Heute besitzen 71 Prozent aller Deutschen Kopfhörer. Das hat eine Umfrage von „Bitkom Research“ für den Digitalverband „Bitkom“ aus Berlin erheben.

Der Dresdner Loegoroboter in Aktion beim Zentraleuropa-Finale in Österreich: Eine junge Schiedsrichterin steht neben Conrad Schweiker (Klassenstufe 12, links) und Wieland Schwarzenberg (Klassenstufe 9) vom Team "SAP Rocket" vom Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium in Dresden. Foto: Michiel Bolder für den Verein "Hands on Technology"

Junge Dresdner gewinnen Roboter-Wettbewerb

Into Orbit: Nexö-Gymnasiasten setzen sich im Zentraleuropa-Ausscheid durch Bregenz/Dresden, 3. April 2019. Dresdner Gymnasiasten haben mit ihrem Roboter und ihrem Konzept für eine kosmische Brille den Zentraleuropa-Wettbewerb „First Lego League“ im österreichischen Bregenz in der Altersklasse 9 bis 16 Jahre gewonnen. Das hat Bildungsreferentin Sylvia Schöne vom „Landesverband Sächsischer Jugendbildungswerke“ mitgeteilt.

Die RAVPower-Powerbank 20100 mAh mit den mitglieferten Kabeln und Transport-Säckchen. Foto: Heiko Weckbrodt

„RAVPower 20100mAh Powerbank“ im Test

Halbes Kilo Batterie mit ordentlich Saft Mit der „RAVPower 20100mAh Powerbank“ hat das amerikanisch-chinesische Unternehmen „Sunvalleytek“ eine recht gewichtige, aber auch sehr leistungsfähige Reservebatterie für Smartphones und Notebooks vorgestellt. In unserem Praxistest machte die Batterie, die unter dem Handelsnamen “RAVPower” vertrieben wird, insgesamt einen eher guten Eindruck, offenbarte aber auch Nachteile.

Die Zukunft hat bereits begonnen: Unternehmen aus Dresden und Ilmenau haben sich auf hochautomatisierte "Industrie 4.0"-Lösungen für Chipfabriken spezialisiert. Möglich machen dies u.a. flexible und autonome Roboter, deren Basisversionen von Metralabs in Thüringen angeboten werden. Ortner Dresden rüstet diese Roboter dann so aus, dass sie in Reinräumen selbstständnig Transportaufgaben übernehmen können. Foto: Metralabs

Immer mehr wollen einen Haushaltsroboter

15 % planen Kauf in diesem Jahr Berlin, 3. Januar 2018. Mehr und mehr Deutsche wünschen sich einen Faulheitsverstärker, auch Haushaltsroboter genannt: In einer Umfrage von „Bitkom Research“ gaben 15 Prozent der Befragten an, sich in diesem Jahr solch einen Roboter kaufen zu wollen. Zum Vergleich: Bei einer ähnlichen Umfrage im Vorjahr äußerten erst acht Prozent diesen Wunsch. Derartige Roboter können beispielsweise staubsaugen, wischen oder den Rasen mähen.

Durch ihre symmetrische Bauweise auch für Linkshänder geeignet: Die optische Maus 3500P von Rapoo. Foto: hw

50 Jahre Computermaus

Erster PC-Nager war noch aus Holz Berlin, 5. Dezember 2018. Die PC-Maus wird 50 Jahre alt: Am 9. Dezember 1968 stellte der US-amerikanische Erfinder Douglas Engelbart das erste Modell einer Computermaus vor. Das erste Exemplar war noch aus Holz und hatte ein Rad statt der später üblichen Kugel – die wiederum später durch optische Abtast-Sensoren ersetzt wurde.