Alle Artikel in: Hardware

Neue Hardware im Oiger-Test

Der C65-Prototyp mit Disketten-Laufwerk und RAM-Erweiterung. Foto: Enno Coners

Rarität der Heimcomputer-Ära: C65 aufgetaucht

Commodore wollte neues Zugpferd nach dem C64 entwickeln – setzte aber letztlich auf den „Amiga“ Winnenden, 31. Oktober 2017. Eine echte Rarität der Computer-Geschichte versteigert jetzt der Nerdkrimi-Verleger Enno Coners im Online-Auktionshaus „eBay“: einen C65. Den hatte Commodore ursprünglich als Nachfolger seines sehr erfolgreichen Heimcomputers C 64 konzipiert, die Entwicklung dann aber zugunsten des „Amiga“ eingestellt. „Ich wollte den C65 Mitte der 90er unbedingt haben“, erinnert sich Coners. „Damals zum Arbeiten, weil er zwei Soundchips hat. Habe damals gerne Musik auf dem C64 gemacht.“

Intel stellt Quanten-Chip vor

Supraleitender Rechner kann 17 Quantenbits laden Dresden, 11. Oktober 2017. Lange wurde nur über sie als „Super-Codeknacker“ geredet, nun kommen Quantencomputer immer mehr greifbare Nähe: Neben IBM hat nun auch Intel einen Quanten-Testchip vorgestellt. Der suptraleitende Tiefkühl-Chip kann bis zu 17 Quantenbits gleichzeitig laden. Er ging an Intels Kooperationspartner, das niederländische Forschungszentrum QuTech.

Mögliches Ziel terroristischer Angrffe: GPS-Satellit. Abb.: US Air Force/Wikipedia

Eichpunkte für Digital-Schatzsucher in Sachsen

14. und letzter geodätischer Referenzpunkt in Borna gesetzt Dresden/Borna, 10. Oktober 2017. Die Schatzsucher des Digitalzeitalters können sich nun genauer in Sachsen orientieren: Für Geocacher und andere, die mit ihren Smartphones metergenau navigieren wollen, gibt es nun insgesamt 14 Eichpunkte im Freistaat. „Jeder Landkreis und jede kreisfreie Stadt verfügt nun über mindestens einen Vermessungs-Referenzpunkt“, betonte Sprecherin Barbara Wolters vom Staatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung Sachsen (GeoSN).

Die neue OLED-VR-Brille aus Dresden. Foto: Fraunhofer FEP

Organische Datenbrillen durch Augen gesteuert

Dresdner Fraunhofer-Entwickler sehen Potenzial nicht nur für Spiele, sondern auch im Profi-Einsatz Dresden/München, 6. Oktober 2017. Dresdner Fraunhofer-Ingenieure haben neue Datenbrillen mit organischen Mini-Bildschirmen entwickelt. Diese OLED-Display können 2D- und 3D-Computerbilder in einer Auflösung von 800 mal 600 Punkten vor jedes Auge des Betrachters projizieren. Dadurch sind sie fähig, sowohl Virtuelle Welten (Virtual Reality = VR) darstellen als auch die reale Umgebung des Brillenträgers anzureichern (Augemented Reality = VR). Besonderer Clou: Zwischen die organischen Leuchtdioden (OLEDs) haben die Fraunhofer-Experten auch Photodioden integriert. Dadurch kann die Brille durch Augenbewegungen gesteuert werden.

Der neue Supercomputer der TU Dresden. Im hochabgesicherten Server-Raum ist noch viel Platz für Erweiterungen. Foto: Heiko Weckbrodt

Rechenzentren sorgen für Wirtschaftswachstum

Analyse: Wo Computer vernetzt sind, da siedelt sich die Internetwirtschaft an Frankfurt am Main, 4. Oktober 2017. Supercomputer und vernetzte Rechenzentren kurbeln das Wirtschaftswachstum der jeweiligen Region an. Sie erhöhen die regionale Wettbewerbsfähigkeit und bilden einen fruchtbaren Nährboden für neue Unternehmen der Internetwirtschaft. Das geht aus einer Analyse des „Digital Hub FrankfurtRheinMain“ hervor.

Erinnerungsgeschenk der UdSSR in Form eines Roboters für Erich Honecker. Foto: Peter Weckbrodt

15 % der Deutschen beschäftigen Haushalts-Roboter

Bitkom-Verband sieht „zweite große Welle der Automatisierung im Haushalt“ Berlin, 26. September 2017. In etwa jeder siebten deutschen Wohnung werkelt bereits ein Haushaltsroboter. Das hat eine Umfrage von „Bitkom Research“ unter 1007 Bundesbürgern ergeben. Weitere 42 Prozent können sich für die Zukunft vorstellen, einen Roboter zu nutzen.

Über den Zwischenschritt 4.5G zwischen LTE und 5G-Funk unterstützt Vodafone nun bis zu 375 Mbs in seinen Mobilfunk-Netzen. Foto: Vodafone

Smartphones tragen 1,4 Prozent zur deutschen Wirtschaftsleistung bei

Berlin, 30. August 2017. Rechnet man alle Umsätze mit Android-Telefonen, iPhones und anderen Smartphones samt Zubehör, Apps und anderem Drum und Dran zusammen, tragen die Smartphones 1,4 Prozent zum deutschen Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei. Das teilte der „Bitkom“ in Berlin mit. Der deutsche Digitalwirtschaftsverband stützte sich dabei auf eine gemeinsame Studie mit dem Prüfungs- und Beratungsunternehmen Deloitte. Demnach wird dieser Anteil noch steigen und im Jahr 2022 etwa 1,7 Prozent erreichen.

Vorläufer der intelligenten Laternen sind als Elektroautoi-Ladesationen bereits in einer Handvoll Städte weltweit im Testbetrieb. Foto: eluminocity

Eierlegende Wollmilchsäue am Straßenrand

Münchner Start-up macht aus Ladestationen für e-Autos intelligente Laternen München/Dresden, 19. Juni 2017. Die sächsische Landeshauptstadt bekommt möglicherweise bald Ladestationen für Elektroautos, die gleichzeitig als intelligente Straßenlaterne, öffentliche WLAN-Sender und Parkplatz-Melder dienen. Das kann sich zumindest Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) gut vorstellen.

Blick ins Innere des bereits funktionierenden "Kleinst"-Quantencomputers von IBM. Entscheidende Teile davon arbeiten bei sehr tiefen Temperaturen. Foto: IBMBlick ins Innere des bereits funktionierenden "Kleinst"-Quantencomputers von IBM. Entscheidende Teile davon arbeiten bei sehr tiefen Temperaturen. Foto: IBM

IBM kündigt 1. universellen Quantencomputer an

IBM Q soll zunächst 50 Qubits haben Yorktown Heights, 6. März 2017. Damit Wirtschaft und Wissenschaft neue Medikamente und Hightech-Werkstoffe schneller entwickeln, die Aktienmärkte vorhersagbarer und Künstliche Intelligenzien wecken können, plant IBM, einen universell einsetzbaren Quantencomputer zu bauen. Die besonderen Rechen-Fähigkeiten dieses Systems namens „IBM Q“ können Nutzer dann per Internet als „Cloud-Dienst“ mieten. Das hat der US-Konzern nun angekündigt.

DAB+-Empfänger. Abb.: Rostin/Wikipedia

Norwegen schaltet ab Mittwoch UKW-Sender für Digitalradio ab

Auch mehr Umstiegs-Engagement für DAB+ in Deutschland gefordert Braunschweig/Oslo, 9. Januar 2016. Um auf das digitale Radio-Format „DAB+“ schneller umzusteigen, schaltet Norwegen ab dem 11. Januar 2017 bis zum Jahresende schrittweise alle analogen UKW-Sender ab. Deutschlandradio- Intendant Willi Steul fordert nun als Vorsitzender des Vereins „Digitalradio Deutschland“, auch in Deutschland konsequent auf das Digitalradio zu setzen.

Komm mir vor wie ein Cyborg, aber das ist okay: Die VR-Brille von Vodafone im Praxistest. Foto: Heiko Weckbrodt

Virtuelle Welten: Smartes VR-Brillen-Set von Vodafone im Test

Kombination aus Brillengehäuse und Smartphone Während viele Technikfreunde wie fixiert daraufgewartet haben, dass Facebook und Google ihre Digitalbrillen endlich auf den deutschen Markt bringen, hat sich derweil längst eine Szene mit alternativen Techniklösungen für die Projektion für Virtuelle und Erweiterte Welten (VR und AR) entfaltet. Dazu gehört auch ein von Vodafone vertriebenes VR-Set (Virtual Reality = VR). Das besteht aus einem Brillengehäuse (Smart VR-Brille) und einem leistungsfähigen Mobiltelefon (Smart platinum 7) mit OLED-Bildschirm und sehr guter technischer Ausrüstung aus chinesischer Produktion. Startet der Nutzer die VR-Apps auf dem Telefon und steckt es in das Brillengehäuse, kann er oder sie wie bei einer Profi-VR-Brille 360-Grad-Fotos und Videos angucken und Panorama-Spiele zocken. Unser Eindruck beim Test: Das Smart-Set von Vodafone liefert bereits beeindruckende visuelle Erlebnisse, bedarf aber noch weiterer Verbesserung.

Nein, hier geht's nicht um Killerspiele für Kinder, sondern vor allem um den Einsatz von Datenbrillen für Augmented-Reality-Games, Foto: Heiko WeckbrodtNein, hier geht's nicht um Killerspiele für Kinder, sondern vor allem um den Einsatz von Datenbrillen für Augmented-Reality-Games, Foto: Heiko Weckbrodt

Computerbrillen bleiben im Weihnachtsgeschäft in der Nische

Nur 2 % wollen VR-Brillen kaufen Berlin, 9. Dezember 2016. Über Computerbrillen, die dem Träger virtuelle Realitäten (VR) vor Augen halten, wird derzeit viel geredet. Aber im Weihnachtsgeschäft 2016 werden sie wohl nur eine Randnotiz bleiben: Nur zwei Prozent der Deutschen wollen sich zu Weihnachten eine solche VR-Brille kaufen oder sie verschenken. Das hat eine Umfrage von „Bitkom Research“ unter 1007 Bundesbürgern ergeben. Auftraggeber der Befragung war der Digitalverband „Bitkom“ in Berlin.