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Zur Einweihung des neuen DeltaX-Labortraktes führen Schülerinnen und Schüler den Gästen ausgewählte Experimente aus Physik, Geo- und Umweltchemie sowie zur Zellbiologie vor. Foto: HZDR/Detlev Müller

Schülerlabor DeltaX bezieht Neubau in Rossendorf

Laser und Brüter für die Forscherelite von morgen Dresden-Rossendorf, 29. Oktober 2018. Laser, Bio-Brüter, Gas-Chromatographen – die jungen Experimentatoren des Schülerlabors „DeltaX“ im „Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf“ (HZDR) haben nun viel ausgefeiltere Gerätschaften, in die geheimnisvollen Welten der Naturwissenschaften einzudringen. Möglich macht dies ein Neubau auf dem HZDR-Campus, den der sächsische Kultusminister Christian Piwarz (CDU), Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) und die Helmholtz-Forscher morgen einweihen.

Michael Thieme zeigt Unterlagen, in denen sein Vater Hans Thieme die Experimente in den Deutschen Werkstätten Hellerau an Leichtbau-Furnierholzteilen dokumentiert hat. Foto: Heiko Weckbrodt

Leicht wie Holz

Schon im Krieg experimentierten Hellerauer Technologen mit Furnier-Leichtbau für die V1 und für Kampfflugzeuge Dresden, 23. Januar 2018. Die Studenten der Dresdner Unternehmung „Jungholz” sind nicht die ersten, die freigeformte Leichtbau-Werkstücke aus zahlreichen Lagen von Furnierhölzern herstellen: Die Deutschen Werkstätten Hellerau (DWH) setzten während des Weltkrieges eine Vorstufe dieser Technologie ein, um die Nazi-Flugbombe V1 leichter zu machen, und danach, um besonders elegante Stühle zu bauen. Darauf hat der Chemiker Michael Thieme hingewiesen, dessen Vater Hans Thieme an den damaligen Entwicklungen beteiligt war. Allerdings konnten die DWH-Holzexperten damals nur Furnierholz-Leichtbauteile in zwei Dimensionen frei formen und nicht wie heute in drei Dimensionen: Das Know-how und die Computeroptimierung, die in den jüngsten „Jungholz“-Formteilen stecken, fehlten damals noch.

Peter Weckbrodt (1939-2017)

In tiefer Trauer

Ein schwerer Unfall hat unseren Autor Peter Weckbrodt (1939-2017) aus dem Leben gerissen. Er war Ingenieur, Autor zahlreicher Oiger-Wochenend-Tipps, geliebter Vater. Ein durch und durch aktiver Mensch, immer hilfsbereit, pflichtbewusst, wissensdurstig und klug. Er liebte alte Dampflokomotiven, Bücher, klassische Musik und viele Dinge, die das Leben so schön machen. Gestern Abend ist er seinen schweren Verletzungen erlegen. Wir trauern um ihn und werden ihn nicht vergessen. In stiller Bestürzung Heiko Weckbrodt und das Oiger-Team

Marie Curie war die erste Frau, die mit einem Nobelpreis geehrt wurde. Foto: P'Artisan Filmproduktion

DVD „Marie Curie“: Die strahlende Blume

Filmische Biografie konzentriert sich auch auf Ecken und Kanten der berühmten Forscherin Aus dem Physikunterricht wissen wir, dass Marie Curie und ihr Gatte Pierre die – damals noch als heilsam geltende – Radioaktivität erforschten. Und die Rätsel-App „Quizduell“ hat uns daran erinnert, dass die polnisch-stämmige Französin die erste weibliche Nobelpreis-Trägerin war. Aber wer war diese Frau eigentlich, die aus dem russisch besetzten Polen nach Paris zog, um überhaupt studieren zu können? Wie beliebt war sie in ihrer Wahlheimat? Was bewegte diese unermüdliche Wissenschaftlerin, wenn sie gerade mal nicht forschte? Antworten auf diese Fragen versucht die filmische Biografie „Marie Curie“ zu geben, die nun fürs Heimkino erschienen ist.

Auch Google arbeitet an Wissensgraphen, die Computern helfen, sinnvollere Antworten auf Suchanfragen von Menschen zu geben. Abb.: Bildschirmfoto youtu.be/mmQl6VGvX-c

Professor will Computern freies Assoziieren beibringen

Im Dresdner Zentrum für fortgeschrittene Elektronik versucht Markus Krötzsch Elektronenhirnen zu erklären, wie alles mit allem zusammenhängt Dresden, 13. Oktober 2016. Professor Markus Krötzsch ist 35 Jahre jung, ein engagierter Wikipedianer – und er hat Großes vor: Er will Computern beibiegen, nicht nur stur vor sich hinzurechnen, sondern frei zu assoziieren. Die Elektronenhirne sollen endlich lernen zu verstehen, wie in unserer Welt alles mit allem zusammenhängt.

Ein bisschen musikalisches Verständnis ist bei manch Rätsel von Vorteil. Bildschirmfoto aus: "Die Flüsse von Alice"

„Die Flüsse von Alice“: Surreales Aquarell-Adventure aus Spanien

Wo die Buchpflanzen wachsen Ein surreales und handgemaltes Adventure-Spiel haben spanische Künstler jetzt in einer erweiterten Fassung in Deutschland publiziert: „Die Flüsse von Alice“ ist eine surreale Wanderung durch die Träume des Mädchens Alice. Das nämlich findet sich in einer seltsamen Anderswelt wieder, wenn sie einschläft, eine Welt, in der Buchpflanzen wachsen und bizarre Wesen zu erwecken sind.

In den USA gilt Coldbrewed Coffee (Kaltgebrühter Kaffee) als Trend - wir haben diese Kaffeevariante nun selbst zubereitet und gekostet. Foto: Sven Germeroth

Alles kalter Kaffee?

Amerikaner schwören auf Coldbrewed Coffee – wir haben das selbst getestet Dresden, 3. März 2016. Vor einigen Tagen las ich einen Bericht über eine Kaffeemaschine, welche Kaffee kalt extrahiert. Dieses Verfahren bot laut Artikel diverse Vorteile gegenüber herkömmlicher Kaffeeaufbereitung. Als Kaffeeliebhaber und -vieltrinker hat mich das Thema sofort angesprochen, und ich wollte mehr wissen. Was hat es mit dem sogenannten Coldbrewed Coffee auf sich und wie schmeckt er?

Das Lichtjahr 2015 endet, 2016 naht. Das Hintergrundfoto hier war übrigens der Aprilscherz des CERN, das hier einen seiner riesigen Detektoren mit einem hineinmontierten Lichtschwert-Jedi konfrontierte. Originalfoto (modifiziert): Max Brice and Daniel Dominguez/CERN

Der Oiger wünscht allen Lesern ein schönes Jahr 2016!

84 % mehr Besucher in diesem Jahr – wir freuen uns und danken Dresden, 31. Dezember 2015. Seit Anfang 2015 betreiben wir das Nachrichtenportal Oiger (alias der Computer-Oiger) nun hauptberuflich und seitdem hat sich die Resonanz auf unser kostenloses Informationsangebot auch deutlich erhöht: Insgesamt über 355.000 eindeutige Nutzer weist die Zugriffsstatistik aus – das entspricht einem Wachstum um 84 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Ja, das ist er: der Weihnachts-Oiger ;-) Foto: hwJa, das ist er: der Weihnachts-Oiger ;-) Foto: hw

Oiger wünscht schöne Weihnacht!

Dresden, 24. Dezember 2015. Statistisch gesehen wird heute Abend unter Ihrem Weihnachtsbaum ein ultrahochauflösender Fernseher stehen, außerdem ein Smartphone liegen, ein Tablet mit richtig großem Bildschirm, eine Smartwatch und wahrscheinlich flattert auch noch eine Drohne um den Baum. Und am Boden sind Gutscheine ausgebreitet. Das sind jedenfalls einige der Artikel, die den Handel in diesem Weihnachtsgeschäft besonders glücklich gemacht haben, da sie oft als Geschenke gefragt waren. Aber wir wissen ja alle, wie das mit Statistiken ist: Die Ausnahme bestätigt die Regel 😉 Also wünschen wir als Oiger-Team all unseren Lesern und Freunden ein schönes Weihnachtsfest – mit vielen schönen und ganz besonderen Geschenken. Weihnachten mit Larta Croft (Badty92)

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Oiger jetzt auch über oiger.de erreichbar

Dresden, 24. April 2015: Wer den „Oiger“ aufruft, muss jetzt weniger tippen (es sei denn, der Oiger ist ohnehin in der Favoritenleiste): Statt nur über computer-oiger.de ist unser Nachrichtenportal jetzt auch zusätzlich über die Internet-Adresse oiger.de aufrufbar. Weniger tippen, mehr Themen-Vielfalt Damit schenken wir unserer geschätzten Leserschaft nicht nur wertvolle Lebenszeit, die sie sonst mit unnötigen Tastenanschlägen verplempern müsste, sondern ziehen auch eine Konsequenz aus dem veränderten Profil unseres Angebots: Ursprünglich mehr oder minder als Blog und Zusatzangebot für Leser der DNN-Computerseite gestartet, ist das Themenspektrum rasch gewachsen. Längst hat sich der „Oiger“ zu einem Nachrichtenportal mit den Schwerpunkten Forschung und Wirtschaft in Sachsen gewandelt. Zudem berücksichtigen wir in zunehmendem Maße auch benachbarte Themenfelder in Kultur, Geschichte und Politik. Dies hatten wir ja bereits angekündigt, als wir unsere Seite zu Jahresbeginn 2015 neu ausgerichtet haben. Insofern ist der Computer-Oiger zu einem News-Portal geworden, das auch deutlich über die Welt der Informationstechnologie hinaus äugt (= oigt). Autor: Heiko Weckbrodt

Heiko Weckbrodt

In eigener Sache: Neues Oiger-Layout

Liebe Leser! Vielen Stammlesern ist es zweifellos schon aufgefallen, dass der „Oiger“ jetzt in neuer Optik daher kommt. Nach fast vier Jahren war es nun wohl fällig: Unser Nachrichtenportal hat ein neues Layout bekommen, das sich mehr an die heutigen Magazin-Sehgewohnheiten anlehnt.

Heiko Weckbrodt

Der Oiger wünscht allen Lesern ein gutes Jahr 2015

688.000 Seitenzugriffe in diesem Jahr – ein Plus von 18 % Dresden, 31. Dezember 2014: Der Oiger dankt seiner Leserschaft für ihre Treue und wünscht allen ein gutes, nerdiges Jahr 2015. Im neuen Jahr, soviel sei schon verraten, wird es mehr Themenbreite auf unserem Portal geben. Natürlich wollen wir wieder viele interessante Geschichten aus Forschung und Wirtschaft ausgraben und dabei auch etwas mehr über den sächsischen Tellerrand hinausschauen, aber auch Kunst & Kultur sowie lokale Entwicklungen im Raum Dresden stärker bedenken.