Alle Artikel in: Forschung

Neues aus der Wissenschaft

Prof. Gianauerlio Cuniberti von der TU Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Neues Fraunhofer-Zentrum für Produktion und neue Werkstoffe in Sachsen

Ingenieure möchten Exzellenz-Grundlagenforschung der TU Dresden in kommerzielle Produkte überführen Dresden, 20. Juni 2018. In Dresden entsteht ein weiteres Fraunhofer-Leistungszentrum. Im Fokus steht dabei die Verbindung aus neuartigen Werkstoffen und digitalisierter Produktion. Die Ingenieure sollen dort unter anderem austesten, wie sich selbstwandelnde Materialien wirtschaftlich produzieren lassen – zum Beispiel Prothesen, die ein Patienten-Leben lang nachwachsen, oder unfalldämpfende Autokarosserien.

Karbonfasern können mit anderen Materialien zu Verbundstoffen mit faszinierenden Eigenschaften kombiniert werden. Foto: filmaton, C3

Dresdner Ingenieurin schreibt beste Maschinenbau-Doktorarbeit

Hirschvogel-Preis Dr. Iris Kruppke vom Textilmaschinen-Institut der TU Dresden Dresden, 19. Juni 2018. Die Nachwuchs-Ingenieurin Dr. Iris Kruppke von der TU Dresden hat die beste deutsche Maschinenbau-Doktorarbeit des Jahres geschrieben. Zu dieser Meinung ist jedenfalls eine Jury mit Vertretern der neun führenden technischen Universitäten in Deutschland gekommen. Die Juroren haben Kruppke deshalb den mit 5000 Euro dotierten Manfred-Hirschvogel-Preis 2018 zuerkannt.

Koreanische Partner schauen sich den Fahrzeug-Leichtbau im ILK der TU Dresden an. Foto: Andreas Scheunert für das ILK Dresden

Leichtbauer aus Dresden kooperieren mit Korea

Dresden, 17. Juni 2018. Die Leichtbau-Ingenieure der Technischen Universität Dresden (TUD) wollen in Zukunft enger mit Südkorea kooperieren. Dies kündigte das TUD-Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik am Rande einer Projektschau in Dresden-Johannstadt mit. Dort hatten die Forscher und sowie ILK-Ausgründungen über 300 Exponate vorgestellt, darunter besonders leichte A-Säulen für Autos und einen Unterboden für Elektrofahrzeuge.

Regnerationswürmer unterm Mikroskop. Foto: Heiko Weckbrodt

Besucherrekord zur Wissenschaftsnacht Dresden

39.000 Neugierige wälzten sich durch die Labore Dresden, 16. Juni 2018. Rund 39.000 Neugierige haben die Wissenschaftsnacht vom 15. zum 16. Juni 2018 in Dresden besucht – rund 1000 mehr als im Vorjahr. Das teilte René Werner namens der Veranstalter heute mit. Damit hat die Lange Nacht der Wissenschafte einen neuen Rekord aufgestellt. Allerdings hat die städtische Wirtschaftsförderung damit ein selbstgestecktes Ziel knapp verfehlt: Amtsleiter Robert Franke wollte in diesem Jahr die Marke von 40.000 Besuchern knacken.

Wissenschaftsnacht 2018 in Dresden: Analyse biologischer Substanzen im Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Großer Andrang zur Wissenschaftsnacht Dresden

Zehntausende wollten Experimente erleben, mit Robotern operieren und Lichtbögen blitzen sehen Dresden, 15. Juni 2018. Zehntausende Schaugierige sind heute dem Lockruf der Dresdner Forscher gefolgt und haben zur Wissenschaftsnacht deren Labore gestürmt. Besonders viel boten die Eierköpfe diesmal den Kleinsten – und bekamen im Gegenzug deren Hilfe: Kinder mixten herrlich blaues Hydrogeld für die Regenerations-Experten, hörten sich geduldig Mathematiker-Witze an, andere entlasteten die Uniklinik-Chirurgen und operierten an ihrer Stelle mit Da-Vinci-OP-Robotern.

Prof. Hubert Lakner leitet das Fraunhofer-Photonik-Institut IPMS in Dresden,. zu dem seitr 2012 auch das CNT gehört. Foto. Heiko Weckbrodt

Fraunhofer rüstet CNT Dresden für 40 Millionen Euro auf

„Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland“ finanziert neue Anlagen Dresden, 13. Juni 2018. Die Fraunhofer-Gesellschaft investiert bis zum Jahr 2020 rund 40 Millionen Euro in das Nanoelektronik-Zentrum CNT in Dresden. Das hat Professor Hubert Lakner angekündigt, der das CNT-Mutterinstitut für Photonische Mikrosysteme (IPMS) leitet. „Es geht aufwärts im CNT“, kommentierte er diese Weichenstellung, die nur scheinbar selbstverständlich ist: Nach der Qimonda-Pleite hatte das Nanoelektronikzentrum von Fraunhofer kurz vor dem Aus gestanden.

Da Vinci operiert und der Uni-Chor blitzt auf

Zur Dresdner Wissenschaftsnacht am Freitag erwarten Veranstalter rund 40.000 Besucher Dresden, 12. Juni 2018. Mit Elektronik-Origami, obsterkennenden Kühlschränken, universitären Chor-Flashmobs, den Innereien eines iPhones, operierenden Da-Vinci-Robotern und rund 730 weiteren popularwissenschaftlichen Attraktionen wollen die Veranstalter der Wissenschaftsnacht am Freitag (12. Juni 2018)  in Dresden einen neuen Rekord aufstellen. „Wir denken, dass wir diesmal die Marke von 40 000 Besuchern knacken können“, sagte Robert Franke, Chef der städtischen Wirtschaftsförderung.

Besucher schauen sich im Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf eine Nebelkammer an, die kosmische Teilchen sichtbar macht. Foto: Detlev Müller, HZDR

2500 Besucher im Forschungszentrum Rossendorf

Schwebende Pfannen und Laserschach locken zahlreiche Neugierige an Dresden-Rossendorf, 9. Juni 2018. Schachspiel mit Superlasern, schwebende Bratpfannen, Raketenstarts und ein magnetischer sechster Sinn – mit zahlreichen populärwissenschaftlichen Attraktionen lockten die Forscher des „Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf“ (HZDR) heute rund 2500 Neugierige in ihre Labors am Stadtrand von Dresden. Das teilte das HZDR heute mit. Insgesamt hatten die Wissenschaftler rund 150 Programmpunkte von Astrophysik über Clownerie bis Tumorforschung vorbereitet.

Grünalge unterm Mikroskop. Abb.: Dr. Ralf Wagner, Wikipedia, GNU Free / CC3-Lizenz

Darf’s ein Algen-Trunk mehr sein?

HTW Dresden ehrt Nachwuchs-Agronomin Scharff Dresden, 7. Juni 2018. Algen-Smoothies gelten vielen als gesund und nahrhaft – und in der japanischen Küche können sie zur regelrechten Delikatesse mutieren. Und mancher erhofft sich von den kleinen Meeresbewohnern, dass sie massentierhaltung und Hunger in der Welt mindern könnten. Einen Schritt in diese Richtung ist die Agrarwissenschaftlerin Dr. Claudia Scharff an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden gegangen: In ihrer Doktorarbeit untersuchte sie, wie elektromagnetische Strahlung das Wachstum und den Stoffwechsel grüner Mikroalgen anregen können. Dafür bekam sie nun den mit 1000 Euro dotieren Nachwuchsforscherpreises der HTW Dresden.

Blick ins Nanoanalyse-Labor. Foto: DCN

TU Dresden verbessert ihre Reputation

QS-Ranking sieht Dresdner Unis international auf Rang 191 Dresden, 7. Juni 2018. Die Technische Universität Dresden (TUD) hat ihre internationale Reputation verbessert: In einem Vergleich von weltweit rund 4700 Unis platzierte das britische Bildungsunternehmen „Quacquarelli Symonds“ (QS) die TUD auf Rang 191. Damit verbesserten sich die Dresdner im Vergleich zum Vorjahr um vier Positionen verbessert. 2012 kam die TUD erst auf Platz 288.

Bioverfahrenstechnik-Studenten vom Team der Hochschule Anhalt mit ihrem Reaktor „SFP5 – Solution for Pollution 5" beim "99-€-Bioreaktor"-Wettbewreb 2017 an der TU Dresden. Foto: Kirsten Mann, Netzwerk Bioverfahrenstechnik, TUD

Kontest in Dresden: Wer baut besten Bioreaktor für 99 Euro?

Bioverfahrentechnik-Studenten aus ganz Deutschland versuchen sich Anfang Juli an der TU Dresden als MacGuyver des 21. Jahrhunderts Dresden, 6. Juni 2018. Eine Herausforderung, eines MacGuyvers aus der gleichnamigen 80er-Jahre-Fernsehserie würdig, haben Forscher der Technischen Universität Dresden (TUD) an die Bioverfahrenstechnik-Studenten der Republik ausgesandt: Mit einem bescheidenem Budget von nur 99 Euro sollen sie einen Bioreaktor bauen und der muss sich dann bei einem Kontest in Dresden bewähren. „Wir richten den Wettbewerb nun schon seit fünf Jahre aus“, berichtet Mitveranstalter Dr.-Ing. Felix Lenk von der TUD-Professur für Bioverfahrenstechnik. „Und wir hatten schon sehr originelle Konstruktionen dabei: aus alten PC-Gehäusen, aus Cola-Flaschen, mit einer Wippe oder mit einem umgedrehten Eimer, der wie ein Weihnachtsbaum mit Schläuchen geschmückt war.“

Ultradünne biegsame Magnetsensoren können für die Orientierung im Raum. für Virtual-reality-Spiele und dergleichen mehr von Nutzen sein. Abb.. HZDR

Magnetsinn für den Menschen und Elektronik für den Kompost

Sachsen für findige Ideen belobigt Dresden/Berlin, 4. Juni 2018. Um die Hightechmüll-Berge auf Erden zu mindern, entwickeln Dresdner Fraunhofer-Ingenieure derzeit kompostierbarer Elektronik. Leiterbahnen und andere Bauteile sollen sich von selbst so zersetzen, dass sie die Umwelt nicht weiter belasten. Für dieses Konzept hat die Bundesinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ das Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik (FEP) Dresden heute in Berlin als eine von deutschlandweit 100 Innovationen ausgezeichnet.

Dr. Anne Wuttke vom Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik Dresden. Foto. Peter Böttcher/ L’Oréal

Hilfe für forschende Mütter in Dresden

Planck-Biologinnen bekommen Geld, um Wissenschaft und Familien unter einen Hut zu bekommen Dresden, 4. Juni 2018. Damit sie biologische Forschung und Familie besser miteinander vereinbaren können, bekommen zwei Wissenschaftlerinnen und Mütter am Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) Dresden nun Sonder-Stipendien im Wert von insgesamt 20 000 Euro. Das Geld aus dem „For Woman in Science“-Programm fließt an die Leber-Zellforscherin Dr. Anne Wuttke sowie an die Nachwuchswissenschaftlerin Elisa Maria Rieckhoff, die sich auf die Zellstrukturen von Embryos spezialisiert hat. Hinter dem Programm stehen die Unesco, das Kosmetik-Unternehmen L’Oréal Deutschland und die Stiftung der Nobelpreisträgerin Professor Christiane Nüsslein-Volhard. Geld auch für Babysitter gedacht Beide Forscherinnen erhalten jeweils 400 Euro monatlich, damit sie Haushaltshilfen oder Baby-Sitter bezahlen können. Weitere 10 000 Euro stehen für familienfreundliche Investitionen an ihrer Arbeitsstelle zur Verfügung. Der Bedarf für familienfreundliche Arbeitsmodelle ist am Dresdner Planck-Genetikinstitut groß. Etwa die Hälfte der Wissenschaftler ist weiblich und darunter sind viele Mütter – wie eben zum Beispiel Dr. Anne Wuttke, die drei Kinder hat, oder Elisa Maria Rieckhoff, die einen einjährigen Sohn hat. Genetik-Institut richtet …

Thomas Heinle, Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten, Dr. Peter Schneider, Leiter des Fraunhofer-Institutsteils EAS, Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Dr. Eva-Maria Stange, Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Prof. Dr. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Prof. Dr. Albert Heuberger, Institutsleiter des Fraunhofer IIS (von links nach rechts) klopfen auf den Grundsteinen herum. Foto: Oliver Killig, Fraunhofer IIS/EAS,

Baustart für Fraunhofer-Neubau in Dresden

Institutsteil EAS erhält neue Gebäude am TU-Campus Dresden, 1. Juni 2018. Für die Elektronik-Forscher des Fraunhofer-Institutsteil „Entwicklung Adaptiver Systeme“ (EAS) entsteht nahe am Campus der TU Dresden ein fünfgeschossiger Neubau. Den Grundstein haben heute Fraunhofer-Präsident Reimund Neugebauer und weitere Wissenschaftler und Politiker haben für den 25 Millionen Euro teuren Fünfgeschosser den Grundstein an der Münchner Straße gelegt.

Prof. Dr. Thorsten Urbaneck (r.), Bereichsleiter Thermische Energiespeicherung an der Professur Technische Thermodynamik der TU Chemnitz, und Ulf Uhlig, Abteilungsleiter bei der inetz GmbH in Chemnitz, untersuchen im Dachraum des Großkältespeichers den Zustand der Speicherhülle. Foto: Jacob Müller

Immer mehr Firmen bauen Kältespeicher ein

TU Chemnitz: Steigende Energiepreise sorgen für wachsendes Interesse an thermodynamischer Speichertechnologie Chemnitz, 30. Mai 2018. Angesichts steigender Energiepreise integrieren immer mehr Unternehmen und Institutionen große Kältespeicher in ihre Neubauten. Das hat die TU Chemnitz eingeschätzt, die wichtige Teile solcher Kältespeicher seit den 1970er Jahren mitentwickelt hatte – und daher als Pionier in diesem Sektor gilt.