Alle Artikel in: KI

Die Forscherinnen und Forscher aus Leipzig und Dresden wollen Diabetikern ein unbeschwerteres Leben ermöglichen - mit Hilfe von Apps, KI und Insulinpen-Aufsätzen. Foto: Thomas Wuttke für Diafyt MedTech

Intelligenter Insulinstift aus Sachsen soll Diabetiker-Alltag erleichtern

TU Dresden und „Diafyt Medtech“ aus Leipzig setzen auf künstliche Dosier-Intelligenz – und wollen damit das Leben der Patienten verlängern Dresden/Leipzig, 6. Februar 2021. Künstliche Intelligenzen (KI) sollen Zuckerkranken künftig dabei helfen, ihre Insulinspritzen genauer zu dosieren. Dafür entwickeln die Technische Universität Dresden (TUD) und das Unternehmen „Diafyt Medtech“ aus Leipzig nun eine digitale Diabetes-Therapie. Diese könne „nicht nur das Alltagsleben der Patienten beträchtlich erleichtern, sondern auch langfristig ihre Lebenserwartung verbessern“, ist Dr. Rene Richter vom TUD-Institut für Feinwerktechnik und Elektronik-Design überzeugt.

Die Visualisierung zeigt, wie sich Atomstruktur und Elektronen in Aluminium unter den extremen Bedingungen verteilen. Diese Zustände finden sich in der "warmen dichten Materie" in Zwergsternen und Riesenplaneten. Visualisierung: Attila Cangi für HZDR / Casus

Casus Görlitz trainiert KI auf das Innere von Riesenplaneten

Neuer Code hilft Künstlicher Intelligenz, „warme dichte Materie“ zu durchschauen Görlitz/Dresden, 30. Januar 2021. Um zu verstehen, was im Inneren von Riesenplaneten wie dem Jupiter oder brauen Zwergsternen vorgeht, haben vier Forscher vom Casus-Institut Görlitz ein neues Computerprogramm geschrieben und damit „Künstliche Intelligenzen“ (KI) trainiert. Mit Hilfe dieser Experten-KI können nun Astro- und Teilchenphysiker schneller, einfacher und präziser als bisher ihre Experimente mit „warmer dichter Materie“, die in Riesenplaneten und Zwergsternen die Gesetze der Physik diktiert, auswerten. Das hat das Casus-Mutterinstitut, das „Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf“ (HZDR) mitgeteilt.

Nvidia will mit der ARM-Übernahme seine Führungsposition beim KI-Chip-Entwurf - hier Jetson-Platine in einem Isaal-Roboter - weiter ausbauen. Abb.: Nvidia

Deutsche Wirtschaft will KI-Gesetze

Umfrage: 78 % hoffen auf Wettbewerbsvorteile durch „Künstliche Intelligenz“, fast alle wollen aber mehr Regulierung Berlin, 5. Oktober 2020. Die meisten deutschen Unternehmer erhoffen sich Wettbewerbsvorteile durch „Künstliche Intelligenz“ (KI) in der Wirtschaft. 90 Prozent dringen allerdings auf KI-Gesetze, die zum Beispiel Haftungsfragen beim Einsatz dieser Technologie klären. Das geht aus einer Umfrage unter 500 Betrieben für den TÜV-Verband (VdTÜV) in Berlin hervor.

Dresden will sich als Standort für Künstliche Intelligenz (KI) profilieren. Da darf ein elektronisches Stadtarchiv nicht fehlen. Fotos und Montage: Heiko Weckbrodt

Fraunhofer Dresden will dem Mittelstand KIs schmackhaft machen

Sachsen möchten im internationalen Megathema „Künstliche Intelligenz“ mitreden Dresden, 15. September 2020. Mangels eigener Internetkonzerne im Land setzt Sachsen bei seiner Aufholjagd in der Schlüsseltechnologie „Künstliche Intelligenz“ (KI) auf starke Forschungsinstitute und den Mittelstand. Damit diese beiden Pole besser voneinander profitieren, richtet das Fraunhofer-Teilinstitut für die „Entwicklung adaptiver Systeme“ (EAS) in Dresden am 16. und 17. September die „AI Innovation Days 2020“ aus.

Das Maskottchen von Xenon ist eine Roboterin. Zwar arbeitet das Dresdner Unternehmen nicht wirklich mit humanoiden Robotern, rechnet aber damit, das solche künstlichen Arbeitskollegen in vielen Fabriken Einzug halten werden. Visualisierung: Xenon

Jeder vierte junge Deutschen könnte sich in „Künstliche Intelligenz“ verlieben

Liaison mit einem Avatar oder Roboter vorstellbar Ingolstadt, 26. Juli 2020. Fast jeder vierte junge Deutsche (23,6 Prozent aller 16- bis 30 Jährigen) kann es sich vorstellen, sich in eine „Künstliche Intelligenz“ (KI) verlieben – etwa in Form eines Avatar oder Roboters, der individuell auf ihn oder sie angepasst wurde. Das hat eine Umfrage von Kaspersky Deutschland ergeben. Auch im Alltag und für den Umweltschutz sehen die jüngeren Deutschland Potenzial für ein „durch Künstliche Intelligenz optimiertes Leben“, hieß es von der Ingolstädter Tochter des russischen Sicherheitssoftware-Unternehmens.

Blick in den Reinraum der ehemaligen Plastic-Logic-Fabrik, der nun für das Fraunhofer CNT 2.0 und das Zentrum für neuromorphes Computing umgebaut wird. Foto: Heiko Weckbrodt

Fraunhofer richtet Zentrum für künstliche Neuronen in Dresden ein

Forscher stecken 77 Millionen Euro in stillgelegte Digitalpapier-Fabrik Dresden, 1. Juli 2020. Fraunhofer richtet für 77 Millionen Euro ein Zentrum für neuromorphe Computertechnologie in einem ehemaligen Digitalpapier-Werk im Dresdner Norden ein. Die Forscher wollen dort neuartige Chips mit „künstlicher Intelligenz“ (KI) entwerfen. Das haben der sächsische Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (CDU) und Prof. Hubert Lakner vom Fraunhofer-Photonikinstitut IPMS bei einem Besuch in der früheren „Plastic Logic“-Fabrik angekündigt.

Künstliche Intelligenz (KI) gilt inzwischen als zentrale Schlüsseltechnologie des Digital-Zeitalters. Die Deutschen sehen die KI-technologie aber eher skeptisch und risikobehaftet. Foto: Geralt. Pixabay, CC0-Lizenz

TÜV will obligate Prüfung für riskante KIs

Umfrage: 85 % der Deutschen wollen Kennzeichnungspflicht für KI-Systeme Berlin, 27. Januar 2020. Damit „Künstliche Intelligenzen“ (KI) keinen Unsinn verzapfen und dabei Menschenleben gefährden, hat der Verband der „Technischen Überwachungsvereine“ (TÜV) eine Pflichtüberprüfung für riskante KI-Systeme gefordert. Dieser KI-TÜV soll vor allem für Systeme obligat sein, in denen ein hohes oder sehr hohes Risiko besteht, Menschen zu schädigen. Das betreffe beispielsweise automatisierte Fahrzeuge, KI-gesteuerte Maschinen oder die medizinische Diagnostik.

Auch die TU Dresden und die Fraunhofer-Gesellschaft wollen in einem neuen Forschungszentrum der Frage nachgehen, wie man KI-Entscheidungen nachfollziehbar machen kann. Grafik: TUD, Technisches Design

Unternehmer: KI soll moralisch handeln

Aber nur 5 % Firmen haben dafür Ethik-Richtlinien Frankfurt am Main, 24. Januar 2020. Die meisten deutschen Unternehmer sind dafür, dass für „Künstliche Intelligenz“ (KI) auch eine KI-Moral notwendig ist. Das hat eine Umfrage der Beratungsfirma „Bearing Point“ aus Frankfurt am Main unter 600 Wirtschaftsvertretern ergeben.

Für die Fabrik der Zukunft werden KIs, cyberphysikalische Systeme und neuartige Mensch-Maschine-Schnittstellen gebraucht, wie sie das Fraunhofer CPS in Dresden entwickeln will. Foto: Fraunhofer IWU

Fraunhofer gründet neues Zentrum CPS in Dresden: KI ab in die Produktion!

Lernende und sparsame Fabriken sollen Weg der Industrie zurück in die Städte ebnen Dresden, 2. Dezember 2019. Fraunhofer hat am Montag ein neues Forschungszentrum für Cognitive Produktionssysteme (CPS) in Dresden gegründet. Die Forscher wollen dort mit Hilfe von „Künstlicher Intelligenz“ (KI) digitale Technologien für die Fabriken der Zukunft entwickeln. „Als Zielgruppe sehen wir vor allem den Mittelstand“, kündigte Prof. Steffen Ihlenfeldt von der TU Dresden an, der das neue Fraunhofer-Zentrum leitet.

Die Scads-Forscher wollen den Supercomputer-Komplex der TU Dresden nutzen, um neue KI-Technologien zu entwickeln. Foto: Robert Gommlich für die TUD

Sachsen baut Datenanalyse-Zentrum aus

Neue KI-Technologien für Kampf gegen Krebs und Hacker im Fokus Dresden/Leipzig, 26. November 2019. Um Krebsgeschwüre rascher zu erkennen, Hacker-Angriffe geschmeidiger abzuwehren und aus Experimentaldatenfluten verborgenes Wissen zu schöpfen, wollen die Sachsen in Zukunft stärker „künstliche Intelligenzen“ (KI, englisch auch als AI abgekürzt) einspannen. Daher baut der Freistaat nun mit Bundeshilfe sein Datenanalyse-Zentrum in Dresden und Leipzig zu einem „Center for Scalable Data Analytics and Artificial Intelligence“ (ScaDS.AI) aus. Darauf hat die TU Dresden hingewiesen. Offiziell startet das Zentrum morgen.