Alle Artikel in: Wirtschaftspolitik

Wirtschaftspolitik

Zwischen Reicker Straße und Bahndamm in Dresden sollen der Wissenschaftspark Ost und ein Technologiezentrum entstehen. Im Hintergrund ist das ODC zu sehen. Foto: Heiko Weckbrodt

Wissenschaftspark Ost in Dresden: Auch Ingenieure mögen’s grün:

Forscher-Gewerbegebiet in Strehlen soll Bäume und Radlertrassen, aber auch einen großen Parkplatz für Fahrräder und Autos bekommen. Dresden, 15. Oktober 2020. Damit der geplante Wissenschaftspark Ost in Dresden-Strehlen seinem Namen gerecht wird, soll er sich gleichermaßen zum Gewerbegebiet für Forscher wie auch zum grünen Park entwickeln: Laut den jüngsten Plänen aus dem Rathaus wird er zwar vor allem für Technologiefirmen und Instituts-Ausgründungen neue Ansiedlungsflächen bieten, aber eben auch parkähnliche Grünflächen, Sportplätze, eine Bachlandschaft, kleine Hügel und Senken umfassen.

Braucht die EU einen eigenen Finanzminister mit eigenem Haushalt? Frankreich ist dafür, Deutschland eher dagegen, Foto: Heiko Weckbrodt

2,5 Milliarden Euro EU-Zuschüsse für Sachsen absehbar

Ifo korrigiert Prognose wieder deutlich nach oben Dresden, 15. Oktober 2020. Sachsen verliert ab 2021 doch nicht so viele EU-Fördermittel wie zunächst erwartet. Das hat das Ifo-Institut in Dresden nach den neuen Verteilregeln der Europäischen Union berechnet. Demnach kann der Freistaat von 2021 bis 2027 mit knapp 2,5 Milliarden Euro aus Brüssel rechnen.

Das Kraftwerk Boxdorf: Statt Kohle zu verfeuern, soll der Standort künftig Carbonfasern für Autos und Flugzeuge entwickeln. Foto: Leag

Carbon statt Kohle in Boxberg

Lausitzer Kraftwerkstandort soll Stadt der umweltfreundlichen Leichtbaumaterialien werden Dresden/Boxdorf, 16. September 2020. Parallel zum Ausstieg aus der Braunkohle soll sich Boxdorf in Sachsen auf die energieeffiziente und umweltfreundliche Produktion von Kohlenstofffasern (Carbon) spezialisieren. Statt im alten Kraftwerk weiter Kohle zu verfeuern, soll sich die Stadt in der Lausitz insofern auf Leichtbau-Technologien für die Autoindustrie, den Schiffbau sowie die Luft- und Raumfahrt fokussieren. Das sieht eine Vereinbarung vor, die das sächsische Regionalministerium, die Lausitz Energie Kraftwerke AG und Lausitz Energie Bergbau AG (LEAG), das Exzellenzclusters „Merge“ der TU Chemnitz sowie die Fraunhofer-Institute für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) und für Angewandte Polymerforschung (IAP) heute in Boxdorf geschlossen haben.

Auf die Sanierer wartet viel Arbeit, wenn sie die restlichen alten Fabrik-Gebäude der "Universellen Werke Dresden" als Technologiezentrum reaktivieren wollen. Foto: Heiko Weckbrodt

Vier neue Technologiezentren und Gewerbehöfe in Dresden geplant

Um Ansiedlungen zu fördern, soll Flächenangebot bis 2023 um fast die Hälfte wachsen. Dresden, 15. September 2020. Die kommunalen Wirtschaftsförderer wollen bis Ende 2023 vier Technologiezentren und Gewerbehöfe in Dresden neu einrichten oder deutlich ausbauen, um mehr Platz für Gründer und auswärtige Investoren zu schaffen. Das hat Amtsleiter Robert Franke angekündigt.

Das Student-Hotel in Dresden macht wegen Corona dicht. Foto: The Student Hotel

Wegen Corona: „Student Hotel“ in Dresden schließt

Wirtschaftsförderer wollen Tech-Gründer nun anderswo unterbringen Dresden, 21. August 2020. Das bei Gründern, Studenten und digitalen Nomaden recht beliebte „The Student Hotel“ (TSH) in Dresden macht  wegen der Corona-Krise dicht – zumindest vorerst. Das teilten die Betreiber mit. Demnach werde das Hotel in der Stadtmitte am 1. Oktober 2020 „aufgrund der Auswirkungen der Pandemie und der schwierigen Zukunftsaussichten bei Buchungen von deutschen und ausländischen Studenten, Coworkern und Firmenkunden vorübergehend geschlossen“.

Chemikerin Dr. Daniela Pfister begutachtet eine Zelle, die Kathodenmaterial von BASF enthält. BASF forscht an innovativen Kathodenmaterialien, die Reichweite von Elektroautos verdoppeln sollen. Als ein Produktionsstandort ist Schwarzheide vorgesehen. Foto: Detlef W. Schmalow für BASF

Batterie-Millionen für BASF Schwarzheide

Bund und Land sagen 175 Millionen Euro für Kathodenmaterial-Produktion in der Lausitz zu. Schwarzheide, 19. August 2020. Damit BASF in Schwarzheide und Ludwigshafen die Produktion von Batterie-Chemikalien hochfährt, haben der Bund und das Land Brandenburg dem Chemiekonzern nun rund 175 Millionen Euro zugesagt. Dies geht aus einer Mitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums hervor.

Glasfaser-Netze gelten neben dem Mobilfunk der 5. Generation (5g) als Schlüssel zur Gigabit-Gesellschaft - also Datenverbindungen mit Geschwindigkeiten über einem Gigabit pro Sekunde, die ganz neue Dienste im Netz ermöglichen. Auch in Dresden setzen kommunale wie provate Ausbau-Akteure in hohem Maße auf glasfasergestützte Breitband-Lösungen. Foto: VodafoneGlasfaser-Netze gelten neben dem Mobilfunk der 5. Generation (5g) als Schlüssel zur Gigabit-Gesellschaft - also Datenverbindungen mit Geschwindigkeiten über einem Gigabit pro Sekunde, die ganz neue Dienste im Netz ermöglichen. Auch in Dresden setzen kommunale wie provate Ausbau-Akteure in hohem Maße auf glasfasergestützte Breitband-Lösungen. Foto: Vodafone

Vodafone baut Glasfaser-Netz in Dresden aus

Konzern, Staat und Stadt investieren 23,6 Millionen Euro ins Gigabit-Internet Dresden, 18. August 2020. Vodafone beginnt nun damit, sein Glasfasernetz in Dresden für rund 23,6 Millionen Euro auszubauen. Das hat der Telekommunikations-Konzern am Dienstag mitgeteilt. Das Unternehmen will mit den Lichtleitern bis zu 6000 weitere Haushalte und Unternehmen in der sächsischen Landeshauptstadt mit Internetanschlüssen der Gigabit-Klasse versorgen.

Braucht die EU einen eigenen Finanzminister mit eigenem Haushalt? Frankreich ist dafür, Deutschland eher dagegen, Foto: Heiko Weckbrodt

Sachsen schießt 30 Millionen Euro für „regionales Wachstum“ nach

Regierung stellt Corona-Nachschlag für kleine Unternehmen bereit Dresden, 10. August 2020. Um kleinen und regional agierenden Unternehmen aus dem Corona-Tal wieder herauszuhelfen, füllt die sächsische Landesregierung den Fördergeld-Topf für „Regionales Wachstum“ nun doch wieder mit 30 Millionen Euro auf. Das hat heute das Wirtschaftsministerium in Dresden angekündigt.

Braucht die EU einen eigenen Finanzminister mit eigenem Haushalt? Frankreich ist dafür, Deutschland eher dagegen, Foto: Heiko Weckbrodt

Sachsen richtet für 30 Millionen Euro Risikokapital-Fonds ein

Als Corona-Hilfe für Firmengründungen gedacht Dresden, 4. August 2020. Damit trotz Corona weiter innovative Unternehmen in Sachsen gegründet werden und nicht gleich wieder absterben, richtet Sachsen einen „Corona-Start-up-Hilfsfonds“ ein. Der Bund, das Land und die „Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH“ (MBG) dotieren diesen Risikokapitalfonds mit 30 Millionen Euro. Das hat der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) angekündigt.

Regnerationswürmer unterm Mikroskop. Foto: Heiko Weckbrodt

„Innate Repair“ Dresden will Diabetes-Behandlung revolutionieren

Biotech-Standort wächst: Uni-Ausgründung siedelt sich in Sachsen an Dresden, 30. Juli 2020. Auf den Kampf gegen die Zuckerkrankheit konzentriert sich in Dresden die neugegründete „Innate Repair Saxony GmbH“ (iRSN). Das junge Biotechnologie-Unternehmen ist eine Ausgründung der TU Dresden und kooperiert mit dem britischen „National Institutes of Health“ (NIH).

Auf die Sanierer wartet viel Arbeit, wenn sie die restlichen alten Fabrik-Gebäude der "Universellen Werke Dresden" als Technologiezentrum reaktivieren wollen. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresden baut „Universelle Werke“ für Hightech-Firmen aus

Alte Nagema-Fabrik wird bis 2022 reaktiviert Dresden, 17. Juli 2020. Damit sich mehr Hightech-Unternehmen in Dresden ansiedeln können, wollen die Stadt Dresden und ihr privater Projektpartner „Immopact“ das Technologiezentrum „Universelle Werke“ bis 2022 ausbauen. Das hat Wirtschaftsförderungs-Chef Robert Franke mitgeteilt. „Wir wollen hier einen ganz neuen Campus schaffen“, kündigte er an. Durch die Erweiterung soll sich die Ansiedlungsfläche vervierfachen.

Mini-Ionentriebwerk von Morpheus Dresden. Foto: Morpheus Space

Mikro-Ionentriebwerk aus Dresden ausgezeichnet

TU-Ausgründung „Morpheus“ gewinnt ersten Platz im sächsischen Gründerwettbewerb Dresden, 9. Juli 2020. Mit einem Ionentriebwerk für kleine Satelliten und Raumsonden hat die Dresdner Uni-Ausgründung „Morpheus Space“ den ersten Platz im diesjährigen Gründerwettbewerb gewonnen. Das hat das Wirtschaftsministerium in Dresden mitgeteilt. Dotiert ist der Preis mit 10.000 Euro.

Aus dem industrielle 3D-Drucker, der Metall mit Elektronenstrahlen aufschmelzen kann: ein Kupfer-Kühlkörper. Foto: Fraunhofer-Ifam Dresden

Millionenzuschuss für Fraunhofer Dresden

IFAM-Ingenieure wollen 3D-Druck mit Metallen und Wasserstoff-Technologien voranbringen. Dresden, 17. Juni 2020. Damit Fraunhofer in Dresden neue Werkstoffe und Produktionstechnologien für die Wirtschaft entwickeln kann, bekommen die Forscher vier Millionen Euro Investitionshilfe vom Freistaat. Das hat heute das sächsische Wissenschaftsministerium mitgeteilt.