Alle Artikel in: Software

Apps und Anwendungsprogramme im Oiger-Test

Prof. Dr. Uwe Aßmann, Dekan der Fakultät Informatik, Technische Universität Dresden in den Technischen Sammlungen Dresden, Sonderausstellung "Schöne neue Cyberwelt? Computerspiele und Gesellschaft" Foto: Heiko Weckbrodt

Sächsische Dekane fordern doppelt soviel Informatik-Ausbildung

Damit Software-Boom im Freistaat nicht abstirbt, soll sich Kapazität von 900 auf 2000 Absolventen pro Jahr erhöhen. Dresden, 16. September 2019. Damit das vielversprechende Wachstum der sächsischen Software-Industrie nicht durch zunehmende Fachkräfte-Engpässe abgewürgt wird, haben der Informatik-Professor Uwe Aßmann von der TU Dresden und weitere Dekane eine Ausbildungsoffensive vom Freistaat gefordert. In ihrem Strategiepapier „Nu.digital“ appellieren sie an die Bildungspolitiker, die akademischen Ausbildungskapazitäten für Informatiker in Sachsen zu verdoppeln und außerdem Roboterlabore für Schüler auf dem Lande einzurichten.

Ein 3D-Laserscanner im Tagebau. Bergbauunternehmen setzen ohnehin immer mehr Sensortechnik im Betrieb ein. Wenn man diese vernetzt und die Daten systematisch analysiert, ist ein effizienterer und auch ein umweltgerechterer Bergbau möglich, sind Forscher vom CLMineOpt-Projekt der TU Freiberg überzeugt. Foto: Andreas Geier / TU Bergakademie Freiberg

Erzschnüffel-App für den Bergmann

Wissenschaftler der TU Freiberg wollen Software-Firma ausgründen Freiberg, 11. August 2019. Geodaten-Experten von der Bergakademie Freiberg entwickeln eine Erzschnüffel-App. Diese Software soll den Bergmännern helfen, ihre Stollen in die richtige Richtung voranzutreiben und ergiebige Erzadern zu finden. Das hat die TU Freiberg mitgeteilt. Die Freiberger Forscher wollen nun eine Softwarefirma auf dieser Basis gründen.

Foto/Montage: hw

Java-Konferenz in Radebeul mit 550 Entwicklern

Neue Internettechnologien, KI und nachhaltige Software-Entwicklung im Fokus Radebeul, 16. Juli 2019. Rund 550 Software-Experten kommen im September 2019 nach Radebeul bei Dresden, um sich über Java, neue Internettechnologien, Künstliche Intelligenz (KI), Maschinelles Lernen und nachhaltige Softwareentwicklung auszutauschen. Das hat die „Java User Group (Jug) Saxony“ angekündigt, die den „Jug Saxony Day“ organisiert.

Die SAP-Rockets freuen sich: Im Lego-Wettbewerb in Australien haben sie den 1. Platz errungen. Foto: SAP Rockets, Manos

Dresdner Jung-Robotiker gewinnen Lego-Wettbewerb in Australien

„Wir sind alle so glücklich“: SAP Rocket erringen mit ihren Roboterlösungen den „Champion’s Award“ in Sidney Sidney/Dresden, 9. Juli 2019. Das sächsische Nachwuchsteam „SAP Rockets“ vom Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium Dresden hat den internationalen Robotik-Wettbewerb „First Lego League Asia-Pacific Open Invitational Championship“ in Sydney/Australien gewonnen. Das geht aus einer Nachricht der „SAP Rockets“ an die Oiger-Redaktion hervor. „Wir sind alle so glücklich“, berichteten die Manos-Gymnasiasten aus Australien.

Vanessa Brüll hat für ihre Bachelorarbeit an der HTW Dresden gemeinsam mit "Ravir Film" die Realität im Verkehrsmuseum von Direktor Breuninger (rechts) erweitert: Ihre App lässt die Besucher in die Dampflokomotive hineinschauen. Foto: Heiko Weckbrodt Foto: Heiko Weckbrodt

Verkehrsmuseum Dresden erweitert die stählerne Realität

Besucher können künftig per AR-App und Mediastation in alte Dampflok, Honecker-Citröen und andere Oldtimer hineinschauen. Dresden, 3. Juli 2019. All die Oldtimer, Dampfloks und alten Kräder in Museen eint eines: Sie sind erkalteter Stahl, der seit Jahrzehnten nicht mehr die Hitze der Brennkammern gespürt hat. Mal eben in einen dieser schönen, alten, rundgelutschten 311er Wartburgs einsteigen und den Zweitakter röhren lassen? Fehlanzeige! Aber das ändert sich gerade durch digitale Technologien aus Dresden. Studenten der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) erweitern dafür gemeinsam mit der Dresdner Medienagentur „Ravir Film“ die Realität im Verkehrsmuseum Dresden.

Preisträgerin Claudia Loitsch und "3m5"-Geschäftsführer Michael Eckstein. Foto: Detlev Müller für 3m5

Digitale Barrieren abbauen: Informatikpreis für Claudia Loitsch

„3m5. Excellence Award“ für Doktorarbeit verliehen Dresden, 21. Juni 2019. Weil sie in ihrer Doktorarbeit neue Wege gezeigt hat, wie Senioren, Behinderten und anderen Menschen der Zugang zu digitalen Inhalten leichter gemacht werden kann, hat eine Jury der TU Dresden der Görlitzer Nachwuchs-Informatikerin Claudia Loitsch den „3m5. Excellence Award“ verliehen. Den Preis hat das Dresdner Software-Unternehmen „3m5“ gestiftet und mit 3000 Euro dotiert.

Im früheren Hauptquartier des Chaos-Computer-Clubs (CCC) Dresden im ehemaligen Robotron-Komplex an der Lingnerallee in Dresden haben die Hacker eine Vorliebe für Linux entwickelt, wie unschwer zu erkennen ist. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresden ist Top-Standort für Betriebssysteme

50 Jahre Informatikausbildung an der TU haben sich ausgezahlt. Dresden, 19. Juni 2019. Die Stadt Dresden gehört zu den führenden Standorten für Computer-Betriebssysteme in Deutschland. Das haben mehrere Experten aus der Szene eingeschätzt, darunter Prof. Gerhard Fettweis von der TU Dresden und Geschäftsführer Michael Hohmuth von der Uni-Ausgründung „Kernkonzept“. „Wir haben hier Betriebssystem-Entwicklungszentren von großen internationalen Konzernen wie Amazon und Huawei ebenso wie kleine, oft hochspezialisierte Firmen“, erklärte Hohmuth.

Alexander Krock von Google. Foto: Claudius Pflug

KI ist schon heute allgegenwärtig

„Silicon Saxony Day“ im Flughafen: Google-Experte Alexander Krock skizziert vorab die Trend Dresden, 18. Juni 2019. Akteure aus der deutschen Hochtechnologie-Szene treffen sich heute zum „Silicon Saxony Day 2019“ im Dresdner Flughafen. Sie wollen sich unter dem Motto „Connect. Exchange. Grow“ über Künstliche Intelligenz, die Arbeit mit internetgestützten Rechenzentren („Clouds“) und Automatisierung, digitale Geschäftsmodelle austauschen. Zu Gast ist auch der Google-Manager und Cloud-Experte Alexander Krock. Oiger-Reporter Heiko Weckbrodt hat ihn im Vorfeld über die neuesten Trends in diesem Sektor schriftlich befragt. Was sind die großen Cloud- und KI-Trends für 2019/20? Künstliche Intelligenz (KI) wird sicherlich in den nächsten Jahren in den meisten, wenn nicht sogar in allen, Unternehmen ein wesentlicher Bestandteil sein. Sie übernimmt zunehmend komplexe Prozesse und Analysen, die manuell kaum möglich wären und unterstützt so als Werkzeug die tägliche Arbeit. Strategische Entscheidungen werden durch sie gestützt, es bleibt mehr Zeit für Kreativität, Forschung und die tatsächlichen Kernaufgaben.

Der Saxonia Woman Award ist mit einer Plastik des Künstlers Ulrich Eißner verknüpft. Foto: Sabine Mutschke, Saxonia Systems

Saxonia Systems lobt Preis für junge Informatikerinnen aus

Dresdner Aufsichtsrätin will Frauen für IT-Karriere begeistern Dresden, 5. Juni 2019. Um junge Frauen zu einer Informatik-Karriere zu ermutigen, lobt Aufsichtsrätin Viola Klein von der Dresdner Software-Schmiede „Saxonia Systems AG“ dieses Jahr wieder einen „Saxonia Woman Award“ aus. „Gut ausgebildete IT-Fachleute werden in jeder Branche gebraucht“, betonte Viola Klein. Oft sind Kompetenzen gefragt, die als typisch weiblich gelten, wie zum Beispiel Empathie und Kommunikationsstärke.“

Huawei. Foto: Heiko Weckbrodt

Huawei etabliert Entwicklungszentrum in Dresden

Chinesen wollen in Sachsen neue Betriebssystem-Architekturen entwerfen lassen Dresden, 8. Mai 2019. Der Hochtechnologiestandort „Silicon Saxony“ ist um eine fernöstliche Facette reicher geworden: Der chinesische Elektronikkonzern Huawei hat in Dresden ein Entwicklungszentrum eingerichtet. Das hat Sprecher Patrick Berger von Huawei Deutschland auf Anfrage bestätigt. Das „Huawei’s German Research Centre in Dresden“ soll mithelfen, neue Betriebssysteme entwickeln, also die Basis-Software für Smartphones, Notebooks und vernetzte Geräte.

Ein Kuka-Roboter schiebt einen Dachhimmel in einen Elektrogolf in der VW-Manufaktur Dresden ein. Foto: VW Sachsen

Softwarezentrum in Dresden entwickelt neue VW-Cloud mit

Entwicklungszentrum in der gläsernen Manufaktur ist Teil der Cloud-Kooperation von Volkswagen und der Amazon-Tochter AWS Dresden, 2. Mai 2019. Führende deutsche und US-amerikanische Technologiekonzerne stärken den Software-Standort Dresden: Volkswagen, die Amazon-Tochter AWS und Siemens werden in einem Forschungszentrum in der gläsernen VW-Manufaktur gemeinsam neuartige Computerprogramme für die Prozesssteuerung im Autokonzern und darüber hinaus entwickeln. Das hat VW-Softwareentwicklungschef Peter Garzarella gestern am Rande der Technologiemesse „Connect ec“ in Dresden mitgeteilt. Die Softwarelösungen sollen die gesamte Prozesskette vom Autoentwurf bis zur Auslieferung digital erfassen und für mehr Produktivität sorgen.

Im früheren Hauptquartier des Chaos-Computer-Clubs (CCC) Dresden im ehemaligen Robotron-Komplex an der Lingnerallee in Dresden haben die Hacker eine Vorliebe für Linux entwickelt, wie unschwer zu erkennen ist. Foto: Heiko Weckbrodt

Linux-Tag Dresden 2019: Hacker helfen bei freier Software

Chaos-Computer-Club tut sich mit Volkshochschule für Linux-Kurse zusammen Dresden, 29. April 2019. Damit sich die Dresdner über „Linux“ als Alternative zu Windows informieren und das freie Betriebssystem praktisch ausprobieren können, laden die Hacker und Nerds vom „Chaos-Computer-Club Dresden“ (C3D2) am 18. Mai zu einem „Linux Presentation Day“ ein. Von 10 bis 18 Uhr werden sie in den Technischen Sammlungen Dresden (TSD), Junghansstraße 1, über ihre Projekte rund um freie und quelloffene Software („Open Source“) informieren, den Besuchern helfen, Linux probeweise auf mitgebrachte Rechner zu spielen, und dergleichen mehr.

Foto/Montage: hw

Sachsens Software-Industrie fordert mehr digitale Bildung

Branche sieht sich in Positionspapier als „Wachstumsmotor Nummer 1 für attraktive Jobs in Sachsen“ Dresden, 25. April 2019. Eine bessere Internet-Anbindung und digitale Lernmedien für die Schulen in Sachsen, informationstechnologische (IT) Weiterbildungen und Tablets für Lehrer und weitere Verbesserungen im Bildungssektor haben die Software-Industrie und mehrere IT-Verbände heute in einem Positionspapier „Softwareland Sachsen – Digitalisierung nutzen, Zukunft gestalten“ von den Landespolitikern gefordert. Dies sei notwendig, damit sich Sachsen an die Spitze der Digitalisierung setzen und genug Fachkräfte für seine technologischen Schlüsselbranchen gewinnen könne.

Dresden will sich als Standort für Künstliche Intelligenz (KI) profilieren. Da darf ein elektronisches Stadtarchiv nicht fehlen. Fotos und Montage: Heiko Weckbrodt

Elektronisches Stadtarchiv startet in Dresden

Gegen das digitale Vergessen: Alles ausdrucken war gestern Dresden, 16. April 2019. Auf dem Weg zu einer rein digitalen Verwaltung ohne Papierwirtschaft unternimmt die Stadt in wenigen Wochen einen wichtigen Schritt: Nach etwa zehnjähriger Vorbereitung schalten die kommunalen Archivare und Informationstechnologen am 24. Mai das elektronische Stadtarchiv in Dresden offiziell frei. Das hat Stadtarchiv-Direktor Thomas Kübler angekündigt. Diese Lösung komme nicht zuletzt den Archivnutzern zugute, die dadurch in Zukunft mehr Unterlagen im Volltext am Computer durchsuchen können.