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Apps und Anwendungsprogramme im Oiger-Test

So etwa kann ein "Digitaler Zwilling" für ein Flugzeug im Supercomputer aussehen. Abb.: DLR, CC3-Lizenz

Baustart für DLR-Softwareinstitut in Dresden

Forschungseinrichtung bekommt nach Zwischenlösungen nun ein eigenes Domizil auf dem Uni-Campus Dresden, 27. November 2021. Das DLR-Institut für Softwaremethoden zur Produkt-Virtualisierung bekommt in Dresden einen Neubau. Baustart ist am 30. November 2021 neben der Informatik-Fakultät der TU Dresden. Das geht aus einer Ankündigung der sächsischen Landesregierung hervor.

Das Itexia-Team. Foto: Itexia

Frisches Kapital für Inventar-Softwareschmiede Itexia Dresden

Geschäftsengel geben über eine halbe Million Euro Dresden, 16. November 2021. Die Inventar-Softwareschmiede „Itexia“ aus Dresden bekommt über eine halbe Million Risikokapital, um ihre internetbasierten Verwaltungsprogramme in der Rechnerwolke (Cloud) weiterzuentwickeln. Das Geld dafür steuern die Unternehmer Julius Göllner, Christoph Jentzsch und Philipp Herkelmann, die hier als „Business Angels“ (Geschäftsengel) agieren, also als Kapitalgeber und Berater in Personalunion. Das geht aus einer Itexia-Mitteilung hervor.

Ein Fokus von Heires liegt auf Software, die für behinderte und fremdsprachliche Menschen leicht zugänglich ist. Grafik: Heiko Weckbrodt

Mehr digitale Teilhabe per Software

Heires Dresden stellt in Barcelona Infoportal-Entwerfer für Kommunen vor Dresden/Barcelona, 13. November 2021. Damit sich Behinderte, zugezogene Ausländer und andere Bewohner in ihrer Stadt besser zurechtfinden, hat das Dresdner Unternehmen „Heires“ ein spezialisiertes „Content Distribution System“ (Condisys) entwickelt. Dahinter stecken Computerprogramme, mit denen Stadt- und Kreisverwaltungen leichter einfach zugängliche Informationsportale, Apps und andere digitale Info-Quellen entwerfen und verteilen können. Die Sachsen wollen diese und weitere Software-Lösungen für Städte und Gemeinden nun vom 16. bis zum 18. November 2021 auf der Messe „Smart City Expo“ im katalanischen Barcelona vorstellen.

Lars Janitz leitet den Unternehmensbereich "Global Managed Services" innerhalb der "NTT Data Business Solutions" AG. Foto: André Wirsig für die NTT Data Business Solutions AG

NTT-Tochter konzentriert Innovationsmanagement in Dresden

Software-Berater der „NTT Data Business Solutions“ setzen für Rechnerwolken, Industrie 4.0 und Smart City auf Ko-Innovationen aus Sachsen Dresden/Bautzen, 28. Oktober 2021. Angesichts der anziehenden weltweiten Nachfrage für Digitalisierungslösungen und Rechnerwolken („Clouds“) für Unternehmen und ganze Städte baut der japanische Informationstechnologie-Konzern NTT seine Innovationsaktivitäten und Software-Beratungsteams in Sachsen aus. Das hat Lars Janitz mitgeteilt, der in der NTT-Tochter „NTT Data Business Solutions“ die global gesteuerten Dienste („Global Managed Services“) leitet. „Der Unternehmensstandort Sachsen entwickelt sich hervorragend“, betonte er. Nach einer Durststrecke während der Coronazeit habe sich die Auftragslage inzwischen kräftig erholt.

Preisträgerin Corina Hampel bekommt den mit 2000 Euro dotierten 1. Preis im Wettbewerb "Zeiss Woman Award". Neben ihr stehen Initiatorin Viola Klein (l.) und Zeiss-Managerin Inkeri Klomsdorf. Foto: Sabine Mutschke

Zeiss ehrt in Dresden hervorragende Nachwuchs-Informatikerinnen

Corina Hampel aus Aalen auf Platz 1 Dresden/Oberkochen, 19. Oktober 2021. Für ihre Master-Arbeit über Sicherheitslösungen beim Programmieren hat die Nachwuchs-Informatikerin Corina Hampel heute in Dresden den „11. Zeiss Women Award“ bekommen. Mit dem Preis zeichnet das Optikunternehmen Zeiss aus Oberkochen alljährlich junge Informatikerinnen mit herausragenden Abschlussarbeiten und besonderem gesellschaftlichen Engagement aus.

Die Flynex-Gründer betrachten ernst eine fliegende Drohne. Foto: Flynex

Garten-Stihl steigt in Drohnenfirma Flynex in Leipzig ein

Sachsen entwickeln Flugplan-Software für fliegende Augen Leipzig/Waiblingen, 13. Oktober 2021. Der Motor- und Gartengerätehersteller „Stihl“ aus Waiblingen bei Stuttgart beteiligt sich mit weiteren Investoren mit einem Millionenbetrag an der sächsisches Drohnen-Softwareschmiede „Flynex“ aus Leipzig. Das geht aus Mitteilungen von Flynex sowie des „High-Tech Gründerfonds“ (HTGF) aus Bonn hervor, der gemeinsam mit dem „Technologiegründerfonds Sachsen“ (TGFS) sowie die Risikokapitalisten von „GPS Ventures“ und „Snowflake Ventures“ zu den Anteilseignern der Leipziger Drohnenspezialisten gehört.

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) Foto: Heiko Weckbrodt

Spitzentreffen zum Fachkräftemangel in Sachsens Softwarebranche geplant

Dresden, 13. Oktober 2021. Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) will sich mit Branchenvertretern treffen, um Maßnahmen gegen die Fachkräfte-Engpässe in der wachsenden sächsischen Software-Industrie zu diskutieren. Das hat Dulig während einer Jubiläumsfeier der Wirtschaftsförderung Sachsen angekündigt. An diesem geplanten Spitzentreffen sollen einerseits die Regierung des Freistaats, andererseits Spitzenverbände wie „Silicon Saxony“ und vermutlich auch die Bikom-Landesvertretung teilnehmen.

Michael Döring (links) leitet "Schubert Motion" in Dresden. Neben ihm steht Entwicklungsingenieur Florentin Rauscher. Foto: Gerhard Schubert GmbH

Schubert Motion bringt in Dresden Roboter auf Trab

Entwicklungstochter eines fränkischen Maschinenbauers wächst in Dresden Dresden/Crailsheim, 3. September 2021. Der fränkische Verpackungsmaschinenhersteller „Schubert“ baut seine noch junge Robotik-Forschung in Sachsen aus. Das hat das Unternehmen aus Crailsheim heute angekündigt. Dafür wollen die Franken und die Sachsen das vor einem Jahr begründete Entwicklerteam der Tochtergesellschaft „Schubert Motion“ in Dresden vergrößern.

Die Jugend hackt. Foto: Medienkulturzentrum-Dresden

„Wir wollen Maschinen nicht nur benutzen, sondern auch verstehen“

MP Kretschmer will „Coden“ zur Zweitfremdsprache neben Englisch an Sachsens Schulen machen Dresden, 26. August 2021. Immer mehr Softwareschmieden in Sachsen unternehmen auch in eigener Initiative etwas gegen den Fachkräftemangel in ihrer Branche. Jüngstes Beispiel: Nach dem Umzug in ein größeres Domizil kofinanziert das Amazon-Entwicklungszentrum Dresden nun auch aktiver die Informatikbildung und -ausbildung in der Stadt. Das hat der Linux-Experte Chris Schläger zugesagt, der das Zentrum leitet.

Chris Schläger vom Amazon (rechts), Ministerpräsident Michael Kretschmer (Mitte) und US-Generalkonsul Ken Toko schneiden das Band zum neuen Amazon-Entwicklungszentrum durch. Foto: Anja Schneider

Amazon-Softwarezentrum Dresden expandiert

Cloud und Hypervisoren im Trend: Entwickler-Team kann sich am neuen Standort verdreifachen Dresden, 25. August 2021. Amazon hat sein Software-Entwicklungszentrum in Dresden in ein neues Domizil verlagert und vergrößert: Die 120-köpftige Mannschaft um den Betriebssystem-Experten Chris Schläger ist vom Waldschlösschen-Areal an die Großenhainer Straße umgezogen – in einen Neubau, der in seiner Kubatur der früheren Schreibmaschinen-Fabrik an diesem Standort nachempfunden ist. „Wir wollen hier weiter wachsen“, kündigte Chris Schläger heute während der Eröffnungsfeier an. „Platz ist hier für etwa 340 Leute.“

Der "Soccerbot360" erlaubt es auf vergleichsweise kleinem Raum, Fußball der Bundesliga-Klasse zu trainieren. Foto: Umbrella/TGFS

Leipziger Umbrella bekommt Millionenspritze für virtuelle Fußball-Arenen

„Soccerbot360“ simuliert große Stadien – bald auch für Reha und Schulsport? Leipzig, 2. August 2021. Damit sie ihre virtuellen Fußball-Trainingsarenen des Typs „Soccerbot360“ weiterentwickeln und ihre internationalen Expansion vorantreiben kann, hat die Leipziger Softwareschmiede „Umbrella Software Development“ nun einen Millionenbetrag bei Risikokapitalgebern eingesammelt. „Mit dem frischen Geld und auch der großartigen Zusammenarbeit von Investoren und Management sehen wir Umbrella gut gerüstet, sich mit dem Soccerbot360 als einen nachhaltig relevanten Player auf dem internationalen Sports-Tech-Markt zu etablieren“, schätzte Geschäftsführer Sören Schuster vom „Technologiegründerfonds Sachsen“ (TGFS) ein, nannte allerdings keine genaue Summe.

Scoolio-Chef Danny Roller. Foto: Scoolio

Innovationszuschuss für Scoolio Dresden

Schüler-App bekommt neue Funktion für Berufssuche Dresden, 30. Juli 2021. Um Schüler bei der Berufssuche und Unternehmen bei der Azubi-Akquise zu helfen, baut die Dresdner Softwareschmiede „Scoolio“ eine neue „Future Space“-Funktion in ihre Schul-App ein: In diesem Zukunftsraum können die jungen Nutzer über ein digitales Kartenspiel ihre „Superkräfte“ entdecken. Die Scoolio-App schlägt ihnen dann passende Praktikumsplätze, Ausbildungs- und Studienangebote regionaler Partner vor.

Tracetronic-Chef Rocco Deutschmann (links) und VW-Elektronikentwicklungsleiter Axel Heinrich halten ein "e" und ein "o" zusammen. die Buchstaben symbolisieren das gemeinsame Joint-Venture ""Neocx". Foto: Volkswagen

Autosoftware zu komplex: VW und Tracetronic gründen Joint Venture in Dresden

Neocx soll automatische KI-Testplattform für Volkswagen-Gruppe aufbauen Dresden/Wolfsburg, 30. Juli 2021. Weil gute Software im Digitalisierungs-Zeitalter immer mehr darüber entscheidet, ob sich ein Auto überhaupt noch verkaufen lässt, diese Computerprogramme andererseits immer komplexer werden, haben „Volkswagen“ und „Tracetronic“ in Dresden das gemeinsame Softwaretest-Unternehmen „Neocx“ gegründet. Das startet mit 25 Mitarbeitern und soll später über 100 Menschen in Dresden und Wolfsburg beschäftigen. Das haben die beiden Partner heute in der sächsischen Landeshauptstadt mitgeteilt.

Logo des Projekts "ID Ideal" Grafik: HTW Dresden

Jedem Europäer seine digitale Identität

HTW Dresden entwickelt „ID-Ideal“-Universalausweis fürs Internet Dresden/Brüssel/Berlin, 8. Juni 2021. Dresdner Ingenieure arbeiten im Auftrag des Bundeswirtschaftsministerium an einem universellen digitalen Ausweis, mit dem sich die Deutschen künftig einfach im Netz identifizieren können, ohne ihre persönlichen Daten im ganzen Internet breitstreuen zu müssen. Die Spezialisten der „Hochschule für Technik und Wirtschaft“ (HTW) wollen dafür binnen Jahresfrist gemeinsam mit 14 Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft unter dem Codenamen „ID-Ideal“ eine Art digitale Brieftasche entwickeln. Ähnlich wie die „Wallets“ von Apple und anderen privaten Anbietern soll sie auch virtuelle Eintrittskarten, Mitgliedsausweise und andere Dokumente elektronisch abrufbar bereithalten, ohne weitere Daten dabei preiszugeben. Mit dieser Universal-Wallet können sich Nutzer in Zukunft im Schwimmbad, in der Bibliothek, beim „Car Sharing“ oder in der Straßenbahn ganz ohne Papierkram per Smartphone ausweisen. Mitte 2022 will das Konsortium die ersten Beispielanwendungen in Sachsen freischalten, bevor sie das Konzept deutschlandweit ausrollen. Derweil dringt auch die EU-Kommission unter dem Projektnamen „Europäische digitale Identität“ (EUid) auf ähnliche länderübergreifende Universal-Ausweise für alle Europäer.

Die Leipziger App "Wundera" unterstützt Pfleger mit KI-Hilfe Pfleger dabei, chronische Wunden von Patienten zu dokumentieren. Foto: Sciendis

Millionenspritze für Leipziger Medizin-App Wundera

Sächsische Fonds stocken Beteiligung an Sciendis auf Leipzig, 10. Mai 2021. Das junge Medizin-Software-Unternehmen „Sciendis“ aus Leipzig bekommt eine weitere millionenschwere Kapitalspritze, um seine Wundheil-Dokumentations-App „Wundera“ zu verbessern zu vermarkten. Das geht aus einer Mitteilung des „TGFS Technologiegründerfonds Sachsen“ hervor, der gemeinsam mit der „Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Sachsen“ nun mit einem nicht näher bezifferten „siebenstelligen“ Betrag seine Beteiligung an Sciendis aufstockt.