Alle Artikel in: Software

Apps und Anwendungsprogramme im Oiger-Test

Wer die Rechnerwolken betreibt, verwaltet wertvolle Datenschätze. Die Alasca-Allianz setzt sich daher für quelloffene Cloud-Lösungen und mehr digitale Souveränität für Europa ein. Visualisierung: Dall-E

Neue Alasca-Allianz will quelloffene Software und Rechnerwolken fördern

7 Techfirmen aus Sachsen und Slowakei gründen in Dresden einen Verbund Dresden, 11. Januar 2023. Um den Aufbau eigener europäischer Rechnerwolken (Clouds) und den Einsatz quelloffener Computerprogramme (Open Source Software) voranzutreiben, haben sieben Softwareschmieden aus Sachsen und der Slowakei nun in Dresden eine „Alasca“ genannte Allianz für souveräne Cloud-Infrastrukturen gegründet. Das hat das Dresdner Gründungsmitglied „Cloud & Heat“ mitgeteilt.

Blick auf das Objektiv einer Spiegelreflexkamera. Foto (bearbeitet, freigestellt): Heiko Weckbrodt

Dresdner arbeiten an Orga-App für Hochzeitsfotografen

„Cleo.“ soll digitale Vorbereitung des großen Tages für Fotografen und Brautpaar erleichtern Dresden/Berlin, 2. Januar 2022. Eine neue Organisations-App „Cleo.“ soll Hochzeitsfotographen und deren Kunden künftig helfen, den großen Tag im Leben gut vorzubereiten. Das Konzept dahinter haben die Initiatoren aus Dresden und Berlin nun bei einer Präsentation des akademischen Gründer-Netzwerks „Dresden exists“ vorgestellt.

ZDI-Chef Alfred Mönch (links) und Manager Sven Jänicke erläutern das für Globalfoundries realisierte "Heimdall"-Projekt. Im Hintergrund sind "Foups" genannten Chipscheiben-Transporter zu sehen. Foto: Heiko Weckbrodt

Neue Strategie zahlt sich für Zeiss Dresden aus

Softwareschmiede ZDI setzt mehr auf Spezialisierung, fachliche Tiefe und Dresdner Netzwerke Dresden, 22. Dezember 2022. Seit der Übernahme durch Zeiss hat sich die ehemalige „Saxonia Systems“ umprofiliert: Extra-Aufträge vom neuen Mutterkonzern, aber auch Spezialisierung und mehr fachlicher Tiefe haben dafür gesorgt, dass sich Umsatz und Belegschaft nahezu verdoppelt haben. Das hat ZDI-Chef Alfred Mönch eingeschätzt. Statt Auftrags-Software quer durch den wirtschaftlichen „Gemüsegarten“ entwickelt die Dresdner Softwareschmiede „Zeiss Digital Innovation“ (ZDI) nun vor allem Lösungen für Zeiss sowie für jene Branchen, in denen die „Mutter“ ohnehin tätig ist: Mikroelektronik, Anlagenbau, Medizin- und Gesundheitstechnik.

Viele Handwerksbetriebe haben angesichts voller Auftragsbücher Probleme, neue Kapazitäten aufzubauen: Es fehlen Meister, Gesellen und andere Fachkräfte, während Ungelernte kaum noch gefragt sind. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresdner Digitalisierungs-App für Handwerker

„Clever Handwerk“: Studenten planen Unternehmensgründung Dresden/Freiberg, 21. Dezember 2022. Mit „Clever Handwerk“ entwickeln Studenten aus Sachsen derzeit eine App, die Bäckern, Dachdeckern, Fleischern und anderen Meistern die digitale Lagerhaltung erleichtern soll. Die angehenden Wirtschaftsingenieure und Informatiker wollen mit diesem Computerprogramm für Handys und Tabletrechner digitale Warenwirtschaftstechnologien, die in vielen großen Unternehmen längst zur Effizienz beitragen, auch dem Handwerk zugänglich machen.

Die Musik-Software Harmody soll Tinnitus-Patienten helfen. Foto: Ulrike Seifert für Tech & Life Solution

Musische Hilfe gegen das Dauer-Piepen im Ohr

Dresdner App „Harmody“ soll mit Musik Tinnitus lindern Dresden, 23. November 2022. Um Tinnitus-Geplagten zu helfen, hat die Dresdner Uni-Ausgründung „Tech & Life Solution“ die Musik-App „Harmody“ gegen den lästigen Dauerpfeif-Ton im Ohr entwickelt. Das Smartphone-Programm harmonisiert dafür die Lieblingsmusik des Patienten mit dessen Tinnitus-Ton, um diesen auszugleichen (der Oiger berichtete bereits). Nach dreijähriger Entwicklungszeit lässt sich die App nun für Android-Telefone und iPhones herunterladen. Das haben die die beiden Gründer Matthias Lippmann und Martin Spindler nun mitgeteilt.

Ministerpräsident Michael Kretschmer (Mitte) lässt sich an einer Visualisierung von Matthias Gohl (links) und Alfred Mönch (rechts) die Ausbaupläne der "Zeiss Digital Innovation" in Dresden erklären. Foto: Tobias Koch für Zeiss, Ministerpräsident Michael Kretschmer (Mitte) lässt sich an einer Visualisierung von Matthias Gohl (links) und Alfred Mönch (rechts) die Ausbaupläne der "Zeiss Digital Innovation" in Dresden erklären. Foto: Tobias Koch für Zeiss, Quelle der Bauzeichnung: IPROconsult GmbH

Zeiss investiert weitere Millionen in Dresden

Softwaretochter ZDI bekommt Anbau und Neubau nahe am Uni-Campus Dresden, 23. November 2022. Zeiss investiert einen zweistelligen Millionenbetrag in Dresden. Das hat Geschäftsführer Alfred Mönch von der „Zeiss Digital Innovation“ (ZDI) bei einem Besuch des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) angekündigt. Mit dem Geld will er gleich neben dem Stammsitz am Fritz-Förster-Platz einen Anbau sowie einen Neubau errichten, die zusammen Büros, Konferenzräume und Labore für 400 Beschäftigten bieten sollen.

Die Doktoren Michael Aleithe und Philipp Skowron sind die Gründer von "Sciendis". Foto: Sciendis via TGFS

Mehr Geld für Pflege-Appschmiede „Sciendis“ aus Leipzig

Technologiegründerfonds und Adesso investieren Millionen-Betrag Leipzig, 17. November 2022. Die auf Pflege-Apps spezialisierte Softwareschmiede „Sciendis“ aus Leipzig bekommt eine weitere Kapitalspritze: Der „Technologiegründerfonds Sachsen“ (TGFS) und „Adesso Ventures“ investieren einen Millionenbetrag in das noch junge Unternehmen. Das hat der TGFS mitgeteilt, ohne eine genaue Summe zu nennen.

Foto/Montage: hw

Robotron-Ausgründung SQL feiert 30. Jubiläum

Softwareschmiede beschäftigt sich heute auch mit Industrie 4.0 Dresden, 3. November 2022. Mit der SQL Projekt AG feiert derzeit ein weiterer indirekter Ableger des einstigen DDR-Computerkombinats Robotron in Dresden sein 30. Jubiläum. Die Softwareschmiede entwickelt heute unter anderem Lösungen für die Industrie 4.0. Das geht aus aktuellen Mitteilungen des Unternehmens hervor.

Wichtig ist, dass das ganze Team gerne bei Sandstorm arbeitet, findet Geschäftsführer Tobias Gruber. Und dafür sorgt eben auch die Ausstattung im Pausenraum. Foto: Heiko Weckbrodt

Sandstorm will sich mehr auf nachhaltige Projekte fokussieren

Dresdner Softwareschmiede setzt auf eine besondere Unternehmenskultur auf Augenhöhe und Projekte mit gesellschaftlichem Nutzen Dresden, 13. Oktober 2022. Was macht einen guten Unternehmer aus? Geld scheffeln und reich werden? Macht akkumulieren? Zur sehr wichtigen Person, zum VIP aufsteigen? Auch Sebastian Kurfürst, Tobias Gruber und Florian Heinze brauchen wirtschaftliche Erfolge, um ihre Dresdner Software-Agentur gesund am Laufen zu halten. Doch bald noch wichtiger ist es für die Gründer von „Sandstorm Media“, mit ihren 33 Beschäftigten, die sie eher als Freunde denn als Untergebene sehen, auf Augenhöhe zu interagieren. Und mit ihrer Arbeit die Wirtschaft etwas nachhaltiger umzuformen. „Darin sind wir uns mit dem Team einig“, sagt Tobias Gruber: „Wir wollen wenigstens eine kleine Delle im Universum hinterlassen, die die Welt etwas besser macht.“

Patrick Boden (links) und Steffen Prasse haben Itexia alias Seventhings gegründet. Foto: Seventhings

Siebensachen-Softwareschmiede bekommt 3,5 Millionen Euro

Risikokapitalisten wittern Wachstumspotenzial in der Cloud-Inventarverwaltung Dresden, 7. September 2022. Die Inventarsoftware-Firma „Seventhings“ (deutsch: Siebensachen) aus Dresden bekommt rund 3,5 Millionen Euro Wachstums-Zuschüsse von einer Risikokapitalisten-Gruppe. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens, das bis vor kurzem noch als „Itexia“ agierte, hervor. Mit dem Geld will die Softwareschmiede ihre Inventarisierungs-Computerprogramme und Internet-Plattformen nun auch international besser vermarkten.

Tja, was ist das für eine Blume und wo find ich sie? Die Dresdner App "Planthunt" soll allen, die in Heimatkunde nicht aufgepasst haben, auf die Sprünge helfen. Foto: Heiko Weckbrodt

Per Smartphone auf Pflanzenjagd

„Planthunt“-Team aus Dresden will Interesse an der Natur mit Spiele-App befeuern Dresden, 8. Juli 2022. Kinder und ebenso auch erwachsene Naturfreunde sollen mit einer neuen Smartphone-App „Planthunt“ die Blumen, Sträucher und anderen Pflanzen in und außerhalb von Städten auf spielerische Art und Weise kennenlernen. Das hat sich ein studentisches Team aus Dresden vorgenommen und hat ihr darauf basierendes Konzept für eine Unternehmensgründung kürzlich bei einem Präsentationstag der Gründerinitiative „Dresden exists“ vorgestellt. Macher versprechen „einzigartige Schnitzeljagd mit Lerneffekt“ Die Pflanzenjagd von Paul, Tom, Lena gibt an die Mitspieler Suchaufträge nach bestimmten Pflanzen aus. Mit Fotos können die Smartphone-Nutzer dann nachweisen, dass sie die gesuchte Pflanze tatsächlich gefunden haben – ein spezieller Algorithmus überprüft dann, ob die Pflanzenjäger einen Treffer gelandet haben. „Planthunt eignet sich für Kinder wie auch Eltern und für alle, die sich für Pflanzen interessieren“, warb Tom für das Programm. „Wir bieten damit einzigartige Schnitzeljagden mit Lerneffekt, bei denen sich digitale und analoge Welt verbinden.“ Noch ist die App nicht fertig. Einnahmen soll sie nach der Veröffentlichung vor allem durch Zusatzfunktionen generieren, die das …

So etwa soll die Traudl-App aussehen- Bildschirmfoto von „Feel:neo“-Präsentation

Traudl-App gegen die Trauer-App

„Feel:neo“-Team arbeitet in Dresden an einem digitalen Kummer-Helfer für Jugendliche Dresden, 25. Juni 2022. Wir es womöglich mit digitaler Hilfe künftig leichter, um einen geliebten Menschen, um einen Verlust oder eine Trennung zu trauern? Wer mit dem Smartphone und sogenannten sozialen Netzwerken aufgewachsen ist, für den mag das kein so abwegiger Gedanke sein. Deshalb entwickelt die studentische Ausgründung „Feel:neo“ derzeit in Dresden mit „Traudl“ eine Trauer-App.

Blockchain-Technologien beruhen auf miteinander verknüpften, verschlüsselten Datengliedern. Grafik. Heiko Weckbrodt

Ex-„Slock.it“-Chef Jentzsch gründet neues Web3-Unternehmen in Mittweida

„Corpus.ventures“ soll Blockchain-Software und Ausgründungen am Fließband produzieren Mittweida, 8. Juni 2022. Ein vierköpfiges Team hat in Mittweida mit „Corpus.ventures“ ein Unternehmen gegründet, das sich als Software- und Start-up-Schmiede gleichermaßen versteht. Diese Konstruktion nennt sich „Venture Studio“ und läuft im konkreten Fall darauf hinaus, Marktlücken rund um Blockchain- und andere „Web3“-Technologien zu finden, sie mit eigenen Programmen zu füllen und dann auf dieser Basis wieder eine neue, selbstständige Firma zu auszugründen. Das hat das selbst erst vor vier Monaten gegründete Venture-Studio nun angekündigt.

Programmieren und entwickeln im Ambiente einer ehemaligen Maschinenfabrik - und wer will, darf auch von zu Hause aus arbeiten: Das Sofware-Entwicklungszentrum SID von VW nach dem Umzug in die Universellen Werke Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

VW-Softwarezentrum in Dresden wächst

Entwickler für Rechnerwolken, Roboterlehrer und das neue, digitale Produzieren sind in die Universellen Werke umgezogen Dresden, 7. Juni 2022. Weil seine Aufgaben und Teamstärke seit der Gründung 2018/2019 deutlich gewachsen sind, ist das Dresdner Entwicklungszentrum von Volkswagen von der gläsernen Manufaktur mittlerweile in die „Universellen Werke Dresden“ umgezogen. Von einer kleinen Startmannschaft ist das Zentrum mittlerweile auf 50 Beschäftigte expandiert und soll in den nächsten Jahren auf etwa 80 Köpfe weiterwachsen. Das hat Uwe Wieland mitgeteilt, der das „Software Innovation Development“-Zentrum (SID) in der sächsischen Landeshauptstadt leitet.

Die Staffbase-Gründer Frank Wolf (links), Martin Böhringer und Lutz Gerlach (rechts). Foto: Robert Gommlich für Staffbase

Staffbase Chemnitz sieht sich als Einhorn

Sächsische Softwareschmiede hat bisher eine Milliarde Euro von Kapitalisten bekommen Chemnitz, 15. März 2022. „Staffbase“ aus Chemnitz hat weitere 106 Millionen Euro von Kapitalgebern bekommen. Damit hat das auf Apps für die betriebliche Mitarbeiter-Kommunikation spezialisierte Software-Unternehmen laut eigenen Angaben bisher insgesamt über eine Milliarde Euro Kapitalzuschüsse bekommen – und sieht sich selbst deshalb als deutsches „Einhorn.“