NewsSoftwarezAufi

Cyber-Risikoanalyse von der Künstlichen Intelligenz

Der Bedarf an Abwehrlösungen und Risikoanalysen gegen Cyberangriffe und Datenschutz-Strafen wächst. Visualisierung: Dall-E
Der Bedarf an Abwehrlösungen und Risikoanalysen gegen Cyberangriffe und Datenschutz-Strafen wächst. Visualisierung: Dall-E

Millionen-Kapitalspritze vom TGFS für Leipziger Softwareschmiede „Cyber Insight“

Leipzig, 31. März 2023. Die „Cyber Insight GmbH“ aus Leipzig bekommt eine millionenschwere Kapitalspritze von „Technologiegründerfonds Sachsen“ (TGFS), damit die junge Software-Schmiede ihre Cyberrisiko-Analyseprogramme marktreif machen können. Das geht aus einer Mitteilung des TGFS hervor. Eine genaue Summe nannte der Fonds nicht, die Rede ist von einem siebenstelligen Betrag.

Technologiefonds: Großer Bedarf, verletzbare Computertechnik zu erkennen

„Wir sehen großen Bedarf an umfassenden analytischen und evidenzbasierten Informationen über die Vulnerabilität der unternehmenseigenen IT-Infrastruktur“, erklärte TGFS-Chef Sören Schuster, warum der Fonds bei „Cyber Insight“ einsteigt. „Zudem wächst der Cyber Security-Markt stark. Dies in Kombination mit dem überzeugenden und erfahrenen Team lässt uns eine dynamische Entwicklung erwarten.“

Im Herbst 22 in Sachsen gegründet

Die Informationstechnologie-Berater Dominik Weis und Fabian Bauhammer hatten „Cyber Insight“ im September 2022 gegründet. Inzwischen umfasst das Team neben den beiden Gründern drei Entwickler für „Künstliche Intelligenz“. Denn die Programme der Leipziger setzen in hohem Maße auf KI-Technologien, um die informationstechnologischen (IT) Anlagen, Software-Pakete und Lösungen ihrer Kunden auf mögliche Datenschutz-Verstöße oder Schwachstellen gegen Cyberangriffe zu analysieren. Diese Risikoanalyse helfe IT-Dienstleistern, Unternehmensberatungen, Kanzleien und Versicherungen dabei, die Sicherheits- und Datenschutznormen ihrer Klienten „Schritt für Schritt zu erhöhen“, beschreibt der TGFS das Profil von „Cyber Insight“. Zudem sind solche professionellen Analysen auch wichtig, wenn das Kundenunternehmen bestimmte Sicherheitszertifikate erlangen will, ohne die viele digitale Geschäftsaktivitäten kaum möglich sind.

In die Analyse fließen erkannte Sicherheitslücken des jeweiligen Unternehmens, neue Gesetzesänderungen und aktuell erkannte Maschen von Cyberangreifern ein.

Mit dem Geld vom TGFS will das Leipziger Quintett nun seine Analyse-Software zur Marktreife führen und Kunden an Land ziehen.

Autor: hw

Quellen: TGFS, Cyber Insight

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger