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Mikroelektronik weltweit im Fokus

Bernd Junghans. Foto: privat

Bernd Junghans. Foto: privat

Megabit-Entwickler Junghans analysiert bei Vortrag in Dresden wirtschaftlich-technologische Lage der Branche

Dresden, 31. März 2023. Wo steht die Mikroelektronik technologisch und wirtschaftlich heute weltweit? Diese Frage will Professor Bernd Junghans am 5. April ab 16 Uhr im Turmcafé der Technischen Sammlungen, Junghansstraße 1, analysieren. Der Halbleiter-Physiker Junghans war in der DDR einer der Chefentwickler des ostdeutschen Megabit-Schaltkreises, hat nach der Wende eigene Hightech-Firmen gegründet und ist seit 2015 Vize-Vorsitzender des Leibniz-Instituts für interdisziplinäre Studien (LIFIS). Und er ist Mitglied im Alumni-Arbeitskreis des sächsischen Hightech-Branchenverbandes „Silicon Saxony“, in dem Halbleiter-Seniorexperten die Geschichte der DDR-Mikroelektronik aufarbeiten.

Impression aus der Chipproduktion im Intel-Werk Hillsboro. Foto: Intel

Intel war über Jahrzehnte der Platzhirsch in der Branche. Inzwischen haben TSMC und Samsung den einstigen Primus in mehreren Disziplinen überholt. Hier im Foto ist die Chipproduktion im Intel-Werk Hillsboro zu sehen. Foto: Intel

Alumni stellen ihre Projekte in den Technischen Sammlungen vor

Der Junghans-Vortrag ist eine der ersten öffentlichen Veranstaltungen der erst jüngst formierten Alumni, die auch eng mit den TSD zusammenarbeiten. Nach dem Referat über den „Stand der Mikroelektronik 2023 in der Welt, in Europa und Deutschland“ ist eine Diskussion geplant. Im Anschluss steht die Nachwuchsgewinnung in der Branche im Fokus, danach stellen Thomas Haase und Andreas Kalz bis 19 Uhr aktuelle und kommende Projekte der Alumni vor.

Die Teilnahme ist gratis. Der Arbeitskreis bittet aber um eine Anmeldung per E-Mail an alumni@silicon-saxony.de. Weitere Informationen sind auf der Alumniseite bei Silicon Saxony sowie in den Berichten von oiger.de zu finden.

Autor: hw

Quelle: Silsax-Alumni

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt