Alle Artikel in: Dresden-Lokales

Lokales aus Dresden und Umgebung

Die neue Elektrodenheizkesselanlage am Kraftwerk Nossener Brücke in Dresden- Foto. Drewag

Elektrodenkessel als Zwischenspeicher für Solarstrom

Dresdner Stadtwerke experimentieren weiter mit Speichertechnologien für die Energiewende Dresden, 15. August 2019. Als Beitrag zur Energiewende haben die Dresdner Stadtwerke „Drewag“ nun eine neue Elektrodenheizkesselanlage am Heizkraftwerk Nossener Brücke in Betrieb genommen. Das hat die Drewag heute mitgeteilt. Reaktion auf Stromspitzen binnen Sekunden Der 40-Megawatt-Kessel soll überschüssige Energie aus dem Stromnetz zwischenspeichern. Dabei werde die Anlage schneller auf Stromspitzen reagieren können als konventionelle Anlagen – nämlich binnen Sekunden, schätzten die Stadtwerke ein. Die Drewag will damit vor allem Spitzen abfangen, die durch Solaranlagen und andere „erneuerbare“ Energiequellen entstehen. Kessel soll Erdgashunger des großen Kraftwerks dämpfen Kernstück ist ein Kessel, dessen Wasser durch Elektroden auf 130 Grad erhitzt werden kann. „Mit einem Wärmeübertrager wird diese Wärme dann über einen Pufferspeicher ins Fernwärmesystem abgegeben, das Dresdner Haushalte und Betriebe versorgt“, hieß es von den Stadtwerken. Durch diesen Zwischenspeicher könne der Erdgasverbrauch und der CO2-Ausstoß des Heizkraftwerks Nossener Brücke sinken. 7 Millionen Euro investiert Die Drewag hat sieben Million Euro in die neue Anlage investiert. Baustart war 2017. Elektrodenheizkessel sind indes nur eine mögliche Technologie, um Energiespitzen …

Vor allem in Südeuropa werden immer öfter auch Solarthermie-Kraftwerke gebaut, in denen das Sonnenlicht nicht in Strom gewandelt, sondern zur nutzbaren Wärmeerzeugung gesammelt wird. Hier ist ein Solazschmelzofen in Odeillo in Frankreich zu sehen. Foto: YvesC, Wikipedia, CC2.5-Lizenz

50 Millionen Euro für Dresdner Energiewende-Reallabor „City-Impuls“

Stadtwerke und TU wollen mehr Fernwärme, Solarthermie und Wärmespeicher Dresden, 18. Juli 2019. Als Beitrag zur Energiewende wollen die Dresdner ein 50 Millionen Euro teures Entwicklungsprojekt starten: Im Zuge des Projektes „Reallabor City-Impuls“ wollen sie mehr Haushalte an ihr Fernwärmenetz anschließen. Außerdem ist geplant, sechs Solarthermie-Anlagen, Hochtemperatur-Wärmepumpen sowie einen besonders großen Wasser-Langzeit-Wärmespeicher zu errichten. Das haben die Dresdner „Drewag“-Stadtwerke mitgeteilt.

Glasfaser-Netze gelten neben dem Mobilfunk der 5. Generation (5g) als Schlüssel zur Gigabit-Gesellschaft - also Datenverbindungen mit Geschwindigkeiten über einem Gigabit pro Sekunde, die ganz neue Dienste im Netz ermöglichen. Auch in Dresden setzen kommunale wie provate Ausbau-Akteure in hohem Maße auf glasfasergestützte Breitband-Lösungen. Foto: VodafoneGlasfaser-Netze gelten neben dem Mobilfunk der 5. Generation (5g) als Schlüssel zur Gigabit-Gesellschaft - also Datenverbindungen mit Geschwindigkeiten über einem Gigabit pro Sekunde, die ganz neue Dienste im Netz ermöglichen. Auch in Dresden setzen kommunale wie provate Ausbau-Akteure in hohem Maße auf glasfasergestützte Breitband-Lösungen. Foto: Vodafone

Dresden baut eigenes Glasfaser-Netz aus

Stadt will 20 Millionen Euro investieren, um alle Kitas, Schulen und anderen Objekte mit Gigabit-Internet zu vernetzen Dresden, 10. Juli 2019. Um unabhängiger von Telekom und anderen privaten Internet-Anbietern zu werden und den Weg zur digitalen Verwaltung schneller zu ebnen, setzt die Stadt Dresden auf ein eigenes Glasfaser-Datennetz. Bis 2023 wird die Kommune daher knapp 21 Millionen Euro in diesen Ausbau zu einem „Stadtnetz 500+“ und dessen Betrieb investieren. Das hat der Stadtrat auf seiner jüngsten Sitzung beschlossen.

"Wir machen Slow Food, nicht Fast Food", betont Heller. "Bei uns kann der Teig eine ganze nacht reifen." Foto: Heiko Weckbrodt

Insolvente Bäckerei Eisold schließt Filialen in Dresden

Zwei weitere Zweigstellen des Radeberger Unternehmens auf der Kippe Dresden/Radeberg, 3. Juni 2019. Damit die Radeberger Bäckerei Eisold finanziell wieder flüssig wird, schließt Insolvenzverwalter Christian Heintze zwei der insgesamt 17 Filialen in Dresden. Das teilte die mit dem Insolvenzverfahren betraute Anwaltskanzlei „BBL Bernsau Brockdorff“ auf unsere Anfrage mit.

Connect ec 2019 im Konkresszentrum Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

5400 Besucher zur Premiere von „Connect ec“

Publikumsresonanz auf neue Technologiemesse in Dresden geringer als erwartet, Veranstalter  dennoch zufrieden Dresden, 5. Mai 2019. Etwa 5400 Fachleute und Technikinteressierte haben die neue Dresdner Technologiemesse „Connect ec“ besucht und damit nur etwa halb soviel wie von den Organisatoren von der Weka-Verlagsgruppe im Vorfeld erwartet. Dennoch zog Verlagsleiter Dirk Waasen am Sonntagabend nach Messeschluss ein positives Fazit: „Wir sind sehr zufrieden“, sagte er.

Connect ec 2019 im Konkresszentrum Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Neue Technologiemesse „Connect ec“ in Dresden ab heute für alle geöffnet

Sonnabend und Sonntag sind Publikumstage mit Schauprogrammen Dresden, 4. Mai 2019. Wer noch nicht so recht weiß, was er oder sie mit dem Wochenende anfangen soll, kann einen Abstecher ins internationale Kongresszentrum am Ostraufer erwägen: Heute und morgen verwandelt sich die neue Technologieschau „Connect ec“ von einer Fachbesucher-Konferenz in eine Publikumsmesse für die ganze Familie.

Ein 5G-Roboter misst sich mit menschlichen Gegnern im Kugel-Balancierspiel. Foto: Heiko Weckbrodt

Technologiemesse Connect: VR-Tanz mit den Delfinen und Hockey gegen Roboter

Veranstalter wollen mit neuer Messe „connect ec“ in Dresden soll nicht nur Fachbesucher, sondern auch ein breites Publikum erreichen Dresden, 26. April 2019. Hockey gegen Roboter spielen, Elektroautos probefahren und mit virtuellen Delfinen tanzen – die neue Technologiemesse „connect ec“ Anfang Mai in Dresden, präsentiert von den „Dresdner Neuesten Nachrichten“, richtet sich sichtlich nicht nur an Fachbesucher, sondern auch ganze Familien. „Wir sehen uns als Vermittler“, betonte Chefredakteur Marc-Oliver Bender von der Fachzeitschrift „Connect“, der die Konferenzmesse mitorganisiert. Er denke da auch an die Senioren: „Viele Ältere sehen in der Digitalisierung eher ein Problem. Wir aber wollen auch die Chancen dieser Entwicklung zeigen – und zwar ganz greifbar und erlebbar und nicht nur für die Spezialisten.“

Der erste Abschnitt der Universellen Werke Dresden ist saniert und als Technologiezentrum nutzbar. Foto: Heiko Weckbrodt

Platzmangel für Investoren in Dresden

Die zahlreichen Forschungseinrichtungen in der Stadt sorgen für Firmengründungen udn stützen die Konjunktur – aber Ansiedlungsflächen werden rar Dresden, 18. April 2019. Trotz der dunklen Wolken am globalen Konjunkturhimmel wächst die Dresdner Wirtschaft weiter – bisher zumindest: Rechnet man Behörden-Jobs ein, hat sie im Jahr 2018 rund 7000 neue Arbeitsplätze geschaffen und über 155 Millionen Euro in Erweiterungsvorhaben sowie Neubauten investiert. „Der Wirtschaftsstandort Dresden brummt“, schätzte der städtische Chef-Wirtschaftsförderer Robert Franke ein.

Connect-Chefredakteur Marc-Oliver Bender und WMP-Verlagsleiter Dirk Waasen bereiten die Technologiemesse "Connect ec" in Dresden vor. Foto: Josef Bleier für Connect

Technologiemesse in Dresden in den Fußstapfen von Cebit und MWC?

Nach Premiere im Mai 2019: Veranstalter wollen „Connect ec“ zur stadtweiten Messe ausbauen Dresden, 16. April 2019. Wenn es nach den Veranstaltern geht, wird die neue Technologiemesse in Dresden ein Stück weit die Lücke schließen, die das Aus für die Cebit in Deutschland gerissen hat. Außerdem soll sich die „Connect ec“ (2. bis 5. Mai 2019) zu einer Mobilfunkmesse von internationalem Rang wie der „Mobile World Congress“ (MWC) in Barcelona entwickeln – aber mehr Endkonsumenten anziehen. Das geht aus Angaben von „Connect“-Chefredakteur Marc-Oliver Bender und Verlagsleiter Dirk Waasen von der „Weka-Media-Publishing“ (WMP) hervor, die die Konferenzmesse organisieren.

So ähnlich könnte die Maschinenhalle im neuen Kraftwerk in Dresden-Reick aussehen. Hier eine Aufnahme vom Kraftwerk KivuWatt in Ruanda, angetrieben von Methasgas-Motoren des Typs 34SG" von Wärtsilä, Foto: Wärtsilä

Finnen bauen neues Kraftwerk in Dresden-Reick

Drewag investiert 95 Millionen Euro Dresden, 20. Dezember 2018. Das finnische Unternehmen „Wärtsilä“ baut ein neues Gasmotoren-Kraftwerk in Dresden-Reick. Das hat heute der Auftraggeber „Drewag“ angekündigt: Die Dresdner Stadtwerke haben den Finnen nach einem Wettbewerb nun den Zuschlag für den 95 Millionen Euro umfassenden Großauftrag erteilt. Das Kraftwerk soll ab 2021 Strom und Wärme mit einer Gesamtleistung von 90 Megawatt liefern.

Zwei Schülerinnen füllen im Innotruck ein Elektrolyt in eine Redox-Flow-Batterie. Solche Fluss-Batterien eignen sich besonders als sehr große stationäre Stromspeicher. Foto: Flad & Flad für das BMBF

Bundes-Innovations-Laster stellt die Welt von morgen vor

Gastspiel zum Start des neuen SAP-Schülerlabors in Dresden Dresden, 18. Oktober 2018. Anlässlich der Neueröffnung des neuen Schülerlabors von SAP (Wir berichteten) rollt in der kommenden Woche der „Inno-Truck“ des Bundesforschungs- und -bildungsministeriums auf den Postplatz. Am Montag und Dienstag offerieren die Inno-Trucker dort Schulklassen, die sich vorab abmelden, sie durch das zweigeschossige Fahrzeuge zu führen. In der mobilen Ausstellung können erfahren, an welchen Innovationen und Zukunftstechnologien deutsche Tüftler derzeit arbeiten. Am Montag von 15.15 bis 16.15 Uhr können auch unangemeldete Neugierige den Ausstellungslaster kostenlos durchstöbern.

Das rekonstruierte Dienstzimmer von Stasi-General Horst Böhm in der Gedenkstätte Bautzner Straße in Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Rollenspiele in der Zonenstadt Raststatt

Trägerverein will die Gedenkstätte Bautzner Straße modernisieren und vom allzu engen Themenkreis „Stasi“ lösen Dresden, 2. Oktober 2018. Wie lange wird es wohl noch dauern, bis auch der letzte Ostdeutsche die Nase gestrichen voll hat von der eigenen Vergangenheit, das Kürzel „DDR“ nicht mehr hören kann? Bis jeder Schüler nur noch die Augen verdreht, wenn der Lehrer verkündet: „Und heute gehen wir in den Stasi-Knast“? Herbert Wagner und Uljana Sieber von der „Gedenkstätte Bautzner Straße“ sehen diesen Tag schon kommen. Nachdem sie zuletzt ihre Energie darauf konzentriert hatten, die ehemalige Stasi-Bezirksverwaltung als Museum umzubauen und zu sanieren, steht daher nun eine inhaltliche Modernisierung auf ihrer Agenda.