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Dresdner Innovatoren sollen ihre Produkte besser inszenieren

Akku-Pack von Friwo. Bildschirmfoto aus: "Cross Innovation Made in Dresden", Wir gestalten Dresden
Akku-Pack von Friwo. Bildschirmfoto aus: „Cross Innovation Made in Dresden“, Wir gestalten Dresden

Wirtschaftsförderer bezuschussen gemeinsame Projekte von Kreativwirtschaft und Betrieben

Dresden, 21. Juli 2021. Exoskelette, Elektroautos und Elektrolyseure – das technologische Niveau vieler Produkte aus der Hightech-Stadt Dresden ist zweifellos hoch. Doch noch besser wäre es, wenn die Unternehmerinnen und Unternehmer ihre Innovationen auch so clever und öffentlichkeitswirksam wie die Amerikaner in Szene setzen würden. Das finden zumindest die kommunalen Wirtschaftsförderer in Dresden und haben deshalb das Programm „Unternehmen helfen Unternehmen“ (Uhu) initiiert.

Werbevideo der Stadt
Dresden für "Cross
Innovations":

Kreuzinnovationen erwünscht

Die Idee dabei: Dresdner Kreative arbeiten branchenübergreifend mit lokalen Händlern, Handwerkern und Industrie-Betrieben zusammen und inszenieren deren Innovationen. Unter dem Motto „Cross Innovations“ (Kreuzinnovationen) sind so zum Beispiel bereits schicke Wasserstofftechnik-Demonstratoren für Sunfire, Designer-Exoskelette für die Firma „Otto Bock“, eine Inszenierung für die Elektroauto-Auslieferung in der VW-Manufaktur Dresden und Rollerbatterie-Designs für das Unternehmen „Friwo“, das sich im Dresdner Kraftwerk Mitte mit einem Entwicklerstudio angesiedelt hat.

Robert Franke ist der Amtsleiter für Wirtschaftsförderung in Dresden und probiert hier gerade im Bosch-Werk eine AR-Datenbrille aus. Foto (freigestellt): Heiko Weckbrodt
Robert Franke ist der Amtsleiter für Wirtschaftsförderung in Dresden und probiert hier gerade im Bosch-Werk eine AR-Datenbrille aus. Foto (freigestellt): Heiko Weckbrodt

Amtsleiter: Wollen exzellente Beispiele bekannter machen

„Ideenreichtum, Innovationskraft und Experimentierfreude zählen zu den Hebeln, mit denen die hiesige Kreativwirtschaft die Wettbewerbsfähigkeit und Wachstumsgeschwindigkeit von Unternehmen und Geschäftsmodellen steigert“, argumentiert Dresdens Wirtschaftsförderungs-Chef Robert Franke. „Dafür gibt es exzellente Beispiele in der Stadt, die wir bekannter machen wollen, um zur erfolgreichen Nachahmung anzustiften.“

Im Zuge des neuen Uhu-Programms bezuschusst die Wirtschaftsförderung solche Partnerschaften auch und übernimmt maximal die Hälfte der Honorare. Mehr Informationen dazu gibt es hier im Netz.

Autor: hw

Quelle: Wifö LHD

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger