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Himmel über Prohlis: Sinfoniker bespielen ganzen Stadtteil

Die Dresdner Sinfoniker wollen Alphörner und andere Blasinstrumente für ein Konzert im Himmel über Prohlis platzieren. Foto: Therese Menzel für die Dresdner Sinfoniker

Die Dresdner Sinfoniker wollen Alphörner und andere Blasinstrumente für ein Konzert im Himmel über Prohlis platzieren. Foto: Therese Menzel für die Dresdner Sinfoniker

Musiker erproben mit Alphörnern auf Hochhäusern neues Corona-Konzertformat

Dresden, 7. Juni 2020. Die Dresdner Sinfoniker sind bekannt für ungewöhnliche Konzertideen. Mit einer musischen Idee der besonderen Art antworten sie nun auf Corona: Am 12. September blasen sie auf Alphörnern und anderen Blechinstrumenten von den Dächern von Dresden-Prohlis – und verwandeln das Plattenbau-Viertel in ein „fiktives Alpenpanorama“. Diese Konzert unter dem Titel “Der Himmel über Prohlis” hat Intendant Markus Rindt angekündigt. Weiterlesen

„Bartlow’s Dread Machine“: Agentenspiel im Stil mechanischer Spielautomaten

Zu Beginn von "Bartlow's Dread Machine" kann der Spieler wählen, ob er als furchtlose Agentin oder Agent des Secret Service den Präsidenten Roosevelt aus den Klauen mutierter Entführer befreien will. Abb.: Beep Games

Zu Beginn von
“Bartlow’s Dread Machine” kann der Spieler wählen, ob er als furchtlose Agentin oder Agent des Secret Service den Präsidenten Roosevelt aus den Klauen mutierter Entführer befreien will. Abb.: Beep Games

„Secret Service“-Blechkameraden im Kampf gegen die Mutanten-Verschwörung

Ein entzückendes Arcade-Agentenspiel im Stil alter mechanischer Spielautomaten haben die Entwicklerstudios „Beep Games“ und „Tribetoy“ nun vorgestellt: In „Bartlow’s Dread Machine“ zerschlagen wir als „Secret Service“-Agent oder –Agentin eine Verschwörung mutierter Bösewichter, die den US-Präsidenten Teddy Roosevelt entführt haben. Weiterlesen

Sex-Roboterinnen klauen Daten

Vorsichr ist bei Freundschaftsanfragen mit leichzügigen Profilbildern geraten. Repro aus Facebook: hw

Vorsichr ist bei Freundschaftsanfragen mit leichzügigen Profilbildern geraten. Repro aus Facebook: hw

Verbraucherschützer warnen vor Lockvogel-Profilen auf Facebook & Co.

Leipzig/Dresden, 6. August 2020. In Netzwerken wie Facebook, Instagram oder Whatsapp sollten die Nutzer nicht auf Lock-Profile mit allzu freizügigen Damen klicken. Denn dahinter lauern allzu oft Sex-Bots, die ihren Opfern Daten stehlen oder sie in Abo-Fallen locken. Davor hat die Verbraucherzentrale Sachsen gewarnt. Weiterlesen

Bosch erprobt 5G-vernetzte Chipfabriken in Dresden und Reutlingen

Ein Bosch-Mitarbeiter mustert einen Siliziumkarbid-Wafer. Foto: Martin Stollberg für Bosch

Ein Bosch-Mitarbeiter mustert einen Siliziumkarbid-Wafer. Foto: Martin Stollberg für Bosch

In Sachsen entsteht weltweit erste 5G-vernetzte Bosch-Halbleiterfabrik

Dresden/Reutlingen, 6. August 2020. Das neue Halbleiterwerk in Dresden wird als erste Bosch-Chipfabrik mit dem Mobilfunk der 5. Generation (5G) vernetzt sein. Das hat der deutsche Elektronikkonzern Bosch angekündigt. Einsatzfelder seien beispielsweise funkvernetzte autonome Transportsysteme, die durch eine lokale Rechnerwolke („Cloud“) gesteuert werden, der Fernzugriff auf Anlagen und die Kommunikation der Maschinen untereinander. Weiterlesen

Infratec erweitert Optoelektronik-Produktion in Dresden

Wegen der steigenden Nachfrage für Infrarot-Sensoren beim Kampf gegen Corona führte Infratec Dresden Ende April 2020 Sonderschichten in der Produktion ein. Dies sei notwendig, "um kurzfristig den extremen weltweiten Bedarf decken zu können“, erklärte Infratec-Chef Matthias Heinze. Foto:

Wegen der steigenden Nachfrage für Infrarot-Sensoren beim Kampf gegen Corona führte Infratec Dresden Ende April 2020 Sonderschichten in der Produktion ein. Foto: Infratec

Technologie-Unternehmen hat zehn Millionen Euro in Reinraum und neue Büros investiert.

Dresden, 6. August 2020. Infratec erweitert seine Kapazitäten in Dresden. Das Infrarottechnik-Unternehmen hat dafür über zehn Millionen Euro in seine Betriebsstätte im Technologiezentrum Dresden an der Gostritzer Straße investiert. Weiterlesen

Rosen kauft Dresdner Softwareschmiede „InQu“

Die Produktionsplanungs-Software von Inqu Dresden soll Industriebetriebe auch bei der Automatisierung unterstützen. Foto: Rosen

Die Produktionsplanungs-Software von Inqu Dresden soll Industriebetriebe auch bei der Automatisierung unterstützen. Foto: Rosen

Schweizer übernehmen 20-köpfiges Team am Waldschlösschenareal

Dresden, 5. August 2020. Das Schweizer Inspektionstechnlogie-Unternehmen „Rosen“ hat die Dresdner Softwareschmiede „InQu Solutions GmbH“ mit 20 Mitarbeitern übernommen. Das hat InQu-Sprecher Jan-Thomas Seidler mitgeteilt. Weiterlesen

Kollege Roboter kennt im OP kein Zittern

Stefanie Speidel ist Professorin für „Translationale Chirurgische Onkologie“ am "Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen" (NCT) Dresden. Die Informatikerin entwickelt intelligente Assistenzsystemefür die Krebschirurgie. Foto: André Wirsig für das NCT

Stefanie Speidel ist Professorin für „Translationale Chirurgische Onkologie“ am “Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen” (NCT) Dresden. Die Informatikerin entwickelt intelligente Assistenzsysteme für die Krebschirurgie. Foto: André Wirsig für das NCT

In einem neuen Experimental-Operationssaal auf dem Uniklinik-Campus loten Dresdner Ärzte und Ingenieure die digitale Zukunft der Chirurgie aus

Dresden, 4. August 2020. Nicht nur in der Industrie, sondern auch in der Medizin spielen Roboter, künstliche Intelligenz und erweiterte Realitäten (AR) eine wachsende Rolle. Wie die künstlichen Kollegen künftig Chirurgen bei komplizierten Eingriffen unterstützen können, probieren nun Dresdner Ingenieure und Ärzte gemeinsam im „Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen“ (NCT) und am „Else-Kröner-Fresenius-Zentrum für digitale Gesundheit“ (EKFZ) in Dresden aus. „Wir lernen hier den Roboter als Assistenten an“, sagt Prof. Stefanie Speidel, die auf derartige Systeme spezialisiert ist. Weiterlesen

TU Dresden testet digitale Baustelle in Hoyerswerda

So etwa stellten sich die Projektpartner ihre vernetzte Baustelle vor. Grafik: Troy Mortier on Unsplash/bearbeitet durch TU Dresden

So etwa stellten sich die Projektpartner ihre vernetzte Baustelle vor. Grafik: Troy Mortier on Unsplash/bearbeitet durch TU Dresden

Testfeld ist ein Grundstein für den neuen Zuse-Campus der Uni

Dresden/Hoyerswerda, 4. August 2020. Die hochautomatisierte und digital vernetzte Baustelle der Zukunft wollen Forscher der TU Dresden in Hoyerswerda erproben. Als Teil des neuen Zuse-Campus der Dresdner Uni entsteht dafür auf dem Betriebsgelände der „Versorgungsbetriebe Hoyerswerda GmbH“ (VBH) das experimentelle Erprobungsfeld „DigiBauHoy“. Das hat die TUD heute angekündigt. Weiterlesen

Sachsen richtet für 30 Millionen Euro Risikokapital-Fonds ein

Braucht die EU einen eigenen Finanzminister mit eigenem Haushalt? Frankreich ist dafür, Deutschland eher dagegen, Foto: Heiko Weckbrodt

Foto: Heiko Weckbrodt

Als Corona-Hilfe für Firmengründungen gedacht

Dresden, 4. August 2020. Damit trotz Corona weiter innovative Unternehmen in Sachsen gegründet werden und nicht gleich wieder absterben, richtet Sachsen einen „Corona-Start-up-Hilfsfonds“ ein. Der Bund, das Land und die „Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH“ (MBG) dotieren diesen Risikokapitalfonds mit 30 Millionen Euro. Das hat der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) angekündigt. Weiterlesen

Bitcoins für 25 Millionen Euro von movie2k beschlagnahmt

Bitcoins. Foto: Tim Reckmann, Bitcoin, Wikmedia, CC2-Lizenz, https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de

Bitcoins. Foto: Tim Reckmann, Bitcoin, Wikimedia, CC2-Lizenz

Generalstaatsanwaltschaft Dresden: Programmierer des illegalen Videoportals hat  gestanden

Dresden, 4. August 2020. Sieben Jahre nach dem Aus für „movie2k.to“ hat die Generalstaatsanwaltschaft Dresden nun Millionengewinne von den Betreibern der größtenteils illegalen Video-Streaming-Plattform beschlagnahmt: Bitcoins und „Bitcoin Cash“ im Wert von über 25 Millionen Euro. Das hat die Anklagebehörde heute in Dresden mitgeteilt. Weiterlesen

Roboterfirma „Coboworx“ wechselt nach Dresden

Cobotics: Mensch und Maschine sollen künftig enger zusammenarbeiten, auch ohne Schutzzäune. Foto: Kuka

Cobotics, deutsch Kobotik: Mensch und Maschine sollen künftig enger zusammenarbeiten, auch ohne Schutzzäune. Foto: Kuka

Mit „digitalen Zwillingen“ wollen die Trierer mit Fraunhofer in Sachsen den Masseneinsatz kooperativer Roboter vorbereiten.

Dresden, 4. August 2020. Die sächsische Landeshauptstadt profiliert sich derzeit als neuer aufstrebender Robotik-Standort. Und dieser Ruf hat nun auch zu einer Ansiedlung geführt: Die Roboter-Softwarefirma „Coboworx“ aus Trier ist deshalb ins Herz der Technologieregion „Silicon Saxony“ umgezogen. „Das technologische Umfeld und die wissenschaftliche Infrastruktur hier passen zu uns“, erklärte Coboworx-Mitgründer Olaf Gehrels. „Die Schnelligkeit und Interdisziplinarität in Dresden haben uns überzeugt.“ Weiterlesen

TU Dresden arbeitet an Corona-Schnellsensor

So soll der bioelektronische Corona-Sensor funktionieren: Zwischen Quelle (Source) und Abfluss (Drain) sind Koppelmoleküle arretiert, an die sich Corona-Viren automatisch andocken - und damit ein elektrisches Zählsignal auslösen. Schema: TUD

So soll der bioelektronische Corona-Sensor funktionieren: Zwischen Quelle (Source) und Abfluss (Drain) sind Koppelmoleküle arretiert, an die sich Corona-Viren automatisch andocken – und damit ein elektrisches Zählsignal auslösen. Schema: TUD

Biotech-Sensor soll Infektion in frühem Stadium nachweisen

Dresden, 3. August 2020. Damit Ärzte eine Corona-Infektion künftig bereits im Frühstadium schnell erkennen können, arbeiten Forscher der TU Dresden nun an einem bioelektronischen Schnellerkennungs-Sensor für „SARS-CoV2“-Viren. Das haben die TU Dresden und das sächsische Wissenschaftsministerium heute in Dresden mitgeteilt. Weiterlesen

Dem Ingenieur ist nichts zu schwer

Drei Ingenieure im Konstruktionsbüros des VEB Transformatoren- und Röntgenwerk an der Overbeckstraße in Dresden im Jahr 1963. Foto: Richard Peter junior, Slub, Fotothek für die Ausstellung "Dem Ingenieur ist nichts zu schwer", Repro: Christian Ruf

Drei Ingenieure im Konstruktionsbüros des VEB Transformatoren- und Röntgenwerk an der Overbeckstraße in Dresden im Jahr 1963. Foto: Richard Peter junior, Slub, Fotothek für die Ausstellung “Dem Ingenieur ist nichts zu schwer”, Repro: Christian Ruf

Das Buchmuseum der SLUB zeigt eine Ausstellung über Sachsens Hochschulen und ihre Bedeutung für die Industrialisierung des Landes

Dresden, 3. August 2020. „Dem Ingenieur ist nichts zu schwör“ ist eine geflügelte Redensart und leicht ironischer Lobgesang auf deutschen Ingenieurgeist. Gerne wird der Spruch angeführt, um zu betonen: Mit der richtigen Technologie ist alles lösbar. Oder, in leichter Adaption von Obama, Merkel und Bob dem Baumeister: „Ja, wir schaffen das.“ Der heute so populäre, leicht spöttische Spruch geht übrigens auf das „Ingenieurlied“ von 1871 des dichtenden Maschinenbauers Heinrich Seidel zurück. Dort heißt es: „Dem Ingenieur ist nichts zu schwere / Er lacht und spricht: Wenn dieses nicht, so geht doch das!“ Die sächsische Landes- und Uni-Bibliothek (Slub) widmet nun dem Ingenieur, seiner Ausbildung und seiner Rolle im Aufstieg Sachsens zum Industrieland eine Sonderausstellung “Dem Ingenieur ist nichts zu schwer”. Weiterlesen

Hacker richten virtuelles Utopia „Datenspuren 2020“ ein

Die Nao-Roboter aus Frankreich sind zum De-Facto-Standardmodell für fortgeschrittene Roboter-Programmierer geworden. Foto: Aldebaran Robotics

Foto: Aldebaran Robotics

Besucher können mit selbstgebastalten Robotern die „Basisstation“ erkunden

Dresden, 2. August 2020. Holodecks wie im Fernseh-Raumschiff „Enterprise“, autonome Flugtaxis, datensparsame Internetkonzerne und andere Utopien sind zentrale Themen für das virtuelle Treffen „Datenspuren 2020“. Vom 18. bis 20. September 2020 lädt der Chaos-Computer-Club Dresden (c3d2) sowohl Experten wie auch Laien ein, sich über Datenlecks, neue Technologien und das kleine Linux-Abc auszutauschen. Weiterlesen

Helmholtz Dresden will Corona mit Krebs-Suchzellen zerstören

Speziell designte Antikörper sollen dem Immunsystem im Kampf gegen Krebs und Corona auf die Sprünge helfen. Die Vision: Die künstlich hergestellten Proteine docken an die Oberfläche von Immunzellen an. Das andere Ende des Antikörpers bindet an die Krebs- oder Coronazellen und lenkt so die bis dahin untätigen Abwehrkräfte zum Tumor. Visualisierung: HZDR / Sahneweiß / Kjpargeter, Freepik

Speziell designte Antikörper sollen dem Immunsystem im Kampf gegen Krebs und Corona auf die Sprünge helfen. Die Vision: Die künstlich hergestellten Proteine docken an die Oberfläche von Immunzellen an. Das andere Ende des Antikörpers bindet an die Krebs- oder Coronazellen und lenkt so die bis dahin untätigen Abwehrkräfte zum Tumor. Visualisierung: HZDR / Sahneweiß / Kjpargeter, Freepik

Sachsen gibt zwei Millionen Euro für Forschungsprojekt, das in der ersten Stufe bessere und sichere Corona-Testgeräte ermöglichen soll.

Dresden-Rossendorf, 31. Juli 2020. Ursprünglich hatten die Forscher um Prof. Michael Bachmann vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) winzig kleinen Suchsysteme entwickelt, um Tumorzellen aufzuspüren und wie mit einer Nanobombe zu zerstören. Nun wollen sie diese Technologie auch gegen das neue Corona-Virus aus China einsetzen. Dieses Forschungsprojekt „Immuntheranostik zur Therapie, Bildgebung und Schnelldiagnostik von Viruserkrankungen: Covid-19“ soll sofort starten. Der Freistaat Sachsen schießt zwei Millionen Euro zu. Weiterlesen