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Flussmuschel schwindet dahin

Flussperlmuschel in Schweden. Foto: Joel Berglund, Wikipedia, Lizenz CC3 / Gnu 1.2

Flussperlmuschel in Schweden. Foto: Joel Berglund, Wikipedia, Lizenz CC3 / Gnu 1.2

Muschelforscher beraten in Dresden

Dresden, 19. März 2019. Die Flussmuschel droht in Deutschland auszusterben. Auf einer Tagung im Penck-Hotel Dresden wollen internationale Muschelforscher in der nächsten Woche beratschlagen, wie sie diesen Tod auf Raten stoppen können. Das teilte die sächsische landesregierung mit. Die TU Dresden und die „Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt“ (Lanu) als Veranstalter rechnen mit Muschel-Experten aus 18 Ländern. Weiterlesen

„CarlundCarla“ Dresden plant Millioneninvestition

Martin Wesner und Richard Vetter von "Carl und Carla" erproben im Inkubator der VW-Manufaktur Dresden neue Geschäftsmodelle für ihren Nutzfahrzeug-Carsharing-Dienst. Foto: Anja Schneider

Martin Wesner und Richard Vetter von “Carl und Carla”. Foto: Anja Schneider

Carsharing-Firma will Kleinbusflotte vergrößern

Dresden, 19. März 2019. Das Dresdner Unternehmen „CarlundCarla“, das Kleinbusse und Transporter nach dem „Carsharing“-Prinzip vermietet, plant einen neuen Expansionsschritt. Das teilten CarlundCarla-Mitgründer Richard Vetter sowie der Mentor Volkswagen mit. Weiterlesen

Koboldfirma entsteht in Dresden

Übersetzerin Lisa Tashiro arbeitet in der Lingufino-Entwicklungsabteilung vonm Linguwerk Dresden an einer japanischen Version der Lingufino-Puppe und -Bücher. Foto: Heiko Weckbrodt

Übersetzerin Lisa Tashiro arbeitet in der Lingufino-Entwicklungsabteilung vonm Linguwerk Dresden an einer japanischen Version der Lingufino-Puppe und -Bücher. Foto: Heiko Weckbrodt

Linguwerk will seine Spielzeugsparte ausgründen

Dresden, 18. März 2019 Weil seine sprechende „Lingufino“-Puppen bei den Kindern gut ankommen, möchte Linguwerk-Chef Rico Petrick die Spielzeugsparte des Dresdner Technologie-Unternehmens ausbauen und internationalisieren. „Wir werden unsere Spielzeug-Aktivitäten dafür bald als eigene Firma ausgründen“, kündigte er auf Oiger-Anfrage an. Weiterlesen

Der Web-Man düngt die Felder

Auch ohne die Natur abzuzirkeln, können Bauern gute Ernten einfahren und dabei ökologisch wirtschaften - das wollen Ingenieure der HTW mit Projekten wie "Web-Man" zeigen. Foto: Frank Pötzsch für die HTW

Auch ohne die Natur abzuzirkeln, können Bauern gute Ernten einfahren und dabei ökologisch wirtschaften – das wollen Ingenieure der HTW mit Projekten wie “Web-Man” zeigen. Foto: Frank Pötzsch für die HTW

HTW Dresden entwickelt künstlichen Düng-Berater für Bauern

Dresden, 17. März 2019. Ein Computerprogramm namens „Web-Man“ soll Bauern künftig mit Dünge- und Aussaat-Tipps helfen. Dies soll zu einer besseren Ernte und einer ökologischen Landwirtschaft, die natürliche Ressourcen weniger verschwenderisch nutzt, führen. An solch einer internet-gestützten Lösung arbeitet derzeit die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden. Weiterlesen

Deutsche Wikipedia wird abgeschaltet

Die deutsche Wikipedia geht aus Protest 1 Tag vom Netz. Grafik:  Pretzels (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wikipedia_SOPA_Blackout_Design_W_cropped.png), „Wikipedia SOPA Blackout Design W cropped“, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode

Die deutsche Wikipedia geht aus Protest 1 Tag vom Netz. 24 h offline – Wikipedianer protestieren damit gegen Upload-Filter. Grafik: Pretzels, Wikipedia, CC3-Lizenz

Berlin, 16. März 2019. Die deutsche Wikipedia wird am 21. März 2019 abgeschaltet – für 24 Stunden. Das hat Wikimedia-Vorstand Abraham Taherivand aus Berlin angekündigt. Die Wikipedianer wollen damit gegen die geplante EU-Urheberrechtsreform und insbesondere die in Artikel 13 ermöglichten Hochlade-Filter protestieren. Weiterlesen

Elektrischer Morpheus kämpft gegen den Weltraumschrott

Die Visualisierung zeigt Satellit Uwe 4 von der Uni Würzburg mit gezündeten Morpheus-Triebwerken. Visualisierung: Uni Würzburg

Die Visualisierung zeigt Satellit Uwe 4 von der Uni Würzburg mit gezündeten Morpheus-Triebwerken. Visualisierung: Uni Würzburg

Dresdner TU-Ingenieure machen mit weltweit kleinstem Ionenantrieb die Nanosatelliten manövrierfähig

Dresden, 14. März 2019. Der junge Raumfahrt-Zulieferer „Morpheus“ will in Dresden eine Produktionsstätte für innovative Satelliten-Antriebe einrichten. Das hat Morpheus-Chef Daniel Bock  angekündigt. Herstellen will die Ausgründung der Technischen Universität Dresden (TUD) dort das laut eigenen Angaben weltweit kleinste elektrische Ionen-Triebwerk.

Denn im Kampf gegen Weltraumschrott ist den Dresdner Ingenieuren ein wichtiger technologischer Fortschritt gelungen: Die „Morpheus“-Experten haben an Bord des Nanosatelliten „Uwe 4“ der Uni Würzburg neuartige elektrische Miniatur-Ionenantriebe erfolgreich im All gezündet. Dabei handelt es sich um Triebwerke von der Größe eines Näh-Fingerhutes, die mit wenigen Gramm Flüssigmetall betankt werden und damit bis zu zehn Jahre aktionsfähig bleiben sollen. „Das ist ein Weltrekord“, erklärte Morpheus-Chef Bock. „Damit sind wir der Konkurrenz Jahre voraus.“ Weiterlesen

Manufaktur Dresden wird VW-Robotiktestlabor

Ein Kuka-Roboter schiebt einen Dachhimmel in einen Elektrogolf in der VW-Manufaktur Dresden ein. Foto: VW Sachsen

Ein Kuka-Roboter schiebt einen Dachhimmel in einen Elektrogolf in der VW-Manufaktur Dresden ein. Foto: VW Sachsen

Werk erprobt zunächst vollautomatische Dachhimmel-Montage

Dresden, 14. März 2019. Die Gläserne Manufaktur Dresden profiliert sich zusätzlich als Praxistestlabor für „Industrie 4.0“-Produktionsmethoden von Volkswagen. Das hat Standort-Sprecher Jonas Wetzel heute mitgeteilt. Weiterlesen

Coraixx startet Entwicklungszentrum in Dresden

Coraixx-Chef Eyk Pfeiffer freut sich: Das Software-Unternehmen hat ein Entwicklungszentrum in Dresden am Albertplatz eröffnet. Foto: Heiko Weckbrodt

Coraixx-Chef Eyk Pfeiffer freut sich: Das Software-Unternehmen hat ein Entwicklungszentrum in Dresden am Albertplatz eröffnet. Foto: Heiko Weckbrodt

Softwareschmiede sieht Riesenmarkt für die KI als Buchhalter – 5 Millionen Euro Anschubfinanzierung

Dresden, 14. März 2019. Mit „Coraixx“ siedelt sich in Dresden eine weitere Softwareschmiede an: Das junge Finanzservice-Unternehmen aus Frankfurt am Main hat im Simmel-Hochhaus am Albertplatz ein Entwicklungszentrum für „Künstliche Intelligenz“ (KI) in der Buchhaltung eröffnet und mit fünf Millionen Euro Anschubfinanzierung ausgestattet. Die siebenköpfige Startmannschaft soll bis Ende 2020 auf rund 25 Informatiker, Mathematiker, Projektmanager und andere Spezialisten wachsen. „Und die müssen dafür sorgen, dass unsere KI keine Fehler macht“, betont Finanzchef Sven Ulbrich. „Daher brauchen wir die höchste Qualität und die besten Leute.“ Weiterlesen

Wiege des Safrans gefunden

Blüte des Safran-Krokus mit drei orangefarbenen Fruchtblättern. Foto und Grafik: TUD/Sarah Breitenbach and FISH chromosome analysis

Blüte des Safran-Krokus mit drei orangefarbenen Fruchtblättern. Foto und Grafik: TUD/Sarah Breitenbach and FISH chromosome analysis

Dresdner Biologen identifizieren durch Gen-Analysen wilde Krokus-Arten aus Griechenland als Eltern des teuren Gewürzes

Dresden, 12. März 2019. Safran gilt als das teuerste Gewürz der Welt. Mit 30.000 Euro pro Kilogramm wird er oft teurer als Gold gehandelt. Durch genetische Analysen haben Dresdner Biologen nun ein altes Rätsel um dieses Gewürz gelöst: Sie haben herausgefunden, woher der Safran-Krokus, aus dessen Blüten das legendenumwobene gelbe Gewürz gewonnen wird, ursprünglich stammt. Die Eltern dieser Pflanze wuchsen demnach in Griechenland. Das hat nun die Technische Universität Dresden (TUD) mitgeteilt. Weiterlesen

Ifo-Chef: Deutschland soll Unternehmens-Steuern senken

ifo-Präsident Clemens Fuest. Foto: Heiko Weckbrodt

ifo-Präsident Clemens Fuest. Foto: Heiko Weckbrodt

München, 12. März 2019. Deutschland sollte dem Beispiel der USA folgen und die Unternehmens-Steuern senken: Statt 30 solle der Staat nur noch 25 Prozent der Gewinne einfordern. Das hat der Münchner Ökonom Clemens Fuest vorgeschlagen. Dies könne die Investitionen in Deutschland steigern, die umstrittenen deutschen Exportüberschüsse mindern und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Bundesrepublik sichern, schätzte der Präsident des Wirtschaftsforschungsinstituts „Ifo“ in München ein. Weiterlesen

Solarwatt Dresden beliefert Megawatt-Speicher in Karlsruhe

KIT will neue Konzepte für Netz-Großspeicher untersuchen

Solarwatt Dresden hat den Großspeicher am KIT Karlsruhe mit Batteriemodulen bestückt. Foto: Solarwatt

Solarwatt Dresden hat den Großspeicher am KIT Karlsruhe mit Batteriemodulen bestückt. Foto: Amadeus Bramsiepe/KIT

Dresden/Karlsruhe, 12. März 2019. „Solarwatt“ hat einen Großauftrag aus Karlsruhe bekommen: Das Dresdner Energietechnik-Unternehmen hat Batteriemodule mit einer Gesamtkapazität von rund 1,5 Megawattstunden (MWh) an das Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) geliefert, das daraus einen Strom-Großspeicher baut. Das hat Solarwatt heute mitgeteilt. Weiterlesen

Digital-Hub Dresden braucht mehr Platz

Mirko Paul (r.) von SAP und Hub-Chef Michael Kaiser haben unter anderem gemeinsam einen Thin[gk]athon in Dresden organisiert. Damit wollen sie zeigen, wie neuartige Produkte für das Internet der Dinge in spontanen Netzwerk entstehen können. Foto: Heiko Weckbrodt

Mirko Paul (r.) von SAP und Hub-Chef Michael Kaiser haben unter anderem gemeinsam einen Thin[gk]athon in Dresden organisiert. Damit wollen sie zeigen, wie neuartige Produkte für das Internet der Dinge in spontanen Netzwerk entstehen können. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresdner Tech-Verbund kommt erst langsam voran – und feilt an neuen Entwicklungs-Methoden

Dresden, 11. März 2019. Der Dresdner „Smart Systems Hub“ wird voraussichtlich Ende 2019 in ein neues, größeres Domizil umziehen. Der Technologie-Entwicklungsverbund brauche mehr Raum, um beispielsweise neuartige unternehmens-übergreifende Forschungskonzepte zu erproben, erklärte Hub-Chef Michael Kaiser. Weiterlesen