Neueste Artikel

Trendforce: Speicherchip-Preise steigen um 13 bis 18 %

Die Nachfrage nach dRAM-Speichern schwankt sehr stark. Diese Volatilität hat schon manchem Unternehmen das Genick gebrochen. Foto: Heiko Weckbrodt

Themenfoto dRAM-Speicher: Heiko Weckbrodt

Hauptgründe: Hersteller verknappen Angebot, Kunden decken sich ein

Taipeh, 28. Februar 2023. Die Großhandels-Preise für dRAM-Speicherchips werden in diesem Quartal voraussichtlich um 13 bis 18 Prozent steigen. Das hat das taiwanesische Marktforschungsunternehmen „Trendforce“ aus Taipeh prognostiziert. Weiterlesen

Verlust ganzer Industrie durch dauerhaft hohe Energiepreise absehbar

Aluminium-Guss in einem norwegischen Hydro-Werk. Foto: Hydro

Werden sich energiehungrige Alu-Firmen in Deutschland angesichts dauerhaft hoher Energiepreise halten können? Hier eine Aufnahme von einem Alu-Gusswerk in Norwegen, wo Wasserkraft für billigen Strom sorgt. Foto: Hydro

Dresdner Ifo-Forscher hält Wasserstoff-Weg für eine Sackgasse

Dresden, 27. Februar 2024. Die Energiepreise in Deutschland werden voraussichtlich dauerhaft hoch bleiben und damit ist auch damit zu rechnen, dass einige energieintensive Industrien aus der Bundesrepublik verschwinden. Das hat Wirtschaftsforscher Prof. Joachim Ragnitz vom Ifo-Institut in Dresden prognostiziert. Weiterlesen

Chinas wachsende Elektroauto-Industrie schreckt Westen auf

Elektroauto "Robocar Ji Yue" des chinesischen Autokonzerns Geely. Foto: Zhejiang Geely Holding Group

Elektroauto „Robocar Ji Yue“ des chinesischen Autokonzerns Geely. Foto: Zhejiang Geely Holding Group

Trendforce-Analyse: USA und EU reagieren zunehmend mit Abwehrpaketen gegen asiatische Wettbewerber

Taipeh, 26. Februar 2024. Die zwar immer noch eher bescheidenen, aber doch wachsenden Exporterfolge der chinesischen Autoindustrie rufen immer mehr Gegenreaktionen westlicher Regierungen hervor. Darauf hat das taiwanesische Marktforschungs-Unternehmen „Trendforce“ aus Taipeh hingewiesen. Wegen des Vorsprung der chinesischen Elektroauto-Industrie sorgen sich Politiker in EU und USA zunehmend um die Zukunft der eigenen Autobranche – und greifen al Antwort in die protektionistische Mottenkiste. Weiterlesen

Astrozentrum startet provisorisch in alter Post Görlitz

Nach einer Supernova bleibt von einem Stern oft nicht mehr als ein Nebel mit einem schwarzen Loch oder einem weißen Zwerg im Zentrum. Der Nebel "Cassiopeia A" zum Beispiel ist der Überrest einer Sternenexplosion, die sich etwa 10.000 Lichtjahre von der Erde entfernt ereignet hat. Das spekuakuläre Bild kam zustande, weil Astronomen mehrere Teleskop-Aufnahmen zu einem sogenannten Falschfarbenbild zusammengesetzt haben. Womöglich haben sich in kosmisch kurzen Zeitabständen viele solcher Supernovae in Erdnähe ereignet. Abb.: NASA/JPL-Caltech/STScI/CXC/SAO

Abb.: NASA/JPL-Caltech/STScI/CXC/SAO

Görlitz, 24. Februar 2024. Bis die Kohleausstiegs-Milliarden von Bund und Freistaat Sachsen verbaut sind, wird es für das Deutsche Zentrum für Astrophysik (DZA) zwar noch eine Weile dauern. Damit die Astronomen und Astrophysiker aber schon mal mit ihren Analysen uralter kosmischer Katastrophen loslegen können, haben sie nun fürs Erste einen Interimsstandort in einer alten Post in Görlitz bezogen. Das geht aus Mitteilungen des sächsischen Wissenschaftsministeriums sowie der TU Dresden hervor – letztere fungiert vorerst als Mutter-Uni des DZA. Weiterlesen

„Aus diesem Subventionswettlauf kommt man nicht heraus“

Die US-Mikroelektronik - hier ein Intel-Wafer - dominiert mit 55 % Anteil ganz klar den Halbleiter-Weltmarkt. Europas Antel wrd auf nur 6 % geschätzt. Foto: Intel

Foto: Intel

Dresdner Ifo-Forscher hält Milliarden-Zuschüsse für TSMC, Intel & Co. für ökonomisch wenig sinnvoll

Dresden, 23. Februar 2024. Für „ökonomisch wenig sinnvoll“ hält Prof. Joachim Ragnitz vom Ifo-Institut in Dresden die Milliarden-Subventionen für Intel, TSMC, Wolfspeed und andere Technologiekonzerne. Anderseits könne sich Deutschland dem weltweit mit immer höheren Beihilfen ausgetragenen und immer weiter angeheizten Standort-Rennen schwerlich ganz entziehen. „Aus diesem Subventionswettlauf kommt man nicht heraus.“ Weiterlesen

Studie: Abkopplung von China kostet Deutschland 5% Wirtschaftsleistung

Foto: Axel Buchwitz

IfW Kiel: Wenn wir uns jetzt schon langsam entkoppeln, wird es weniger schmerzhaft

Kiel, 22. Februar 2024. Eine abrupte Abkopplung von China würde Deutschlands Wirtschaft kurzfristig um rund fünf Prozent schrumpfen lassen, vergleichbar mit den Folgen der Finanz- oder Corona-Krise. Langfristig wäre mit einem Verlust auf etwa 1,5 Prozent pro Jahr zu erwarten. Das hat das Institut für Weltwirtschaft (IfW) Kiel eingeschätzt. Womöglich sei es besser, die Handelsbeziehungen zu China schrittweise und behutsam zurückzufahren, meinen die Ökonomen. Weiterlesen

Sunmaxx PVT setzt auf Kombi-Module für Solarstrom und -wärme

Solaranlage. Foto: Heiko Weckbrodt

Solaranlage. Foto: Heiko Weckbrodt

Fertigung entsteht in Ottendorf-Okrilla

Ottendorf-Okrilla, 21. Februar 2024. Ein neuer Solarmodul-Hersteller etabliert sich in Ottendorf-Okrilla nahe Dresden: Die „Sunmaxx PVT GmbH“ des Physikers Wilhelm Stein will dort in einer Miethalle Module bauen, die einerseits wie klassische Photovoltaik (PV) Strom erzeugen, anderseits durch Wärmetauscher auch thermische (T) Energie gewinnen – daher auch das Kürzel PVT. Weiterlesen

Ringe statt Zaster an der Kasse

Fingerring mit einer zwei mal zwei Millimeter kleinen elektronischen Einlage, mit der Träger oder die Trägerin bezahlen oder sich ausweisen kann. Foto: Infineon

Fingerring mit einer zwei mal zwei Millimeter kleinen elektronischen Einlage, mit der Träger oder die Trägerin bezahlen oder sich ausweisen kann. Foto: Infineon

Infineon und Digiseq sehen viel Potenzial in digital aufgemotzten Schmuckstücken

München, 20. Februar 2024. In Läden mit Mobiltelefonen zu bezahlen, ist inzwischen sogar in Deutschland möglich. In Zukunft aber auch nur mit einem bloßen Fingerring-Wink zu zahlen, könnte aber schon bald auch zum vertrauten Anblick in Supermärkten werden. Davon geht zumindest der deutsche Halbleiterkonzern Infineon aus – und rechnet mit viel Umsatzpotenzial für solcherart digital aufgerüstete Schmuckstücke. Weiterlesen

Econpol: Deglobalisierung würde Pharma, Auto- und Maschinenbau in Europa besonders treffen

Das Hauptquartier der EU im Berlaymont-Gebäude in Brüssel. Foto: EU-Presseservice

Das Hauptquartier der EU im Berlaymont-Gebäude in Brüssel. Foto: EU-Presseservice

Aufteilung in geopolitische Blöcke würde Wohlstand in EU dauerhaft senken

Brüssel, 19. Februar 2024. Eine Aufteilung der Welt in geopolitische Blöcke wie USA, Europa, China würde die europäischen Hersteller von pharmazeutischen Produkten, die Automobilhersteller und Zulieferer sowie den Maschinenbau besonders hart treffen. Das hat ein Untersuchung des Forschungsnetzwerks „Econpol“ und dem Ifo-Institut ergeben. Weiterlesen

Die 5 Megatrends der Robotik

Die Sparkasse hat sich einen Pepper-Roboter zugelegt, um auf dem Börsentag in Dresden für ihre Geldanlagen zu werben 2022. Foto: Heiko Weckbrodt

Foto: Heiko Weckbrodt

KI, Humanoide und „Mobile Manipulatoren“ verändern den Robotereinsatz

Frankfurt am Main, 18. Februar 2024. Künstliche Intelligenz (KI), Kobotik, Mobile Manipulatoren, Digitale Zwillinge und Roboter in Menschengestalt sind die fünf zentralen Trends für die Robotik im Jahr 2024. Das hat die „Internationale Förderation für Robotik“ (IFR) in Frankfurt am Main prognostiziert. Weiterlesen

IGBCE profiliert sich als „Halbleiter-Gewerkschaft“

Blick in den Reinraum des AMTC in Dresden. Foto: AMTC

Blick in den Reinraum des AMTC in Dresden. Foto: AMTC

Nach Tarifvertrags-Erfolgen in sächsischen Chipwerken wittern Gewerkschafter Aufschwung

Dresden, 16. Februar 2024. Die Industriegewerkschaften stecken in der boomenden deutschen Mikroelektronik-Industrie ihre Claims ab. So bezeichnet sich beispielsweise „Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie“ (IGBCE) in jüngeren Meldungen neuerdings als „Halbleiter-Gewerkschaft“, obwohl sie in eher konventionellem Industriesektoren verwurzelt ist. Weiterlesen

Kreislauffabrik soll „ewige Produkte“ herstellen

Ausgestattet mit neuster Technik wie beispielsweise 3D-Drucker für die Additive Fertigung beteiligt sich auch das Wbk-Institut-für Produktionstechnik an der Kreislauffabrik. Foto: Beckhoff für das KIT (nur für Kreislauffabrik)

Ausgestattet mit neuster Technik wie beispielsweise 3D-Drucker für die Additive Fertigung beteiligt sich auch das Wbk-Institut-für Produktionstechnik an der Kreislauffabrik. Foto: Beckhoff für das KIT

Karlsruher Forscher wollen linearen Wirtschaftsansatz überwinden

Karlsruhe, 15. Februar 2024. Damit Deutschland und Europa künftig weniger Abfallberge aufbauen und sparsamer mir Rohstoffen wie auch Energie wirtschaften, arbeiten Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) gemeinsam mit weiteren Instituten an einer Kreislauffabrik, die mehr oder minder „ewige Produkte“ herstellt. Für diesen neuen Sonderforschungsbereich (SFB) „Kreislauffabrik für das ewige Produkt“ bekommt der Verbund rund elf Millionen Euro Förderung von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Das geht aus einer KIT-Mitteilung hervor. Weiterlesen

Akku-Großspeicher in Estland geplant

In Arukulä soll eines der Akku-Speicherwerke entstehen. Foto: Evecon via Open2Europe

In Arukulä soll eines der Akku-Speicherwerke entstehen. Foto: Evecon via Open2Europe114

Baltikum will sich von russischer Energie entkoppeln

Paris, 14. Februar 2024. Franzosen und Balten wollen bis 2025 in Estland zwei Akku-Speicherkraftwerke mit einer Gesamtkapazität von 400 Megawattstunden (MWh) bauen. Das haben der französische Solaranlagen-Betreiber „Corsica Sole“ und das estnische Energieunternehmen „Evecon“ mitgeteilt. Weiterlesen

Trendforce-Prognose: Akkus für E-Autos werden billiger

So sieht ein fertiger Akku für den Elektro-Smart aus. Foto: Heiko Weckbrodt

Akku für Elektro-Autos. Foto: Heiko Weckbrodt

Taipeh/Peking, 13. Februar 2024. Der chinesische Markt für Elektrofahrzeug-Akkus befindet sich aufgrund mangelnder Nachfrage in Turbulenzen, berichtet das taiwanesische Marktforschungs-Unternehmen „Trendforce“ aus Taipeh. Demnach zögern Akku-Lieferanten, ihre Bestände aufzufüllen, was zu einem kontinuierlichen Rückgang der Preise führt. Weiterlesen