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Gesalzene Perowskit-Solarzellen mit mehr Stromausbeute

Prof. Yana Vaynzof. Foto: privat

Prof. Yana Vaynzof. Foto: privat

Forscherinnen aus Dresden und Pavia treiben invertierte Zellen bis auf 23,7 Prozent Wirkungsgrad hoch

Dresden/Pavia, 3. Dezember 2021. Um die Ausbeute künftiger Photovoltaikanlagen zu verbessern, haben die italienische Uni Pavia und das Zentrum für fortgeschrittene Elektronik Dresden (Cfaed) den Wirkungsgrad von Perowskit-Solarzellen in invertierter Architektur durch die Beigabe organischer Salze von unter 23 auf nun 23,7 Prozent erhöht. Das geht aus einer Mitteilung der TU Dresden hervor. Weiterlesen

Stadt Dresden und Betriebsrat kämpfen gegen Aus für Prinovis-Druckerei

Industrie Zahnrad Konjunktur. Abb.: Heiko Weckbrodt

Abb.: Heiko Weckbrodt

Dresden, 2. Dezember 2021. Nachdem der Bertelsmann-Konzern angekündigt hat, seine Prinovis-Druckerei im Dresdner Norden zum Jahresende 2022 zu schließen, wollen die Stadt und der Betriebsrat gemeinsam für einen Erhalt der Druckerei beziehungsweise der 450 Arbeitsplätze dort kämpfen. Das hat die Landeshauptstadt angekündigt. Weiterlesen

Sachsen backen Stromverteiler für Wasserstoff-Fabriken aus Titanpapier

Die Forscher prüfen in der Papiertechnischen Stiftung das Titanpapier für die Elektrolyseur-Stromverteiler. Bildschirmfoto aus: IGF-Nominierungsvideo

Die Forscher prüfen in der Papiertechnischen Stiftung das Titanpapier für die Elektrolyseur-Stromverteiler. Bildschirmfoto aus: IGF-Nominierungsvideo

Mit Guericke-Preis ausgezeichnet: Innovation soll Elektrolyseure billiger und effizienter machen

Dresden/Magdeburg/Heidenau/Duisburg, 2. Dezember 2021. Neue Stromverteiler aus Titanpapier könnten Elektrolyseure künftig billiger machen und ihre Wasserstoff-Ausbeute verbessern. Möglich wird dies durch eine Innovation von Sachsen und Nordrhein-Westfalen (NRW), dank der sich solche Stromverteiler nun viel einfacher als bisher auf Papiermaschinen herstellen lassen. Dafür hat die „Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) aus Magdeburg nun den diesjährigen „Otto von Guericke“-Preis an ein interdisziplinäres Team vergeben, an dem die „Papiertechnische Stiftung“ (PTS) Heidenau, das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung Dresden (Ifam-DD) und das Zentrum für Brennstoffzellen-Technik (ZBT) Duisburg vertreten waren. Weiterlesen

Dr. Adams durchleuchtet in Dresden Zellen mit Nacktscannern

Dr. Ellen Adams hat 2016 in Physikalischer Chemie an der „Ohio State University“ in den USA promoviert, forschte dann in Stockholm und Bochum. Jetzt leitet sie eine neue Forschungsgruppe für „Physikalische Chemie Biomolekularer Kondensate“ im Forschungsverbund „Dresden-Concept“. Foto: Fabio Novelli

Neue Forschungsgruppe sucht mit Terahertz-Strahlen nach Konnex zwischen Nervenkrankheiten und membranlosen Kondensaten

Dresden/Bochum, 1. Dezember 2021. Die Chemikerin Dr. Ellen Adams ist von der Ruhr-Universität Bochum an die TU Dresden gewechselt, um hier mit Terahertz-Strahlen die physikalischen Vorgänge in biologischen Zellen zu durchleuchten. Sie baut dafür eine neue „Forschungsgruppe für Physikalische Chemie Biomolekularer Kondensate“ auf, die vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) und vom Exzellenzzentrum für die „Physik des Lebens“ (PoL) zusammen unterstützt wird. Das geht aus einer gemeinsamen Mitteilung des HZDR und der TU Dresden hervor. Weiterlesen

Telekom baut Netz in Dresden auf Tempo 250 aus

Glasfaser bis zum "letzten Meter" gelten als Schlüssel für Tempo 100 Mbs+. Abb.: Dt. Telekom

Abb.: Dt. Telekom

Bisher insgesamt 234.000 Haushalte ertüchtigt

Dresden, 1. Dezember 2021. Die „Deutsche Telekom“ hat ihr Glasfasernetz in Dresden so ausgebaut, dass nun rund 234.000 Haushalte mit Ladegeschwindigkeiten bis zu 250 Megabit je Sekunde im Internet surfen können. Zuletzt hatte das Unternehmen noch einmal etwa 2700 Haushalte in den Dresdner Ortsteilen Cossebaude, Gohlis, Oberwartha, Weißig und Weixdorf für diese Übertragungstechnik ertüchtigt. Das hat die Telekom heute mitgeteilt. Weiterlesen

Roboter druckt elektrische Sitzheizung auf den Stuhl

Robotergeführter Inkjet-Druck einer Heizleiterstruktur für eine beheizbare Sitzschale: Versuchsstand am Fraunhofer ENAS mit Roboter Yaskawa GP8 (links); Nahansicht des Druckvorgangs auf der Sitzfläche der Kunststoffsitzschale (Mitte); Rückansicht der fertigen beheizbaren Sitzschale (rechts). Fotos: Fraunhofer Enas

Robotergeführter Inkjet-Druck einer Heizleiterstruktur für eine beheizbare Sitzschale: Versuchsstand am Fraunhofer ENAS mit Roboter Yaskawa GP8 (links); Nahansicht des Druckvorgangs auf der Sitzfläche der Kunststoffsitzschale (Mitte); Rückansicht der fertigen beheizbaren Sitzschale (rechts). Fotos: Fraunhofer Enas

Fraunhofer und Uni Chemnitz erproben robotergestützten Elektronikdruck auf gewölbten Flächen

Chemnitz, 1. Dezember 2021. Statt Drehstühle, Autos und andere kompliziert geformte Dinge nur zu lackieren, sollen Roboter künftig auch elektrische und elektronische Strukturen auf die gewölbte Bauteile drucken. Bei entsprechenden Versuchen von Fraunhofer und der TU Chemnitz (TUC) gelang es einem Roboter, beispielhaft eine Sitzheizung und eine Antenne auf einen geschwungenen Bürostuhl zu drucken. Das geht aus Mitteilungen des Fraunhofer-Instituts für Elektronische Nanosysteme (Enas) in Chemnitz und der Chemnitzer Uni hervor. Weiterlesen

Neues Labor in Freiberg schürft Daten beim Akku-Recycling

Das Dresdner Keramikinstitut (IKTS von Fraunhofer erforscht an seinem neuen Standort in Freiberg effiziente Recyclingprozesse für kritische Batterierohstoffe. Zukünftig wollen die Ingenieurinnen und Ingenieure Batteriepulver mit hoher Reinheit zurückgewinnen und für die Herstellung neuer Batterien nutzbar machen. Foto. Fraunhofer IKTS

Das Dresdner Keramikinstitut (IKTS) von Fraunhofer erforscht in Freiberg effiziente Recyclingprozesse für kritische Batterierohstoffe. Foto. Fraunhofer IKTS

Tuning-KI soll Wiederverwertung auf mehr Effizienz trimmen

Freiberg, 30. November 2021. Mit dem „Data Mining Lab Freiberg“ entsteht in Sachsen ein neues Technikum für die Wiederverwertung von Akkumulatoren. Dort sollen „Künstliche Intelligenzen“ (KI) Daten aus der gesamten Recycling-Prozesskette sammeln und letztere damit auf mehr Effizienz trimmen. Das geht aus Mitteilungen des Bundesforschungsministeriums und der federführenden Bergakademie Freiberg hervor. Weiterlesen

Staffbase Chemnitz kauft finnische Valo

Über 400 Unternehmen setzen laut Staffbase-Angaben die Mitarbeiter-Apps der Sachsen ein, um mit ihren Mitarbeitern zu kommunizieren. Foto: Staffbase

Über 1000 Unternehmen setzen laut Staffbase-Angaben die Mitarbeiter-Apps der Sachsen ein, um mit ihren Mitarbeitern zu kommunizieren. Foto: Staffbase

Sachsen wollen sich damit stärker in der Welt von Microsoft Teams verankern.

Chemnitz/Helsinki, 30. November 2021. Das Softwareunternehmen „Staffbase“ aus Chemnitz kauft „Valo Solutions“ aus Helsinki. Das haben beide Firmen heute mitgeteilt. Sie nannten aber keinen Kaufpreis. Weiterlesen

Nahe Rechnerwolken am beliebtesten

Speziell gesichertes Cloud-Rechenzentrum der T-Systems. Foto: Telekom

Speziell gesichertes Cloud-Rechenzentrum der T-Systems. Foto: Telekom

Comarch rechnet aber mit einer gewissen Verschiebung des Cloud-Geschäfts gen Asien

München, 29. November 2021. Die meisten europäischen Unternehmen, die ihre elektronische Datenverarbeitung (EDV) an Externe auslagern, bevorzugen dafür Dienstleister im eigenen Land. Das hat eine Umfrage des polnischen Unternehmens „Comarch“ ergeben, das selbst solche Auftrags-Rechenzentren betreibt. Dies trifft demnach auf 35 Prozent der befragten Unternehmen zu. Jeweils rund 18 Prozent setzen auf Nachbarländer oder auf das außereuropäische Ausland. Knapp 29 Prozent nutzen eine Standort-Kombination. Weiterlesen

Stahnsdorf: Die vergessene Leistungselektronik-Schmiede der DDR

 Silizium-Leistunstransistoren aus dem VEB Mikroelektronik "Karl Liebknecht" Stahnsdorf. Foto: Drahtlos, Wikipedia, CC4-Lizenz, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en

Silizium-Leistunstransistoren aus dem VEB Mikroelektronik „Karl Liebknecht“ Stahnsdorf. Foto: Drahtlos, Wikipedia, CC4-Lizenz

Noch vor dem AME Dresden entstand 1960 ein Halbleiter-Forschungsinstitut bei Berlin

Stahnsdorf/Dresden, 28. November 2021. Kommt heute die Rede auf die Anfänge der ostdeutschen Mikroelektronik, dann wird meist vor allem an Professor Werner Hartmann erinnert, der 1961 in Dresden die „Arbeitsstelle für Molekularelektronik“ gründete, aus der später die Chipschmiede ZMD hervorging. Bevor die sächsischen Ingenieure die ersten „Integrierten Schaltkreise“ der DDR entwarfen, gab es allerdings auch schon andere Elektronikproduzenten im Land – nur dass die eben einzelne Bauelemente und noch keine kompletten Chips herstellen konnten. Einer dieser inzwischen fast vergessenen Betriebe war das Halbleiterwerk Stahnsdorf bei Berlin, das sich vor allem auf Leistungselektronik für die ostdeutsche Industrie spezialisierte. Weiterlesen

Baustart für DLR-Softwareinstitut in Dresden

So etwa kann ein "Digitaler Zwilling" für ein Flugzeug im Supercomputer aussehen. Abb.: DLR, CC3-Lizenz

So etwa kann ein „Digitaler Zwilling“ für ein Flugzeug im Supercomputer aussehen. Abb.: DLR, CC3-Lizenz

Forschungseinrichtung bekommt nach Zwischenlösungen nun ein eigenes Domizil auf dem Uni-Campus

Dresden, 27. November 2021. Das DLR-Institut für Softwaremethoden zur Produkt-Virtualisierung bekommt in Dresden einen Neubau. Baustart ist am 30. November 2021 neben der Informatik-Fakultät der TU Dresden. Das geht aus einer Ankündigung der sächsischen Landesregierung hervor. Weiterlesen

Steiler Weg in Zuckerbergs Metaversum

Auch eine "Oculus Rift"-Brille für virtuelle Realitäten kann der Besucher im GSC ausprobiern. Zu sehen ist ein 360-Grad-Panoramavideo - in dem man die Büffel besser nicht füttert. Foto (freigestellt): Ronny Siegel

„Oculus Rift“-Brille für virtuelle Realitäten. Foto (freigestellt): Ronny Siegel

IDTechEx: Heutige Hardware ist noch weit weg von einer überzeugenden Verschmelzung von realer und virtueller Welt

Cambridge, 26. November 2021. Bis uns Meta-Chef Mark Zuckerberg alle in sein Metaversum integrieren kann, das reale und virtuelle Welt verschmilzt, sind noch erhebliche technische Hürden zu überwinden. Das hat das britische Marktforschungs-Unternehmen „IDTechEx“ aus Cambridge eingeschätzt. Weiterlesen

Straßen bekommen digitale Zwillinge

KIs sollen auch die Verkehrsflüsse in der "Smart City" steuern. Grafik: Bosch

Grafik: Bosch

Deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligt 22 Millionen Euro für Dresdner Projekte

Dresden, 25. November 2021. Auf der Suche nach Lösungen für den Straßenverkehr der Zukunft wollen Wissenschaftler aus Dresden und Aachen „Digitale Zwillinge“ von Straßen generieren. Für einen entsprechenden Sonderforschungsbereich „Digitaler Zwilling Straße – Physikalisch-informatorische Abbildung des Systems ,Straße der Zukunft‘“ sowie zwei Graduiertenkollegs an der TU Dresden hat die „Deutsche Forschungsgemeinschaft“ (DFG) nun über 22 Millionen Euro Fördergelder zugesagt. Weiterlesen

Dresden baut Technologiezentrum Süd für 20 Millionen Euro aus

Die Visualisierung zeigt die bestehenden Riegel des Technologiezentrums Süd (rechts), den von Infratec errichteten Anbau in der Mitte und links die beiden geplanten neuen Riegel. Visualisierung: Infratec

Die Visualisierung zeigt die bestehenden Riegel des Technologiezentrums Süd (weiß, rechts), den von Infratec errichteten Anbau in der Mitte und links die beiden geplanten neuen Riegel. Visualisierung: Infratec

Investition größtenteils kreditfinanziert

Dresden, 25. November 2021. Wegen der hohen Nachfrage aus der Dresdner Hightech-Gründerszene will die „Technologiezentrum Dresden GmbH“ ihr erstes und ursprüngliches Technologiezentrum Süd an der Gostritzer Straße für rund 20 Millionen Euro bis 2023 ausbauen. Den geplanten neuen „Doppelriegel“ will die Betreibergesellschaft, die der Stadt Dresden, der TU Dresden und der Ostsächsischen Sparkasse Dresden (OSD) gehört, größtenteils – nämlich zu 90 Prozent – durch Kredite finanzieren. Das geht aus einer Vorlage des städtischen Geschäftsbereichs Finanzen hervor, über den heute der Stadtrat zu befinden hat. Weiterlesen

Bundesampel will deutsche Chipindustrie ausbauen

300-Millimeter-Scheibe mit aufprozessierten Test-Chips. Foto. Globalfoundries / Fraunhofer IPMS

300-Millimeter-Scheibe mit aufprozessierten Test-Chips. Foto. Globalfoundries / Fraunhofer IPMS

Globalfoundries Dresden begrüßt Pläne im Koalitionsvertrag

Dresden/Berlin, 24. November 2021. Das hört man in Dresden gerne: Die Bundesampelkoalitionäre in Berlin wollen die deutsche Mikroelektronik stärken, ausbauen und auch finanziell unterstützen. Dies geht aus dem nun veröffentlichten Koalitionsvertrag von Grünen, SPD und FDP, die gemeinsam die nächste Bundesregierung stellen wollen, hervor. Weiterlesen