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Corona: 3D-Drucker-Allianz Dresden liefert erste Gesichtsvisiere

Gesichtsschild aus dem 3D-Drucker: Wegen der Corona-Engpässe stellen nun Forscher und Firmen Gratis-Visiere für Ärzte und Krankenschwestern mit ihren Hightechanlagen her. Foto: A. Spickenheuer, Leibniz-IPF, für für Dresden-Concept

Gesichtsschild aus dem 3D-Drucker: Wegen der Corona-Engpässe stellen nun Forscher und Firmen Gratis-Visiere für Ärzte und Krankenschwestern mit ihren Hightech-anlagen her. Foto: A. Spickenheuer, Leibniz-IPF, für Dresden-Concept

Produktion von Gratis-Schilden für Kliniken ist in Instituten und Tech-Firmen in Sachsen angelaufen

Dresden, 3. April 2020. Die in der Corona-Krise geschmiedete 3D-Drucker-Allianz für die Eilproduktion medizinischer Hilfsgüter in Dresden hat die ersten gedruckten Gesichtsschilde an die Städtischen Klinken übergeben. Das hat der Forscherverbund „Dresden-Concept“ mitgeteilt. Weiterlesen

Fast die ganze Digitalwirtschaft wechselt zur Heimarbeit

Heimarbeit alias Home Office ist wieder auf dem Vormarsch. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Heimarbeit alias Home Office ist wieder auf dem Vormarsch. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Vor allem IT- und TK-Unternehmen digitalisieren in Corona-Zeiten mehr Abläufe

Berlin, 3. April 2020. In vielen Branchen ist jetzt Heimarbeit angesagt, ganz besonders aber in der Digitalwirtschaft: 89 Prozent aller Unternehmen aus der Informationstechnologie (IT), Telekommunikation (TK) und verwandten Zweige haben während der Corona-Krise ihren Mitarbeitern das „Homeoffice“ verordnet oder angeraten. Das hat eine Umfrage des deutschen Digitalwirtschaftsverbandes „Bitkom“ aus Berlin ergeben. Weiterlesen

Kexerei Dresden fordert Corona-Hilfe für Mittelstand

Bäckermeister Matthias Walther bereitet in seiner Backstube ein Keksblech vor. Foto: Heiko Weckbrodt

Archivaufnahme aus glücklicheren Zeiten: Bäckermeister Matthias Walther in seiner Backstube mit einem Keksblech. Foto (bearbeitet, freigestellt): Heiko Weckbrodt

Dresden, 2. April 2020. Hilfsprogramme für den Mittelstand hat die „Kexerei“-Chef Matthias Walther aus Dresden gefordert. „Bei mehr als 25.000 Euro Mietkosten im Monat und fast keinem Umsatz steht uns auch ganz schnell das Wasser bis zum Hals“, betonte er. Weiterlesen

Biotype Dresden bringt Corona-Schnelltest auf den Markt

Produktion des COIVD-19-Test-Kits der Biotype. Foto: Biotype GmbH

Produktion des COIVD-19-Test-Kits der Biotype. Foto: Biotype GmbH

Ergebnisse binnen zwei Stunden verfügbar

Dresden, 2. April 2020. Damit mehr Menschen in Sachsen und darüber hinaus rasch auf eine Corona-Infektion getestet werden können, hat das Dresdner Biotech-Unternehmen „Biotype“ mit der Serienproduktion eines Corona-Schnelltestsystems begonnen. Ein weiteres, eigenes Testsystem geht auch in die Produktion. Das hat Biotype heute mitgeteilt.

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2,4 Millionen Euro für Mikro-Lautsprecher aus Dresden

Mikrolautsprecher auf Siliziumbasis von Arioso Dresden. Foto: Fraunhofer-IPMS

Mikrolautsprecher auf Siliziumbasis von Arioso Dresden. Foto: Fraunhofer-IPMS

Fraunhofer-Ausgründung Arioso will mit neuer Technologie den Markt umkrempeln.

Dresden, 2. April 2020. Die Dresdner Fraunhofer-Ausgründung „Arioso Systems“ will mit neuartigen Mikro-Lautsprechern den Markt für Kopfhörer aufmischen und ein sprachbasiertes Internet möglich machen. Diese Idee und die siliziumbasierte Mikrochip-Technologie dahinter haben auch mehrere Investoren überzeugt, die Arioso nun 2,6 Millionen Euro Risikokapital anvertrauen. Mit dem Geld wollen die Ingenieure ihr Unternehmen nun ausbauen, die Technologie weiterentwickeln und ihre Mikro-Lautsprecher in die ersten Audiogeräte einbauen. Weiterlesen

Mit dem Unerwarteten rechnen

Prof. Roland Sauerbrey, wissenschaftlicher Direktor des HZDR. Foto: André Wirsig für das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf

Prof. Roland Sauerbrey war 14 Jahre lang wissenschaftlicher Direktor im HZDR. Foto: André Wirsig für das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf

Der scheidende Direktor Prof. Roland Sauerbrey des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf im Oiger-Interview

Was war aus ihrer Perspektive besonders wichtig, was hat sich im Rossendorfer Forschungszentrum während ihrer Direktorenzeit geändert?

Sauberbrey: Die wichtigste Veränderung war der Wandel vom Leibniz-Institut zum Helmholtz-Zentrum in den Jahren 2007 bis 2011. Seitdem sind wir erheblich gewachsen, das Personal hat sich verdoppelt, unsere internationale Sichtbarkeit ist deutlich gestiegen. Wichtige Forschungsanlagen sind in Betrieb gegangen: Wir haben zum Beispiel das Hochfeld-Magnetlabor und den Elbe-Beschleuniger ausgebaut, Hochleistungs-Laser installiert, das Zentrum für radiopharmazeutische Tumorforschung eingerichtet und in Freiberg das Helmholtz-Institut für Ressourcentechnologie gegründet. Verbessert hat sich auch die Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum, vor allem in der Krebsforschung. Weiterlesen

Neuer Chefwissenschaftler in Dresden-Rossendorf

Der scheidende und der neue wissenschaftliche Direktor in Dresden-Rossendorf: Prof. Roland Sauerbrey (links) und dessen Nachfolger Prof. Sebastian M. Schmidt. Foto: André Wirsig für das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR)

Der scheidende und der neue wissenschaftliche Direktor in Dresden-Rossendorf: Prof. Roland Sauerbrey (links) und dessen Nachfolger Prof. Sebastian M. Schmidt. Foto: André Wirsig für das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR)

Sebastian M. Schmidt tritt Nachfolge von Roland Sauerbrey an

Dresden, 1. April 2020. Prof. Sebastian M. Schmidt ist seit heute wissenschaftlicher Direktor des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR). Er tritt die Nachfolge des inzwischen 68 Jahre alten Physikers Prof. Roland Sauerbrey an, der das Zentrum 14 Jahre lang geleitet und auf eine neue Entwicklungsstufe gehoben hatte. Das hat das HZDR heute mitgeteilt. Weiterlesen

DVD „Have A Nice Day“: Wilde Hatz im Stile Tarantinos

Auch ein paar gierige Amateure sind auf den Geldkoffer aufmerksam geworden und versuchen, auch am großen Rad zu drehen. Repro: Absolut Medien

Auch ein paar gierige Amateure sind auf den Geldkoffer aufmerksam geworden und versuchen, auch am großen Rad zu drehen. Repro: Absolut Medien

Chinesischer Thriller-Comic fürs deutsche Heimkino veröffentlicht

Einen wilden Thriller-Animationsfilm im Stil von Quentin Tarantino und Guy Ritchie kredenzt der chinesische Regisseur Liu Jian nun auch dem deutschen Heimkino-Publikum. In „Have A Nice Day“ jagen Profi- und Möchtegern-Gangster um – welch Überraschung – einen Koffer voller Geld. Weiterlesen

Textilforscher entwickeln Strick-Schutzmaske gegen Corona

3D gestrickte Mund-Nasen-Maske mit integrierter Filtereinlage – entwickelt und hergestellt an der TU Dresden während des Notbetriebs. Foto: Mirko Krziwon für das ITM der TU Dresden

3D gestrickte Mund-Nasen-Maske – entwickelt und hergestellt an der TU Dresden während des Notbetriebs. Foto: Mirko Krziwon für das ITM der TU Dresden

Nun verhandeln die TU-Wissenschaftler über eine Serienproduktion

Dresden, 31. März 2020. Textilforscher der TU Dresden haben während des Corona-Notbetriebs an der Uni eine Mundschutzmaske entwickelt, die in einem Stück gestrickt werden kann und nicht erst zugeschnitten und genäht werden muss. Das hat das Dresdner “Institut für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstofftechnik” (ITM) mitgeteilt. Weiterlesen

Corona-Schutz aus der Holz-Manufaktur

Philipp Strobel hat aus Holz, Folie und Nieten aus dem 3D-Drucker ein Schutzvisier für Ärzte und Krankenschwestern entworfen. Gleich darauf bekam er den ersten Serien-Auftrag.Foto: Heiko Weckbrodt

Philipp Strobel hat aus Holz, Folie und Nieten aus dem 3D-Drucker ein Schutzvisier für Ärzte und Krankenschwestern entworfen. Gleich darauf bekam er den ersten Serien-Auftrag.Foto: Heiko Weckbrodt

Eigentlich wollte „Jungholz“-Erfinder Strobel nur seiner Mutter helfen – jetzt möchten auch andere seine Gesichtsvisiere haben.

Dresden, 31. März 2020. Weil Ärzte und Krankenschwestern derzeit vielerorts auf dem Lande nicht genug Schutzausrüstungen gegen das Corona-Virus finden, hat der Dresdner Jungunternehmer Philipp Strobel im Eilverfahren ein Gesichtsvisier aus Holz und Folie entwickelt. „Meine Mutter ist Ärztin in der Gegend von Döbeln“, erzählt der Tüftler und „Jungholz“-Gründer , wie es dazu kam. „Sie hat mir gesagt, dass es jetzt wochenlange Wartezeiten für die normalen Gesichtsvisiere aus China gibt. Da habe ich mich übers Wochenende drangesetzt und für sie ein einfach montierbares Visier gebaut.“ Das Konzept kam an: Schon am Montag folgten die ersten Anfragen von weiteren Interessenten. Weiterlesen

„Set 4 Future“: TU Dresden forscht mit an Eisenbahn der Zukunft

Wie hier in China mögen die Bombardier-Züge auf der Schiene schnell sein - die Konzernspitze ist mit der Geschäftslage nicht zufrieden und will nun Tausende Jobs streichen. Foto: Bombardier

Foto: Bombardier

Uni tritt Bahntechnik-Netzwerk bei

Dresden, 30. März 2020. Forscher der TU Dresden wollen gemeinsam mit sächsischen Industriepartnern die Eisenbahn der Zukunft entwickeln. Dafür ist die Uni nun dem Innovations-Netzwerk „Set 4 Future“ beigetragen. Das haben die TU und der rund 70 Mitgliedsunternehmen umfassende Bahntechnikverband „BTS Rail Saxony“ mitgeteilt. Weiterlesen

Baustart für weltweit erstes Karbonhaus

Das Fundament für das weltweit erste Karbonbetonhaus ist gegossen, nun beginnt der Hochbaus auf dem Grundstück nahe am Fritz-Foerster-Platz in Dresden. Foto: Institut für Massivbau der TU Dresden

Das Fundament für das weltweit erste Karbonbetonhaus ist gegossen, nun beginnt der Hochbaus auf dem Grundstück nahe am Fritz-Foerster-Platz in Dresden. Foto: Institut für Massivbau der TU Dresden

Dresdner TU-Forscher wollen extravagantes Gebäude im Frühjahr 2021 einweihen

Dresden, 30. März 2020. Das Fundament aus Kohlenstofffasern, Kies und Zement ist gegossen. Nun startet die TU Dresden den Rohbau für das weltweit erste Karbon-Haus. Das hat Sprecherin Sandra Kranich vom federführenden Institut für Massivbau mitgeteilt. Obwohl jetzt eigentlich ein Grundsteinlegung fällig gewesen wäre, haben die Forscher allerdings wegen der Corona-Krise auf eine Feier vorerst verzichtet. Weiterlesen

DVD über Claude Monet: Licht, Farben und das innere Bild

Claude Monet (1840-1926) auf einem zeitgenössischen Foto. Zu dem Zeitpunkt galt er bereits selbst schon als arrivierter und wohlhabender Künstler. Fotoauszug aus: "Claude Monet - Im Lichte des Augenblicks"

Claude Monet (1840-1926) auf einem zeitgenössischen Foto. Zu dem Zeitpunkt galt er bereits selbst schon als arrivierter und wohlhabender Künstler. Fotoauszug aus: “Claude Monet – Im Lichte des Augenblicks”

Dok-Film würdigt den Namensgeber und Pionier des Impressionismus

Mit „Claude Monet – Im Lichte des Augenblicks“ hat „Arte“ dem berühmten französischen Impressionisten ein filmisches Denkmal gesetzt. Die 52-minütige Doku ist nun auf DVD erschienen. Weiterlesen

Markt für Flussbatterien wächst

Redox-Flussbatterie-Technikum im Fraunhofer ICT. In den Tanks sind die Elektrolyte gebunkert. Foto: Fraunhofer ICT

Redox-Flussbatterie-Technikum im Fraunhofer ICT. In den Tanks sind die Elektrolyte gebunkert. Foto: Fraunhofer ICT

IDTechEx rechnet mit 30 % Umsatzplus pro Jahr für Redox-Flow-Batterien

Cambridge, 29. März 2020. Der Bedarf an großen Flüssigbatterien wird wegen des Kohleausstiegs und der Hinwendung zu Solar- und Windstrom in mehreren Ländern demnächst spürbar steigen. Das hat das englische Marktforschungs-Unternehmen „IDTechEx“ aus Cambridge in seiner Analyse „Redox Flow Batteries 2020-2030: Forecasts, Challenges, Opportunities“ eingeschätzt. Demnach wächst der Markt für „Redox-Flow-Batterien“ (RFB), wie diese Akkus im Englischen genannt werden, in nächster Zeit um 30 Prozent pro Jahr. Weiterlesen

Marathon-Denker sollen in Dresden verseuchte Lieferketten stabilisieren

Die Digitalisierung wird die Wirtschafts grundlegend umkrempeln. Und der 5G-Funk kann in häfen wie Fabriken Maschinen, Laster, Roboter, Container und dergleichen so miteinander vernetzen, dass diese am effektivsten zueinander kommen. Visualisierung: Deutsche Telekom

Visualisierung: Deutsche Telekom

Smart Systems Hub Dresden ruft Kreative zum digitalen „Thin[gk]athon“ gegen Corona auf.

Dresden, 27. März 2020. Um Corona-gestörte Lieferketten in der sächsischen Wirtschaft wieder zu stabilisieren, hat das Dresdner Netzwerk „Smart Systems Hub“ kurzfristig einen „Thin[gk]athon“ ab 1. April 2020 einberufen. Für diesen Denk-Marathon wollen die Organisatoren rund 40 Programmierer, Ideengeber, Wirtschaftsprofis, Hacker, Hightech-Heimarbeiter und andere Experten per Internet zu einer Art virtuellem Forschungslabor unter dem Motto „Supply Chain Management in Zeiten von Corona“ vernetzen. Weiterlesen