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Erstes bemanntes Privat-Raumschiff erreicht Erdorbit

Start der Falcon-9-Rakete mit dem bemannten Privat-Raumschiff "Crew Dragon" an der Spitze. Foto: Nasa

Start der Falcon-9-Rakete mit dem bemannten Privat-Raumschiff “Crew Dragon” an der Spitze. Foto: Nasa

„Crew Dragon“ mit zwei US-Astronauten an Bord steuert nun gen ISS

Erdorbit, 30. Mai 2020. Erstmals hat ein privates Raumschiff zwei Astronauten in den Erdorbit: Robert Behnken und Douglas Hurley sind mit dem „Crew Dragon“ von Elon Musks Raumfahrunternehmen „SpaceX“ unterwegs zur internationalen Raumstation ISS. Dort wollen sie gegen 10.30 Uhr am Sonntag andocken. Das haben die US-Raumfahrbehörde Nasa sowie SpaceX mitgeteilt. Weiterlesen

Jungholz Dresden spendet Anti-Corona-Visiere

Jungholz-Gründer Philipp Strobel mit seinem selbstentworfenen Coronavisier aus Holz. Foto: Heiko Weckbrodt

Jungholz-Gründer Philipp Strobel mit seinem selbstentworfenen Coronavisier aus Holz. Foto: Heiko Weckbrodt

Gesichtsschutz in Edelholz-Optik beliebt: Manufaktur hat schon 4000 Stück gefertigt

Dresden, 30. Mai 2020. Seit „Jungholz“ einen Teil seiner Produktion auf Holzvisiere gegen Corona umgestellt hat, hat die Dresdner Manufaktur rund 4000 Bestellungen für diesen holzgerahmten Gesichtsschutz bekommen. 30 Stück hat „Jungholz“-Chef Philipp Strobel bereits an die Lebenshilfe und die Armenspeisung gespendet, weitere Visiere will er Anfang Juni spenden. Das hat das Unternehmen nun angekündigt. Weiterlesen

Über 100 Streiker vor Werktor von Glofo Dresden

Streik vor der Globalfoundries-Chipfabrik in Dresden. Foto: IG BCE

Streik vor der Globalfoundries-Chipfabrik in Dresden. Foto: IG BCE

Gewerkschaften wollen weiter Tarifvertrag erzwingen

Dresden, 29. Mai 2020. Rund 100 bis 200 Streikende haben am Freitagnachmittag vor den Werktoren von Globalfoundries (Glofo) Dresden einen Tarifvertrag für die rund 3200 Chipwerker gefordert. Allerdings gelang es ihnen bis zum Abend nicht, die Halbleiterproduktion in der Fabrik lahmzulegen, wie es die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie (IG BCE) zunächst angekündigt hatte. Weiterlesen

Cloud & Heat Dresden simuliert gehärtete Rechnerwolke „Gaia-X“

Speziell gesichertes Cloud-Rechenzentrum der T-Systems. Foto: Telekom

Speziell gesichertes Cloud-Rechenzentrum der T-Systems. Foto: Telekom

Sachsen wollen deutschen und französischen Ministern zeigen, wie die neue Europa-Cloud funktionieren kann

Dresden, 29. Mai 2020. Um die deutsch-französische Rechnerwolke „Gaia-X“, mit der sich Europa unabhängiger von US-amerikanischen Internetriesen wie Amazon oder Microsoft machen will, war es nach der lauten Ankündigung zuletzt etwas still geworden. Nun aber hat das Dresdner Mobilrechenzentrum-UnternehmenCloud & Heat“ zusammen mit Projektpartnern einen ersten Demonstrator entworfen. Die Simulation soll zeigen, wie die Europa-Cloud künftig praktisch funktionieren könnte. Am 4. Juni 2020 wollen die Sachsen die „Gaia-X“-Demo auf einer internationalen Videokonferenz dem deutschen Wirtschaftsminister Peter Altmaier und der Forschungsministerin Anja Karliczek (beide CDU) sowie dem französischen Wirtschaftsminister Bruno Le Maire (LEM) vorführen. Weiterlesen

EFW rüstet Airbus 330 zum 62-Tonnen-Frachter um

Die Elbe-Flugzeugwerft (EFW) baut derzeit für DHL A330-Passagiermaschinen in Frachter um. Foto: EFW

Die Elbe-Flugzeugwerft (EFW) baut derzeit für DHL A330-Passagiermaschinen in Frachter um. Foto: EFW

Neuer Ladungsrekord

Dresden, 29. Mai 2020. Weil der Bedarf an Frachtflugzeugen steigt, haben die Elbe-Flugzeugwerke (EFW) nun für den Paketdienstleister DHL einen ehemaligen Passagier-Airbus A330 zu einem Frachtflugzeug mit besonders viel Ladung umgebaut: Der A330-300P2F kann über 62 Tonnen Fracht aufnehmen, teilten die EFW mit, die die Cargo-Maschine nun an DHL übergeben haben. Weiterlesen

Erneut Warnstreik bei Globalfoundries Dresden

Globalfoundries Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Globalfoundries Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Chemiegewerkschaft will endlich Tarifvertrag erzwingen

Dresden, 28. Mai 2020. Um doch noch einen Tarifvertrag bei Globalfoundries (GF) zu erzwingen, bestreiken die Gewerkschaften morgen (29. Mai 2020) erneut die Dresdner Fabrik des US-Chipherstellers. Das geht aus einer Ankündigung der „Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie“ (IG BCE) hervor. Der Streik soll 14 Uhr vor dem Werktor starten und 24 Stunden dauern. GF-Sprecher Jens Drews kritisierte die Gewerkschaftsaktion derweil in einer ersten Reaktion als „verantwortunsglos“ mitten „in der größten Wirtschaftskrise unseres Landes“. Weiterlesen

TU-Forscher bauen künstliche Neuronen aus Nanodraht und Silizium-Gel

Neurotransistoren können sich wie die Neuronen im menschlichen Gehirn immer wieder umprogrammieren und neu vernetzen, um zu lernen. Grafik: TUD

Neurotransistoren können sich wie die Neuronen im menschlichen Gehirn immer wieder umprogrammieren und neu vernetzen, um zu lernen. Grafik: TUD, E. Baek

Bausteine für lernfähige neuromorphe Computer, die sich selbst umbauen können

Dresden, 28. Mai 2020. Aus winzigen Nanodraht-Transistoren lassen sich anpassungsfähige Computer bauen, die ähnlich wie das menschliche Gehirn an ihren Aufgaben wachsen. Das haben Nanotech-Forscher der TU Dresden gemeinsam mit internationalen Kollegen nachgewiesen. Solche „neuromorphen“ Rechner werden zum Beispiel für Künstliche Intelligenz, in autonom fahrenden Autos, in der Bilderkennung und für andere Analyseaufgaben benötigt, für die klassische Computer zu viel Zeit und Energie verbrauchen. Weiterlesen

Ifo: Deutsche Wirtschaft schrumpft um 6,6 %

Von und nach Dresden gibt es nur wenige internationale Direkt-Flugverbindungen für Geschäftsreisende - hier ein Airbus A319 von Aeroflot beim Start vom Airport Dresden. Foto: Flughafen Dresden GmbH, Michael Weimer

Vor allem in der Luftfahrt – hier der Airport Dresden – und Touristik wird es lange dauern, bis sich die Branche erholt hat, meinen die Ifo-Forscher. Foto: Flughafen Dresden GmbH, Michael Weimer

2021 sind dann zehn Prozent Wachstum zu erwarten

München, 28. Mai 2020. Vor allem wegen der Corona-Krise wird die deutsche Wirtschaft in diesem Jar um 6,6 Prozent schrumpfen, im Jahr 2021 aber um 10,2 Prozent wachsen. Das haben die Ifo-Ökonomen aus München heute prognostiziert. Weiterlesen

Ischgl war Corona-Epizentrum für Deutschland

Forscher am US-Seuchenkontrollzentrum CDC haben dieses 3D-Modell des neuen Corona-Virus (2019nCoV) entworfen, das eine schwere Lungenkrankheit auslösen kann. Die Angst vor dem Krankheitserreger lähmt mittlerweile weltweit das öffentliche Leben, die Wirtschaft, den Tourismus, selbst die Forschung in vielen Ländern. Illustration: CDC/ Alissa Eckert, MS; Dan Higgins, MAMS, Lizenz: Public Domain, https://phil.cdc.gov/Details.aspx?pid=23312 / Wikipedia https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2019-nCoV-CDC-23312.png

Forscher am US-Seuchenkontrollzentrum CDC haben dieses 3D-Modell des Corona-Virus “2019nCoV” entworfen. Illustration: CDC/ Alissa Eckert, MS; Dan Higgins, MAMS, Lizenz: Public Domain, https://phil.cdc.gov/Details.aspx?pid=23312 / Wikipedia https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2019-nCoV-CDC-23312.png

IfW-Studie: Je näher am Ski-Ort, desto mehr Infizierte gab es

Ischgl/Kiel, 27. Mai 2020. Die geografische Nähe zum österreichischen Skiort Ischgl und die Corona-Infektionsrate in Deutschland stehen mindestens in einem korrelativen Zusammenhang. Anders ausgedrückt: Es waren nicht ausschließlich, aber vor allem heimkehrende Skifahrer aus Ischgl, die das Corona-Virus nach Deutschland eingeschleppt haben. Der Wintersportort war insofern für Deutschland eine Art Seuchen-Epizentrum. Das geht aus einer Studie “Après-ski: The Spread of Coronavirus from Ischgl through Germany” des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) aus Kiel hervor. Weiterlesen

Autowäsche und Geschirrspülen bald überflüssig?

Andrés Lasagni (rechts) und Prof. Frank Mücklich (links) haben eine neue Methode gefunden, um mit Lasern sehr schnell Mikrostrukturen zu erzeugen.

Andrés Lasagni (rechts) und Prof. Frank Mücklich (links) haben eine neue Methode gefunden, um mit Lasern sehr schnell Mikrostrukturen zu erzeugen. Foto: Klingseisen, Berthold-Leibinger-Stiftung

Dresdner Laserexperten gravieren selbstreinigende Oberflächen

Dresden, 27. Mai 2020. Der Traum von der Spüle, die nicht mehr gewienert werden muss, und vom Auto, das nicht mehr in die Wäsche muss, rückt näher: Dresden Wissenschaftler haben mit Lasern auf Alu-Platten wasserabweisende Mikrostrukturen eingraviert, die für einen Selbstreinigungseffekt sorgen. Gute Chancen für die mittlerweile auch für Großserien geeignete Technologie sehen die Forscher vor allem in der Autobranche, im Flugzeug-Bau und in der Lebensmittelindustrie . Das haben die Entwicklungspartner, die TU Dresden und das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) Dresden, mitgeteilt. Weiterlesen

Roboterförderation: Nach Corona wird im Westen eine Re-Industrialisierung mit Robotern einsetzen

Das Industriemuseum schlägt auch den Bogen zu den hochautomatisierten Roboterfabriken der Gegenwart und Zukunft. Foto: Heiko Weckbrodt

Industrieroboter im Industriemuseum Chemnitz. Foto: Heiko Weckbrodt

Arbeitsmarkt-Effekte der Automatisierung bleiben aber umstritten

Frankfurt am Main/Cambridge/Nürnberg, 27. Mai 2020. Die Corona-Krise wird wahrscheinlich in einigen Regionen zu einer Wieder-Industrialisierung und noch mehr Robotern in der Produktion führen. „Nach der Krise erwarten wir einen erheblichen Schub für die Robotik und Automatisierung, auch wenn sich die Branche derzeit nicht vom wirtschaftlichen Abschwung abkoppeln kann“, schätzte die „Internationale Förderation für Robotik“ (IFR) in Frankfurt am Main ein. Weiterlesen

Handwerker fordern erneut Sonderwirtschaftszone in der Lausitz

Braunkohle-Kraftwerk von Vattenfall Boxberg in der Oberlausitz. Der schwedische Konzern hat bereits angekündigt, sich aus der ostdeutschenBraunkohle zurückziehen zu wollen. Foto: Vattenfall

Braunkohle-Kraftwerk von Vattenfall Boxberg in der Oberlausitz. Der schwedische Konzern hat bereits angekündigt, sich aus der ostdeutschenBraunkohle zurückziehen zu wollen. Foto: Vattenfall

Dresdner Kammer stützt sich auf Gutachten des Instituts der deutschen Wirtschaft

Dresden, 26. Mai 2020. Die Handwerkskammer Dresden hat sich erneut für eine Sonderwirtschaftszone in der Lausitz in der Zeit nach der Kohle eingesetzt. In dieser Zone könnten beispielsweise niedrigere Gewerbesteuersätze, höhere Investitions-Zuschüsse, weniger Bürokratie und mehr Forschungsförderung gelten, erklärte Kammerpräsident Jörg Dittrich und berief sich dabei auf ein Kurzgutachten des „Instituts der deutschen Wirtschaft“ (IW), das die FDP- Bundestagsfraktion zum Thema „Sonderwirtschaftszonen“ in Auftrag gegeben hatte. Weiterlesen

Amazon immer noch viermal so groß wie Alibaba

Alibaba-Campus in Hangzhou. Foto: Alibaba

Alibaba-Campus in Hangzhou. Foto: Alibaba

Beim Gewinn nehmen sich der US-Online-Riese und das Pendant aus China aber nicht mehr viel

London/Seattle/Hangzhou, 26. Mai 2020. Der US-Onlinehandelsriese Amazon aus Seattle und sein chinesisches Pendant Alibaba mit Hauptsitz in Hangzhou verfolgen inzwischen recht ähnliche Geschäftsmodelle und wachsen damit auch stark. Beim Gewinn liegen sie auch nicht weit auseinander. Doch gemessen am Umsatz liegt Alibaba noch weit hinter Amazon. Das geht aus einer Analyse des Finanznachrichten-Portals „Learbonds.com“ aus London hervor. Weiterlesen

Dresdner entwickeln Obstroboter

Der Elwobot der TU Dresden bewegt sich auf vier Rädern durch die Obstplantagen und behandelt dabei die Pflanzen. Wenn er nicht gerade nachladen muss, könnte der elektrisch angetriebene Roboter Tag und Nacht durcharbeiten - ähnlich wie die inzwischen schon weit verbreiteten Rasenmäher-Roboter. Foto: TU Dresden

Der Elwobot der TU Dresden bewegt sich auf vier Rädern durch die Obstplantagen und behandelt dabei die Pflanzen. Foto: TU Dresden

TU und Landesamt wollen den „Elwobot“ zum autonomen Pflanzenschützer weiterentwickeln

Dresden, 26. Mai 2020. Wenn Bauern keine Erntehelfer mehr finden wie jüngst in der Corona-Krise, können sie in Zukunft womöglich Roboter auf die Obstplantagen und Weinberge schicken. Mit Blick darauf haben Landmaschinenbauer der TU Dresden den „Elwobot“ entwickelt. Apfel oder Weintrauben ernten kann dieser Roboter zwar noch nicht, aber zumindest schon Pflanzenschutzmittel in den Gärten verteilen und Fahrgassen für den Winter mulchen. In einem 1,8 Millionen Euro teuren Kooperationsprojekt wollen nun das sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) und die TU Dresden den Agrarroboter binnen vier Jahren so weiterentwickeln, dass er auf Plantagen in Echtzeit Anweisungen entgegennehmen und eigenverantwortlich ausführen kann. Das hat das LfULG mitgeteilt. Weiterlesen