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Schutz für hauchdünne Elektronik-Flocken

Die Physik-Doktorandin Himani Arora hat eine Methode gefunden, um 2D-Computerchips aus Indium- und Galliumselenid vor der frühzeitigen Alterung zu schützen und zu kontaktieren. Grafik: HZDR / Sahneweiß / graphicINmotion, Shutterstock

Die Physik-Doktorandin Himani Arora hat eine Methode gefunden, um 2D-Computerchips aus Indium- und Galliumselenid vor der frühzeitigen Alterung zu schützen und zu kontaktieren. Grafik: HZDR / Sahneweiß / graphicINmotion, Shutterstock

Rossendorfer Physikerin entwickelt Kapsel- und Kontakttechnologien für neuartige 2D-Computerchips

Dresden, 28. Januar 2020. Hauchdünne elektronische Flocken könnten den ultraschnellen Datenverkehr der Zukunft steuern: Zweidimensionale Computerchips, die nur noch nur noch fünf bis zehn Atomlagen dünn sind und aus Verbindungen der Elemente Indium beziehungsweise Gallium und Selen (Indium- und Galliumselenid) bestehen. Ein Problem dabei: Bisher gingen solche 2D-Chips sehr schnell kaputt, wenn sie mit Luft in Kontakt kamen.

Von der Luft abgeschirmt und durch Gold mit der Welt verbunden

Eine Physik-Doktorandin vom „Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf“ hat dafür nun eine Lösung gefunden: Himani Arora überzieht die elektronischen Steuerflocken mit einer Schutzschicht aus einer Bor-Stickstoff-Verbindung – das Material nennt sich „hexagonales Bornitrid“ (hBN). Die elektrischen Verbindungen zwischen 2D-Chip und Außenwelt erzeugt die Nachwuchs-Physikerin mit Hilfe von Elektronenstrahl-Verdampfern aus Gold und Palladium. „Die Verkapselungstechnik schützt die empfindlichen Schichten vor äußeren Einwirkungen und bewahrt ihre Leistungsfähigkeit“, betonte Dr. Artur Erbe, Leiter der Arbeitsgruppe „Transport in Nanostrukturen“ am HZDR-Institut für Ionenstrahlphysik und Materialforschung. Weiterlesen

Bibliotheken forcieren Wandel zum Bildungsort 2.0

Arend Flemming, Foto: Heiko Weckbrodt

Arend Flemming, Foto: Heiko Weckbrodt

Direktor will mehr Videoströme, längere Öffnungszeiten und mehr Aufenthaltsqualität

Dresden, 28. Januar 2020. Direktor Arend Flemming will die städtischen Bibliotheken in Dresden 2020 und in den Folgejahren weiter zum Bildungsort 2.0 umbauen. Geplant sind beispielsweise ambitionierte Video-Streamingdienste, mehr elektronische Angebote, längere Öffnungszeiten und zusätzliche, teils digital basierte Schulbibliotheken. Weiterlesen

Sachsen arbeiten an einem Akzent-weg-Trainer

So ähnlich soll die Zungenmaus aussehen: Die optoelektronische soll nicht beim Sprechen stören und an den Schneidezähnen befestigt werden. Mit seinen Zungenbewegungen kann der Träger dann Geräte und Computer steuern. Foto: Heiko Weckbrodt

Ähnlich wie dieser Prototyp könnten die Mundsensoren für den Sprachtrainer aussehen.. Foto: Heiko Weckbrodt

TU Dresden entwickelt Mundsensor-System, das Schülern erklärt, wie sie Gaumen, Lippen und Zunge richtig bewegen müssen.

Dresden, 27. Januar 2020. Mundsensoren aus Sachsen sollen Lernenden künftig dabei helfen, eine fremde Sprache oder Mundart akzentfrei zu sprachen – auch ohne jahrelange Auslandsaufenthalte. Darauf zielt das Projekt „Akzentverbesserung durch Aussprachetraining mit artikulatorischer Rückmeldung“ (Adama) der TU Dresden, über das die Uni nun informiert hat. Weiterlesen

TU Dresden baut Messplattform für weltweit schnellste Chips auf

Der Dresdner Professor Frank Ellinger baut zusammen mit Kollegen an der TUD die Testplattform "More" für ultraschnelle Chips auf.  Auf dem Monitor ist ein stark vergrößerter Chip zu sehen, der bei sehr hohen Frequenzen von etwa 200 Gigahertz arbeitet. Entwicklet wurde er von Dr. Paolo Valerio Testa für die ultra-schnelle drahtlose Datenkommunikation. Foto: Kretzschmar für die TUD

Der Dresdner Professor Frank Ellinger baut zusammen mit Kollegen an der TUD die Testplattform “More” für ultraschnelle Chips auf. Auf dem Monitor ist ein stark vergrößerter Chip zu sehen, der bei sehr hohen Frequenzen von etwa 200 Gigahertz arbeitet. Entwicklet wurde er von Dr. Paolo Valerio Testa für die ultra-schnelle drahtlose Datenkommunikation. Foto: Kretzschmar für die TUD

Datenfunk der 6. Generation im Fokus: 2,65 Millionen Euro für „More“-Messplattform in Sachsen

Dresden, 27. Januar 2020. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im Zuge ihrer Großgeräteinitiative der Technischen Universität Dresden (TUD) nun rund 2,65 Millionen Euro zugesagt. Damit baut ein Forschungskonsortium unter Leitung von Professor Frank Ellinger von der TUD-Professur für Schaltungstechnik und Netzwerktheorie in Dresden eine „Messplattform für ultrahohe Datenraten“ (MORE) auf. Das hat die Uni heute mitgeteilt. Weiterlesen

Speicher- und Auto-Chips sind 2020 besonders gefragt

In modernen Autos verbauen die Hersteller immer mehr Elektronik - und davon profitieren auch wichtige Chipproduzenten wie die Infineon-Fabriken in Dresden. Foto: Infineon

In modernen Autos verbauen die Hersteller immer mehr Elektronik – und davon profitieren auch wichtige Chipproduzenten wie die Infineon-Fabriken in Dresden. Foto: Infineon

IC Insights geht insgesamt von 8 % Wachstum in der Mikroelektronik weltweit aus

Scottsdale, 27. Januar 2020. Auto- und Speicher-Chips beflügeln 2020 und in den Folgejahren den Mikroelektronik-Weltmarkt besonders stark. Das hat das US-amerikanische Analyseunternehmen „IC Insights“ prognostiziert. Insgesamt rechnen die Marktforscher aus Scottsdale in diesem Jahr mit rund acht Prozent Zuwachs in der globalen Halbleiterbranche. Weiterlesen

Sachsen setzt bei Transformation der Autobranche auf Beratung

Wo ist der Platz des Menschen in der hochautomatisierten Elektroauto-Produktion? Hier ein Blick in die Montage des neuen ID-Stromers im Werk Zwickau von Volkswagen Sachsen. Foto: Oliver Killig für VW Sachsen

Blick in die Montage des neuen ID-Stromers im Werk Zwickau von Volkswagen Sachsen. Foto: Oliver Killig für VW Sachsen

Wirtschaftsminister: „Wandel unterstützen wir am besten, indem wir die Wachstums- und Transformationskräfte der Beschäftigten und Unternehmen stärken“

Oberwiesenthal, 26. Januar 2020. Mit aufwendigen Entwicklungsprojekten, Subventionen oder anderen teuren Hilfen vom Freistaat können die sächsischen Automobil-Zulieferer anscheinend nicht rechnen: Die Landesregierung will die Branche zwar im Transformationsprozess hin zu Elektroautos unterstützen. Aber im Fokus stehen dabei Qualifikations-, Vernetzungs- und Beratungsangebote. Weiterlesen

Sparkasse steigt bei Schüler-App-Firma Scoolio Dresden ein

Mit der Soolio-App können Schüler beispielsweise Stundenpläne für wechselnde Wochen anlegen. Foto: Heiko Weckbrodt

Mit der Soolio-App können Schüler beispielsweise Stundenpläne für wechselnde Wochen anlegen. Foto: Heiko Weckbrodt

Startup: Jeder 8. Schüler nutzt unseren digitalen Schulplaner

Dresden, 25. Januar 2020. Die Schüler-App „Scoolio“ aus Dresden kommt an: Inzwischen nutze fast jeder achte deutsche Schüler dieses Smartphone-Programm, hieß es vom Unternehmen. Nun steigt „SIB Innovations- und Beteiligungsgesellschaft“ in das junge Unternehmen sein. Weiterlesen

Unternehmer: KI soll moralisch handeln

Auch die TU Dresden und die Fraunhofer-Gesellschaft wollen in einem neuen Forschungszentrum der Frage nachgehen, wie man KI-Entscheidungen nachfollziehbar machen kann. Grafik: TUD, Technisches Design

Auch die TU Dresden und die Fraunhofer-Gesellschaft wollen in einem neuen Forschungszentrum der Frage nachgehen, wie man KI-Entscheidungen nachfollziehbar machen kann. Grafik: TUD, Technisches Design

Aber nur 5 % Firmen haben dafür Ethik-Richtlinien

Frankfurt am Main, 24. Januar 2020. Die meisten deutschen Unternehmer sind dafür, dass für „Künstliche Intelligenz“ (KI) auch eine KI-Moral notwendig ist. Das hat eine Umfrage der Beratungsfirma „Bearing Point“ aus Frankfurt am Main unter 600 Wirtschaftsvertretern ergeben. Weiterlesen

Deutsche Rechenzentren haben höchste Energiekosten

Stromkosten für Rechenzentren in ausgewählten europäischen Ländern. In Deutschland ist der elektrische Betrieb von Rechenzentren am teuersten. Grafik: Bitkom

Stromkosten für Rechenzentren in ausgewählten europäischen Ländern. In Deutschland ist der elektrische Betrieb von Rechenzentren am teuersten. Grafik: Bitkom

Bitkom: Das ist ein ernster Standortnachteil für die Bundesrepublik

Berlin, 24. Januar 2020. Rechenzentren in Deutschland haben weit höhere Stromkosten als vergleichbare Einrichtungen in Europa. Dies sei ein ernster Wettbewerbsnachteil bei der digitalen Transformation der Gesellschaft, warnt der deutsche Digitalwirtschaftsverband „Bitkom“ aus Berlin. Weiterlesen

Ein sechster Sinn fürs Erdmagnetfeld

Flexible elektronische Haut mit Magnetsensoren und einer komplexen elektronischen Schaltung zur Erfassung der Magnetfeldverteilung. Foto: Masaya Kondo

Flexible elektronische Haut mit Magnetsensoren und einer komplexen elektronischen Schaltung zur Erfassung der Magnetfeldverteilung. Foto: Masaya Kondo für das IFW Dresden

Forscher aus Sachsen und Japan entwickeln elektronische Magnethaut für Mensch und Roboter

Dresden, 23. Januar 2020. Auf ihrem Weg zu einer elektronischen Haut, die Menschen und Roboter einen Magnetsinn verleiht, sind Forscher aus Dresden, Chemnitz und Osaka ein gutes Stück vorangekommen: Sie haben ein Stück solcher einer künstlichen Haut aus Magnetsensoren und organischer Steuerelektronik hergestellt. Das hat das Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW) Dresden mitgeteilt. Weiterlesen

Ein Exabyte Daten durchs O2-Mobilfunknetz geflossen

O2 und E+ haben ihre Netze zusammengelegt. Abb.: Telefonica

Abb.: Telefonica

Damit könnte man 1,5 Millionen Jahre Musik anhören

Berlin, 23. Januar 2020. Einen neuen Datenrekord in der Bundesrepublik vermeldet der spanische Telekommunikationskonzern „Telefonica“. Demnach haben die Deutschen im O2-Mobilfunknetz von Telefonica im Jahr 2019 erstmals insgesamt fast ein Exabyte Daten übertragen. Das entspricht etwa einer Milliarde Gigabyte. „Mit diesem Datenvolumen könnte man mehr als 1,5 Millionen Jahre am Stück Musik streamen“, hieß es vom Unternehmen. Weiterlesen

Cewe baut Saxoprint-Druckerei in Dresden aus

Blick in die Saxoprint-Druckerei in Dresden. Foto: Cewe

Blick in die Saxoprint-Druckerei in Dresden. Foto: Cewe

Unternehmen verlagert Produktion von Berlin nach Sachsen

Dresden/Berlin/Oldenburg, 22. Januar 2020. Cewe baut seine Online-Druckerei „Saxoprint“ in Dresden aus. In diesem Zuge verlagert das Foto-Unternehmen aus Oldenburg ab Mitte 2020 auch die Druckproduktion seiner Berliner Tochter „Laserline“ in die sächsische Landeshauptstadt. Das hat Cewe heute angekündigt. Weiterlesen

Dresdner Forscher bauen künstliche Zellen

Die synthetischen Zellen der Planck-Forscher sind hier mit ihren lila gefärbten Fett-Membranen zu sehen, darin in Hellblau die spezialisierten Molekül-Einheiten (Kompartimente). Abb.: Love u. a. / MPI-CBG

Die synthetischen Zellen der Planck-Forscher sind hier mit ihren lila gefärbten Fett-Membranen zu sehen, darin in Hellblau die spezialisierten Molekül-Einheiten (Kompartimente). Abb.: Love u. a. / MPI-CBG

Auf einfachste Bausteine und Funktionen reduziert, soll die Synthie-Zelle aus Sachsen helfen, die molekularen Geheimnisse des Lebens zu entschlüsseln.

Dresden, 22. Januar 2020. Soviel Wissenschaftler in den vergangenen Jahrtausenden auch über darüber nachgedacht und herausgefunden haben – das Leben bleibt für sie weiter ein großes Rätsel. Selbst die winzigen Zellen, aus denen der Mensch besteht, sind so komplex, dass es den Biologen bis heute schwerfällt, alle chemischen und informationstechnologischen Prozesse darin voll zu verstehen. Um den tiefsten Geheimnissen des Lebens doch noch auf die Spur zu kommen, haben Forscher aus Dresden und Potsdam nun vereinfachte künstliche Zellen gebaut, die auf ihre Umwelt reagieren. Das hat das Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) in Dresden mitgeteilt, das die Kunstzellen gemeinsam mit Kollegen vom Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung (MPIKG) in Potsdam konstruiert haben. Weiterlesen

200 Halbleiter-Experten in Dresden erwartet

300-Millimeter-Scheibe mit aufprozessierten Test-Chips. Foto. Globalfoundries / Fraunhofer IPMS

300-Millimeter-Scheibe mit aufprozessierten Test-Chips. Foto: Globalfoundries / Fraunhofer IPMS

Dresden, 21. Januar 2020. Zum Halbleiter-Gipfeltreffen “3D & Systems Summit” in Dresden rechnen die Organisatoren mit rund 300 internationalen Experten. Das hat Serena Brischetto vom veranstaltenden Mikroelektronik-Verband “Semi” mitgeteilt. Weiterlesen