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Globalfoundries transferiert Chip-Technologien von Singapur nach Dresden

GF-Mitarbeiter passieren Reinraum-Brücke. Foto: Globalfoundries Dresden

GF-Mitarbeiter passieren in Dresden eine Reinraum-Brücke. Foto: Globalfoundries Dresden

Projekt soll für mehr Auslastung in der auf Kurzarbeit gesetzten Fabrik sorgen

Dresden, 20. September 2018. Der US-Halbleiterkonzern Globalfoundries (GF) lässt die Belegschaft in seiner Dresdner Chipfabrik seit Mitte August kürzer arbeiten. Das bestätigte der Dresdner GF-Sprecher Jens Drews. Das Unternehmen hatte diesen Schritt zuvor bereits angekündigt, um auf die schwache Auslastung der Fabrik zu reagieren. Weiterlesen

Suche nach neuen Therapien in Datenfluten

Prof. Martin Sedlmayr,leitet die Professur für Medizinische Informatik am Institut für Medizinische Informatik und Biometrie in Dresden. Foto. UKD

Prof. Martin Sedlmayr leitet die Professur für Medizinische Informatik am Institut für Medizinische Informatik und Biometrie in Dresden. Foto: UKD

Medizinisches Datenintegrationszentrum entsteht in Dresden

Dresden, 20. September 2018. Um neue, individuellere Behandlungen zu entwickeln, wollen die Uniklinik Dresden und die Medizinische Fakultät der TU Dresden ihre Forschungs- und Patientendaten in einem neuen „Datenintegrationszentrum“ zusammenführen. Dort sollen Computerprogramme und menschliche Experten diese Datenfluten („Big Data“) analysieren. Weiterlesen

5G-Konferenz in Dresden blickt in die vernetzte Zukunft

Die Digitalisierung wird die Wirtschafts grundlegend umkrempeln. Und der 5G-Funk kann in häfen wie Fabriken Maschinen, Laster, Roboter, Container und dergleichen so miteinander vernetzen, dass diese am effektivsten zueinander kommen. Visualisierung: Deutsche Telekom

Die Digitalisierung wird die Wirtschafts grundlegend umkrempeln. Und der 5G-Funk kann in Häfen wie Fabriken Maschinen, Laster, Roboter, Container und dergleichen so miteinander vernetzen, dass diese am effektivsten zueinander kommen. Visualisierung: Deutsche Telekom

Dresden gehört zu den Taktgebern für den neuen Mobilfunkstandard

Dresden, 20. September 2018. Wenn Asien, die USA und später Europa ab 2019/20 schrittweise den neuen Mobilfunk-Standard der fünften Generation (5G) einführen, erwarten viele Experten davon eine mittlere Revolution für den Automobilsektor, das Internet der Dinge, die Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz (KI) und andere Schlüsselbranchen und -technologien. Denn autonom navigierende Autos, mobile Roboter und viele Dinge werden sich in naher Zukunft drahtlos vernetzen. Einige davon werden das sicher per WLAN, Bluetooth oder Zigbee tun, viele aber wahrscheinlich durch den 5G-Funk, der sehr reaktionsschnell, energieeffizient oder auch als schneller Datenschaufler eingesetzt werden kann. Sachsen gilt als einer der Schrittmacher dieser Entwicklung. Daher ist Dresden auch in der kommenden Woche Gastgeber für eine der wichtigsten internationalen 5G-Konferenzenzen. Weiterlesen

Zuse-Institute zeigen ihre Leistungskraft

Im IHD werden Boards mit 3D-Textilfasern verstärkt. Foto: IHD

Im IHD werden Boards mit 3D-Textilfasern verstärkt. Foto: IHD

“Leuchttürme und Hidden Champions“: Über 60 Privatinstitute an 30 Standorten präsentieren sich

Dresden, 20. September 2018. Über 60 Institute der Zuse-Gemeinschaft zeigen heute in regionalen Leistungschauen an 30 Standorten in Deutschland Regionaltagen, wie leistungsstark die Privatinstitute jenseits der Unis und etablierten großen Forschungsgemeinschaften sind. „Die Forschungslandschaft in Deutschland hat Leuchttürme und Hidden Champions“, betonte Annette Treffkorn, die Geschäftsführerin dieser Vereinigung. „In beiden Welten ist die Zuse-Gemeinschaft zu Hause.“ Weiterlesen

Ifo-Chef: Ostdeutsche Länder brauchen mehr Spielraum

Seit der Wende verfallen ganze Betriebe in Ostdeutschland - hier ein Beispiel aus der Lausitz. Foto: Heiko Weckbrodt

Seit der Wende verfallen ganze Betriebe in Ostdeutschland – hier ein Beispiel aus der Lausitz. Eine Reanimation ist vielerorts nicht in Sicht. Foto: Heiko Weckbrodt

Wirtschaftsforscher feiern 25 Jahre Ifo in Dresden

Dresden, 19. September 2018. Die deutschen Bundesländer sollten mehr Kompetenzen für eine eigene Wirtschafts- und Steuerpolitik bekommen, damit der Aufholprozess Ostdeutschlands endlich wieder an Schwung gewinnt. „Darüber hinaus sollten die Verbindungen zu den mittel- und osteuropäischen Nachbarstaaten ausgebaut werden.“ Das hat ifo-Präsident Clemens Fuest heute bei einer Festveranstaltung in Dresden gefordert, mit der das Wirtschaftsforschungsinstitut das 25. Jubiläum seiner Dresdner Niederlassung gefeiert hat. Weiterlesen

Navirechner absolvieren Weltraum-Härteprobe in Coswig

Navigationsempfänger von RUAG Space bestimmen die Position von Sentinel-Satelliten (hier in der Visualisierung der Sentinel 3) des europäischen Erdbeobachtungprogramms. Visualisierung: ESA, Pierre Carril.

Navigationsempfänger von RUAG Space bestimmen die Position von Sentinel-Satelliten (hier in der Visualisierung der Sentinel 3) des europäischen Erdbeobachtungprogramms. Visualisierung: ESA, Pierre Carril.

Schweizer Konzern Ruag baut seinen Standort in Sachsen aus

Coswig, 19. September 2019. Der Schweizer Technologiekonzern Ruag stärkt seinen Standort in Sachsen: In Coswig testet das Staatsunternehmen derzeit Navigationscomputer für die Raumfahrt, zum Beispiel für den Umweltsatelliten „Sentinel“ der europäischen Raumfahrtagentur Esa. Die sächsischen Ingenieure simulieren dabei in Vakuumkammern die Bedingungen, unter denen die Bordelektronik im All weiter funktionieren muss. Weiterlesen

Sachsen spielt Schlüsselrolle in E-Strategie von VW

Auf diesen Chassis-aufbau sollen verschiedene Modelle der VW-Familie passen. Foto Volkswagen

Auf diesen Chassis-aufbau sollen verschiedene Modelle der VW-Familie passen. Foto Volkswagen

Erstes ID-Elektroauto soll im November 2019 das Werk Zwickau verlassen, Dresden wird weiter als Pionierstandort profiliert

Dresden, 19. September 2018. Sachsen wird in der Elektromobilitäts-Strategie von Volkswagen eine zentrale Rolle spielen: In Zwickau investiert der Konzern rund 1,2 Milliarden Euro, um den Standort vollständig umzurüsten und dort zuerst die Massenproduktion der neuen „I.D.“-Elektroautos auf Basis des E-Baukastensystemes MEB starten zu können. Die ersten IDs sollen die Zwickauer Fabrik im November 2019 verlassen, kündigte E-Mobilität-Vorstand Thomas Ulbrich heute in der gläsernen VW-Manufaktur Dresden an. Die Dresdner Manufaktur wird als Pionierstandort für Elektromobilität weiter profiliert und soll ebenfalls ein ID-Elektroauto produzieren. Der bisher dort produzierte E-Golf läuft dann aus. Weiterlesen

MEB-Architektur für VW-Elektroautos

Das MEb-Konzept_ Modular erweiterbare Flachbatterien im Fahrzeugboden, der Haupt-Elektromotor samt Leistungselektronik an der Hinterachse. Bemerkenswert sind auch die weit auseinander liegenden Achsen. Grafik: Volkswagen

Das MEb-Konzept_ Modular erweiterbare Flachbatterien im Fahrzeugboden, der Haupt-Elektromotor samt Leistungselektronik an der Hinterachse. Bemerkenswert sind auch die weit auseinander liegenden Achsen. Grafik: Volkswagen

Ein Kurzüberblick

MEB steht für „Modularer Elektrobaukasten“. Diese Basisplattform für Elektroautos will VW auch seinen Töchtern Audi, Seat und Skoda zur Verfügung stellen. Weiterlesen

Ein Drache zündet Anti-Krebs-Feuer, zweiter dreht das Video dazu

Kurze Laserpulse reißen die elektronen aus den Atomen eines Silizumgitters. Aus diesem Plasma reißt der Laser Ionen mit sich. Grafik: Juniks/HZDR

Kurze Laserpulse reißen die elektronen aus den Atomen eines Silizumgitters. Aus diesem Plasma reißt der Laser Ionen mit sich. Grafik: Juniks/HZDR

Rossendorfer entwickeln superschnelle Kamera für Laser-Protonen-Kanonen

Dresden, 18. September 2018. Forscher aus Dresden-Rossendorf haben gemeinsam mit internationalen Kollegen eine ultraschnelle Kamera entwickelt. Die soll allerdings nicht Fußballszenen oder Dressurreit-Finessen einfangen, sondern weit feurigere Szenen filmen: Wenn sich beispielsweise ein Superlaser in einen Würfel bohrt, dort eine hochenergetische Suppe („Plasma“) aus Elektronen und Rumpfatomen („Ionen“) auf Millionen Grad erhitzt und schließlich einzelne Teilchen fast mit Lichtgeschwindigkeit aus der Materialprobe reißt. Die Wissenschaftler hoffen, in diesen Videos Anhaltspunkte zu finden, wie sie eine neuartige Protonenkanone gegen Hirntumore und Bauschspeicherdrüsen-Krebs bauen können. Dabei kommt es auf oft auf Details und Einzelszenen an, die nur wenige Millionstel Millimeter (Nanometer) Raum einnehmen und einige Billionstel Millisekunden (Femtosekunden) dauern. Weiterlesen

IBH Dresden wird Komplettanbieter im Rechenzenren-Markt

Sandra Horn, Geschäftsführerin der IBH Dresden, im Rechenzentrum am Unternehmens-Hauptsitz. Foto: Heiko Weckbrodt

Sandra Horn, Geschäftsführerin der IBH Dresden, im Rechenzentrum am Unternehmens-Hauptsitz. Foto: Heiko Weckbrodt

Sächsischer Internet-Pionier will die nächjste Stufe erklimmen

Dresden, 18. September 2018. Das informationstechnologische (IT) Unternehmen „IBH IT-Service GmbH“ aus Dresden bietet neben seinen anderen digitalen Diensten in Zukunft auch schlüsselfertige Komplett-Rechenzentren an. Das hat Geschäftsführerin Sandra Horn angekündigt. Bisher hatte die IBH solche Computerzentren für seine Kunden bereits konzipiert und betrieben, aber noch nicht errichtet. Der Schritt zum Komplettanbieter ist insofern eine neue Wachstumsstufe für die Firma aus dem Gewerbegebiet Coschütz-Gittersee. Weiterlesen

Mehr Strahlkraft für sächsische Gesundheitswirtschaft

Biotech-Forschung an der TU Dresden. Foto: TUD/Eckold

Biotech-Forschung an der TU Dresden. Foto: TUD/Eckold

Vereine fusionieren zu neuem Verband „Healthy Saxony“

Dresden/Leipzig, 17. September 2018. Um die Gesundheitswirtschaft, Telemedizin und angewandte Biotechnologie in Sachsen voranzubringen, haben sich rund 40 Kliniken, regionale Krankenkassen, Unternehmen und Forschungsinstitute in Leipzig zum „Healthy Saxony – Verein zur Förderung der Gesundheitswirtschaft“ zusammengeschlossen. Damit einherging die Fusion des bisherigen „Vereins zur Förderung der Gesundheitswirtschaft in der Region Leipzig“ (VFG) und des in Dresden konzentrierten Vereins „Healthy Saxony“. Neben dem Hauptsitz in Leipzig wird es weiter eine Geschäftsstelle in Dresden geben, teilten die beiden, nun verschmolzenen Verbände mit. Weiterlesen

Kühlschrank kühlt magnetisch

Blick auf die Kondensatorbank, die die energioe für die Magnetspulen vorspeichert: Am HZDR loten Wissenschaftler Potenzial und physikalische Grenzen magnetisierbarer Gedächtnislegierungen aus. Die Kondensatorbank ermöglicht ultrakurze Magnetpulse. Foto: HZDR/André Wirsig

Blick auf die Kondensatorbank, die die energioe für die Magnetspulen vorspeichert: Am HZDR loten Wissenschaftler Potenzial und physikalische Grenzen magnetisierbarer Gedächtnislegierungen aus. Die Kondensatorbank ermöglicht ultrakurze Magnetpulse.
Foto: HZDR/André Wirsig

Physiker aus Dresden und Dortmund arbeiten an Kühltechnik mit Gedächnislegierungen

Dresden/Dortmund, 17. September 2018. Physiker aus Dresden-Rossendorf und Dortmund arbeiten an Technologien für massenmarkt-taugliche Magnet-Kühlschränke, die ohne umweltschädliche Kühlmittel auskommen. Dabei setzen sie auf spezielle Formgedächtnis-Legierungen, wie das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) mitteilte. Diese Metallverbindungen werden magnetisch und kühlen sich ab, wenn sie in die Nähe eines starken Magneten kommen. Presst dann eine Walze die Legierungen zusammen, entmagnetisieren sie sich wieder und erwärmen sich. Damit lassen sich geschlossene Kühlkreisläufe etablieren. Weiterlesen

Auto fordert Rettungsgasse vom Fahrer

So etwa soll die Aufforderung, eine Rettungsgasse zu bilden, auf den BMW-Display erscheinen. Abb.: BMW

So etwa soll die Aufforderung, eine Rettungsgasse zu bilden, auf den BMW-Display erscheinen. Abb.: BMW

BWM speist neue Warnfunktion ein

München, 17. September 2018. BMW-Fahrer erhalten künftig über ihren Hauptbildschirm die Aufforderung, eine Rettungsgasse zu bilden, wenn sich Notarzt- oder Polizeiwagen nähern. Das hat der bayrische Autokonzern in München angekündigt. Die entsprechende Information kann die Polizei direkt einspeisen. Weiterlesen

Visiomat schaut in die Zukunft der Arbeitswelt

Kinder probieren eine Demo aus, die zeigt, wie allgegenwärtige mobile Supercomputerkraft - die sogenannte Mobile Edge Cloud - den Straßenverkehr, den Unterhaltungssektor und die Arbeitswelten verändren werden. Foto: Matthias Hahndorf, cfaed

Kinder probieren eine Demo aus, die zeigt, wie allgegenwärtige mobile Supercomputerkraft – die sogenannte Mobile Edge Cloud – den Straßenverkehr, den Unterhaltungssektor und die Arbeitswelten verändren werden. Foto: Matthias Hahndorf, cfaed

Kinder, Künstler und Elektroniker haben futuristischen Container am Dresdner Kraftwerk Mitte aufgestellt

Dresden, 16. September 2018. Werden die Roboter die Menschen in den Fabriken ganz verdrängen oder arbeiten künftig Mensch und Roboter Hand in Hand? Bewegen sich Architekten und Tischler in wenigen Jahren nur noch mit Digitalbrillen in virtuellen Welten? Diesen und weiteren Fragen geht nun ein „Visiomat“ am Kraftwerk Mitte nach: In der Containerausstellung zeigen Kinder, wie sie sich die Zukunft der Arbeitswelt vorstellen. Weiterlesen