Neueste Artikel

TU Dresden testet digitale Baustelle in Hoyerswerda

So etwa stellten sich die Projektpartner ihre vernetzte Baustelle vor. Grafik: Troy Mortier on Unsplash/bearbeitet durch TU Dresden

So etwa stellten sich die Projektpartner ihre vernetzte Baustelle vor. Grafik: Troy Mortier on Unsplash/bearbeitet durch TU Dresden

Testfeld ist ein Grundstein für den neuen Zuse-Campus der Uni

Dresden/Hoyerswerda, 4. August 2020. Die hochautomatisierte und digital vernetzte Baustelle der Zukunft wollen Forscher der TU Dresden in Hoyerswerda erproben. Als Teil des neuen Zuse-Campus der Dresdner Uni entsteht dafür auf dem Betriebsgelände der „Versorgungsbetriebe Hoyerswerda GmbH“ (VBH) das experimentelle Erprobungsfeld „DigiBauHoy“. Das hat die TUD heute angekündigt. Weiterlesen

Sachsen richtet für 30 Millionen Euro Risikokapital-Fonds ein

Braucht die EU einen eigenen Finanzminister mit eigenem Haushalt? Frankreich ist dafür, Deutschland eher dagegen, Foto: Heiko Weckbrodt

Foto: Heiko Weckbrodt

Als Corona-Hilfe für Firmengründungen gedacht

Dresden, 4. August 2020. Damit trotz Corona weiter innovative Unternehmen in Sachsen gegründet werden und nicht gleich wieder absterben, richtet Sachsen einen „Corona-Start-up-Hilfsfonds“ ein. Der Bund, das Land und die „Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH“ (MBG) dotieren diesen Risikokapitalfonds mit 30 Millionen Euro. Das hat der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) angekündigt. Weiterlesen

Bitcoins für 25 Millionen Euro von movie2k beschlagnahmt

Bitcoins. Foto: Tim Reckmann, Bitcoin, Wikmedia, CC2-Lizenz, https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de

Bitcoins. Foto: Tim Reckmann, Bitcoin, Wikimedia, CC2-Lizenz

Generalstaatsanwaltschaft Dresden: Programmierer des illegalen Videoportals hat  gestanden

Dresden, 4. August 2020. Sieben Jahre nach dem Aus für „movie2k.to“ hat die Generalstaatsanwaltschaft Dresden nun Millionengewinne von den Betreibern der größtenteils illegalen Video-Streaming-Plattform beschlagnahmt: Bitcoins und „Bitcoin Cash“ im Wert von über 25 Millionen Euro. Das hat die Anklagebehörde heute in Dresden mitgeteilt. Weiterlesen

Roboterfirma „Coboworx“ wechselt nach Dresden

Cobotics: Mensch und Maschine sollen künftig enger zusammenarbeiten, auch ohne Schutzzäune. Foto: Kuka

Cobotics, deutsch Kobotik: Mensch und Maschine sollen künftig enger zusammenarbeiten, auch ohne Schutzzäune. Foto: Kuka

Mit „digitalen Zwillingen“ wollen die Trierer mit Fraunhofer in Sachsen den Masseneinsatz kooperativer Roboter vorbereiten.

Dresden, 4. August 2020. Die sächsische Landeshauptstadt profiliert sich derzeit als neuer aufstrebender Robotik-Standort. Und dieser Ruf hat nun auch zu einer Ansiedlung geführt: Die Roboter-Softwarefirma „Coboworx“ aus Trier ist deshalb ins Herz der Technologieregion „Silicon Saxony“ umgezogen. „Das technologische Umfeld und die wissenschaftliche Infrastruktur hier passen zu uns“, erklärte Coboworx-Mitgründer Olaf Gehrels. „Die Schnelligkeit und Interdisziplinarität in Dresden haben uns überzeugt.“ Weiterlesen

TU Dresden arbeitet an Corona-Schnellsensor

So soll der bioelektronische Corona-Sensor funktionieren: Zwischen Quelle (Source) und Abfluss (Drain) sind Koppelmoleküle arretiert, an die sich Corona-Viren automatisch andocken - und damit ein elektrisches Zählsignal auslösen. Schema: TUD

So soll der bioelektronische Corona-Sensor funktionieren: Zwischen Quelle (Source) und Abfluss (Drain) sind Koppelmoleküle arretiert, an die sich Corona-Viren automatisch andocken – und damit ein elektrisches Zählsignal auslösen. Schema: TUD

Biotech-Sensor soll Infektion in frühem Stadium nachweisen

Dresden, 3. August 2020. Damit Ärzte eine Corona-Infektion künftig bereits im Frühstadium schnell erkennen können, arbeiten Forscher der TU Dresden nun an einem bioelektronischen Schnellerkennungs-Sensor für „SARS-CoV2“-Viren. Das haben die TU Dresden und das sächsische Wissenschaftsministerium heute in Dresden mitgeteilt. Weiterlesen

Dem Ingenieur ist nichts zu schwer

Drei Ingenieure im Konstruktionsbüros des VEB Transformatoren- und Röntgenwerk an der Overbeckstraße in Dresden im Jahr 1963. Foto: Richard Peter junior, Slub, Fotothek für die Ausstellung "Dem Ingenieur ist nichts zu schwer", Repro: Christian Ruf

Drei Ingenieure im Konstruktionsbüros des VEB Transformatoren- und Röntgenwerk an der Overbeckstraße in Dresden im Jahr 1963. Foto: Richard Peter junior, Slub, Fotothek für die Ausstellung “Dem Ingenieur ist nichts zu schwer”, Repro: Christian Ruf

Das Buchmuseum der SLUB zeigt eine Ausstellung über Sachsens Hochschulen und ihre Bedeutung für die Industrialisierung des Landes

Dresden, 3. August 2020. „Dem Ingenieur ist nichts zu schwör“ ist eine geflügelte Redensart und leicht ironischer Lobgesang auf deutschen Ingenieurgeist. Gerne wird der Spruch angeführt, um zu betonen: Mit der richtigen Technologie ist alles lösbar. Oder, in leichter Adaption von Obama, Merkel und Bob dem Baumeister: „Ja, wir schaffen das.“ Der heute so populäre, leicht spöttische Spruch geht übrigens auf das „Ingenieurlied“ von 1871 des dichtenden Maschinenbauers Heinrich Seidel zurück. Dort heißt es: „Dem Ingenieur ist nichts zu schwere / Er lacht und spricht: Wenn dieses nicht, so geht doch das!“ Die sächsische Landes- und Uni-Bibliothek (Slub) widmet nun dem Ingenieur, seiner Ausbildung und seiner Rolle im Aufstieg Sachsens zum Industrieland eine Sonderausstellung “Dem Ingenieur ist nichts zu schwer”. Weiterlesen

Hacker richten virtuelles Utopia „Datenspuren 2020“ ein

Die Nao-Roboter aus Frankreich sind zum De-Facto-Standardmodell für fortgeschrittene Roboter-Programmierer geworden. Foto: Aldebaran Robotics

Foto: Aldebaran Robotics

Besucher können mit selbstgebastalten Robotern die „Basisstation“ erkunden

Dresden, 2. August 2020. Holodecks wie im Fernseh-Raumschiff „Enterprise“, autonome Flugtaxis, datensparsame Internetkonzerne und andere Utopien sind zentrale Themen für das virtuelle Treffen „Datenspuren 2020“. Vom 18. bis 20. September 2020 lädt der Chaos-Computer-Club Dresden (c3d2) sowohl Experten wie auch Laien ein, sich über Datenlecks, neue Technologien und das kleine Linux-Abc auszutauschen. Weiterlesen

Helmholtz Dresden will Corona mit Krebs-Suchzellen zerstören

Speziell designte Antikörper sollen dem Immunsystem im Kampf gegen Krebs und Corona auf die Sprünge helfen. Die Vision: Die künstlich hergestellten Proteine docken an die Oberfläche von Immunzellen an. Das andere Ende des Antikörpers bindet an die Krebs- oder Coronazellen und lenkt so die bis dahin untätigen Abwehrkräfte zum Tumor. Visualisierung: HZDR / Sahneweiß / Kjpargeter, Freepik

Speziell designte Antikörper sollen dem Immunsystem im Kampf gegen Krebs und Corona auf die Sprünge helfen. Die Vision: Die künstlich hergestellten Proteine docken an die Oberfläche von Immunzellen an. Das andere Ende des Antikörpers bindet an die Krebs- oder Coronazellen und lenkt so die bis dahin untätigen Abwehrkräfte zum Tumor. Visualisierung: HZDR / Sahneweiß / Kjpargeter, Freepik

Sachsen gibt zwei Millionen Euro für Forschungsprojekt, das in der ersten Stufe bessere und sichere Corona-Testgeräte ermöglichen soll.

Dresden-Rossendorf, 31. Juli 2020. Ursprünglich hatten die Forscher um Prof. Michael Bachmann vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) winzig kleinen Suchsysteme entwickelt, um Tumorzellen aufzuspüren und wie mit einer Nanobombe zu zerstören. Nun wollen sie diese Technologie auch gegen das neue Corona-Virus aus China einsetzen. Dieses Forschungsprojekt „Immuntheranostik zur Therapie, Bildgebung und Schnelldiagnostik von Viruserkrankungen: Covid-19“ soll sofort starten. Der Freistaat Sachsen schießt zwei Millionen Euro zu. Weiterlesen

Neuer Chef für VW-Manufaktur Dresden

Danny Auerswald leitet ab August 2020 die VW-Manufaktur Dresden. Foto: Volkswagen Sachsen

Danny Auerswald leitet ab August 2020 die VW-Manufaktur Dresden. Foto: Volkswagen Sachsen

Danny Auerswald folgt auf Lars Dittert, der nun St. Egidien leitet

Dresden/St. Egidien, 31. Juli 2020. Die gläserne VW-Manufaktur in Dresden hat einen neuen Chef: Der sächsische Wirtschaftsingenieur Danny Auerswald (37 Jahre) übernimmt am 1. August 2020 die Nachfolge von Lars Dittert (46), der nun den VW-Standort St. Egidien übernimmt. Das hat Volkswagen Sachsen heute mitgeteilt. Weiterlesen

„Andernfalls fällt Sicherheitsniveau eines Briefs auf das einer Postkarte“

Geöffnete Briefe. Foto: Heiko Weckbrodt

Offene Briefe. Foto: Heiko Weckbrodt

Chaos Computer Club warnt davor, geplanten E-Brief-Dienst der Post unverschlüsselt zu nutzen.

Berlin/Hamburg, 31. Juli 2020. Wenn die Post künftig nicht nur Briefumschläge, sondern auch Briefinhalte digitalisiert und vorab per E-Mail dem Empfänger zustellt, birgt das einige Sicherheitsrisiken für das Postgeheimnis. Das hat auf Oiger-Anfrage Jochim Selzer eingeschätzt, der ehrenamtlich für den Hamburger Hacker-Verein „Chaos Computer Club“ (CCC) tätig ist. Weiterlesen

Forscher untersuchen Klimawandel-Schäden an Kulturgut in Moritzburg

Barocke Ledertapeten im Schloss Moritzburg. Foto: Thomas Löther für das IDK

Barocke Ledertapeten im Schloss Moritzburg. Foto: Thomas Löther für das IDK

Hitze reißt alte Ledertapeten auf – Wissenschaftler aus Bamberg und Dresden starten Studie an 3 Fallbeispielen

Moritzburg/Bamberg/Dresden, 30. Juli 2020. Wissenschaftler der Uni Bamberg wollen die Hitze-Schäden untersuchen, die der Klimawandel im Schloss Moritzburg und an anderen Kulturgütern in Deutschland anrichtet. Das hat die Universität nun angekündigt. Weiterlesen

„Innate Repair“ Dresden will Diabetes-Behandlung revolutionieren

Im Dialysator stecken Tausende Hohlfasern wie dieser, dessen kleine Wandlöcher Giftstoffe aus dem Blutstrom des Nieren-Patienten durchlassen, aber nicht die größeren Blutkörperchen. Bildschirmfoto aus Imagevideo von B.Braun Radeberg

Viele Diabetes-Kranke sind auf Dialysatoren angewiesen. Bildschirmfoto aus Imagevideo von B.Braun Radeberg

Biotech-Standort wächst: Uni-Ausgründung siedelt sich in Sachsen an

Dresden, 30. Juli 2020. Auf den Kampf gegen die Zuckerkrankheit konzentriert sich in Dresden die neugegründete „Innate Repair Saxony GmbH“ (iRSN). Das junge Biotechnologie-Unternehmen ist eine Ausgründung der TU Dresden und kooperiert mit dem britischen „National Institutes of Health“ (NIH). Weiterlesen

TU Dresden nimmt Corona in Kitas unter die Lupe

Will viele Stuhlproben: Der Kindermediziner Dr. Jakob Armann von der Uniklinik Dresden will mit seinen Kollegen untersuchen, wie sehr sich das neue Corona-Virus tatsächlich in Kitas verbreitet. Foto: Thomas Albrecht für die Hochschulmedizin Dresden

Will viele Stuhlproben: Der Kindermediziner Dr. Jakob Armann von der Uniklinik Dresden will mit seinen Kollegen untersuchen, wie sehr sich das neue Corona-Virus tatsächlich in Kitas verbreitet. Foto: Thomas Albrecht für die Hochschulmedizin Dresden

Studie soll Vorbereitung auf 2. Welle erleichtern

Dresden, 30. Juli 2020. Kindermediziner der TU Dresden wollen durch eine neue Studie klären, ob und wie sich das neue Corona-Virus tatsächlich in Kindergärten verbreitet. Sie wollen herausbekommen, „wie sich das Sars-CoV-2-Virus in sächsischen Kindergärten ausbreitet, nachdem diese in den Regelbetrieb zurückgekehrt sind“, hat die medizinische Fakultät der Uni angekündigt. Weiterlesen

Investor aus China steckt 38 Millionen Euro in Autozulieferer „Joynext“

Autonome Autos erkennen einander auf der Straße -. ein Funktionsbeispiel für V2X. Grafik: Joynext

Autonome Autos erkennen einander auf der Straße -. ein Funktionsbeispiel für V2X. Grafik: Joynext

Unternehmen aus Ningbo und Dresden will durch 5G-Mobilfunkblasen Autounfälle vermeiden

Dresden/Ningbo/Peking, 29. Juli 2020. Der chinesisch-deutsche Automobilzulieferer „Joynext bekommt eine Kapitalspritze: Die Risikokapitalisten der teilstaatlichen „State Development & Investment Corporation“ (SDIC) aus Peking investieren 300 Millionen Yuan (rund 38 Millionen Euro) in die auf Autovernetzung spezialisierte Tochter von „Joyson Electronics“. Das hat die Dresdner Entwicklungszentrum von Joynext heute mitgeteilt. Weiterlesen

Fraunhofer Dresden arbeitet an Magneten aus dem 3D-Drucker

Dr. Lindemann leitet die neue Forschungsgruppe für "weichmagnetische Werkstoffe" am Fraunhofer-IFAM in Dresden. Sie setzt dort auch Anlagen für die additive Fertigung ein. Foto: Fraunhofer-IFAM Dresden

Dr. Inge Lindemann leitet die neue Forschungsgruppe für “weichmagnetische Werkstoffe” am Fraunhofer-IFAM in Dresden. Sie setzt dort auch Anlagen für die additive Fertigung ein. Foto: Fraunhofer-IFAM Dresden

Neue Forschungsabteilung arbeitet an Spezialwerkstoffen für Magnetkerne und sparsame E-Motoren

Dresden, 29. Juli 2020. Fraunhofer Dresden arbeitet nun an neuen Werkstoffen, die dafür sorgen sollen, dass Auto-Elektromotoren, Lautsprecher und andere elektromagnetische Geräte und Maschinen künftig weniger Strom verplempern. Dafür baut das „Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung“ (Ifam) nun eine Forschungsabteilung „Weichmagnetische Werkstoffe“ auf. Als Chefin der neuen Gruppe hat das Institut Dr. Inge Lindemann angeworben, die unter anderem auf Pulvermetallurgie und industrielle 3D-Drucker spezialisiert ist. Weiterlesen