Neueste Artikel

Dresdner entwickeln Chip-Baukasten fürs Internet der Dinge

Nahaufnahme des USeP-Moduls. Foto: Volker Mai für das Fraunhofer IZM

Nahaufnahme des USeP-Moduls. Foto: Volker Mai für das Fraunhofer IZM

„Universelle Sensor-Plattform“ basiert auf Globalfoundries-Halbleitertechnik

Dresden, 14. Februar 2021. Sächsische Fraunhofer-Forscher und Ingenieure von Globalfoundries Dresden haben gemeinsam einen digitalen Baukasten entwickelt, mit dem auch kleine und mittlere Unternehmen schnell und preiswert neuartige Sensorelektronik für das „Internet der Dinge“ (englisch: IoT) konstruieren können. Das haben Globalfoundries Dresden sowie die Fraunhofer-Institute Enas, EAS, IPMS und Assid aus Dresden und Chemnitz mitgeteilt. Sie haben damit nun das gemeinsame Förderprojekt abgeschlossen. Aus dieser Forschung an einer „Universellen Sensor-Plattform“ (USeP) aus Sachsen ist mit „Sensry“ Dresden inzwischen auch eine Firmengründung entstanden. Weiterlesen

Mikroelektronik: Nur 5 % Anteil für China

Die in Shanghai beheimatete SMIC gehört inzwischen zu den größten Chip-Foundries weltweit und ist auch technologisch nicht mehr weit vom Weltstand entfernt. Abb.: SMIC

Die in Shanghai beheimatete SMIC gehört inzwischen zu den größten Chip-Foundries weltweit. Abb.: SMIC

„IC Insights“ zeigt Verschiebungen im Weltmarkt seit 1990 bis heute

Scottsdale, 14. April 2021. Während sich China in anderen Industriesektoren weltweit auf Spitzenpositionen vorgearbeitet hat, kommt das Reich der Mitte im globalen Halbleiter-Markt auf nur fünf Prozent Anteil. Das geht aus einer Analyse des US-Marktforschungsunternehmens „IC Insights“ aus Scottsdale hervor. Weiterlesen

Karl Pouva – Erfinder und Unternehmer in der DDR

Karl Pouva (rechts) begutachtet 1951 mit einem Mitarbeiter auf einen Tragkörper gekittete Linsen für den Bildwerfer "Pouva Magica". Foto: Richard Peter jun., Deutsche Fotothek, Wikipedia, CC4-Lizenz, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Karl Pouva (rechts) begutachtet 1951 mit einem Mitarbeiter auf einen Tragkörper gekittete Linsen für den Bildwerfer “Pouva Magica”. Foto: Richard Peter jun., Deutsche Fotothek, Wikipedia, CC4-Lizenz

Mit dem Jugendbildwerfer „Pouva Magica“ sorgte der Freitaler Tüftler für unzählige Rollfilmabende in ostdeutschen Kinderzimmern

Freital, 14. April 2021. Mit dem Jugendbildwerfer „Pouva Magica“ sind viele Ostdeutsche groß geworden: Er hat ihnen unzählige Rollfilmabende und Geburtstags-Vorführungen mit dem unverkennbaren Hintergrundgeruch von heißem Bakelit beschert und (mehr oder minder hell) leuchtende Ausflüge in ferne Märchenwelten – lange, bevor Beamer und Smartphones unsere Sehgewohnheiten völlig umgekrempelt haben. Der Mann hinter diesem Apparat hieß Karl Pouva. Er agierte in der DDR bis zum Ende der Ära Ulbricht als erfolgreicher Privatunternehmer inmitten einer „sozialistischen“ Wirtschaft. Weiterlesen

Xenon Dresden steigt mit Stack-Automaten in Wasserstoff-Wirtschaft ein

Xenon-Chef Tobias Reissmann (links) und Geschäftsbereich-Entwickler Hartmut Freitag bereiten den Einstieg des Unternehmens in neue Geschäftsfelder wie die Wasserstoffwirtschaft vor. Hier stehen sie gerade vor einer Montagemaschine für Steckverbinder für 5G-Anlagen. Foto: Heiko Weckbrodt

Xenon-Chef Tobias Reissmann (links) und Geschäftsbereich-Entwickler Hartmut Freitag bereiten den Einstieg des Unternehmens in neue Geschäftsfelder wie die Wasserstoffwirtschaft vor. Hier stehen sie gerade vor einer Montagemaschine für Steckverbinder für 5G-Anlagen. Foto: Heiko Weckbrodt

Xe + H2: Neue Wertschöpfungsformeln für Sachsen gesucht

Dresden/Chemnitz, 13. April 2021. Der Dresdner Sondermaschinenbauer Xenon entwickelt derzeit Anlagen, die die Reaktorstapel („Stacks“) von Brennstoffzellen und Elektrolyseuren hochautomatisiert und in großen Serien herstellen können. Das haben Xenon-Chef Tobias Reißmann und Geschäftsbereich-Entwickler Hartmut Freitag im Oiger-Gespräch angekündigt. Mit dieser Fertigungstechnologie könne Sachsen, Deutschland und Europa neue Wertschöpfungsketten in diesem Zukunftstechnologie-Sektor aufbauen, sind die beiden überzeugt. „Wir sind schon immer ein technologieorientiertes Unternehmen gewesen“, betont Freitag. „Wir sehen gute Chancen, hier zu ganz neuen Lösungen für die Stackmontage zu kommen.“ Weiterlesen

Prima Tarnumhänge: Dresdner Studenten gewinnen Physikwettbewerb

DPG-Präsident Lutz Schröter (Bildmitte) gratuliert den Siegern des Wettbewerbs Dopplers (Oben v.l.n.r.: Erik Sünderhauf, Max Schneider, Jonathan Gräfe, Lucas Kersten / Mitte v.l.n.r.: Maximilian Kotz, Johannes Kerstan, Lutz Schröter (DPG-Präsident), Markus Zetto / Unten v.l.n.r.: Arne Wolf, Sven Jandura, Alexander Osterkorn (Juryleitung), Friedrich Hübner Foto: Georg Glebe  für die DPG

DPG-Präsident Lutz Schröter (Bildmitte) gratuliert den Siegern des Wettbewerbs Dopplers (Oben v.l.n.r.: Erik Sünderhauf, Max Schneider, Jonathan Gräfe, Lucas Kersten / Mitte v.l.n.r.: Maximilian Kotz, Johannes Kerstan, Lutz Schröter (DPG-Präsident), Markus Zetto / Unten v.l.n.r.: Arne Wolf, Sven Jandura, Alexander Osterkorn (Juryleitung), Friedrich Hübner Foto: Georg Glebe für die DPG

Siegerteam weiß die Antwort auf die große Frage und vertritt nun Deutschland im „Plancks“-Wettstreit

Dresden/Bad Honnef, 13. April 2021. Vier Studenten der TU Dresden gehören zu den Gewinnern des bundesweiten Wettbewerb „Dopplers“ der „Deutschen Physikalischen Gesellschaft“. Sie entwarfen besonders überzeugende physikalische Konzepte für den Bau eines Tarnumhangs und überzeugten die Jury mit ihren Ansätzen für die Quanteninformationstheorie und das Kuramoto-Modell, das das Verhalten einer großen Anzahl gekoppelter Oszillatoren beschreibt. Die vier jungen Dresdner sind damit Teil der Delegation, die Deutschland beim internationalen Online Wettbewerb „Plancks“ vertreten werden. Das geht aus einer Mitteilung der DPG in Bad Honnef hervor. Weiterlesen

Amerikaner zeichnen Dresdner Organik-Papst Leo aus

Prof. Karl Leo leitet das "Dresden Integrated Center for Applied Physics and Photonic Material" (IAPP). Foto: Heiko Weckbrodt

Prof. Karl Leo leitet u. a. das “Dresden Integrated Center for Applied Physics and Photonic Material” (IAPP). Foto: Heiko Weckbrodt

Oled-Experte der TU Dresden erhält als 1.  Deutscher den Jan-Rajchmann-Preis der SID

Dresden, 12. April 2021. Professor Karl Leo von der TU Dresden bekommt den Jan-Rajchmann-Preis der US-amerikanischen „Society for Information Display“ (SID). Das hat die Dresdner Uni heute mitgeteilt. Damit erhalte der 60-jährige Physiker als erster deutscher Wissenschaftler diese Auszeichnung. Weiterlesen

Slub findet über 3000 Nazi-Raubgut-Bücher in ihren Regalen

Startseite der Internetausstellung "Mind the Gap" über Naziraubgüter und Herkunftsforschung in der Slub Dresden. Bildschirmfoto (hw) von "Mind the Gap", Slub/ DDB

Startseite der Internetausstellung “Mind the Gap” über Naziraubgüter und Herkunftsforschung in der Slub Dresden. Bildschirmfoto (hw) von “Mind the Gap”, Slub/ DDB

Virtuelle Ausstellung „Mind the Gap“ zeigt Recherche-Beispiele

Dresden, 12. April 2021. Mindestens 3000 Bücher und andere Medien in der „Sächsischen Landes- und Uni-Bibliothek“ (Slub) sind vermutlich Raubgut aus der Zeit der nationalsozialistischen Terrorherrschaft, das direkt oder indirekt in die Dresdner Bibliotheks-Bestände gelangt ist. Diese Zwischenbilanz haben Slub-Forscherinnen zehn Jahre nach dem Beginn systematischer Herkunftsuntersuchungen in der Bibliothek gezogen. In einer virtuellen Präsentation skizziert das Team nun einige der teils verschlungenen Wege, die die geraubten Bände genommen haben. Offiziell eröffnen wollen sie ihre Ausstellung „Mind the Gap. Von geraubten Büchern, fairen Lösungen … und Lücken“ zum Tag der Provenienzforschung am 14. April 2021. Weiterlesen

Turck Duotec will künstliche Nasen aus Sachsen

Herzstück der elektronischen Nasen ist der Geruchssensor „Smell iX16” auf Basis von Kohlenstoff-Nanoröhrchen. Foto: SmartNanotubes

Herzstück der elektronischen Nasen ist der Geruchssensor „Smell iX16” auf Basis von Kohlenstoff-Nanoröhrchen. Foto: SmartNanotubes

Auftragsfertiger aus NRW steigt bei “Smartnanotubes” Freital ein und plant Serienproduktion

Dresden/Halver/Freital, 12. April 2021. Um Zugriff auf eine neuartige künstliche Nase zu bekommen, beteiligt sich der Elektronik-Auftragsfertiger „Turck Duotec“ aus Halver an „Smartnanotubes Technologies“ aus Freital. Das geht aus einer Duotec-Mitteilung hervor. Die Smartnanotubes-Ingenieure hatten zuvor an der TU Dresden innovative Mehrkanal-Gasensoren entwickelt. Die koppelten sie dann mit einer „Künstlichen Intelligenz“ (KI), die ganz verschiedene Gasgemische erlernen, erschnüffeln und erkennen kann. Duotec organisiert nun die Serienproduktion der künstlichen Nasen, um sie ab dem vierten Quartal 2021 dann auch zu verkaufen beziehungsweise in Geräte von Kunden einzubauen. Weiterlesen

Roboterlibellen aus Dresden und Auckland schwärmen zur Hannovermesse aus

Bionische Libellen bei einem Vorversuch an der Uni Auckland. Foto: Gottfried Boehnke für die TU Dresden

Bionische Libellen bei einem Vorversuch an der Uni Auckland. Foto: Gottfried Boehnke für die TU Dresden

Neuseeländisch-sächsisches Technologie-Unternehmen „Poweron“ will seine künstlichen Muskeln 2021 zur Marktreife bringen

Dresden/Auckland/Hannover, 11. April 2021. Erste Muster von Roboterlibellen, angetrieben von künstlichen Muskeln, will das sächsisch-neuseeländische Technologie-Unternehmen „Poweron“ ab Montag zur diesjährigen Hannovermesse vorstellen. Das geht aus einer Mitteilung des sächsischen Gründernetzwerks „Futuresax“ hervor, an dessen virtuellen „Poweron“ präsent sein wird. Weiterlesen

Die meisten Deutschen bezahlen Cybererpresser

Die Teslacrypt-Erpresser fordern 500 Dollar für die Entschlüsselung von Spielständen. Abb.: Kaspersky

Diese Teslacrypt-Erpresser forderten 500 Dollar für die Entschlüsselung von Spielständen. Abb.: Kaspersky

Kaspersky: Nur 47 % der Lösegeldzahler nach Ransomware-Angriffen bekommen Daten zurück

Ingolstadt, 10. April 2021. Jedes zweite Erpressungsopfer in Deutschland zahlt nach Verschlüsselungsangriffen den Cybergangstern das geforderte Lösegeld. Doch nur 47 Prozent der Zahler bekommen danach wieder Zugriff auf ihre Daten. Das hat die Ingolstädter Außenstelle der russischen Sicherheits-Softwareschmiede „Kaspersky“ mitgeteilt und sich dabei auf eine Studie, für die unter anderem rund 1000 Deutschen befragt wurden. Weiterlesen

Sachsen wird Europas führende Elektroauto-Fabrik

Vorserien-Modell aus der ID-Familie in der Volkswagen-Manufaktur Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Vorserien-Modell aus der ID-Familie in der Volkswagen-Manufaktur Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Cati-Analyse: Jedes 5. europäische Akku-Auto ist bereits „Made in Saxony“

Chemnitz/Zwickau, 9. April 2021. Deutschland ist im Corona-Jahr 2020 zum Spitzenreiter der Elektroauto-Produktion in Europa aufgestiegen – und Sachsen hat wesentlichen Anteil daran: Das geht aus dem neuen „E-Mobility Dashboard 2020“ des „Chemnitz Automotive Institute“ (Cati), einem An-Institut der TU Chemnitz, hervor. Weiterlesen

Denkfabrikant: Chip-Eurofoundry würde Steuermilliarden wohl nur verbrennen

Ein Mitarbeiter des Mikroelektronik-Forschungszentrums Imec im belgischen Löwen schaut sich prüfend einen 300-Millimeter-Wafer an. Falls eine Euro-Foundry gebaut wird, steht auch dieser Standort zur Debatte. Foto: Imec

Ein Mitarbeiter des Mikroelektronik-Forschungszentrums Imec im belgischen Löwen schaut sich prüfend einen 300-Millimeter-Wafer an. Falls eine Euro-Foundry gebaut wird, steht auch dieser Standort zur Debatte. Foto: Imec

„Vor uns liegt ein Marathon bis 2035, kein Sprint bis 2025“, meint auch Glofo

Berlin/Dresden, 9. April 2021. Der neue EU-Plan, in dieser Dekade einen riesigen Chip-Auftragsfertiger (Codename: Eurofoundry) für Mikroelektronik der allerneuesten Generation in Europa zu etablieren, ist nach Einschätzung des Analysten Jan-Peter Kleinhans von der Denkfabrik „Stiftung neue Verantwortung“ aus Berlin ein Irrweg. „Leider ist die Jagd nach der 2-nm-Fabrik ein vergebliches Unterfangen mit dem sehr realen Risiko, Milliarden von Euro an öffentlichen und privaten Geldern zu verschwenden“, schreibt Kleinhans in seinem Kurzaufsatz „Der Mangel an Halbleiterfertigung in Europa“. Weiterlesen

Geschäftschancen für deutsche Wirtschaft in China verschlechtern sich langfristig

Blick ins Volkswagen-Werk Foshan. Noch machen deutsche Unternehmen - trotz vieler Hindernisse - gute Geschäfte in und mit China. Das könnte sich langfristig ändern, warnt eine IfW-Analyse. Foto: Volkswagen

Blick ins Volkswagen-Werk Foshan. Noch machen deutsche Unternehmen – trotz vieler Hindernisse – gute Geschäfte in und mit China. Das könnte sich langfristig ändern, warnt eine IfW-Analyse. Foto: Volkswagen

IfW-Analyse: Autarkie-Kurs kann deutschen Maschinenbauern kurzfristig viele Aufträge bescheren – doch eigene Innovationskraft der Chinesen wächst

Kiel/Peking, 8. April 2021. Für deutsche Unternehmen wird es langfristig schwerer, lukrative Geschäfte in China zu machen. Das hat die Innovations- und Handelsexpertin Dr. Wan-Hsin Liu vom Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel prognostiziert. Weiterlesen

Handwerkskammer Dresden: Aktuelle Corona Politik schädigt Standort

Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden, im November 2015. Foto: André Wirsig, Handwerkskammer Dresden

Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden, im November 2015. Foto: André Wirsig, Handwerkskammer Dresden

Präsident Dittrich: Agieren im Drei-Wochen-Takt bringt uns nicht weiter

Dresden, 8. April 2021. Die Handwerkkammer Dresden hat das Hin und Her in der deutschen Corona-Politik scharf kritisiert: „Ein kurzfristiges Agieren im Drei-Wochen-Takt sowie Verwirrung stiften durch ständig neue Ideen und Wortschöpfungen bringen uns nicht voran“, erklärte Kammer-Präsident Jörg Dittrich. „Vielmehr führt die aktuelle Politik zu einer sukzessiven Schädigung des Standortes.“ Weiterlesen

Mehr Zombie-Unternehmen in Sachsen

Auszug aus der Insolvenzordnung. Grafik: hw

Auszug aus der Insolvenzordnung. Grafik: hw

17 % weniger Pleiten, Insolvenzpflicht war wegen Corona ausgesetzt

Kamenz, 8. April 2021. In Sachsen mehrt sich in Corona-Zeiten schneller als im Bundesdurchschnitt das Heer der sogenannten Zombie-Unternehmen. Wirtschaftsforscher bezeichnen damit Betriebe, die eigentlich längst nicht mehr überlebensfähig sind, aber durch staatliche Hilfen und die ausgesetzte Insolvenzpflicht weiter existieren. Laut dem statistischen Landesamt in Kamenz ist 2020 die Zahl der Unternehmensinsolvenzen um 16,9 Prozent beziehungsweise 116 Verfahren im Vergleich zum Vorjahr gesunken – bei gleichzeitig stark gestiegenen finanziellen Forderungen der Gläubiger. Zum Vergleich: Bundesweit lag diese Quote im Jahr 2020 bei 15,5 Prozent. Weiterlesen