Neueste Artikel

Den Biotechnologen wird’s zu eng in Dresden

Regnerationswürmer unterm Mikroskop. Foto: Heiko Weckbrodt

Foto: Heiko Weckbrodt

Seit Jahren wartet die Branche in Sachsen vergebens auf ein zweites BioZ-Technologiezentrum in Johannstadt. Die Planck-Ausgründung Dewpoint erwägt daher, lieber in Boston zu investieren.

Dresden, 10. Dezember 2019. Für ein noch junges Pflänzchen wird es eng in Dresden: Bio- und Medizintechnologie-Unternehmen finden kaum noch Platz im Biotech-Viertel Johannstadt. Auch Erweiterungen und neue Ansiedlungen sind wegen des Grundstücksmangels rund um das Uniklinikum und das Planck-Genetikinstitut so gut wie unmöglich. Das Problem schwelt seit Jahren – doch für Abhilfe haben die kommunalen Wirtschaftsförderer bis heute nicht gesorgt. Dies droht die zu zunächst so hoffnungsvolle Entwicklung einer ganzen Branche in der Landeshauptstadt abzuwürgen. Wachsende Instituts-Ausgründungen wie „Dewpoint Therapeutics“ erwägen inzwischen offen, in die Biotech-Metropole Boston in den USA umzusiedeln. Weiterlesen

Wasserzerleger für die Lausitz

Aleksandr Bashkatov und seine Kollegen vom HZDR-Institut für Fluiddynamik, nutzen neben der Rasterkraft-Mikroskopie und Simulationen auch Laser, um Gasprozesse in Flüssigkeiten zu verstehen. Foto: Stephan Floss für das HZDR

Aleksandr Bashkatov und seine Kollegen vom HZDR-Institut für Fluiddynamik, nutzen neben der Rasterkraft-Mikroskopie und Simulationen auch Laser, um Gasprozesse in Flüssigkeiten zu verstehen. Foto: Stephan Floss für das HZDR

Dresdner Forscher konstruieren alkalische Elektrolyseure für die Zeit nach dem Kohleausstieg

Dresden, 9. Dezember 2019. Damit die Lausitz nach dem Kohleausstieg ein Pilotstandort für moderne Wasserstoff- und Energiespeichertechnologien wird, wollen Dresdner Forscher dort gemeinsam mit regionalen Partnern eine neue Generation von Elektrolyse-Anlagen entwickeln. Geplant ist eine Pilotanlage, die Wasser weit effektiver als heutige Elektrolyseure in Wasserstoff und Sauerstoff aufspaltet. Das hat das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf angekündigt. Weiterlesen

Dresdner Stollen aus Dresden für Präsident Putin

Lambertz-Chef Hermann Bühlbecker  übergibt dem russischen Präsidenten Wladimir Putin ein vertrauetes Gebäck: einen Dresdner Stollen von "Dr. Quendt". Fotonachweis: Lambertz-Gruppe

Lambertz-Chef Hermann Bühlbecker übergibt dem russischen Präsidenten Wladimir Putin ein vertrautes Gebäck: einen Dresdner Stollen von “Dr. Quendt”. Fotonachweis: Lambertz-Gruppe

Lambert-Chef übergibt Gebäck aus der Dresdner “Dr. Quendt”-Naschfabrik

Dresden/Sotschi, 9. Dezember 2019. Um seine Lebkuchen-Export nach Russland anzukurbeln, hat Lambertz-Chef Hermann Bühlbecker dem russischen Präsidenten Wladimir Putin bei einem Besuch in Sotschi einen Dresdner Stollen von „Dr. Quendt“ geschenkt. Das hat die Aachener Lambertz-Gruppe, zu der das Dresdner Backunternehmen inzwischen gehört, heute mitgeteilt. Weiterlesen

Sie planen den Umzug? So sparen Sie sinnvoll

Ein Umzug steht an, die Kartons werden gepackt. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Ein Umzug steht bevor, die Kartons werden gepackt. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Jeder kennt diese Situation: Ein Umzug steht an. Ganz egal, ob man in eine größere Wohnung zieht, ob mit Partner oder ohne Partner, ob in die Stadt oder auf das Land, ob von einer WG in die nächste: Ein Umzug ist immer mit großem Aufwänden verbunden. Das sollte man zumindest vermuten – denn als Alternative bieten Unternehmen, die beim Umzug helfen, ihre Dienste an. Wer allerdings glaubt, solche Services müssen sehr teuer sein, der irrt: Wir zeigen Ihnen, wie Sie den Umzug sinnvoll planen können, und sich bei angemessenen und fairen Preisen dabei von Profis helfen lassen können. Weiterlesen

Fotoinstitut in Düsseldorf statt Dresden

Die Deutsche Fotothek hat inzwischen viele ihrer Bilder digitalisiert. Die Archivare wollen die Fotos und Gemälde dadurch einfacher für die Öffentlichkeit zugänglich machen und sie für die Nachwelt sichern. Abb.: Bildschirmfoto

Die Deutsche Fotothek hat inzwischen viele ihrer Bilder digitalisiert. Die Archivare wollen die Fotos und Gemälde dadurch einfacher für die Öffentlichkeit zugänglich machen und sie für die Nachwelt sichern. Abb.: Bildschirmfoto

Bund setzt nun doch auf zentrale Lösung für Kulturgut-Erhalt. Der Chef der Deutschen Fotothek in Dresden sieht darin eine überraschende Wendung.

Dresden, 9. Dezember 2019. Bei der Deutschen Fotothek in Dresden hat die Entscheidung des Bundes, ein „Deutsches Fotoinstitut“ in Düsseldorf anzusiedeln, für Überraschung gesorgt. Eigentlich habe das Bundeskulturministerium zunächst eine Studie über die Zukunft der Fotoarchive in Deutschland in Auftrag gegeben, die erst 2020 vorliegen sollte, berichtete Fotothek-Leiter Jens Bove. „Erstaunlich und wirklich überraschend ist, dass über einen Neubau und über die Standortfrage entschieden worden ist, bevor die vom BKM beauftragte Studie überhaupt vorliegt“, schätzte er auf Oiger-Anfrage ein. Weiterlesen

Alte Wind-Rotorblätter kommen in den Ofen

Rotorblätter sind oft aus Glasfaser- oder Karbonteilen gefertigt. Das macht sie leichter als Stahlblätter. Aber die Entsorgung der Faserverbundstoffe ist deutlich anspruchsvoller als bei Stahl, der einfach wieder eingeschmolzen werden kann. Hier ein Blick auf einen Windpark in Simonsberg in Schleswig-Holstein. Foto: Tim Riediger für BWE/ Bundesverband Windenergie

Rotorblätter sind oft aus Glasfaser- oder Karbonteilen gefertigt. Das macht sie leichter als Stahlblätter. Aber die Entsorgung der Faserverbundstoffe ist deutlich anspruchsvoller als bei Stahl, der einfach wieder eingeschmolzen werden kann. Hier ein Blick auf einen Windpark in Simonsberg in Schleswig-Holstein. Foto: Tim Riediger für BWE/ Bundesverband Windenergie

Deutscher Windkraft-Verband fordert einheitliche Standards in Europa, um Entsorgungsfirmen besser auszulasten.

Berlin/Dresden, 8. Dezember 2019. Die europäischen Staaten sollten sich einheitlich auf Standards einigen, wie alter Windkraft-Anlagen und vor allem deren Rotor-Blätter entsorgt werden. Das hat der „Bundesverband Windenergie“ aus Berlin gefordert und dazu ein Positionspapier vorgestellt. Weiterlesen

Sächsische Archäologen graben sich bis in die Zeit vor Ramses

Königin oder Göttin aus Rosengranit aus der Regierungszeit von Ramses II. Foto: Universität Leipzig

Königin oder Göttin aus Rosengranit aus der Regierungszeit von Ramses II. Foto: Universität Leipzig

Rund 5500 Jahre alte Brauerei unter dem heutigen Kairo gefunden

Kairo/Leipzig, 7. Dezember 2019. Sächsische und ägyptische Archäologen haben bei Not-Grabungen in Kairo diverse Relikte ausgegraben, die bis in jene Zeit zusammenreichen, als das alte Ägypten noch nicht unter einem Pharao vereinigt war. Das Team entdeckte beispielsweise die Feuerungsanlage für einen Brauerei, die vor etwa 5500 Jahren geistige Getränke herstellte. Das hat Grabungsleiter Dr. Dietrich Raue von den Uni Leipzig nun mitgeteilt. Weiterlesen

Kühlen durch elektrische Felder: Fraunhofer entwickelt innovative Wärmepumpen

Das IKTS Dresden arbeitet auch für die Kühlung von Elektronik an elektrokalorischen Keramiken. Jetzt sollen sie auch für neuartige Wärmepumpen und Kühlschränke eingesetzt werden. Foto: Fraunhofer IKTS

Das IKTS Dresden arbeitet auch für die Kühlung von Elektronik an elektrokalorischen Keramiken. Jetzt sollen sie auch für neuartige Wärmepumpen und Kühlschränke eingesetzt werden. Foto: Fraunhofer IKTS

Elektrokalorische Anlagen sollen leise und hocheffizient arbeiten – auch Dresdner Institute beteiligt

Dresden/Freiburg, 6. Dezember 2019. Fraunhofer entwickelt derzeit neuartige Wärmepumpen, die mit elektrischen Feldern statt mit Verdichtern arbeiten. Diese „elektrokalorischen Pumpen sind effektiver, leiser und umweltfreundlicher als heutige Modelle. Beteiligt sind auch sächsische Fraunhofer-Institute. Weiterlesen

Tanzende Protonen tunneln zum Rendezvous

Das erste Plasma in Wendelstein 7-X. Es bestand aus Helium, dauerte eine Zehntel Sekunde und erreichte eine Temperatur von rund einer Million Grad Celsius (Eingefärbtes Schwarz-Weiß-Foto). Abb.: IPP

Im Stellarator-Versuchsreaktor “Wendelstein 7-X” in Greifswald wurde zwar bereits eine Kernfusion gezündet. Der erste Versuch dauerte aber nur eine Zehntel Sekunde und erreichte eine Temperatur von rund einer Million Grad Celsius (Eingefärbtes Schwarz-Weiß-Foto). Abb.: IPP

Rossendorfer Forscher wollen mit Superlasern Fusionskraftwerke anlassen

Dresden/Hamburg, 5. Dezember 2019. Deutschland hat die Kernspaltung abgeschrieben: Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sie als zu unberechenbar und „schmutzig“ eingestuft. Daher hoffen nun viele Ingenieure und Physiker, endlich die Kernfusion nach dem Vorbild der Sonne in den Griff zu bekommen: Diese fast unerschöpfliche Energiequelle würde stabiler als Windräder und Solaranlagen Strom liefern und kaum strahlenden Abfall hinterlassen. An der Konstruktion praxistauglicher Fusionsreaktoren beißen sich Wissenschaftler allerdings weltweit schon seit Jahrzehnten die Zähne aus. Rossendorfer Forscher wollen nun aber mit Superlasern die Kernfusion auf Trab bringen. Weiterlesen

Dresden plant neue Technologiezentren

Noch ist die Tiergartenstraße eine Sackgasse. Doch Stadt und DVB prüfen die Möglichkeit, von der Oskarstraße her eine Straßenbahntrasse bis zum Betriebshof Gruna (rechts) zu bauen - und später weiterzuführen. Foto: Heiko Weckbrodt

Noch ist die Tiergartenstraße in Richtung Dresdner Osten eine Sackgasse. Doch Stadt und DVB prüfen die Möglichkeit, von der Oskarstraße her eine Straßenbahntrasse bis zum Betriebshof Gruna (rechts) zu bauen – und später weiterzuführen. Foto: Heiko Weckbrodt

Die Forscher wollen mehr Firmen ausgründen. Die Wirtschaftsförderer drängen auf eine neue Straßenbahn-Trasse zum Fraunhofer-Campus Ost.

Dresden, 4. Dezember 2019. Um mehr Ausgründungen aus Forschungs-Instituten zu ermöglichen und externe Tech-Firmen in Dresden anzusiedeln, will Wirtschaftsförderungs-Chef Robert Franke weitere Technologiezentren in der Stadt bauen. In diesem Zuge plädiert er auch für eine neue Straßenbahnlinie über die Tiergartenstraße zum Fraunhofer-Campus Strehlen und zum Wissenschaftspark Ost. „Die Nachfrage von Unternehmen nach Büros und Laboren ist sehr hoch, die Kapazitäten sind aber bereits stark ausgelastet“, betonte Franke. Selbst die Flächen im jüngst erst vergrößerten Nanocenter in Klotzsche seien inzwischen zu 90 Prozent belegt. „Das heißt: Wir müssen neu investieren.“ Weiterlesen

Bibliothek Slub Dresden bekommt verschollene Reformations-Schriften zurück

Titelblatt eines Druckes mit dem Stempel der Königlichen-Öffentlichen Bibliothek. Auch dieses Werk gehört zu den nun nach Dresden zurückgekehrten Fundstücken. Repro: Slub Dresden

Titelblatt eines Druckes mit dem Stempel der Königlichen-Öffentlichen Bibliothek. Auch dieses Werk gehört zu den nun nach Dresden zurückgekehrten Fundstücken. Repro: Slub Dresden

Museumsdirektor fand Reformationsschriften auf Dachboden

Dresden, 4. Dezember 2019. 74 Jahre nach dem Kriegsende hat die sächsische Landes- und Uni-Bibliothek (Slub) heute in Dresden verschollen oder zerstört geglaubte Reformationsschriften zurück bekommen. Das hat Slub-Direktor Achim Bonte mitgeteilt. Dabei handele es sich um neun Predigt- und Erbauungsschriften aus dem 16., 17. und 18. Jahrhundert. Weiterlesen

Suchen Sie einen Elektriker?

Hier ist ein Elektriker gefragt. Foto: jarmoluk, https://pixabay.com/photos/electrician-electric-electricity-2755683/

Hier ist ein Elektriker gefragt. Foto: jarmoluk, https://pixabay.com/photos/electrician-electric-electricity-2755683/

Brauchen Sie dringend Hilfe von einem Elektriker? Haben Sie keinen Strom, kein Licht oder keine Stromversorgung in den Steckdosen? Ein Anruf, und wir helfen Ihnen zu einer genau vereinbarten Zeit und rund um die Uhr! Für die Fehlerbehebung und schnelle Reaktion gibt es alle notwendigen Geräte! Weiterlesen

Telekom bietet ab 2020 auch 5G-Mobilfunk in Dresden

Mit dem Mobilfunk der 5. Generation (5G) verbinden vor allem Autohersteller und Automatisierungsindustrie große Hoffnungen. Foto: Heiko Weckbrodt

Mit dem Mobilfunk der 5. Generation (5G) verbinden vor allem Autohersteller und Automatisierungsindustrie große Hoffnungen. Foto: Heiko Weckbrodt

Rosa Riese will ab nächstem Jahr alle 16 Landeshauptstädte am 5G-Netz haben

Dresden, 4. Dezember 2019. Dresden galt eigentlich als Hochburg des Mobilfunks der fünften Generation (5G) – immerhin hat das 5G-Labor der TU diesen neuen Standard mitentwickelt. Doch in der praktischen Netz-Abdeckung hinkt de sächsische Landeshauptstadt hinterher: Bisher hat laut derzeitigem Informationsstand nur Vodafone einen einzelnen 5G-Masten in Betrieb genommen. Das soll sich 2020 ändern: Dann will auch die Telekom Dresden mit 5G-Funk versorgen. Das hat das Telekommunikations-Unternehmen heute angekündigt. Weiterlesen