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Apps und Anwendungsprogramme im Oiger-Test

Ein atemberaubender Anblick. Moderne Flugzeuge kommen selten an die klassische Eleganz einer Constellation heran. Bildschirmfoto (Jan Gütter) aus: Captain of the Ship 049 Constellation. A2A

Fliegen wie in den 50ern: Die Constellation im Flugsimulator

Die „Captain of the Ship 049 “ von A2A im Test Die meisten Hobbypiloten sind im Flugsimulator mit hoher Wahrscheinlichkeit mit Flugzeugtypen unterwegs, wie man sie heute auch am realen Himmel findet. In aller Regel sind die Boeings und Airbus, die man so durch die virtuellen Lüfte steuert, hoch automatisiert. Das heißt zwar nicht zwangsläufig, dass sie einfach zu bedienen sind, denn die Programmierung der Systeme erfordert, dass man sich ebenso intensiv mit diesen modernen Fliegern auseinandersetzt, aber man entfernt sich zwangsläufig immer weiter von den eigentlichen Grundlagen des Fliegens. Ein einmal programmierter Airbus bewegt sich schließlich wie von Geisterhand entlang der magentafarbenen Linie zum Zielort.

Der deutsche App/Markt wächst - allerdings nicht mehr so stark wie in der Vorjahren. Grafik: Bitkom

App-Umsätze verdreifacht

Erstmals 1,5 Milliarden Euro App-Umsatz in Deutschland Berlin, 29. Januar 2018. Die Umsätze mit Apps, also mit Programmen für Smartphones und Tablett-Rechner, hat sich in Deutschland seit 2013 nahezu verdreifacht. Das teilte der deutsche Digitalwirtschafts-Verband „Bitkom“ heute in Berlin mit. Demnach wuchs der der App-Markt im Jahr erstmals auf 1,5 Milliarden Euro.

Mit 4,4 Mio. Übernachtungen hat sich Dresden als beliebtestes Städtereiseziel 2014 außerhalb Berlins behauptet. Foto: Sylvio Dittrich, DMG

Offene Quelle für Internetautoren

Erstes Typo3-Treffen in Dresden Dresden, 25. Januar 2018. Rund 200 Entwickler und Nutzer von „Typo3“ tauschen sich ab heute im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden über eben dieses freie Internet-Redaktionssystems aus. Damit treffen sich die Typo3-Szene erstmals überhaupt in Mitteldeutschland, teilte die Dresdner Softwarefirma „3m5 Media“ mit, die diese Veranstaltung als Sponsor unterstützt.

In der schwarzen "Echo"-Box auf dem Schemel links hockt Amazons Sprachsteuer-Aissistentin Alexa. Sie lässt sich per Sprachbefehl aktivieren, lauscht dann in den Raum hinein und spielt zum Beispiel Musik auf Kommando ab oder dimmt das Licht. Foto: Amazon

Sprach-Assistenten ebnen Weg zum intelligenten Heim

Alexa, Siri & Co. verhelfen Smart Home zum Durchbruch Berlin, 22. Januar 2018. Die neuen Sprach-Assistenten von Amazon, Apple, Google und Microsoft werden dem „intelligenten Heim“ (englisch: Smart Home) wahrscheinlich in den nächsten Jahren zum Durchbruch verhelfen – und unseren Alltag stark verändern. Das hat der „Smart Home“-Experte Robert Spanheimer vom deutschen Digitalwirtschafts-Verband „Bitkom“ eingeschätzt.

So etwa sieht eine typische Mitarbeiter-App von der sächischen Software-Firma Staffbase aus. Die App wird als "Software as a Service" angeboten. Die Kunden-Unternehmen bekommen ein Content Management System (CMS), um die App mit aktuellen Inhalten zu füttern. Foto. Staffbase

Mitarbeiter-App löst die Betriebs-Zeitung ab

Softwareschmiede „Staffbase“ siedelt sich in Dresden an, um weiter zu expandieren Dresden/Chemnitz, 12. Dezember 2017. Die gedruckte Betriebszeitung hat ausgedient: Heute verständigen sich Unternehmen und Mitarbeiter per Betriebs-App – „und das auf Augenhöhe“, wie Frank Wolf von der sächsischen Softwareschmiede „Staffbase“ sagt, die eben solche Apps für Siemens, DHL, US-Sportorganisationen, Hotel-Ketten und viele andere große Auftraggeber weltweit entwickelt. Und weil diese Mini-Programme für Computertelefone (Smartphones) so gut ankommen, hat die vor drei Jahren in Chemnitz gegründete Firma nun auch eine Niederlassung in Dresden gegründet.

Der CRJ 700/900 X als Lufthansa-Jet. Abb.: Bildschirmfoto JK

CRJ 700/900 X: Wie man ein virtuelles Flugzeug entwickelt

„Aufgeben stand nie zur Debatte“ Chefentwickler Hans Hartmann über die Arbeit an am Bombardier-Jet CRJ 700/900 X für den Flugsimulator Entwickler „Digital Aviation“ hat ein beliebtes Regionalstrecken-Flugzeug von Bomardier für den Flugsimulator aufbereitet: Der „CRJ 700/900 X“ hat inzwischen die ersten Flüge im Regelflugbetrieb im heimischen Simulator absolviert. Die Kundenreaktionen decken ein breites Spektrum ab: Viele sind begeistert, andere üben teils berechtigte, teils unberechtigte Kritik. Oiger-Redakteur Jan Gütter hat die CRJ einem ersten Test unterzogen, den ihr hier nachlesen könnt – und den Chefentwickler der CRJ, Hans Hartmann, zum Interview gebeten. Er hat ihn gefragt, wie es überhaupt zur Entwicklung des Kurzstreckenfliegers kam, mit welchen Schwierigkeiten er bei der Entwicklung kämpfen musste, und wie es mit der CRJ weitergeht. Was war Ihre Motivation, ausgerechnet die CRJ umzusetzen? Gab es auch andere Kandidaten? Hans Hartmann: Nein, die CRJ war der einzige Kandidat, da wir über Kontakte aus der Zeit von Eurowings Professional und Eurowings 2004 recht gute Kontakte zu Piloten von LH Cityline und Eurowings hatten, die den Typ geflogen sind. Wann genau haben Sie die …

Die Nao-Roboter aus Frankreich sind zum De-Facto-Standardmodell für fortgeschrittene Roboter-Programmierer geworden. Foto: Aldebaran Robotics

Französischer Roboter soll Mädchen ins Schülerrechenzentrum Dresden locken

TU-Informatiker spenden Nao für die Programmier-Talente von morgen Dresden, 7. Januar 2017. Ein französischer Nao-Roboter hat sich eine neue Heimstatt in Sachsen erwählt. Ab dem 8. November 2017 wohnt der künstliche Humanoide im Schülerrechenzentrum (SRZ) Dresden. Und der erste Freund der Maschine wird ein Zwölfjähriger sein. Niclas Hallfahrt will dem menschenähnlichen Roboter eine wichtige menschliche Kulturtechnik nahelegen: „Ich möchte ihm als erstes beibringen, dass er etwas aufschreibt.“

Die Zukunft hat bereits begonnen: Unternehmen aus Dresden und Ilmenau haben sich auf hochautomatisierte "Industrie 4.0"-Lösungen für Chipfabriken spezialisiert. Möglich machen dies u.a. flexible und autonome Roboter, deren Basisversionen von Metralabs in Thüringen angeboten werden. Ortner Dresden rüstet diese Roboter dann so aus, dass sie in Reinräumen selbstständnig Transportaufgaben übernehmen können. Foto: Metralabs

Verleger wittern Chancen in Roboterjournalismus

Jeder 5. Verlag in Deutschland erwägt KI-Einsatz beim Texteschreiben Berlin/München, 25. Oktober 2017. In Zeiten von Stellenabbau und Auflagenschwund in der gedruckten Presse wittern die Zeitungsverleger und Chefredakteure große Chancen im Roboterjournalismus – also in der Genese von Texten durch Computer. Rund ein Fünftel der deutschen Verlage wollen Roboterjournalismus einsetzen, testen oder sie planen den Einsatz in der Redaktion. Dies hat eine vom „Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger“ (BDZV) und dem Beratungsunternehmen Schickler vorgelegte Studie „Trends der Zeitungsbranche 2017“ ergeben.

Daniel Holz (rechts), Geschäftsführer SAP Deutschland, übergibt an Helmut Warnecke vom Branchenverband Silicon Saxony am Postplatz in Dresden eiin neues Korrdinierungsbüro für das sächsische "Smart Systems Hub". Foto. Heiko Weckbrodt

Keimzelle für „schlaue Systeme“

Koordinations-Büro für Smart Systems Hub in Dresden eröffnet Dresden, 13. September 2017. Der erste Baustein für den „Smart Systems Hub“, in dem in Zukunft Tausende Experten intelligente Komponenten für das „Internet der Dinge“ entwickeln wollen, ist gelegt: SAP-Deutschland-Chef Daniel Holz hat am Dienstagabend am Postplatz ein Koordinierungs-Büro für das Hochtechnologie-Projekt an Helmut Warnecke vom sächsischen Hightech-Wirtschaftsverband übergeben. Dresden habe einen besonderen Stellenwert innerhalb des Software-Unternehmens, betonte Daniel Holz. Insofern sei es ihm eine besondere Freude, dass SAP Dresden Gastgeber für die Hub-Arbeitsgruppe sei. „Weitere größere Investitionen für den Hub sind schon in der Pipeline“, kündigte Helmut Warnecke an.

Wer denkt beim Stichwort "Künstliche Intelligenz" micht gleich am dem HAL 9000 aus der Space Odyssey? Abb.: Cryteria, Wikipedia, CC3-Lizenz

Digitalwirtschaft will vier Milliarden Euro für KI-Forschung

Bitkom: Künstliche Intelligenz ist Schlüsseltechnologie für die Wirtschaft Berlin, 5. September 2017. Vier Milliarden Euro für die deutschen Forschungen an Künstlicher Intelligenz (KI) hat der Digitalwirtschafts-Verband „Bitkom“ in Berlin gefordert. Außerdem sollen 40 zusätzliche Professuren an den Hochschulen geschaffen werden, um dem künftigen Bedarf an Fachkräften Rechnung zu tragen.Risiko Invetsition

Die DNN-News-App: Oben die Top5-Nachrichten, darunter im Kacheldesign die Rubriken mit Artikel-Voransichten. Der Knopf links oben ruft ein Konfig-Menü auf. Abb.: Bildschirmfoto DNN-News-App in der iPhone-Variante

DNN startet Nachrichten-App

Programm im Kachel-Design Dresden, 13. August 2017. Lange hat es gedauert, aber nun haben auch die Dresdner Neuesten Nachrichten (DNN) eine zeitgemäße Nachrichten-App gestartet. Technisch funktioniert die App „DNN News“ nach dem Flip-Kachel-Prinzip. Inhaltlich spiegelt sie weitgehend die Beiträge, die auch auf der DNN-Internetseite zu finden sind. Wir haben die iPhone-Version getestet.

Noch bevor der erste Prototyp gebaut ist, wollen die Dresdner DLR-Ingenieure für jedes neue Flugzeug zuerst "virtuelle Zwillinge" für den Erstflug am Supercomputer entwerfen. Foto: DLR

Virtueller Erstflug

DLR eröffnet in Dresden ein Institut für Softwaremethoden zur Produkt-Virtualisierung Dresden, 3. August 2017. Um die deutsche Luftfahrt-Industrie und andere Technologiebranchen mit hohem Innovationsdruck konkurrenzfähiger zu machen, hat das „Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt“ (DLR) heute ein spezielles Software-Forschungszentrum in Dresden gegründet: Das „DLR-Institut für Softwaremethoden zur Produkt-Virtualisierung“ (ISOPROV) soll auf Hochleistungs-Rechnern computergenerierte virtuellen Labore aufbauen, in denen Ingenieure künftig Flugzeuge, Autos und andere Hightech-Produkte schneller, umweltfreundlicher und billiger entwickelt können. Ganz nebenbei bekommt Dresden dadurch einen neuen Supercomputer.

Wer die Datenbrille aufsetzt, kann sowohl seine reale Umgebung wie auch computergenerierte Welten sehen. Foto: Fraunhofer FEP Dresden

Datenbrille gegen das große Vergessen

Demente reisen per VR in ihre Vergangenheit Krefeld, 31. Juli 2017. Spiele-Experten und Mediziner wollen gemeinsam in Krefeld erproben, ob virtuelle Zeitreisen per Datenbrille dementen Senioren helfen können, sich an Vergangenes wieder besser zu erinnern. Im Herbst sollen die ersten Patienten im Helios-Cäcilien-Hospital Hüls solche eine Reise zurück in ihre Jugend unternehmen – ins „Krefeld im Wirtschaftswunder“.