Alle Artikel mit dem Schlagwort: Sachsen

 

Abb.: Freistaat Sachsen

Abb.: Freistaat Sachsen

Sachsen ist ein Bundesland im Südosten der Bundesrepublik Deutschland und hat derzeit (2014) rund vier Millionen Einwohner. Die Landeshauptstadt ist Dresden. Das historische Stammesgebiet des germanischen Stammes der Sachsen lag im Frühmittelalter vor allem im heutigen Niedersachsen.

Ultrakondensatoren von Skeleton. Foto: Skeleton

Skeleton steckt weitere 25 Millionen Euro in Ultrakondensator-Fabrik in Sachen

Geld fließt in Fabrik in Großröhrsdorf und mehr Forschung Tallinn/Großröhrsdorf, 18. April 2019. „Skeleton Technologies“ wird weitere 25 Millionen Euro in seine Ultrakondensatoren-Fabrik in Großröhrsdorf investieren. Das hat das estnische Unternehmen in Tallin dem sächsischen Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) versprochen, der mit einer Wirtschaftsdelegation zuvor Finnland und dann Estland besucht hatte. Die Belegschaft werde sich bis 2022 von 50 auf dann 545 verzehnfachen, kündigte Skeleton laut einer ministeriellen Mitteilung zudem an.

Connect-Chefredakteur Marc-Oliver Bender und WMP-Verlagsleiter Dirk Waasen bereiten die Technologiemesse "Connect ec" in Dresden vor. Foto: Josef Bleier für Connect

Technologiemesse in Dresden in den Fußstapfen von Cebit und MWC?

Nach Premiere im Mai 2019: Veranstalter wollen „Connect ec“ zur stadtweiten Messe ausbauen Dresden, 16. April 2019. Wenn es nach den Veranstaltern geht, wird die neue Technologiemesse in Dresden ein Stück weit die Lücke schließen, die das Aus für die Cebit in Deutschland gerissen hat. Außerdem soll sich die „Connect ec“ (2. bis 5. Mai 2019) zu einer Mobilfunkmesse von internationalem Rang wie der „Mobile World Congress“ (MWC) in Barcelona entwickeln – aber mehr Endkonsumenten anziehen. Das geht aus Angaben von „Connect“-Chefredakteur Marc-Oliver Bender und Verlagsleiter Dirk Waasen von der „Weka-Media-Publishing“ (WMP) hervor, die die Konferenzmesse organisieren.

In den Computer-Containern von "Cloud & Heat" Dresden sind Rechentechnik, Kühlung unn Überwachungssysteme schlüsselfertig vorbereitet. Foto: Cloud & Heat

Rechenzentrumspreis 2019 für „Cloud & Heat“ aus Dresden

Jury würdigt Software für Rechenlast-Verteilung Dresden/Flörsheim am Main, 14. April 2019. Für Energiespar-Lösungen im Computersektor hat die „Cloud & Heat Technologies“ aus Dresden nun in Flörsheim am Main den „Deutschen Rechenzentrumspreis 2019“ in der Kategorie „Ressourceneffiziente Rechenzentren“ gewonnen. Das haben das Dresdner Unternehmen sowie der Preis-Ausrichter, die „dc-ce RZ-Beratung“ aus Frankfurt am Main, mitgeteilt.

Künstliche Intelligenzien sollen lernen, im natürlichen Dialog mit Menschen komplexe Probleme zu lösen. Abb.: DARPA

Stadt Dresden startet demnächst Open-Data-Portal

Rathaus öffnet die Datenschleusen für Jungunternehmer wie Hacker Dresden, 11. April 2019. Die Stadtverwaltung Dresden eröffnet in wenigen Wochen ein neues Open-Data-Portal. Über diese Internetpforte können dann Jungunternehmer, Hacker, App-Programmierer und jeder andere ausgewählte Behördendaten absaugen – und zwar automatisiert, kostenlos und zur freien Verwendung.

Die Datenbrille für den Industrieeinsatz. Foto: Westsächsische Hochschule Zwickau

KI schickt den Monteur mit Datenbrille los

Ingenieure zeigen in Dresden, wie das Internet der Dinge und AR-Brillen bei der Instandhaltung von Maschinen und Gebäuden helfen Dresden, 2. April 2019. Wie sich Datenbrillen und das „Internet der Dinge“ (IoT) einsetzen lassen, um Gebäude und Industrie-Anlagen in Schuss zu halten, wollen ostdeutsche Ingenieure im Nachgang zur Hannovermesse am 8. April 2019 in einer Live-Vorführung im Technologiezentrum Dresden vorführen. Das hat Professor Rigo Herold von der „Westsächsischen Hochschule Zwickau“ (WHZ) angekündigt.

"Vier von der Jugendbrigade ,Albert Einstein' am Robotron 300" hat Paul Michaelis dieses Ölgemälde im Jahr 1969 genannt. Repro: Heiko Weckbrodt

50 Jahre Robotron: Pioniere der Digitalisierung

In Dresden erinnern nun ein Robotron-Museum, eine Sci-Fi-Filmreihe und ein Kolloquium an das DDR-Computerkombinat Dresden, 1. April 2019. Heute ist oft die Rede davon, dass das Internet die Wirtschaft, ja unsere ganze Gesellschaft gerade in etwas Neues, noch schwer Beschreibbares verwandeln. Doch begonnen hat dieser Prozess bereits vor Dekaden mit den ersten elektronischen Rechnern und Schaltkreisen. Fahrt nahm dieser computergetriebene Wandel in den 1960er und 1970er Jahren auf. In Ostdeutschland war dafür das Jahr 1969 ein wichtiger Wegstein: An der TU Dresden startete der erste Informatik-Studiengang der DDR – einer der ersten in ganz Deutschland übrigens. Und die realsozialistischen Wirtschaftslenker gründeten zum 1. April 1969 in Dresden das Computerkombinat Robotron. Mit einem Festkolloquium sowie einer neugestalteten Rechentechnik-Ausstellung in den Technischen Sammlungen Dresden (TSD), einem neuen Robotron-Museum in Coschütz-Gittersee, einer Filmreihe und weiteren Veranstaltungen feiert Dresden das wichtige Doppel-Jubiläum. Dahinter steht ein Netzwerk von Partnern aus Wissenschaft Kommunikation, Industrie und Kultur in Dresden.

Prokurist Thomas Sepp (li.) und Gründer Peter Jütte vor einer Tax-Refund-Maschine, die eKiosk Dresden für Singapur baut. Foto: meeco Communication Services

Frisches Geld für Digitaltafel-Hersteller eKiosk aus Dresden

„Wachstumsfonds Mittelstand Sachsen“ und Sparkassentochter SIB investieren Dresden, 29. März 2019. Das Dresdner Unternehmen „eKiosk“ bekommt eine Kapitalspritze vom Leipziger „Wachstumsfonds Mittelstand Sachsen“ (WMS) und von der Dresdner Sparkassentochter „SIB Innovations- und Beteiligungsgesellschaft mbH“. Das teilten die Kapitalgeber mit, ohne eine konkrete Summe zu nennen. Mit dem Geld will das eKiosk-Management Wachstumspläne finanzieren.

Außenaufnahme der VW-Manufaktur Dresden. Hier hat am 1. März 2018 ein Schülerlabor mit dem Schwerpunkt Elektromobilität auf dem "Future Mobility Campus" eröffnet. Foto: Heiko Weckbrodt

Internationale Gründer drängen sich um Dresdner VW-Brüter

114 Bewerbungen für ein halbes Dutzend Plätze Dresden/München, 27. März 2019. Für das Münchner Unternehmen „ChargeX“ zahlt sich dessen halbjähriger Aufenthalt im Firmenbrüter „Future Mobility Incubator“ der gläsernen VW-Manufaktur Dresden aus: Volkswagen wird mit den jungen Gründern für längere Zeit zusammenarbeiten. Die Konzernspitze will die von „ChargeX“ entwickelte Mehrfach-Steckdose für Elektroauto-Ladesäulen deutschlandweit einsetzen. Das hat Standortsprecher Carsten Krebs auf Oiger-Nachfrage angekündigt.

Betriebsleiterin Petra Wolf vom Autohaus Holm Wirthgen übergibt an „Carl und Carla“-Mitgründer Richard Vetter die ersten zwei von 200 neuen VW-Kleintransportern. Innovationschef Marco Weiß (rechts) von der VW-Manufaktur will mit „Carl und Carla“ bald auch Elektro-Transporter im Carsharing testen. Foto.:Volkswagen

Carsharing: „Carl und Carla“ verdoppeln Transporter-Flotte

Dresdner Unternehmen investiert wegen hoher Nachfrage sieben Millionen in die Expansion Dresden, 25. März 2019. Weil immer mehr Studenten, Spediteure und andere Kunden kurzfristig Kleinbusse und Kleintransporter von „Carl und Carla“ mieten wollen, verdoppelt das Dresdner Carsharing-Unternehmen nun seine Fahrzeugflotte. Das hat Mitgründer Richard Vetter heute in der gläsernen VW-Manufaktur Dresden angekündigt.

Auch ohne die Natur abzuzirkeln, können Bauern gute Ernten einfahren und dabei ökologisch wirtschaften - das wollen Ingenieure der HTW mit Projekten wie "Web-Man" zeigen. Foto: Frank Pötzsch für die HTW

Der Web-Man düngt die Felder

HTW Dresden entwickelt künstlichen Düng-Berater für Bauern Dresden, 17. März 2019. Ein Computerprogramm namens „Web-Man“ soll Bauern künftig mit Dünge- und Aussaat-Tipps helfen. Dies soll zu einer besseren Ernte und einer ökologischen Landwirtschaft, die natürliche Ressourcen weniger verschwenderisch nutzt, führen. An solch einer internet-gestützten Lösung arbeitet derzeit die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden.

Die Visualisierung zeigt Satellit Uwe 4 von der Uni Würzburg mit gezündeten Morpheus-Triebwerken. Visualisierung: Uni Würzburg

Elektrischer Morpheus kämpft gegen den Weltraumschrott

Dresdner TU-Ingenieure machen mit weltweit kleinstem Ionenantrieb die Nanosatelliten manövrierfähig Dresden, 14. März 2019. Der junge Raumfahrt-Zulieferer „Morpheus“ will in Dresden eine Produktionsstätte für innovative Satelliten-Antriebe einrichten. Das hat Morpheus-Chef Daniel Bock  angekündigt. Herstellen will die Ausgründung der Technischen Universität Dresden (TUD) dort das laut eigenen Angaben weltweit kleinste elektrische Ionen-Triebwerk. Denn im Kampf gegen Weltraumschrott ist den Dresdner Ingenieuren ein wichtiger technologischer Fortschritt gelungen: Die „Morpheus“-Experten haben an Bord des Nanosatelliten „Uwe 4“ der Uni Würzburg neuartige elektrische Miniatur-Ionenantriebe erfolgreich im All gezündet. Dabei handelt es sich um Triebwerke von der Größe eines Näh-Fingerhutes, die mit wenigen Gramm Flüssigmetall betankt werden und damit bis zu zehn Jahre aktionsfähig bleiben sollen. „Das ist ein Weltrekord“, erklärte Morpheus-Chef Bock. „Damit sind wir der Konkurrenz Jahre voraus.“

Solarwatt Dresden hat den Großspeicher am KIT Karlsruhe mit Batteriemodulen bestückt. Foto: Amadeus Bramsiepe/KIT

Solarwatt Dresden beliefert Megawatt-Speicher in Karlsruhe

KIT will neue Konzepte für Netz-Großspeicher untersuchen Dresden/Karlsruhe, 12. März 2019. „Solarwatt“ hat einen Großauftrag aus Karlsruhe bekommen: Das Dresdner Energietechnik-Unternehmen hat Batteriemodule mit einer Gesamtkapazität von rund 1,5 Megawattstunden (MWh) an das Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) geliefert, das daraus einen Strom-Großspeicher baut. Das hat Solarwatt heute mitgeteilt.

Kein Fahrer: Der Volkswagen-Prototyp "Sedric" fährt autonom - und kann in der VW-Manufaktur Dresden besichtigt werden.

NKF in Dresden: Blick in die mobile Zukunft

500 Ingenieure und Manager junger und etablierter Unternehmen treffen sich zum Netzwerk-Gipfel in Dresden Dresden, 8. März 2019. Fliegende Taxis, elektrische Roller, digitale Marmeladen-Wächter und organische T-Shirt-Erkenner – die Reihe der faszinierenden, manchmal auch ein wenig verrückten Erfindungen ließe sich noch weit fortsetzen: 41 junge Firmen aus Deutschland und Ungarn stellen heute beim Wirtschaftsgipfel „NKF Summit“ in der Gläsernen VW-Manufaktur Dresden ihre technologischen Innovationen für die Welt von morgen vor. Rund 500 Fachbesucher, darunter Manager und Ingenieure etablierter großer Unternehmen sind dafür eigens nach Dresden gekommen. Sie wollen hier frische Ideen für urbane Mobilität der Zukunft, für internationale Transportprozesse und die hochautomatisierte „Industrie 4.0“ aufspüren, aber auch Entwicklungspartner finden.