Alle Artikel mit dem Schlagwort: Saxony

So etwa sieht eine typische Mitarbeiter-App von der sächischen Software-Firma Staffbase aus. Die App wird als "Software as a Service" angeboten. Die Kunden-Unternehmen bekommen ein Content Management System (CMS), um die App mit aktuellen Inhalten zu füttern. Foto. Staffbase

Staffbase aus Chemnitz fusioniert mit kanadischer „Bananatag“

Größte Softwareschmiede für interne Unternehmenskommunikation entsteht in Sachsen Chemnitz/Vancouver, 5. März 2021. „Staffbase“ aus Sachsen und „Bananatag“ aus Kanada fusionieren zur – laut eigenen Angaben – weltweit größten Softwareschmiede für unternehmensinterne Kommunikation. Das neue Unternehmen wird Staffbase heißen, seinen Hauptsitz in Chemnitz haben und rund 450 Menschen beschäftigen. Das haben die Geschäftsführer beider Unternehmen, Martin Böhringer und Corey Wagner, heute mitgeteilt.

Künstliche Intelligenz (KI) gilt inzwischen als zentrale Schlüsseltechnologie des Digital-Zeitalters. Die Deutschen sehen die KI-technologie aber eher skeptisch und risikobehaftet. Foto: Geralt. Pixabay, CC0-Lizenz

Millionenzuschüsse für Sachsens KI-Zentrum ScaDS

Bund und Länder bezahlen für insgesamt 5 Zentren jeweils 50:50 bis zu 100 Millionen Euro pro Jahr Dresden/Leipzig/Berlin, 4. März 2021. Bund und Länder werden die deutschlandweit etablierten Kompetenzzentren für Künstliche Intelligenz (KI) ab 2022 dauerhaft mit rund 100 Millionen Euro pro Jahr finanzieren. Darunter ist auch das sächsische KI-Zentrum „ScaDS.AI“ in Dresden und Leipzig, das sich auf die Analyse großer Datenmengen spezialisiert hat. Das geht aus einer Mitteilung von Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) hervor.

Foto: NXP

Bund will deutsche Mikroelektronik mit IPCEI-Zuschüssen ausbauen

Corona und Trump haben gezeigt, dass sich Europas Leitbranchen doch nicht ohne Wenn und Aber auf globale Chip-Lieferketten verlassen können Berlin/Dresden/Brüssel, 2. Februar 2021. Um die digitale Souveränität von Deutschland und Europa wiederherzustellen, hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) Sondersubventionen für strategisch wichtige Mikroelektronik-Projekte ausgeschrieben, die von gemeinsamem europäischen Interesse („Important Projects of Common European Interest“ = IPCEI) sind. Wieviel EU, Bund und Länder dafür insgesamt ausgeben, ist zwar noch nicht beziffert – es könnte sich aber um Milliardenbeträge handeln.

Künstliche Intelligenz (KI) gilt inzwischen als zentrale Schlüsseltechnologie des Digital-Zeitalters. Die Deutschen sehen die KI-technologie aber eher skeptisch und risikobehaftet. Foto: Geralt. Pixabay, CC0-Lizenz

„Index Intelligence“ forscht in Dresden an Datenanalyse

Finanzfirma will mit neuer Dependance in Sachsen Talente gewinnen und mit „Künstlicher Intelligenz“ arbeiten Dresden/Frankfurt am Main, 28. November 2020. Um Wirtschafts- und Finanzmarkt-Daten zu analysieren, richtet „Index Intelligence“ eine Außenstelle in Dresden ein. Das hat das Finanztechnologie-Unternehmen aus Frankfurt am Main nun mitgeteilt. Starten werde die Dependence an der Antonstraße 3a mit drei Mitarbeitern. Bis 2022 wachse die Belegschaft voraussichtlich auf acht Beschäftige. 

Der Freiformer 300-3X von Arburg. Foto: Arburg

Nanotech-Kunststoffe für den 3D-Drucker

Polymerforscher aus Sachsen und Südafrika suchen im Projekt „MultiMat³“ neue Werkstoffe für die additive Unikat-Produktion Dresden/Pretoria, 20. November 2020. Damit Artefakte aus industriellen 3D-Drucker länger halten, stabiler und widerstandsfähiger werden, wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Sachsen und Südafrika verschiedene Polymer-Werkstoffe mit Nanotechnologie aufpeppen. Dafür haben sich das Leibniz-Institut für Polymerforschung (IPF) Dresden, die Uni Pretoria sowie Unternehmen aus beiden Ländern zum Projekt „MultiMat³“ zusammengetan. Die EU fördert das Vorhaben mit 950.000 Euro – davon fließen rund 650.000 Euro nach Dresden, wie IPF-Sprecherin Kerstin Wustrack mitteilte.

O2-Mobilfunkstandort. Foto: O2

O2 hat 4G-Funknetz in Sachsen ausgebaut

620 neue Sendeanlagen aufgestellt Dresden/München, 15. November 2020. O2 hat in Sachsen 620 neue Sendeanlagen aufgestellt und damit laut eigenen Angaben die Versorgungsquote mit 4G-Mobilfunk im Freistaat auf 97 Prozent erhöht. Damit erfülle man die entsprechenden Auflagen der Bundesnetzagentur (BNetzA) trotz der Corona-Krise vorfristig, teilte der Telekommunikations-Anbieter mit. Ursprünglich sollte O2 diesen Versorgungsgrad, der eine Bedingung für die Frequenzvergabe war, zum Jahresende 2020 erfüllen.

Fünf Jahre wartete Sachsens Kurfürst August auf seine Uhr

Optische, astronomische und geodätische Geräte aus dem Mathematisch-Physikalischen Salon Dresden im Fokus. Dresden, 9. November 2020. Die Verschlüsselung von Nachrichten ist keineswegs eine Erfindung der Neuzeit. Der römische Biograph Sueton berichtet, Cäsar habe Briefe vertraulichen Inhalts in einer Geheimschrift an Cicero geschickt. Berühmt ist mittlerweile der englische Mathematiker und Kryptoanalytiker Alan Turing, der während des Zweiten Weltkriegs entscheidend dazu beitrug, den Code der deutschen Rotor-Chiffriermaschine „Enigma“ zu entschlüsseln, wodurch einmal mehr klar wurde, dass mitunter nicht nur Kampfgeist, Waffenstärke oder strategisches Denken, sondern manchmal schlicht und ergreifend auch die Überwachung und Enträtselung des feindlichen Nachrichtenverkehrs ein entscheidendes Moment im Krieg sein können. Chiffriermaschinen mit 24 Ringen Zwei Objekte im Mathematisch-Physikalischen Salon in Dresden sind solche Chiffriermaschinen. So ließen sich bei einem solchen Gerät – bis zur massiven Beschädigung im Zweiten Weltkrieg – mit Hilfe von 24 Ringen die Buchstaben einer Botschaft unterschiedlich weit im Alphabet verschieben. Zum Beispiel der erste Buchstabe um eine Stelle, der zweite um zwei und so fort. Aus dem Wort SALON wird damit zum Beispiel die verschlüsselte Buchstabenfolge TCOSS. In den …

Manfred Horstmann wird zum 1. Oktober 2020 Chef von Globalfoundries Dresden. Foto: Globalfoundries Dresden

Wieder Chefwechsel bei Globalfoundries Dresden

Horstmann folgt auf Morgenstern – Mutterkonzern kündigt weiteren Ausbau der Fabrik an Dresden, 16. September 2020. Keine drei Jahre war der Chemiker Thomas Morgenstern Chef von Globalfoundries Dresden – nun verlässt er das Halbleiter-Unternehmen. Sein Nachfolger wird am 1. Oktober 2020 der Physiker Manfred Horstmann, der die Fabrik auch weiter ausbauen soll. Das geht aus einer Mitteilung von Globalfoundries Dresden hervor.

Dresden will sich als Standort für Künstliche Intelligenz (KI) profilieren. Da darf ein elektronisches Stadtarchiv nicht fehlen. Fotos und Montage: Heiko Weckbrodt

Fraunhofer Dresden will dem Mittelstand KIs schmackhaft machen

Sachsen möchten im internationalen Megathema „Künstliche Intelligenz“ mitreden Dresden, 15. September 2020. Mangels eigener Internetkonzerne im Land setzt Sachsen bei seiner Aufholjagd in der Schlüsseltechnologie „Künstliche Intelligenz“ (KI) auf starke Forschungsinstitute und den Mittelstand. Damit diese beiden Pole besser voneinander profitieren, richtet das Fraunhofer-Teilinstitut für die „Entwicklung adaptiver Systeme“ (EAS) in Dresden am 16. und 17. September die „AI Innovation Days 2020“ aus.

Danny Auerswald leitet ab August 2020 die VW-Manufaktur Dresden. Foto: Volkswagen Sachsen

Neuer Chef für VW-Manufaktur Dresden

Danny Auerswald folgt auf Lars Dittert, der nun St. Egidien leitet Dresden/St. Egidien, 31. Juli 2020. Die gläserne VW-Manufaktur in Dresden hat einen neuen Chef: Der sächsische Wirtschaftsingenieur Danny Auerswald (37 Jahre) übernimmt am 1. August 2020 die Nachfolge von Lars Dittert (46), der nun den VW-Standort St. Egidien übernimmt. Das hat Volkswagen Sachsen heute mitgeteilt.

Regnerationswürmer unterm Mikroskop. Foto: Heiko Weckbrodt

„Innate Repair“ Dresden will Diabetes-Behandlung revolutionieren

Biotech-Standort wächst: Uni-Ausgründung siedelt sich in Sachsen an Dresden, 30. Juli 2020. Auf den Kampf gegen die Zuckerkrankheit konzentriert sich in Dresden die neugegründete „Innate Repair Saxony GmbH“ (iRSN). Das junge Biotechnologie-Unternehmen ist eine Ausgründung der TU Dresden und kooperiert mit dem britischen „National Institutes of Health“ (NIH).

Visualisierung der Boschfabrik in Dresden. Visualisierung: Bosch

Neue Bosch-Chipfabrik Dresden: Test-Produktion startet bald

Die Massenfertigung von Automobil-Elektronik beginnt 2021 Dresden, 27. Juli 2020. Noch in diesem Jahr wollen die Chipwerker in der neuen Bosch-Fabrik im Dresdner Norden die ersten Siliziumscheiben (Wafer) der Größenklasse 300 Millimeter einschleusen und die ersten Testchips prozessieren. Das hat Sprecherin Julia Reimann von der „Robert Bosch Semiconductor Manufacturing Dresden GmbH“ auf Oiger-Anfrage mitgeteilt.

Gesichtsschild aus dem 3D-Drucker: Wegen der Corona-Engpässe stellen nun Forscher und Firmen Gratis-Visiere für Ärzte und Krankenschwestern mit ihren Hightechanlagen her. Foto: A. Spickenheuer, Leibniz-IPF, für für Dresden-Concept

Corona: 3D-Drucker-Allianz Dresden liefert erste Gesichtsvisiere

Produktion von Gratis-Schilden für Kliniken ist in Instituten und Tech-Firmen in Sachsen angelaufen Dresden, 3. April 2020. Die in der Corona-Krise geschmiedete 3D-Drucker-Allianz für die Eilproduktion medizinischer Hilfsgüter in Dresden hat die ersten gedruckten Gesichtsschilde an die Städtischen Klinken übergeben. Das hat der Forscherverbund „Dresden-Concept“ mitgeteilt.