Alle Artikel mit dem Schlagwort: Markt

Trotz wachsender Umsätze baut die Digitalspiele-Branche in Deutschland Jobs ab. Ein Grund: Große Teile der Wertschöpfung für die Umsätze finden in anderen Ländern statt. Grafik: Game-Verband

Spielemarkt wächst, dennoch baut Branche Personal ab

Verband „Game“: Werden zu wenige Spiele in Deutschland entwickelt Berlin, 8. Augist 2019. Der deutsche Markt für digitale Spiele ist im Jahr 2018 um neun Prozent auf etwa 4,4 Milliarden Euro gewachsen. Das teilte der Branchenverband „Game“ aus Berlin mit. Gleichzeitig aber habe der Spielesektor in der Bundesrepublik nur noch reichlich 11.000 Menschen beschäftigt. Das waren 5,9 Prozent weniger als im Vorjahr.

Der China-Boom war 2018 der Haupt-Wachstumstreiber für die großen Foundries. Abb.: IC Insights

China gewinnt Gewicht im Chip-Foundry-Markt

Vor allem Kryptogeld-Blase hat zuletzt den China-Boom getrieben Scottsdale, 28. Januar 2019. Weil immer mehr fabriklose Hightech-Firmen in China entstehen, aber auch wegen der – inzwischen geplatzten – Kryptogeld-Blase hat das Reich der Mitte in den Jahren 2017 und 2018 für die Halbleiter-Foundries stark an Bedeutung gewonnen – sowohl als Auftraggeber, aber auch als interessanter Standort für den Bau von Chipfabriken. Das geht aus einem Bulletin der US-amerikanischen Marktforschungsfirma „IC Insights“ hervor.

Auch in der Raumfahrt setzen die ingenieure Aerogele ein. Hier im Bild zeigt der Physiker Peter Tsou vom "Jet Propulsion Laboratory" (JPL) einen Aerogelwürfel. Foto: NASA, JPL, Wikipedia. Public Domain

Starkes Marktwachstum für Aerogele erwartet

Umsatzverdoppelung auf 530 Millionen Dollar prognostiziert Cambridge, 25. November 2018. Der Markt für Aerolgele wird sich in den der kommenden Dekade mehr als verdoppeln. Das hat das Marktforschungs-Unternehmen „IDTEchEx“ aus Cambridge prognostiziert. Demnach könnten die Umsätze mit diesen hochporösen Materialien von derzeit rund 229 Millionen Dollar pro Jahr auf über 530 Millionen Dollar im Jahr 2029 steigern.

Sammlerstück und einfach ein hübsches Spielzeug: Weiblicher Aufziehroboter im Stil der Futuristen. Foto: Heiko Weckbrodt

Service-Roboter immer gefragter

Steigende Umsätze mit künstlichen Bauern, Chirurgen und Haushaltshelfern Tokyo, 21. Oktober 2018. Vor allem europäische Unternehmen machen immer bessere Geschäfte mit Service-Robotern. Darauf hat die „Internationale Förderation für Robotik“ (IFR) in Tokyo hingewiesen. Gefragt sind sowohl chirurgische Roboter und künstliche Lageristen wie auch robotische Hilfskräfte für den Heimeinsatz.

Flexible Elektronik - hier eine biegsame OLED-Leuchte - eröffnet Wege zu neuen Produktkonzepten. Foto: Fraunhofer-FEP Dresden

OLED-Bildschirmmarkt legt um ein Fünftel zu

IDTechEx rechnet mit weiterem Wachstum Cambridge, 7. September 2018. Der Markt für Bildschirme aus „organischen Leuchtdioden“ (OLEDs) wird im kommenden Jahr um ein Fünftel auf rund 30,7 Milliarden Dollar (26,4 Milliarden Euro) wachsen und sich bis zum Jahr 2025 mehr als verdoppeln – und auf 58 Milliarden Dollar (48,8 Milliarden Euro) zulegen. Das hat das britische Unternehmen „IDTechEx“ aus Cambridge prognostiziert.

Das Industriemuseum schlägt auch den Bogen zu den hochautomatisierten Roboterfabriken der Gegenwart und Zukunft. Foto: Heiko Weckbrodt

China geht auch bei Robotern vornweg

Peking, 30. August 2017. Es war einigermaßen überraschend für das deutsche Publikum, als China im vergangenen Jahr das größte und sehr erfolgreiche deutsche Roboterunternehmen Kuka gekauft hat. Wer sich allerdings etwas genauer für die chinesische Wirtschaftspolitik interessiert, wird weniger überrascht sein. China hat ein ehrgeiziges Programm zur Entwicklung der Hochtechnologien, genannt „Made in China 2025“. Damit will China im Jahre 2025 an die Weltspitze bei der Mikroelektronik, Elektromobilität und eben auch Robotertechnik.

Die US-Mikroelektronik - hier ein Intel-Wafer - dominiert mit 55 % Anteil ganz klar den Halbleiter-Weltmarkt. Europas Antel wrd auf nur 6 % geschätzt. Foto: Intel

Halbleitermarkt wächst stürmisch – Europa verliert Anschluss

15 % mehr Umsatz erwartet Dresden/Scottsville, 7. Juli 2017. Der Halbleitermarkt wächst in diesem Jahr um 15 % auf 419 Milliarden Dollar, hat das US-Markforschungsunternehmen “IC Insights” prognostiziert. Die Ursache dieser starken Entwicklung ist der wachsende Anteil von Halbleitern am Gesamtwert von elektronischen Geräten.

Abtauchen in virtuelle Welten: Ein Mädchen probiert während der Wissenschaftsnacht in Dresden eine "Virtual Reality"-Datenbrille im TU-Hörsaalzentrum aus.

VR & AR: Die Virtuelle und die Erweiterte Realität

Datenbrillen boomen eher im Profi-Segment statt unter Spielern Wie hätten Sie Ihre Realität heute gern? Lieber erweitert oder lieber virtuell? Noch vor ein paar Jahren waren jedenfalls allerlei Hollywood-Regisseure und Technologie-Analysten fest überzeugt, dass sich Datenbrillen recht rasch im Unterhaltungs- und Endkundenmarkt, zum Beispiel für Computerspiele und als persönlicher Assistent, durchsetzen und so alltäglich wie Handys werden würden: Zu verlockend erschien zunächst die Idee, in computergenerierte Alternativwelten abzutauchen.

Die Datenbrille für den Industrieeinsatz. Foto: Westsächsische Hochschule Zwickau

Prognose: Umsatz mit Virtuellen Realitäten verzehnfacht sich

Bis 2027 wächst Markt für VR und AR auf 37 Milliarden Dollar Cambridge, 25. Mai 2017. Anbieter von Computerbrillen und ähnlicher Technik für „Virtuelle Realitäten“ (VR) und „Erweiterte Realitäten“ (AR) werden in diesem Jahr weltweit rund 3,4 Milliarden Dollar (drei Milliarden Euro) umsetzen. Und bis 2027 wird sich dieser Markt für VR- und AR-Lösungen auf dann etwa 37 Milliarden Dollar (33 Milliarden Euro) verzehnfachen. Das haben die Analysten des Marktforschungs-Unternehmens „IDTechEx“ aus Cambridge prognostiziert.

Gaukler und Bänkelsänger beim Mittelalter-Spektakel auf Schloß Burgk. Foto. Projektzentrum Dresden

Gaukler und Feuerengel

Oigers Oster-Tipp: Zum Mittelalter-Spectaculum nach Freital-Burgk Dresden/Freital, 14. April 2017. Die Zahl der Vergnügungsangebote für das Osterfest kommt der Zahl der inzwischen bunt gefärbten Ostereier annähernd gleich, sprich – sie ist kaum mehr überschaubar. Wir setzen noch eins drauf und offerieren das Mittelalterliche Spectaculum auf Schloss Burgk in Freital vom 15. bis 17. April 2017. Das Spectaculum hat bereits eine Tradition, das spricht für seine positive Resonanz. Die Ausgabe 2017 ist die 16.!

Auch im Dunkeln lesbar: Der Akku des "Tolino Shine" hält mit Beleuchtung ca. 35 Stunden durch. Foto: Thalia

E-Book-Nachfrage stagniert in Deutschland

Nur jeder vierte Deutsche liest digitale Bücher Berlin, 11. Oktober 2016. Etwa jeder vierte Deutsche liest elektronische Bücher (E-Books) – und dieser Anteil stagniert seit zwei Jahren. Das hat eine repräsentative Umfrage von „Bitkom Research“ ergeben. „Der E-Book-Markt braucht neue Impulse, um wieder in Fahrt zu kommen“, ist Vizepräsident Achim Berg vom Digitalverband „Bitkom“ aus Berlin überzeugt.

Videospiel-Klempner Mario als Amiibo-Figur. Abb.: Nintendo

53 % mehr Umsatz mit Hybrid-Spielzeug

„Toys to Life“-Sammelfiguren sollen analoge und reale Spielwelten verknüpfen Berlin, 28. April 2016. Digital-analoge Mischspielzeuge gehen ab wie Bananen in der DDR: Der Umsatz mit diesen Hybrid-Spielzeugen (alias „Toys to Life“) kletterte im Jahr 2015 auf dem deutschen Markt um 53 Prozent auf 72 Millionen Euro. Das hat der „Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware“ (BIU) heute in Berlin mitgeteilt. Zum Vergleich: Der gesamte deutsche Videospielmarkt legte „nur“ um 4,5 Prozent auf 2,81 Milliarden Euro zu.

Die Explosionsansicht zeigt die Sensorschicht unter dem Display im iPhone 6s, die die 3D-Gesten ausmisst. Abb.: Apple

Smartphone-Boom flaut weiter ab

Gartner: Ära des zweistelligen Wachstums ist vorbei Stamford, 3. April 2016. Die Smartphones verlieren ihren Status als Wachstumslokomotive für die globale Elektronikindustrie: Im Jahr 2016 wird der Smartphone-Absatz nur noch um sieben Prozent auf 1,5 Milliarden verkaufte Geräte zulegen und damit deutlich schwächer wachsen als in den vergangenen Jahren. Das hat das US-amerikanische Marktforschungs-Unternehmen „Gartner“ aus Stamford prognostiziert. Rechne man klassische Handys noch mit ein, werden laut Prognose rund 1,9 Milliarden Mobiltelefone verkauft.