Alle Artikel mit dem Schlagwort: Investition

90 % der Süßwaren-Verpackungsmaschinen von Theegarten-Pactec werden exportiert. Foto: Theegarten-Pactec

Mehr Platz für Dresdner Verpackungsmaschinen-Bauer

Theegarten-Pactec nimmt ersten Ausbauteil in Betrieb Dresden, 3. Juli 2015. Wegen der steigenden Nachfrage vor allem im Ausland nach sächsischen Verpackungsmaschinen baut „Theegarten Pactec“ derzeit seinen Hauptsitz in Dresden für rund 30 Millionen Euro in Dresden – die größte Investition in der Firmengeschichte. Heute weihte der traditionsreiche Betrieb den ersten und größten Teil seines Neubaukomplexes ein: Das neue Bürogebäude und eine neue Fertigungshalle schaffen den dringend benötigen Platz für ein weiteres Wachstum des exportorientierten Unternehmens.

Blick ins Kino im Dach (KiD) in Dresden: Der Saal wird jetzt renoviert und bekommt neue Sessel. Foto: Frank Grätz, KiD

Programmkinos in Dresden bauen um

Programmkino Ost erneuert Großen Saal, KiD rechnet mit starkem Besucherzuwachs Dresden, 8. Juni 2015. In Dresden haben jetzt gleich zwei Programmkinos mit Bauarbeiten begonnen. Und das eine Projekt hat mit dem anderen auch unmittelbar zu tun: Seit heute investiert das Programmkino Ost in Dresden-Striesen rund 150.000 Euro in diverse Umbauten und Erneuerungen, wie Betreiber Sven Weser mitteilte. Kernprojekt dabei: Er lässt den großen Saal renovieren und dabei auch die Sessel austauschen – und die wandern einen Straßenzug weiter zum „Kino im Dach“ (KiD) von Bernhard Reuther, der damit sein Filmtheater neu bestuhlt.

Die Hamburger Firma "Protonet" sammelte über Seedmatch im vergangenen Jahr drei Millionen Euro vom Internetschwarm ein und finanzierte damit die Entwicklung neuer Klein-Server für Freiberufler (organge Box). Foto: Protonet

Seedmatch Dresden: Kleinanlegergesetz bremst Schwarmfinanzierung aus

Plattform für Nachbesserungen am Gesetzentwurf Dresden/Berlin, 18. März 2015: Für eine Korrektur des geplanten Kleinanleger-Gesetzes hat sich das Crowdfunding-Portal „Seedmatch“ aus Dresden ausgesprochen. Wenn der Gesetzesentwurf in seiner jetzigen Form verabschiedet werde, seien gravierende Einschnitte für das noch junge Instrument der Finanzierung von Firmengründungen („Startups“) durch den Internetschwarm zu erwarten, schätzte das Unternehmen ein. Insbesondere die vorgesehenen Prospekt- und Selbstauskunfts-Pflichten seien ein ernstes Hemmnis. „Der zur Zeit vorliegende Entwurf sieht zwar Bereichsausnahmen für Schwarmfinanzierungen vor, diese benötigen jedoch noch einige Nachbesserungen, um diese junge Branche nicht schon jetzt zu stark in ihrem Wachstum zu hemmen“, schätzte „Seedmatch“-Sprecherin Sabine Drotbohm auf Oiger-Anfrage ein.

Werkstattleiter Frank Herrmann räumt die Litho-Werkstatt im Neubau ein. Foto: Heiko Weckbrodt

„riesa efau“ Dresden zieht um

    Kulturverein nimmt den 1,35 Millionen Euro teuren Neubau an der Adlergasse nun schrittweise in Betrieb Dresden, 9. März 2015: Der Dresdner Kulturverein „Riesa efau“ bezieht ab diesem Monat einen 1,35 Millionen Euro teuren Neubau an der Ecke von Adlergasse und Wachsbleichstraße. „Vor allem für unsere Werkstätten eröffnet das neue Möglichkeiten, wir bekommen einen neuen Dachsaal und können nun viele alte Fäden, die im Laufe der Jahre unter den Tisch gefallen sind, jetzt neu aufnehmen“, sagte Vereins-Vorsitzender Frank Eckhardt.

Reinraumbrücke bei Globalfoundries Dresden. Abb.: GF

„Sachsenspiegel“: Araber investieren Viertelmilliarde in Globalfoundries Dresden

Chip-Unternehmen bestätigt Bericht allerdings nicht Dresden/Abu Dhabi, 18. Februar 2015: Laut einem Bericht des „Sachsenspiegels“ wollen die arabischen Eigentümer des Elektronik-Auftragsfertigers „Globalfoundries“ (GF) demnächst eine weitere Viertelmilliarde Euro in dessen Dresdner Chipfabrik investieren, um dort neue Technologien einzuführen. Der Dresdner GF-Standortsprecher Jens Drews bestätigte den Bericht nicht, dementierte ihn aber auch nicht: „Laufende Gespräche kommentieren wir nicht“, erklärte er.

Hermann Schenk. Foto: Skeleton

Früherer FCM-Chef Schenk baut Supercap-Fabrik in Radeburg auf

„Skeleton“ investiert 13,6 Millionen Euro in Sachsen Radeburg, 17. Februar 2015: Der ehemalige Chef des Freiberger Elektronik-Unternehmens FCM, Dr. Hermann Schenk, wird den Aufbau der Superkondensator-Fabrik von „Skeleton“ in Radeburg leiten. Das gab das estnische Unternehmen heute bekannt und ernannte den Physiker Schenk zum Chief Operating Officer (COO = operativer Geschäftsführer) der Firmengruppe.

Die Fodjan-Gründer Carsten Gieseler (vorn) und Michael Schütze überzeugen sich im Stall davon, dass den Kühen das von ihrer Software gemixte Futter auch schmeckt. Foto: Fodjan

Mehr Geld für computergesteuerte Kuh-Gesundheit

Hightech-Gründerfonds investiert halbe Million in Dresdner Futtermittel-Softwareschmiede „Fodjan“ Dresden/Bonn, 13. Februar 2015: Der Hightech-Gründerfonds aus Bonn investiert eine halbe Million Euro in die Dresdner Gründung „Fodjan“, die sich auf Futter-Computerprogramme für Milchkühe spezialisiert hat. „Wir wollen mit dem Geld unseren Vertrieb ausbauen und die Software weiterentwickeln“, kündigte Agrarwissenschaftler Carsten Gieseler, einer der Gründer von „Fodjan“, an. „Es gibt inzwischen auch ein starkes internationales Interesse an unserem Programm.“

Dresdens Wirtschaftsbürgermeister und O-Kandidat Dirk Hilbert (FDP). Foto: Heiko Weckbrodt

Dresden baut 2018 zweites Biotech-Gründerzentrum

Wirtschaftsbürgermeister rechnet mit zehn Millionen Euro Startinvestition Dresden, 9. Februar 2015: In Dresden wird voraussichtlich im Jahr 2018 ein zweites „BioZ“, also ein weiteres Gründerzentrum für Biotechnologie-Firmen entstehen. Das hat Wirtschaftsbürgermeister und Oberbürgermeister-Kandidat Dirk Hilbert (FDP) angekündigt. Er reagierte damit auf Kritik aus der sächsischen Biotech-Branche, er vergeige die wirtschaftliche Zukunft des Biotech-Standorts Dresden, da er sich nicht um Platz für Gründer kümmere.

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich. Abb.: J. Jeibmann/Staatskanzlei

Sachsen hat knapp zehn Milliarden Euro Investitionszuschüsse gezahlt

Ministerpräsident Tillich zieht 25 Jahre nach Landes-Neugründung positive Wirtschaftsbilanz Dresden, 13. Januar 2015: Obwohl der wirtschaftliche Aufholprozess zum Westen in Sachsen stagniert, hat Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) 25 Jahre nach der Neugründung des Freistaates Sachsen eine positive ökonomische Bilanz gezogen. „Allen, die behaupten, die Zeit der Neuansiedlungen sei vorbei, sind auch 2014 widerlegt worden“, betonte er heute. So hätten sich im vergangenen Jahr rund 70 Unternehmen neu in Sachsen angesiedelt, auch habe es etwa 300 Erweiterungs-Investitionen gegeben.

Logo: FireEye

„FireEye“ eröffnet Cyberabwehr-Zentrum in Dresden

15 Forscher als Startmannschaft Dresden, 14. August 2014: Das US-amerikanische Netzwerksicherheits-Unternehmen „FireEye“ richtet in Dresden ein Forschungszentrum ein, in dem neuartige Abwehrmethoden gegen Cyber-Angriffe entwickelt und erprobt werden. Die Startmannschaft rekrutiert sich aus 15 Forschern unter der Führung des Software-Entwicklers Dr. Nat Hendrik Tews. Die offizielle Eröffnung ist für Mitte September 2014 geplant.

Foto: Plasticard ZFT

Chipkarten-Firma Plasticard baut in Dresden aus

Dresden, 25. April 2014: Der Chipkarten-Hersteller „Plasticard-ZFT“ baut seine Produktion in Dresden aus: Das Unternehmen an der Reisewitzer Straße in Dresden-Löbtau investiert 4,3 Millionen Euro, um auf dem Areal einer früheren Brauerei eine weitere Produktionshalle mit Bürotrakt zu errichten. Wie Plasticard mitteilte, werden in diesem Zuge auch 20 neue Arbeitsplätze geschaffen. Derzeit beschäftigt die Firma 55 Mitarbeiter.

Der Hauptsitz von Robotron RDS in Dresden-Gittersee. Abb.: hw

Robotron nimmt Anbau in Betrieb

Dresden, 23. April 2014: Der Robotron-Nachfolger RDS hat heute in Dresden-Gittersee seinen neun Millionen Euro teuren Anbau offiziell in Betrieb genommen. Die „Robotron Datenbank-Software GmbH“ (RDS) schafft damit Platz für 200 neue Arbeitsplätze und hat im Neubau ein Schulungs- und Tagungszentrum eingerichtet. Derzeit beschäftigt das Software-Unternehmen, das sich nach der Wende die Markenrechte am Namen des früheren DDR-Computerkombinats sicherte, rund 330 Mitarbeiter. Autor: Heiko Weckbrodt

Abb.: RDS

Robotron Dresden vergrößert sich

Software-Firma investierte neun Millionen Euro in Ausbau Dresden, 24. März 2014: Weil Aufträge und Belegschaft wachsen, hat das Unternehmen „Robotron Datenbank-Software“ (RDS) in Dresden-Gittersee rund neun Millionen Euro in einen Büro-Neubau samt neuem Schulungs- und Konferenzzentrum investiert. Im April wollen RDS-Chef Rolf Heinemann und seine Söhne den Erweiterungsbau an der Heilbronner Straße offiziell einweihen.