Alle Artikel mit dem Schlagwort: Investition

Mit den Maschinen aus Dresden werden Süßigkeiten in aller Welt verpackt. Foto. Heiko Weckbrodt

Pactec beginnt mit Fabrikneubau in Dresden

Dresden, 5. Februar 2014: Der Verpackungsmaschinen-Hersteller „Theegarten Pactec“ hat mit seinem Fabrikneubau an der Breitscheidstraße in Reick begonnen. Zunächst steht für den ehemaligen Nagema-Betrieb der Abriss alter Gebäude auf dem Programm. An deren Stelle soll bis 2017 eine neue Fabrik entstehen. Die Firma will über 30 Millionen Euro investieren und in diesem Zuge 50 neue Arbeitsplätze schaffen. Derzeit beschäftigt Theegarten Pactec rund 350 Mitarbeiter.

Kettenreaktion: Auch Kunststoff-Technik Dresden baut neue Fabrik

Weil Pactec wächst, investiert Zulieferer drei Millionen Euro in Reick Dresden, 30. Oktober 2013: Damit der Maschinenbauer Pactec sein neues Werk in Dobritz bauen kann, wird die bisher auf dem Firmengelände an der Breitscheidstraße eingemietete Kunststoff-Technik Dresden umziehen und im Gewerbegebiet Reick eine eigene Fabrik errichten. Das kündigten die Kunststoff-Technik-Chefs Kerstin Krause und Steffen Schreyer an. Das Zulieferunternehmen investiert rund drei Millionen Euro in eine neue Halle und ein Bürogebäude. Auch neue Arbeitsplätze sollen in diesem Zuge entstehen, wie Krause sagte.

Maschinenbauer Pactec bleibt doch in Dresden

Nagema-Nachfolger steckt 30 Millionen Euro in neue Fabrik Dresden, 25. Oktober 2013: Wegen steigender internationaler Nachfrage nach seinen Verpackungsmaschinen investiert „Theegarten Pactec“ – das ehemalige „Nagema“ – bis 2017 in Dresden reichlich 30 Millionen Euro in eine neue Fabrik. In diesem Zuge sollen auch 50 neue Arbeitsplätze in dem bisher 350-köpfigen Dresdner Traditionsunternehmen entstehen. Das hat Pactec-Chef Markus Rustler angekündigt, der damit einen früheren Plan revidierte, die Fabrik in Bannewitz zu bauen. Dresdner Politiker äußerten sich erleichtert.

Glasfaser bis zur Wohnung: Telekom baut Dresden-Striesen auf Tempo 200 aus

FTTH-Internetzugänge für 28.000 Haushalte geplant Dresden, 21. Oktober 2013: Die Deutsche Telekom rüstet die Dresdner Stadtteile Striesen und Blaswitz mit schnelleren Internetleitungen auf, die ab 2015 Laderaten bis zu 200 Megabit je Sekunde (Mbs) ermöglichen sollen. Später sollen auch Gigabit-Zugänge möglich sein. Das kündigte Telekom-Sprecher Georg von Wagner an. Um diese Datendurchsätze zu erreichen, soll die „Fiber to the Home“-Technologie (FTTH) eingesetzt werden. Sprich: Die Telekom möchte Glasfaserleitungen teils bis in die einzelnen Wohnungen hinein ziehen.

Bericht: Globalfoundries sichert sich Option für neue Mega-Chipfabrik bei New York

Werk würde fast 15 Mrd. $ kosten New York, 3. September 2013: Der Chip-Auftragshersteller „Globalfoundries“ (GF) hat sich die Genehmigung der Stadt Malta bei New York eingeholt, dort eine weitere, 14,7 Milliarden Dollar teure Großfabrik zu bauen. Das berichtet das Internetmagazin „EE Times“ unter Berufung auf die dortige Lokalpresse.

Chipwerk-Zulieferer „Sempa” baut für 5 Mio. € neue Fabrik in altem Dresdner Betonwerk

Dresdner Verdampfer und Gasmischer auch in LED-Branche gefragt Dresden, 7. August 2013: Weil ihre Chemie- und Gasanlagen in Chipwerken, bei Leuchtdioden-Herstellern und Solarfabriken international zunehmend gefragt sind, investiert das Unternehmen „Sempa Systems“ knapp fünf Millionen Euro in einen neuen Unternehmenssitz in Dresden-Klotzsche: Auf dem Areal eines ehemaligen Betonwerks soll bis zum Jahresende ein Komplex aus Produktionshalle, Lager- und Bürotrakt entstehen, in der die Sempa-Ingenieure auch neue Entwicklungsprojekte angehen wollen. Das teilte Firmen-Chef Kurt Pietsch heute beim Richtfest für das neue Gebäude an. „Wir wollen uns internationaler und breiter aufstellen und dafür ist diese Investition notwendig“, sagte Pietsch. „Zur Internationalisierung sehe ich auch gar keine Alternative, wenn wir unsere Arbeitsplätze hier in Sachsen halten wollen.“

Infineon baut Chipfabrik-Kapazitäten in Dresden aus

Dresden, 30. Juli 2013: Der deutsche Halbleiterhersteller Infineon baut seine Dresdner Fabriken aus – wenn auch moderater als in den Vorjahren. Das kündigte Standortsprecherin Diana Heuer an. Sie wollte zwar keine Investitionssumme nennen. Es dürfte sich aber vermutlich um einen ein- bis zweistelligen Millionenbetrag handeln. In den vergangenen fünf Jahren hatte Infineon bereits über 200 Millionen Euro in solche Erweiterungen in Dresden investiert, es handelt sich mittlerweile um die neunte Ausbaustufe.

Airbus-Zulieferer AOA erweitert in Dresden

19 Millionen Euro teurer Neubau für bis zu 150 neue Jobs Um der wachsenden Nachfrage aus der Flugzeugindustrie gerecht zu werden, hat der Wassersystem- und Klimatechnik-Zulieferer „AOA Apparatebau“ seinen Dresdner Standort für 19 Millionen Euro ausgebaut. In der kommenden Woche will das Unternehmen den Komplex an der Straße „Zum Windkanal“ im Dresdner Norden offiziell in Betrieb nehmen.

Neues Comarch-Rechenzentrum Dresden geht in die Cloud

Polnische Softwarefirma investiert 12 Millionen Euro Dresden, 13. April 2013: Die polnische Softwareschmiede „Comarch“ nimmt demnächst ein rund zwölf Millionen Euro teures Rechenzentrum in TU-Nähe offiziell in Betrieb. Gleich daneben ist an der Chemnitzer Straße der neue Sitz von Comarch Dresden in einem sanierten Altbau entstanden. Die Polen wollen von dort aus vor allem ihre Dienste in der „Cloud“ („Rechnerwolke) für den deutschsprachigen Raum ausbauen, sprich: Telekommunikationkonzernen und anderen Kunden internetgestützte Rechenkapazitäten, Speicherplatz für Kundendaten und Abrechnungs-Services anbieten.

Rossendorfer motzen ELBE-Beschleuniger mit Superlasern auf

55 Millionen Euro teurer Ausbau – inklusive “Nacktscanner”-Labor Dresden-Rossendorf, 28. Februar 2013: Um das Geflüster biologischer Zellen besser zu verstehen, Gehirntumore zu bekämpfen und neue Elektronikwerkstoffe zu durchleuchten, hat das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) seinen Elektronenbeschleuniger „ELBE” für 55 Millionen Euro vergrößert. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) drückte heute kühn einen roten Knopf und setzte damit Erweiterung samt Terahertz-Labor in Gang.

Rossendorfer Forscher starten vergrößerten Elektronen-Beschleuniger ELBE

Dresden-Rossendorf, 22. Februar 2013: Nach einem rund 55 Millionen Euro teuren Ausbau nimmt das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) in der kommenden Woche seinen vergrößerten Elektronen-Beschleuniger „Elbe“ offiziell in Betrieb. Der ist nun das größte Forschungsgerät in Sachsen und kann zum Beispiel auch Anti-Materie (Positronen), besonders brillante Röntgen- und Gammastrahlen sowie Neutronen erzeugen. Zudem ist Elbe nun mit einem Terahertz-Labor und einem Superlaser gekoppelt.

300-mm-Werk von Infineon Dresden startet Produktion von Leistungshalbleitern

Konzernchef sieht zwei bis fünf Jahre Vorsprung zur Konkurrenz Dresden/Villach, 19. Februar 2013: In der Dresdner Infineonfabrik beginnt im März die Produktion marktreifer Leistungshalbleiter auf 300 Millimeter großen und besonders dünnen Siliziumscheiben (Wafern). Solche Spezialchips sollen zum Beispiel den Stromverbrauch von Rechenzentren senken, die Reichweite von Elektroautos steigern sowie ICE-Züge, Windkraftparks und Solaranlagen effektiver machen. Das haben Konzernchef Reinhard Ploss und Infineon-Dresden-Geschäftsführer Pantelis Haidas gestern im österreichischen Villach angekündigt, wo die innovative Technologie entwickelt wurde und eine kleinere Serienproduktion bereits begonnen hat. „Wir sind jetzt lieferfähig“, betonte Ploss. Dies verschaffe dem Unternehmen einen „veritablen Wettbewerbsvorteil“ gegenüber der Konkurrenz, die noch nicht einmal damit begonnen habe, Leistungshalbleiter auf 300-mm-Wafern zu erproben. Er bezifferte den Vorsprung Infineons auf etwa zwei bis fünf Jahre.

Physiker Mackkenzie wittert Computerzukunft in hochreinen Ein-Kristallen

Schotte ist neuer Direktor am Dresdner Planck-Institut für Chemische Physik Dresden, 4. Februar 2013: Der schottische Physiker und Reinkristallexperte Prof. Andrew Mackkenzie ist der neue Direktor für Festkörperphysik am Dresdner “Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe” (MPI-CPFS). Im Zuge seiner Berufung hat ihm die Max-Planck-Gesellschaft eine Millionen-Investition in einen neuen Reinraum mit modernster Analyse- und Experimentiertechnik zugesagt, damit der 48-Jährige in Dresden seine Forschungen an der Zukunft der Mikroelektronik vorantreiben kann.

Dresdner Ingenieure wollen mit Optik-Solarzelle Photovoltaik-Markt umkrempeln

200 Millionen Dollar teure Fabrik und 500 Jobs angekündigt Dresden/Gilbert, 30. Januar 2013: Ingenieure und Photoniker aus Dresden und den USA haben laut eigenen Angaben eine revolutionäre Solarzelle entwickelt, deren hohe Effizienz und geringe Kosten der chinesischen Photovoltaik-Industrie das Fürchten lehren sollen. Die Unternehmen „Apollon“ und „Solar Banker“ wollen für 200 Millionen Dollar (147 Millionen Euro) eine Fabrik einrichten, in der bis zu 500 Mitarbeiter diese neuartigen Sonnenstromsammler bauen. Der Standort steht noch nicht fest, zur Debatte stehen Dresden und Sachsen-Anhalt, aber auch eine Ansiedlung in den USA.