Alle Artikel mit dem Schlagwort: Investition

So etwa soll der IPF-Anbau für die Polymerforscher aussehen. Die beiden rötlichen Obergeschosse werden Wohnungen für gastwissenschaftler bieten. Visualisierung: hammeskrause architekten

Mehr Platz für Polymerforscher in Dresden

Neubau kostete 12,7 Millionen Euro Dresden, 25. November 2019. Die Dresdner Polymer-Wissenschaftler bekommen mehr Platz, um n neuartigen Kunststoffen zu forschen: Am 17. Dezember 2019 nehmen sie gemeinsam mit der sächsischen Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) einen 12,7 Millionen Euro teuren Neubau an der Kaitzer Straße offiziell in Betrieb. Darauf hat das Leibniz-Institut für Polymerforschung (IPF) Dresden hingewiesen.

Die 300-mm-Scheiben, die Infineon für seine neuen Leistungs-Halbleiter verwendet, sind so dünn, dass sie biegsam werden. Foto: Infineon

Infineon plant neues Fabrikmodul in Dresden

Die Entscheidung über die Multimillionen-Investition ist noch nicht gefallen. Die Zeit drängt aber, denn die Nachfrage für Hochspannungs-Chips steigt. Dresden, 25. Oktober 2019. Weil für die Energiewende und für den Umstieg auf Elektroautos mehr und mehr Leistungselektronik gefragt ist, erwägt Infineon Dresden nun, ein viertes Fabrikmodul in Klotzsche zu bauen. In dem Neubau sollen voraussichtlich auf 300 Millimeter großen Siliziumscheiben (Wafer) spezielle Chips hergestellt werden, die hohe Spannungen und starke Ströme verkraften. Das hat Standortsprecher Christoph Schumacher auf Anfrage bestätigt. Allerdings habe die Infineon-Konzernspitze noch nicht über dieses Dresdner Projekt entschieden.

Das AMTC Dresden ist auf Chipmasken spezialisiert. Foto: AMTC

Mehr Chipmasken aus Sachsen

AMTC investiert 130 Millionen Euro in Dresden Dresden, 22. August 2019. Das Dresder Chipmasken-Werk Advanced Mask Technology Center (AMTC) tätigt die größte Erweiterungs-Investition seit seiner Gründung im Jahr 2002: Das Gemeinschaftsunternehmen von Globalfoundries und Toppan Photomasks hat seine Reinraumflächen um 900 auf 3300 Quadratmeter ausgebaut. Dort werden nun Produktionsanlagen aus dem Schwesterwerk BTVM in Burlington in den USA installiert. Insgesamt umfasst der Ausbau ein Investitionsvolumen von 130 Millionen Euro, teilte das AMTC mit. Zentrum will EUV-Pilotlinie einrichten Das Zentrum fertigt die gläsernen Belichtungsvorlagen, die in der Halbleiterproduktion gebraucht werden, um die wenige Nanometer (Millionstel Millimeter) kleinen Schaltungsstrukturen der Computerchips zu erzeugen. Das AMTC ist laut eigenen Angaben in Europa der führende Anbieter für solche Masken. Derzeit kann das Zentrum Belichtungsvorlagen bis hinab zur Stukturgeneration 12 Nanometer liefern. Ein Forschungsschwerpunkt sind auch Masken für neuartige Belichter, die „Extreme Ultraviolett“-Strahlen (EUV) für die Produktion besonders kleinstrukturierter Schaltkreise nutzen. Eine EUV-Pilotlinie ist geplant. Photomasken aus Dresdenin aller Welt „Photomasken aus Dresden werden in aller Welt für die Chipherstellung benutzt“, betonte AMTC-Chef Thomas Schmidt. Damit findet man das AMTC …

Thomas Horn ist seit Herbst 2018 der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS). Foto: Heiko Weckbrodt

Sachsen ändert Ansiedlungs-Akquise

Wirtschaftsförderer angeln nun mehr nach Zierfischen statt dicker Hechte à la Bosch Dresden, 16. November 2019. Statt weiter um große Fabriken à la Bosch oder seinerzeit AMD zu buhlen, fokussiert sich die „Sächsische Wirtschaftsförderung“ (WFS) fortan stärker auf die Suche nach Investoren, die Lücken in den hiesigen Unternehmens-Netzwerken schließen. Das haben Wirtschaftsminister Martin Dulig und der neue WFS-Chef Thomas Horn angekündigt.

Das neue Lehr- und Laborgebäude der HTW Dresden soll ein L-förmiger Viergeschosser mit Krone werden. Dies sieht der Der Siegerentwurf aus dem Architekturwettbewerb vom Büro Rohdecan Architekten aus Dresden vor. Abbildung: Rohdecan

Neuer Lehr- und Laborkomplex für HTW Dresden

Viergeschosser soll 63 Millionen Euro kosten Dresden, 22. Mai 2019. Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden bekommt ein neues Lehr- und Laborgebäudes. Der offizielle Start für den 63 Millionen Euro teuren Neubau soll am 31. Mai 2019 sein. Das geht aus eine Ankündigung des sächsischen Finanzministeriums hervor. Durch den Komplex sollen sich die Lehr- und Forschungsbindungen an der Hochschule verbessern.

Das Gründerteam der SupraTix GmbH (Tobias Göcke (GF), Jeannette Milius). Foto: SupraTix

150.000 Euro Kapitalspritze für SupraTix Dresden

TU-Ausgründung will mit dem Geld zum Marktführer wachsen Dresden, 17. Juli 2018. Die Dresdner TU-Ausgründung SupraTix hat eine Kapitalspritze von 150.000 Euro bekommen und will mit dem Geld zum Marktführer für gemischte digital-reale  Lernumgebungen („Smart Learning Environment“) in Deutschland werden. Das hat SupraTix-Gründer Tobias Göcke angekündigt. „Die Nachfrage aus der Wirtschaft ist groß“, sagte er.

So soll der Neubau der Softwarefirma Camline in Dresden aussehen. Visualisierung: Vollack

Softwareschmiede Camline wächst in Dresden

Neubau entsteht in Flughafennähe Dresden, 4. Juli 2018. Das Industriesoftware-Unternehmen „Camline“ expandiert am Standort Dresden und baut dort einen neuen Firmensitz. Morgen feiert das Unternehmen das Richtfest für das neue Bürogebäude „An den Ellerwiesen“ im Dresdner Norden. Das teilte der beauftragte Gebäudespezialist Vollack aus Schkeuditz mit. Ende 2018 werde der Neubau voraussichtlich bezugsfertig sein.

Das Werk von Müllermlich/ Sachsenmilch in Leppersdorf bei Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Müller sagt Salat-Großfabrik in Sachsen ab

Tochter Homann investiert statt dessen in Altstandorte Leppersdorf, 27. April 2018. Aus Theo Müllers Salat-Megafabrik in Leppersdorf bei Dresden wird nichts: Nachdem längere Zeit schon gerüchteweise davon die Rede gewesen war, dass die Müllermilch-Tochter „Homann“ ihre Altstandorte doch nicht aufgeben wird, hat es der Aufsichtsrat der „Unternehmensgruppe Theo Müller“ (UTM) nun offiziell gemacht: „Die Homann Feinkost GmbH möchte ihre Produktion an den bestehenden deutschen Standorten weiterführen“, teilte das Unternehmen heute mit.

Wer denkt beim Stichwort "Künstliche Intelligenz" micht gleich am dem HAL 9000 aus der Space Odyssey? Abb.: Cryteria, Wikipedia, CC3-Lizenz

Digitalwirtschaft will vier Milliarden Euro für KI-Forschung

Bitkom: Künstliche Intelligenz ist Schlüsseltechnologie für die Wirtschaft Berlin, 5. September 2017. Vier Milliarden Euro für die deutschen Forschungen an Künstlicher Intelligenz (KI) hat der Digitalwirtschafts-Verband „Bitkom“ in Berlin gefordert. Außerdem sollen 40 zusätzliche Professuren an den Hochschulen geschaffen werden, um dem künftigen Bedarf an Fachkräften Rechnung zu tragen.Risiko Invetsition

Halbleiter-Fertigung bei Bosch. Foto: Bosch

SEMI: Bosch-Fabrik in Dresden ist „Entscheidung von großer Tragweite“

Vor allem in Sachsen ist die Freude über die Milliarden-Investition groß Dresden, 19. Juni 2017. Als „Investition in eine zentrale Zukunftstechnologie“ und „wichtigen Schritt für den Erhalt und Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit auch des Industriestandorts Deutschland“, hat Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) die Ankündigung des Technologiekonzerns Bosch begrüßt, in Dresden für eine Milliarde Euro eine neue Halbleiterfabrik zu bauen. Auch für das Unternehmen selbst ist das eine große Sache: Es handele sich um die die „größte Einzelinvestition in der mehr als 130-jährigen Geschichte von Bosch“, betonte Bosch-Chef Dirk Hoheisel.

Statt die Abwärme beim Rechnen teuer wegzukühlen, nutzen die Server von Cloud & Heat diese Energie, um Gebäude zu beheizen und mit Warmwasser zu versorgen. Miteinander vernetzt, bilden sie große Cloud-Rechenzentren, die auch für den 5G-Mobilfunk eingesetzt werden sollen. Abb.: Cloud & Heat

VNG-Tochter investiert in Cloud & Heat Dresden

Dresden/Leipzig, 28.Dezember 2016. Die Leipziger VNG Innovation GmbH  – eine Tochter der Verbundnetz Gas AG – investiert in das Dresdner Technologie-Unternehmen „Cloud & Heat“. Das teilte das Leipziger Unternehmen nun mit. „Über die Höhe der Investition wurde zwischen den Beteiligten Stillschweigen vereinbart“, heißt es von der VNG.

Das Maskottchen von Xenon ist eine Roboterin. Zwar arbeitet das Dresdner Unternehmen nicht wirklich mit humanoiden Robotern, rechnet aber damit, das solche künstlichen Arbeitskollegen in vielen Fabriken Einzug halten werden. Visualisierung: Xenon

Xenon startet neue Fabrik in Dresden

3,5 Millionen Euro in neue Montagehalle für Automatisierungs-Anlagen investiert Dresden, 7. August 2015. Weil Automatisierungstechnik aus Dresden international immer gefragter ist, hat der Sondermaschinenbauer „Xenon“ seine Fabriken im Gewerbegebiet Coschütz-Gittersee ausgebaut: Für rund 3,5 Millionen Euro ist in den vergangenen Monaten eine neue Montagehalle mit 1500 Quadratmetern Produktionsfläche entstanden.

Das Fraunhofer-Institut IPMS rüstet seinen Chip-Reinraum in Dresden auf modernere Technik um. Foto: Fraunhofer-IPMS

Fraunhofer-Photonikinstitut Dresden rüstet Reinraum auf

Größere Chip-Scheiben: Bund, Sachsen und EU schießen 30 Millionen Euro zu Dresden, 2. Oktober 2015. Das Fraunhofer Photonikinstitut IPMS Dresden rüstet seine Reinraum-Pilotchipfabrik an der Maria-Reiche-Straße nun mit einem Investitionsaufwand von 30 Millionen Euro von 150 auf 200 Millimeter große Siliziumscheiben (Wafer) um. Die neuen Chip- und Sensorfertigungslinien sollen vor allem gemeinsame Innovationsprojekte mit den sächsischen Halbleiter-Unternehmen, die meist ebenfalls auf 200-mm-Wafer setzen, erleichtern, erklärte IPMS-Sprecher Dr. Michael Scholles auf Oiger-Anfrage. Das Geld für die Investition stammt aus Fördertöpfen der EU, des Bundes und des Freistaats Sachsen.