Alle Artikel mit dem Schlagwort: Investition

Rammen von links nach rechts in Siebenlehn die Spaten für die neue Cyberport-Halle in die Erde: Großschirmas Bürgermeister Volkmar Schreiter (FDP), Logistikzentrum-Chef Steffen Köhler, Burda-Chef Martin Weiss, Burda-Managerin Aliz Tepfenhart, Landrat Matthias Damm (CDU), Cyberport-Projektleiter Christoph Knoch-Weber und Wirtschafts-Staatssekretärin Ines Fröhlich. Foto: David Pinzer für Cyberport-Burda

Cyberport Dresden baut Versandzentrum in Siebenlehn aus

Zweite Halle verdoppelt Logistikkapazität für den Online-Computerhändler Siebenlehn/Dresden, 28. März 2022. Als Antwort auf die wachsende Kunden-Nachfrage baut der Internet-Computerhändler „Cyberport“ aus Dresden sein Logistik- und Versandzentrum im mittelsächsischen Siebenlehn für 15,8 Millionen Euro aus. Das hat die Cyberport-Mutter „Hubert Burda Media“ heute anlässlich des offiziell ersten Spatenstichs mitgeteilt. Binnen eines Jahres soll demnach in Siebenlehn eine 8.200 Quadratmeter große Halle entstehen und die Lager- und Versandkapazitäten vor Ort verdoppeln.

Die Visualisierung zeigt den Eingangsbereich der geplanten Intel-Doppelfabrik in Magdeburg. Grafik: Intel

Intel investiert 17 Milliarden Euro in Magdeburg

Zwei Chip-Megafabrik geplant Magdeburg, 15. März 2022. Intel will 17 Milliarden Euro in Magdeburg investieren und dort zwei Chip-Megafabriks bauen. Das hat Konzernchef Pat Gelsinger heute angekündigt und als Produktionsstart das Jahr 2027 avisiert. Durch die Investition sollen dort 3000 direkte Jobs sowie Tausende Arbeitsplätze im Umfeld entstehen. Ein erheblicher Teil der Fabrikkosten wird aus Steuergeldern finanziert werden. Der Intelchef machte dazu heute zwar keine Angaben. Vermutlich liegt die Subventionsquote aber bei 30 bis 40 Prozent.

Auch dafür braucht das Kälteinstitut ILK Dresden eine neue Versuchshalle: Mit Flüssigeisanlagen wie in diesem Modell - nur eben größer - will das ILK Dresden Tagebauseen in der Lausitz anzapfen, um mit der gewonnenen thermischen Energie dann die Lausitz zu heizen. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresdner Kälteinstitut ILK plant Erweiterung

Innovative Flüssigeis-Anlage soll die Forschungseinrichtung heizen Dresden, 7. März 2022. Angesichts des wachsenden Forschungsbedarfs in der Industrie und der Herausforderungen der deutschen Energiewende will Direktor Prof. Uwe Franzke das „Institut für Luft- und Kältetechnik“ in Dresden ausbauen. „Wir stoßen bereits an unsere Grenzen“, sagte er mit Blick auf die Entwicklungsaufträge von Partnern aus der Wirtschaft. „Unsere Versuchshalle ist bereits voll.“ Er plant daher eine neue Technikhalle am angestammten ILK-Standort in Dresden-Striesen.

Luftaufnahme der beiden Chipfabrik-Module von Infineon in Kulim in Malaysia. Ein drittes Modul soll ab Mitte 2022 entstehen. Foto: Infineon

Infineon baut neue Leistungshalbleiter-Fabrik in Malaysia

Konzern investiert zwei Milliarden Euro in Modul 3 in Kulim München/Kulim, 18. Februar 2022. Der bayrische Chiphersteller Infineon baut seine Chipfabriken im malaysischen Kulim aus. Für zwei Milliarden Euro soll dort ein drittes Werk-Modul entstehen, das Leistungshalbleiter auf der Basis von Siliziumkarbid (SiC) und Galliumnitrid (GaN) herstellen wird. Das hat Infineon in München angekündigt.

Mechatroniker Stefan Gutsche prüft in der Fabrik von Topas Dresden die Steuerung für eine Filter-Neutralisierungskammer

Topas baut Innovationszentrum in Dresden auf

Unternehmen ist auf Prüftechnik und Aerosolgeneratoren spezialisiert Dresden, 4. Februar 2021. Weil Prüf- und Aerosoltechnik aus Dresden in der Mikroelektronik, Fahrzeugbau, Medizintechnik und weiteren Branchen gefragt ist, hat das Messtechnik-Unternehmen „Topas“ für eine halbe Million Euro ein neues „Technical Innovation Centre“ (TIC) in Dresden-Reick auf- und ausgebaut. Die Topas-Ingenieure und Ingenieurinnen wollen dort neue Messtechnik, Vernebler und andere Geräte weiterentwickeln.

So etwa kann ein "Digitaler Zwilling" für ein Flugzeug im Supercomputer aussehen. Abb.: DLR, CC3-Lizenz

Baustart für DLR-Softwareinstitut in Dresden

Forschungseinrichtung bekommt nach Zwischenlösungen nun ein eigenes Domizil auf dem Uni-Campus Dresden, 27. November 2021. Das DLR-Institut für Softwaremethoden zur Produkt-Virtualisierung bekommt in Dresden einen Neubau. Baustart ist am 30. November 2021 neben der Informatik-Fakultät der TU Dresden. Das geht aus einer Ankündigung der sächsischen Landesregierung hervor.

Blick auf einen Roboter-Greifarm im Meleghy-Werk Reinsdorf. Foto: Heiko Weckbrodt

Meleghy baut in Bernsbach neues Presswerk für Autoteile

Zulieferer will 20 Millionen Euro investieren Bernsbach, 20. September 2021. Der deutsche Automobilzulieferer „Meleghy“ will sein altes Karosserieteile-Werk im sächsischen Bernsbach nahe Aue für 20 Millionen Euro zu einem hochmodernen Presswerk für Fahrzeug-Komponenten umgestalten. Das hat Thomas Werle, der bei Meleghy geschäftsführender Gesellschafter und Technikchef ist, auf Oiger-Anfrage mitgeteilt. „Wir wollen das Bernsbacher Werk umbauen und dort 100 Arbeitsplätze schaffen“, kündigte er an.

Blick in einen Mikrooptik-Reinraum von Jenoptik. Foto: Jenoptik

Jenoptik steckt 70 Millionen in neue Fabrik in Dresden

60 neue Jobs angekündigt Dresden/Jena, 16. September 2021. Jenoptik will rund 70 Millionen Euro in den Aufbau seiner geplanten neuen Fabrik in Dresden investieren. Dadurch sollen sich die Produktionskapazitäten in der sächsischen Landeshauptstadt verdoppeln. Auch die Belegschaft werde sich dadurch mehr als verdoppeln – um 60 auf dann 110 Mitarbeiter in Dresden. Das hat das Jenaer Technologieunternehmen heute mitgeteilt und damit frühere Ankündigungen präzisiert.

Ein Intel-Ingenieur begutachtet eine Chip-Belichtungsmaske in der Fabrik in Santa Clara. Foto: Intel

Globalfoundries Dresden: Wir hätten kein Problem mit Intel-Fabs vor der Haustür

Sachsens Mikroelektronik-Industrie fürchtet allerdings Subventionssog durch Mega-Projekt Dresden, 19. Mai 2021. Falls Intel in Sachsen mehrere Großfabriken für die Chip-Auftragsfertigung bauen sollte, wie in jüngster Zeit diskutiert, wäre das für Globalfoundries keine problematische Konkurrenz, sondern eher ein Gewinn. Das hat der Dresdner Globalfoundries-Sprecher Jens Drews auf Oiger-Anfrage erklärt.

Das Maskottchen von Xenon ist eine Roboterin. Zwar arbeitet das Dresdner Unternehmen nicht wirklich mit humanoiden Robotern, rechnet aber damit, das solche künstlichen Arbeitskollegen in vielen Fabriken Einzug halten werden. Visualisierung: Xenon

Schub für Automatisierungstechnik „Made in Saxony“ erwartet

Xenon Dresden setzt auf Maschinen-Nachfrage für Maskenproduktion, Chip-Endmontage und Wasserstofftechnologien Dresden, 21. Mai 2021. Xenon Dresden rechnet nach dem wirtschaftlich schwierigen Pandemie-Jahr 2020 nun mit einem Aufschwung für sächsische Automatisierungstechnik. Der Sondermaschinenbauer baut auch deshalb seinen Fabrikstandort im Dresdner Süden um und aus. Das haben Xenon-Chef Tobias Reissmann und Geschäftsbereich-Entwickler Hartmut Freitag im Oiger-Gespräch mitgeteilt. War die Xenon-Wirtschaftsleistung im vergangenen Jahr um ein Viertel wegen ausbleibender Aufträge eingebrochen, kalkuliert die Geschäftsführung für 2021 wieder mit einem Plus von zehn bis 15 Prozent. „Womöglich erreichen wir in diesem Jahr sogar wieder das 2019er Niveau“, sagt Freitag.

Will ausbauen: Geschäftsführer Rocco Deutschmann. Foto: Heiko Weckbrodt

Tracetronic baut für 22 Millionen Euro in Dresden aus

Autosoftware-Unternehmen erweitert sich wegen großer Nachfrage Dresden, 30. April 2021. Tracetronic baut seinen Firmensitz in Dresden-Gittersee für 22 Millionen Euro aus. Der neue Komplex werde rund 6600 Quadratmeter Platz für bis zu 350 Mitarbeiter bieten, wenn er 2022 fertiggestellt sei, teile das Autosoftware-Unternehmen zur Grundsteinlegung mit.