Alle Artikel mit dem Schlagwort: Investition

Das Gründerteam der SupraTix GmbH (Tobias Göcke (GF), Jeannette Milius). Foto: SupraTix

150.000 Euro Kapitalspritze für SupraTix Dresden

TU-Ausgründung will mit dem Geld zum Marktführer wachsen Dresden, 17. Juli 2018. Die Dresdner TU-Ausgründung SupraTix hat eine Kapitalspritze von 150.000 Euro bekommen und will mit dem Geld zum Marktführer für gemischte digital-reale  Lernumgebungen („Smart Learning Environment“) in Deutschland werden. Das hat SupraTix-Gründer Tobias Göcke angekündigt. „Die Nachfrage aus der Wirtschaft ist groß“, sagte er.

So soll der Neubau der Softwarefirma Camline in Dresden aussehen. Visualisierung: Vollack

Softwareschmiede Camline wächst in Dresden

Neubau entsteht in Flughafennähe Dresden, 4. Juli 2018. Das Industriesoftware-Unternehmen „Camline“ expandiert am Standort Dresden und baut dort einen neuen Firmensitz. Morgen feiert das Unternehmen das Richtfest für das neue Bürogebäude „An den Ellerwiesen“ im Dresdner Norden. Das teilte der beauftragte Gebäudespezialist Vollack aus Schkeuditz mit. Ende 2018 werde der Neubau voraussichtlich bezugsfertig sein.

Das Werk von Müllermlich/ Sachsenmilch in Leppersdorf bei Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Müller sagt Salat-Großfabrik in Sachsen ab

Tochter Homann investiert statt dessen in Altstandorte Leppersdorf, 27. April 2018. Aus Theo Müllers Salat-Megafabrik in Leppersdorf bei Dresden wird nichts: Nachdem längere Zeit schon gerüchteweise davon die Rede gewesen war, dass die Müllermilch-Tochter „Homann“ ihre Altstandorte doch nicht aufgeben wird, hat es der Aufsichtsrat der „Unternehmensgruppe Theo Müller“ (UTM) nun offiziell gemacht: „Die Homann Feinkost GmbH möchte ihre Produktion an den bestehenden deutschen Standorten weiterführen“, teilte das Unternehmen heute mit.

Wer denkt beim Stichwort "Künstliche Intelligenz" micht gleich am dem HAL 9000 aus der Space Odyssey? Abb.: Cryteria, Wikipedia, CC3-Lizenz

Digitalwirtschaft will vier Milliarden Euro für KI-Forschung

Bitkom: Künstliche Intelligenz ist Schlüsseltechnologie für die Wirtschaft Berlin, 5. September 2017. Vier Milliarden Euro für die deutschen Forschungen an Künstlicher Intelligenz (KI) hat der Digitalwirtschafts-Verband „Bitkom“ in Berlin gefordert. Außerdem sollen 40 zusätzliche Professuren an den Hochschulen geschaffen werden, um dem künftigen Bedarf an Fachkräften Rechnung zu tragen.Risiko Invetsition

Halbleiter-Fertigung bei Bosch. Foto: Bosch

SEMI: Bosch-Fabrik in Dresden ist „Entscheidung von großer Tragweite“

Vor allem in Sachsen ist die Freude über die Milliarden-Investition groß Dresden, 19. Juni 2017. Als „Investition in eine zentrale Zukunftstechnologie“ und „wichtigen Schritt für den Erhalt und Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit auch des Industriestandorts Deutschland“, hat Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) die Ankündigung des Technologiekonzerns Bosch begrüßt, in Dresden für eine Milliarde Euro eine neue Halbleiterfabrik zu bauen. Auch für das Unternehmen selbst ist das eine große Sache: Es handele sich um die die „größte Einzelinvestition in der mehr als 130-jährigen Geschichte von Bosch“, betonte Bosch-Chef Dirk Hoheisel.

Statt die Abwärme beim Rechnen teuer wegzukühlen, nutzen die Server von Cloud & Heat diese Energie, um Gebäude zu beheizen und mit Warmwasser zu versorgen. Miteinander vernetzt, bilden sie große Cloud-Rechenzentren, die auch für den 5G-Mobilfunk eingesetzt werden sollen. Abb.: Cloud & Heat

VNG-Tochter investiert in Cloud & Heat Dresden

Dresden/Leipzig, 28.Dezember 2016. Die Leipziger VNG Innovation GmbH  – eine Tochter der Verbundnetz Gas AG – investiert in das Dresdner Technologie-Unternehmen „Cloud & Heat“. Das teilte das Leipziger Unternehmen nun mit. „Über die Höhe der Investition wurde zwischen den Beteiligten Stillschweigen vereinbart“, heißt es von der VNG.

Das Maskottchen von Xenon ist eine Roboterin. Zwar arbeitet das Dresdner Unternehmen nicht wirklich mit humanoiden Robotern, rechnet aber damit, das solche künstlichen Arbeitskollegen in vielen Fabriken Einzug halten werden. Visualisierung: Xenon

Xenon startet neue Fabrik in Dresden

3,5 Millionen Euro in neue Montagehalle für Automatisierungs-Anlagen investiert Dresden, 7. August 2015. Weil Automatisierungstechnik aus Dresden international immer gefragter ist, hat der Sondermaschinenbauer „Xenon“ seine Fabriken im Gewerbegebiet Coschütz-Gittersee ausgebaut: Für rund 3,5 Millionen Euro ist in den vergangenen Monaten eine neue Montagehalle mit 1500 Quadratmetern Produktionsfläche entstanden.

Das Fraunhofer-Institut IPMS rüstet seinen Chip-Reinraum in Dresden auf modernere Technik um. Foto: Fraunhofer-IPMS

Fraunhofer-Photonikinstitut Dresden rüstet Reinraum auf

Größere Chip-Scheiben: Bund, Sachsen und EU schießen 30 Millionen Euro zu Dresden, 2. Oktober 2015. Das Fraunhofer Photonikinstitut IPMS Dresden rüstet seine Reinraum-Pilotchipfabrik an der Maria-Reiche-Straße nun mit einem Investitionsaufwand von 30 Millionen Euro von 150 auf 200 Millimeter große Siliziumscheiben (Wafer) um. Die neuen Chip- und Sensorfertigungslinien sollen vor allem gemeinsame Innovationsprojekte mit den sächsischen Halbleiter-Unternehmen, die meist ebenfalls auf 200-mm-Wafer setzen, erleichtern, erklärte IPMS-Sprecher Dr. Michael Scholles auf Oiger-Anfrage. Das Geld für die Investition stammt aus Fördertöpfen der EU, des Bundes und des Freistaats Sachsen.

Sandra und Thomas Horn haben heute den Grundstein für einen neuen Unternehmenssitz samt Rechenzentrum für die IBH in Dresden-Gittersee gelegt. Tochter wie Vater waren sichtlich stolz auf das in den vergangenen 24 Jahren erreichte. Foto: Heiko Weckbrodt

Mehr Platz für die regionale Cloud

IT-Dienstleister IBH investiert in Dresden 4 Millionen Euro Dresden, 1. September 2015. Um der hohen Nachfrage nach regionalen Internet-Zugängen und Rechnerwolken (Clouds) gerecht zu werden, baut der Informationstechnologie-Dienstleister „IBH“ am Südhang von Dresden einen neuen Unternehmens-Sitz samt Rechenzentrum. Heute versenkte Geschäftsführerin Sandra Horn eine Zeitkapsel im Grundstein, im Spätsommer soll der über vier Millionen Euro teure Neubau im Gewerbegebiet Coschütz-Gittersee fertig sein. „Damit beginnt eine neue Etappe in unserer Unternehmens-Entwicklung“, sagte sie.

Cfaed-Koordinator Gerhard Fettweis freut sich schon auf den 35 Millionen Euro teuren Neubau für das Elektronikzentrum an der Nöthnitzer Straße in Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Elektronik-Zentrum Dresden geht neue Forschungspfade

35 Millionen Euro teurer Neubau wird mit Kurskorrektur verbunden Dresden, 24. August 2015. Auf der Suche nach der Nanoelektronik von morgen und übermorgen wird das Dresdner Exzellenzzentrum für fortgeschrittene Elektronik cfaed demnächst neue Forschungspfade einschlagen. Das hat cfead-Koordinator Prof. Gerhard Fettweis angekündigt. „Wir haben inzwischen drei Themen in der engeren Wahl, wollen uns allerdings auch nicht verzetteln“, sagte er heute beim ersten Spatenstich für einen 35 Millionen Euro teuren cfaed-Neubau auf dem Süd-Campus der TU Dresden. Nähere Details zur geplanten Kurskorrektur wollte er noch nicht nennen.

Blick in das Werk W in Melsungen, in dem B.Braun Infusionssysteme herstellt. Foto: B. Braun Melsungen AG

Medizintech-Firma B.Braun baut in Sachsen Dialysatoren-Fabrik

Radeberg, 30. Juli 2015. Das Medizintechnik-Unternehmen „B. Braun“ baut in Sachsen eine weitere Fabrik für Dialyse-Filter, die für die Blutwäsche chronisch nierenkranker Menschen benötigt werden. Das hat die sächsische Tochtergesellschaft „B. Braun Avitum Saxonia GmbH“ mitgeteilt. B.Braun betreibt bereits in Radeberg und Berggießhübel Werke für Dialyse-Technik. Durch die neue Fabrik sollen sich die Produktionskapazitäten verdoppeln und neue Arbeitsplätze entstehen, kündigte B.Braun an.

90 % der Süßwaren-Verpackungsmaschinen von Theegarten-Pactec werden exportiert. Foto: Theegarten-Pactec

Mehr Platz für Dresdner Verpackungsmaschinen-Bauer

Theegarten-Pactec nimmt ersten Ausbauteil in Betrieb Dresden, 3. Juli 2015. Wegen der steigenden Nachfrage vor allem im Ausland nach sächsischen Verpackungsmaschinen baut „Theegarten Pactec“ derzeit seinen Hauptsitz in Dresden für rund 30 Millionen Euro in Dresden – die größte Investition in der Firmengeschichte. Heute weihte der traditionsreiche Betrieb den ersten und größten Teil seines Neubaukomplexes ein: Das neue Bürogebäude und eine neue Fertigungshalle schaffen den dringend benötigen Platz für ein weiteres Wachstum des exportorientierten Unternehmens.

Blick ins Kino im Dach (KiD) in Dresden: Der Saal wird jetzt renoviert und bekommt neue Sessel. Foto: Frank Grätz, KiD

Programmkinos in Dresden bauen um

Programmkino Ost erneuert Großen Saal, KiD rechnet mit starkem Besucherzuwachs Dresden, 8. Juni 2015. In Dresden haben jetzt gleich zwei Programmkinos mit Bauarbeiten begonnen. Und das eine Projekt hat mit dem anderen auch unmittelbar zu tun: Seit heute investiert das Programmkino Ost in Dresden-Striesen rund 150.000 Euro in diverse Umbauten und Erneuerungen, wie Betreiber Sven Weser mitteilte. Kernprojekt dabei: Er lässt den großen Saal renovieren und dabei auch die Sessel austauschen – und die wandern einen Straßenzug weiter zum „Kino im Dach“ (KiD) von Bernhard Reuther, der damit sein Filmtheater neu bestuhlt.

Die Hamburger Firma "Protonet" sammelte über Seedmatch im vergangenen Jahr drei Millionen Euro vom Internetschwarm ein und finanzierte damit die Entwicklung neuer Klein-Server für Freiberufler (organge Box). Foto: Protonet

Seedmatch Dresden: Kleinanlegergesetz bremst Schwarmfinanzierung aus

Plattform für Nachbesserungen am Gesetzentwurf Dresden/Berlin, 18. März 2015: Für eine Korrektur des geplanten Kleinanleger-Gesetzes hat sich das Crowdfunding-Portal „Seedmatch“ aus Dresden ausgesprochen. Wenn der Gesetzesentwurf in seiner jetzigen Form verabschiedet werde, seien gravierende Einschnitte für das noch junge Instrument der Finanzierung von Firmengründungen („Startups“) durch den Internetschwarm zu erwarten, schätzte das Unternehmen ein. Insbesondere die vorgesehenen Prospekt- und Selbstauskunfts-Pflichten seien ein ernstes Hemmnis. „Der zur Zeit vorliegende Entwurf sieht zwar Bereichsausnahmen für Schwarmfinanzierungen vor, diese benötigen jedoch noch einige Nachbesserungen, um diese junge Branche nicht schon jetzt zu stark in ihrem Wachstum zu hemmen“, schätzte „Seedmatch“-Sprecherin Sabine Drotbohm auf Oiger-Anfrage ein.