Alle Artikel mit dem Schlagwort: covid19

Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf verfügt Supercomputer, mit denen sich Algorithmen für noch leistungsstärkere Rechner schon mal testen lassen. Foto: Detlev Müller für das HZDR

Casus Görlitz entwickelt Test-Planungssoftware für Corona

Sachsen schießt eine Million Euro für neues Helmholtz-Zentrum zu Görlitz/Dresden, 28. Oktober 2020. Um Corona-Testkapazitäten künftig effektiver auszulasten, entwickeln sächsische Helmholtz-Forscherinnen und -Forscher am „Casus“-Zentrum für das Verständnis fortgeschrittener Systeme in Görlitz nun eine neue Planungssoftware. Der Freistaat Sachsen unterstützt dieses Projekt mit einer Million Euro. Das geht aus Mitteilungen des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) als Casus-Mutterinstitut und des sächsischen Wissenschaftsministeriums hervor.

Der neue Hydraulikkran im ausgebauten Hafen Torgau. Foto: SBO

IHK-Konjunkturbarometer: Geschäftslage in Ostsachsen klar auf

Umfrage war allerdings vor 2. Coronawelle Dresden, 28. Oktober 2020. Kurz vor der jüngsten Diskussion um eine neue Corona-Ausgangssperre hat sich die Geschäftsstimmung in der ostsächsischen Wirtschaft überraschend deutlich verbessert: Das Konjunktur-Barometer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Dresden ist im Herbst aus dem tiefroten Bereich in den grünen Bereich geklettert und zeigt nun +23 Punkte statt – 21 Punkte wie noch vor einem Quartal an. Das geht aus dem jüngsten Konjunktur-Bericht der IHK Dresden hervor. Die Analyse stützt sich auf eine Umfrage unter 640 Unternehmen mit rund 27.000 Beschäftigten in Ostsachsen. Die Daten wurden allerdings bereits im September abgefragt, als die zweite Corona-Welle noch nicht deutlich absehbar war.

Die Biotype-Chefs Wilhelm Zörgiebel (links, 67) und Felix Zörgiebel (36) begutachten im Reinraum eine Modaplex-Anlage. Foto: André Wirsig für Biotype

Biotype baut Coronatest-Produktion in Hellerau massiv aus

Dresdner Biotech-Unternehmen will zehn Millionen Euro in mehr Fertigungskapazität und die Entwicklung neuer Gentest-Maschinen investieren Dresden, 19. Oktober 2020. „Biotype“ steht vor einem Wachstumsschub: Die Führungsriege des Biotechnologie-Unternehmens will in Dresden-Hellerau rund zehn Millionen Euro in eine Produktions-Erweiterung und anspruchsvolle technologische Entwicklungsprojekte investieren. Das hat Biotype-Juniorchef Felix Zörgiebel angekündigt. Damit reagiere der Familienbetrieb auf die stark gewachsene Nachfrage für Corona- und Antikörper-Tests sowie andere medizinische Tests aus Dresden. Auch neue Jobs seien geplant.

In Dresden hat die Corona-Krise die Unternehmen vergleichsweise stark getroffen. Grafik: Commerzbank/Ipsos

Corona-Krise existenzbedrohend für jedes 4. Dresdner Unternehmen

Comerzbank-Studie: Ein Drittel hat Staatsstütze bekommen Dresden, 23. Oktober 2020. Viele Unternehmen in Sachsen werden Corona und die staatlichen Gegenmaßnahmen nicht überleben – darin sind sich viele Branchenbeobachter einig. Dies gilt umso mehr, da nun eine zweite Ausgangssperre und ein verschärfter Ausnahmezustand drohen. Etwa ein Viertel der Dresdner Unternehmen haben die Corona-Krise bereits vor der „zweiten Welle“ als existenzbedrohend eingeschätzt. Dies geht aus einer Unternehmerkunden-Studie im Auftrag der Commerzbank hervor. Für diese Studie hatte das Meinungsforschungsinstitut „Ipsos“ bundesweit 3.500 Selbstständige, Freiberufler und Unternehmern mit einem Jahresumsatz von bis zu 15 Millionen Euro befragt, darunter 50 in Dresden.

Forscher am US-Seuchenkontrollzentrum CDC haben dieses 3D-Modell des neuen Corona-Virus (2019nCoV) entworfen, das eine schwere Lungenkrankheit auslösen kann. Die Angst vor dem Krankheitserreger lähmt mittlerweile weltweit das öffentliche Leben, die Wirtschaft, den Tourismus, selbst die Forschung in vielen Ländern. Illustration: CDC/ Alissa Eckert, MS; Dan Higgins, MAMS, Lizenz: Public Domain, https://phil.cdc.gov/Details.aspx?pid=23312 / Wikipedia https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2019-nCoV-CDC-23312.png

7,5 Millionen für Corona-Pandemiemanagement in Dresden

Hochschulmediziner arbeiten an Patienten-Verteilsystem für den Seuchenfall Dresden, 4. Oktober 2020. Die Dresdner Hochschulmediziner bekommen 7,5 Millionen Euro Fördergeld vom Bundesforschungsministerium, um ihr Pandemie-Management auszubauen. Im Fokus steht dabei die Frage, wie im Falle einer weltweit grassierenden Seuche wie Covid19 die Kranken möglichst effektiv auf verfügbare Krankenhausbetten und Intensivstationen verteilt werden können. Das geht aus einer Mitteilung de Uniklinikums Dresden hervor.

Blick auf das Hörsaalzentrum und den Beyerbau-Turm der TU Dresden. Foto: Foto: TUD/Eckold

TU Dresden: Hybrides Studium im Corona-Wintersemester

Wie die Dresdner Uni das Semester 2020/21 unter pandemischen Vorzeichen plant. Dresden, 29. September 2020. Nachdem Corona das Sommersemester 2020 an der TU Dresden weitgehend auf digitale Studienofferten reduziert hatte, startet im Oktober das Wintersemester als hybrides Studium: Präsenzveranstaltungen gibt es wieder mehr, viele Vorlesungen und Seminare werden aber weiter nur per Internet angeboten. Das geht aus Auskünften der Uni auf DNN-Anfragen hervor. Und: Zu Beginn der Corona-Zeit entstanden viele Online-Vorlesungen in Eigenregie der Dozenten auf recht unterschiedlichem didaktischen und technischen Niveau. Nun will die Uni-Leitung die digitale Lehre professioneller trimmen.

Hat 2011 ihren Bachelor für Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig gemacht und weiß Bescheid, wie es in der DDR war: Christina Schwarz. Foto: Greta Hartmann für die uni Leipzig

Nachwuchs-Forscherin: DDR und Corona zu vergleichen ist “neurechts”

Kulturwissenschaftlerin: Nur kleiner Teil der Ostdeutschen fühlt sich bevormundet, Selbstbild als Umstürzler ist letztlich demokratiefeindlich Leipzig, 28. September 2020. Wer sich durch den Corona-Ausnahmezustand, durch Reiseverbote und Demonstrationsverbote, durch Schlangen und leere Regale in den Geschäften und andere Phänomene während der Pandemie an die DDR erinnert fühlt und beides „gleichsetzt“, der liegt nach Meinung der Kulturwissenschaftlerin Christina Schwarz von der Uni Leipzig falsch. Denn: „Solche Gleichsetzungen sind gängige Argumentationsmuster neurechter Akteure bis hin zu Neonazis“, kritisiert sie.

Forscher um Professor Gianaurelio Cuniberti von der TU Dresden arbeiten an künstlichen Nase von der Größe eines Computerchips. Foto. Steffen Füssel für die TUD

Dresdner wollen mit künstlichen Nasen Corona erschnüffeln

TU Dresden arbeitet an „psychologischen“ Riech-Chips Dresden, 18. September 2020. Corona-Infizierte zu erriechen, erscheint unmöglich. Doch genau daran arbeiten Forscher der Technischen Universität Dresden (TUD) gemeinsam mit Kollegen: Sie wollen mit „olfaktorischer Perzeptronik“ – konkret mittels lernfähiger Chemie-Sensorik– künstliche Spürnasen entwickeln, die es mit dem empfindlichen Geruchssinn eines Hannibal Lecter oder eines Spürhundes aufnehmen können. Das geht aus einer Mitteilung von Projektkoordinator Professor Gianaurelio Cuniberti vom TUD-Lehrstuhl für Materialwissenschaft und Nanotechnologie hervor.

Flottenchef und Mitgründer Richard Vetter von "Carl und Carla" lädt an der VW-Manufaktur Dresden den ersten elektrischen Transporter des Fahrzeug-Verleihers. Foto: Heiko Weckbrodt

Carl und Carla: Mit dem mobilen Himmelbett gen Ostsee

Dresdner Transporter-Verleiher investiert 3 Millionen Euro in Flottenausbau – und rüstet wegen Corona Busse zu Campern um Dresden, 8. September 2020. „Carl und Carla“ expandieren: Der Dresdner Transporter-Verleiher hat für drei Millionen Euro noch mal 100 VW-Kleintransporter gekauft und will seine Dienste nun auch in Dortmund, Bonn, Erlangen und Fürth anbieten. „Damit sind wir jetzt in 21 Städten präsent“, berichtete „Carl und Carla“-Mitgründer Richard Vetters, als er am Dienstag als letztes einen elektrischen Kleintransporter vor der gläsernen VW-Manufaktur Dresden übernahm.

Die US-Mikroelektronik - hier ein Intel-Wafer - dominiert mit 55 % Anteil ganz klar den Halbleiter-Weltmarkt. Europas Antel wrd auf nur 6 % geschätzt. Foto: Intel

Halbleiter-Messe „Semicon Europa“ wegen Corona abgesagt

Zuvor hatte München die Partnermesse „electronica“ abgeblasen – nun gibt es ein digitales Forum. München, 7. September 2020. Der Halbleiterverband „Semi“ hat Europas größtes Mikroelektronikmesse „Semicon Europa“ in München wegen Corona abgesagt. Das geht aus einer Mitteilung der Veranstalter hervor. „Wir werden diese Gelegenheit nutzen, um eine differenziertes digitales Forum mit innovativen wertvollen Inhalten mit weltweiter Beteiligung zu schaffen“, versprach Semi. Wichtiger Wirtschaftsfaktor Die „Semicon Europa“ zieht normalerweise Tausende internationale Fachbesucher an und ist auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Gastgeberstadt. Zeitweise hatte die Tagungsmesse in Dresden stattgefunden, zuletzt aber in München gemeinsam mit der Elektronikmesse „electronica“. Die war nun auch der Auslöser für die jüngste Entscheidung: Die Münchner Messegesellschaft hatte die „electronica 2020“ abgesagt und statt dessen eine digitale Version angekündigt. Daraufhin sagte auch der Semi-Aufsichtsrat seine Halbleitermesse ab. Auch die jüngsten Reiserestriktionen innerhalb und nach Europa trugen dazu bei. Autor: hw Quellen: Semi, Oiger-Archiv

Wechselt 2020 ins virtuelle Lager: Die Connect-Messe ist für Dresden abgesagt und findet nun als Internet-Ereignis statt. Bilschirmfoto (hw) von tecversum.com

Tech-Messe „Connect EC“ fällt wegen Corona 2020 in Dresden ganz aus

Veranstalter Weka setzt nun auf eine virtuelle Tagung Dresden/Haar bei München, 6. September 2020. Die Technologie-Messe „Connect EC“ ist wegen Corona nun endgültig für dieses Jahr abgesagt – zumindest als Präsenzveranstaltung in Dresden. Statt dessen werde es im Herbst ein hybrides Ereignis geben, teilte Denise Walther vom Veranstalter, der Weka-Mediengruppe aus Haar bei München, mit.

Dr. Torben Schiffner will in Leipzig ein Labor für Impfstoffentwicklung aufbauen Foto: JCPenney Portraits

Universal-Antikörper gegen Cornona-Virenfamilie?

Dr. Torben Schiffner wechselt aus den USA an die Uni Leipzig, um in Sachsen ein neues Impfstoff-Entwicklungslabor aufzubauen Leipzig, 31. August 2020. Der Virologe Dr. Torben Schiffner aus den USA wechselt an die Uni Leipzig und will dort ein neues Labor für Impfstoffentwicklung aufbauen. Der Forscher setze dabei auf “computergestützte Protein-Designs, um auch für kommende, neue Corona-Viren gewappnet zu sein”, hieß es von der Universität.