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2,4 Millionen Euro Risikokapital für Chipmetrics Oy

Die Chipmetrics-Gründer  (von links nach rechts): Feng Gao, Pasi Hyttinen und Mikko Utriainen. Collage: Chipmetrics, tlw. KI-generiert
Die Chipmetrics-Gründer (von links nach rechts): Feng Gao, Pasi Hyttinen und Mikko Utriainen. Collage: Chipmetrics, tlw. KI-generiert

Mikroelektronik-Messtechniker aus Finnland sind auch in Sachsen präsent

Joensuu, 25. Januar 2024. „Chipmetrics Oy“ aus Joensuu bekommt 2,4 Millionen Euro Risikokapital von einer Gruppe aus deutschen, finnischen und schwedischen Investoren. Das hat der Hightech-Gründerfonds (HTGF) aus Bonn mitgeteilt, der zu den Geldgebern gehört. Die finnische Halbleiter-Messtechnikfirma will mit dem frischen Kapital seine „Produktentwicklung beschleunigen, die Produktionskapazität erhöhen und die Marktpräsenz mit dem bestehenden internationalen Kundenstamm ausbauen“.

Geld soll Wachstumskurs finanzieren

„Diese Investition gibt unseren Wachstumsplänen und unserem technologischen Fortschritt weiteren Auftrieb“, betonte Chipmetrics-Chef Mikko Utriainen. „Wir sind entschlossen, unser Produktportfolio zu erweitern, unsere Messlösungen zu verfeinern und unser globales Vertriebsnetz zu stärken.“

Fokus liegt auf Dünnschicht-Messtechnik

Chipmetrics wurde 2019 im finnischen Joensuu gegründet. Das neunköpfige Team ist auf Messtechnik spezialisiert, dass die dünnen Schichten in der Atomlagen-Abscheidung kontrolliert. Vor allem die Chipindustrie setzt diese ALD-Anlagen ein. Das Unternehmen unterhält auch ein Büro in Dresden und ist Mitglied des sächsischen Branchenverbandes „Silicon Saxony“.

Zu den Investoren gehören neben dem HTGF auch der deutsche Risikokapitalist „Occident“, Innovestor aus Finnland, Redstone aus Deutschland und die schwedische Firma „Bald Engineering“, die dem finnoschwedisch-sächsischen Ingenieur Jonas Sundqvist gehört.

Autor: Heiko Weckbrodt

Quellen: TGFS, Chipmetrics, Oiger-Archiv, Sundqvist, Silicon Saxony

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger