Alle Artikel mit dem Schlagwort: Hightech

Eric Pankenin, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Materialsysteme der Nanoelektronik, überprüft in einem Reinraum die Funktion einer hermetisch und gasdicht abgeschlossenen Glovebox. In dieser Box, die auch als Handschuhkasten bezeichnet wird, kann mit empfindlichen oder gefährlichen Materialien in einer abgeschotteten Schutzgas-Atmosphäre gearbeitet werden. Foto: Jacob Müller

TU Chemnitz und Hefei China kooperieren

Chemnitz/Hefei , 6. Dezember 2018. Sachsen und China bauen ihre Kooperation aus: Die Technische Universität Chemnitz und die „Hefei New and High Technology Industrial Developing Zone“ wollen in Hochtechnologie-Sektor zusammenarbeiten und ein gemeinsames Technologie-Institut gründen. Das sieht eine Vereinbarung vor, über die die Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS) heute informiert hat.

Auch in der Sparte "Healthcare & Industry" - hier einé Aufnahme aus einem Laser-Applikationslabor - konnte Jenoptik zulegen. Foto: Torsten Pross, Jeibmann Photographik/ Jenoptik

Hightech-Firmen entstehen besonders oft in Jena und Dresden

Creditreform hat Gründungsgeschehen deutschlandweit verglichen Dresden, 17. Oktober 2017. In Jena, Karlsruhe, Darmstadt und Dresden gründen Hochschulabsolventen und andere angehende Unternehmer besonders häufig Hightech-Firmen. Das hat Andreas Aumüller mitgeteilt, der die Dresdner Dependance des Wirtschaftsdienstleisters „Creditreform“ leitet. Er stützte sich dabei auf eine Sonderauswertung der Creditreform-Wirtschaftsforscher, die dafür das Gründungsgeschehen in über 400 deutschen Städten und Landkreisen unter die Lupe genommen hatten.

Organische Solarmodul mit Rekordausbeute. Abb.: Heliatek

Heliatek Dresden ist ein „Technologie-Pionier 2015“

Organiksolar-Firma vom Weltwirtschaftsforum ausgezeichnet Genf/Dresden, 5. August 2015. Eine Jury des Weltwirtschaftsforums in Genf hat das Dresdner Organiksolar-Unternehmen „Heliatek“ heute zu einem der 49 weltweit vielversprechendsten „Technologiepioniere 2015“ gekürt, wie Heliatek nun mitteilte. Dabei habe man sich unter einer Auswahl von mehreren 100 Bewerbern durchgesetzt.

Der Silicon Saxony Day in Dresden entwickelt sich immer zum Trendkongress mit internationaler Ausstrahlung. Foto: Silicon Saxony

„Silicon Saxony Day“ in Dresden rückt Internet der Dinge in den Fokus

Sächsischer Hightech-Verband rechnet mit rund 350 Teilnehmern Dresden. Welche Chancen sich selbst für kleinere Hightech-Firmen aus dem „Internet of Things“ (IoT), dem „Internet der Dinge“ eröffnen, wollen Manager und Entwickler aus der sächsische Hochtechnologie-Wirtschaft gemeinsam mit ihren europäischen Partnern beim „10. Silicon Saxony Day“ am 7. Juli 2015 im Internationalen Kongresszentrum Dresden ausloten. Schwerpunkte dabei sind Zukunftstrends wie die massenhafte Vernetzung von immer mehr mobilen Rechnern, Autos, Robotern und anderen Geräten, intelligente Fabriken und Verkehrsleitsysteme, aber auch neuartige Energiespeichersysteme, Leistungselektronik für die Energiewende und innovative Medizintechnik.

53 Prozent aller Netznutzer haben schon mal Waren per Internet vertickt. Abb.: Bitkom

Deutschland exportiert mehr High-Tech

Berlin, 10. März 2015: Die deutsche Hightech-Wirtschaft war erneut exportstärker als die Gesamtwirtschaft: Im vergangenen Jahr führte die Bundesrepublik Informations- und Kommunikationstechnik im Wert von 31,3 Milliarden Euro aus, wie der deutsche Hightech-Verband „Bitkom“ in Berlin mitteilte. Dies entspricht einem Zuwachs um 6,7 Prozent, der damit fast doppelt so stark ausfiel wie die Exportsteigerung der deutschen Wirtschaft insgesamt (3,7 Prozent).

Manche Bakterien sind ganz scharf auf bestimmte Metalle - dies wollen die Freiberger für die GEwinnung strategischer Rohstoffe nutzen. Foto: TU Freiberg

Bakterien statt Chinesen sollen Deutschland Hightech-Werkstoffe liefern

Freiberger Nachwuchsforscher wollen Elektronikschrott und alte Bergbauhalden nach Gallium & Co. durchsieben Freiberg, 16. Februar 2015: Kaum ein Hightech-Apparat kommt ohne sie aus: Strategische Werkstoffe wie Gallium, Iridium Kobalt oder Molybdän stecken in Leuchtdioden, Bluray-Videoplayern, Solarkraftwerken und vielen anderen Geräten. Dummerweise sind diese Elemente extrem selten. Und aufstrebende Lieferländer wie China möchten sie am liebsten für sich behalten. Eine interdisziplinäre Nachwuchs-Forschergruppe an der Bergakademie Freiberg will nun Bakterien einspannen, um strategisch wichtige Materialien aus alten Bergbauhalden und Elektronikschrott für die deutsche Industrie herauszulösen.

Die Fodjan-Gründer Carsten Gieseler (vorn) und Michael Schütze überzeugen sich im Stall davon, dass den Kühen das von ihrer Software gemixte Futter auch schmeckt. Foto: Fodjan

Mehr Geld für computergesteuerte Kuh-Gesundheit

Hightech-Gründerfonds investiert halbe Million in Dresdner Futtermittel-Softwareschmiede „Fodjan“ Dresden/Bonn, 13. Februar 2015: Der Hightech-Gründerfonds aus Bonn investiert eine halbe Million Euro in die Dresdner Gründung „Fodjan“, die sich auf Futter-Computerprogramme für Milchkühe spezialisiert hat. „Wir wollen mit dem Geld unseren Vertrieb ausbauen und die Software weiterentwickeln“, kündigte Agrarwissenschaftler Carsten Gieseler, einer der Gründer von „Fodjan“, an. „Es gibt inzwischen auch ein starkes internationales Interesse an unserem Programm.“

Abb.: Hightech-Startbahn

200 Millionen Euro für ostdeutsche Hightech gesucht

Heute und morgen Investorentreff in Dresden Dresden, 14. Oktober 2014: Die Kapitalnachfrage von jungen ostdeutschen Hightech-Firmen bleibt hoch: 40 ausgewählte Unternehmen aus der Biotechnologie, Nanoelektronik, Materialforschung und anderen Hochtechnologie-Segmenten versuchen heute und morgen in einer „Innovationswerkstatt Kapital 2014“ in Dresden, Risikokapitalisten für ihre Geschäftsideen zu begeistern. Zusammen haben sie derzeit einen Finanzbedarf von aktuell rund 140 Millionen Euro angemeldet, weitere 60 Millionen Euro brauchen sie in einem weiteren Schub, wie die Organisatoren vom Dresdner Netzwerk „Hightech-Startbahn“ mitteilten.

Chinesisches Ascend-Smartphone. Foto: Huawei

Deutschland von Informationstechnologie aus China abhängig

Bundesrepublik steigert derweil aber Exporte von Telefon- und Netzwerktechnik Berlin, 8. September 2014: Deutschland bleibt stark von Hightech-Importen aus China abhängig: Insgesamt importierte die Bundesrepublik im ersten Halbjahr 2014 Kommunikations- und Computertechnik (ITK) im Gesamtwert von 22,4 Milliarden Euro aus dem Ausland, das waren 1,6 Prozent mehr als im Vorjahres-Zeitraum. Fast die Hälfte der Einfuhren (9,06 Milliarden Euro) stammten aus China. Demgegenüber stiegen die deutschen ITK-Exporte nur um 0,4 Prozent auf 14,2 Milliarden Euro. Damit hat Deutschland in diesem Hightech-Sektor per Saldo ein Handelsbilanz-Defizit, wie aus Angaben des „Bitkom“-Verbandes in Berlin hervorgeht.

DAS-Chef Horst Reichardt (r.) zeigt dem Dresdner Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) eine für Taiwans Chipfabriken neuentwickelte Abgasreinigungsanlage für Nassbänke. Foto: Jan Luther, DAS

Hightech-Markt wächst stärker als Weltwirtschaft

Drei Billionen Euro Umsatz erwartet Berlin, 8. März 2014: Weltweit werden die Anbieter von Informationsdiensten und -technik (ITK) in diesem Jahr umgerechnet knapp drei Billionen Euro umsetzen, also 4,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit wächst der ITK-Markt voraussichtlich schneller als die Weltwirtschaft, die 2014 um etwa drei Prozent zulegen dürfte. Das geht aus einer Prognose des „European Information Technology Observatorys“ (EITO) in Berlin hervor.

Bund bezuschusst Wagnisinvestitionen in innovative Firmen-Gründungen

Berlin, 14. Mai 2013: Da Wagniskapital für innovative Firmengründungen in Deutschland spärlicher als früher fließt, wird das Bundeswirtschaftsministerium ab morgen solche Beteiligungen im Rahmen des Programms „Investitionszuschuss Wagniskapital“ mit bis einem Fünftel der Summe bezuschussen. Darauf weist der deutsche Hightech-Verband „Bitkom“ in Berlin hin.

Deutsche Hightech-Branche erwartet Wachstum über Durchschnitt

Berlin, 4. Dezember 2012: Trotz der sich eintrübenden Weltkonjunktur blickt die deutsche Hightech-Branche optimistisch in die Zukunft: 71 Prozent der der Anbieter von Informationstechnik, Telekommunikation (IT) und Unterhaltungselektronik rechnen für 2013 mit steigenden Umsätzen, wie eine Umfrage des Hightech-Verbandes “Bitkom” ergeben hat. Vor allem Softwareschmieden und IT-Diensleister sind hoffnungsfroh.

„Silicon Saxony“: Europas Hightech-Branche kann sich nur im Verbund gegen USA und Asien behaupten

Laut einer „Kearny“-Studie droht Europas Hochtechnologie-Industrie in Bedeutungslosigkeit zu versinken Dresden, 28. November 2012: Die europäischen Halbleiter-Standorte müssen künftig noch enger zusammen arbeiten, um ihre Wettbewerbsfähigkeit mit den USA und Asien zu sichern und auszubauen. Das hat der nun wiedergewählte Vorstandssprecher des sächsischen Hightech-Verbundes „Silicon Saxony“, Heinz Martin Esser, betont. Er verwies auf eine Studien-Präsentation durch Jan Stenger von der Unternehmensberatung „A.T. Kearny“, laut der Europas Hightech-Industrie in der Bedeutungslosigkeit zu versinken drohe: Die europäischen Umsätze mit informationstechnologischen und Telekommunikations-Produkten (ITK) sinken, mittlerweile steuer Europa nur noch zehn Prozent der ITK-Umsätze der weltweit größten Hightech-Unternehmen bei – Spitzenreiter sind hier die USA und Fernost.

Bergbau in der Stadt: Forscher suchen in Ruinen, PC-Müllhalden und Unkraut nach Hightech-Rohstoffen

Freiberg, 19. Oktober 2012: Um strategisch wichtige Elemente wie Germanium, seltene Erden, Indium und Gallium für die deutsche Hightech-Industrie zu sichern, haben sich 50 Unternehmen und 40 Instituten zum Forschungskonsortium „Innovative Technologien für Ressourceneffizienz – Strategische Metalle und Mineralien“ (r3) zusammen getan. Koordiniert vom Freiberger „Helmholtz-Institut für Ressourcentechnologie“ und vom Bundesforschungsministerium mit 30 Millionen Euro für die kommenden vier Jahre gefördert, setzten die Forscher und Ingenieure unter anderem auf städtischen Bergbau, die Rückführung seltener Elemente aus deutschen Exportgütern gen Heimat und neuartige Recycling-Verfahren zum Beispiel für Aschehalden, Altbauten und PC-Friedhöfe. Damit wollen sie sichern, dass diese Schlüsselwerkstoffe, die in Deutschland nicht und kaum natürlich vorkommen oder förderbar sind, auch langfristig für die Wirtschaft verfügbar bleiben.