Alle Artikel mit dem Schlagwort: Robotik

Ein Wandelbots-Mitarbeiter testet die neuen Tracepens, mit denen auch Laien Roboter anlernen können. Foto: Wandelbots

Wandelbots Dresden sammelt 26 Millionen Euro ein

Microsoft-Tochter und weitere Risikokapitalisten investieren in sächsische Robotik-Firma Dresden, 16. Juni 2020. Damit „Wandelbots“ international wachsen und seine neuen Anlern-Stifte für Roboter rascher im Markt platzieren kann, investieren die britische Beteiligungsgesellschaft „83North“, die Micosoft-Tochter M12 und weitere Risikokapitalisten rund 26 Millionen Euro in das Dresdner Robotik-Unternehmen. Das haben Wandelbots und 83North heute mitgeteilt.

Das Industriemuseum schlägt auch den Bogen zu den hochautomatisierten Roboterfabriken der Gegenwart und Zukunft. Foto: Heiko Weckbrodt

Roboterförderation: Nach Corona wird im Westen eine Re-Industrialisierung mit Robotern einsetzen

Arbeitsmarkt-Effekte der Automatisierung bleiben aber umstritten Frankfurt am Main/Cambridge/Nürnberg, 27. Mai 2020. Die Corona-Krise wird wahrscheinlich in einigen Regionen zu einer Wieder-Industrialisierung und noch mehr Robotern in der Produktion führen. „Nach der Krise erwarten wir einen erheblichen Schub für die Robotik und Automatisierung, auch wenn sich die Branche derzeit nicht vom wirtschaftlichen Abschwung abkoppeln kann“, schätzte die „Internationale Förderation für Robotik“ (IFR) in Frankfurt am Main ein.

Ein Wandelbots-Mitarbeiter testet die neuen Tracepens, mit denen auch Laien Roboter anlernen können. Foto: Wandelbots

Roboter-Anlernstift von Wandelbots Dresden kommt im Sommer

Ingenieure wollen mit dem „Trace-Pen“ die Robotik revolutionieren. Dresden, 29. April 2020. Eine „neue Ära der Robotik“ wollen Christian Piechnick und seine „Wandelbots“ aus Dresden einläuten: Das junge Technologieunternehmen bringt im Sommer einen „Trace-Pen“-Stift auf dem Markt, mit dem auch Laien binnen Minuten einen Roboter neue Arbeitsgänge beibringen können. „Erste Projekte beweisen, dass dies 70 Mal schneller geht als mit herkömmlicher Roboterprogrammierung und dass sich dabei zirka 90 Prozent der Kosten sparen lassen“, verspricht Piechnick.

Der UVD-Roboter von Blue Ocean Robotics tötet in Krankenhäusern die Keime in Patientenzimmern. Foto. Blue Ocean Robotics

Starke Nachfrage nach Corona-Killer-Robotern

China bestellt 2000 automatische Desinfektoren aus Dänemark Frankfurt am Main/Wuhan/Odense, 6. April 2020. Virentötende Medizinroboter sind in der Corona-Krise stark gefragt: Das dänische Unternehmen „Blue Ocean Robotics“ aus Odense beispielsweise hat allein nach China über 2000 seiner UVD-Desinfektionsroboter geliefert – sie sollten vor allem in den Krankenhäusern von Wuhan vollautomatisch Corona-Viren töten. Das hat die „Internationale Roboterförderation“ (IFR) aus Frankfurt am Main mitgeteilt.

Bei den Schwarmerfindern geht es eher locker zu. Hier ein Team auf Zeit, das beim 3. Thingkathon des "Smart System Hub" Dresden neue digitale Konzepte für die Fernwartung von Pumpen in Wasserwerken und für andere kritische Infrastrukturen entwickelt. Foto: Smart Systems Hub Dresden

Schlauer Schwarm beerbt Da Vinci

Dresden profiliert sich als Standort für eine neue Evolutionsstufe des Erfindertums Dresden, 23. März 2020. Wenn wir von Erfindern sprechen, denken wir meist an große Denker wie Da Vinci, Galileo oder Newton, die wirklich noch im stillen Kämmerlein hölzerne Helikopter zeichneten, die Erde an die richtige Stelle im Universum rückten und fundamentale Physikgesetze entwarfen. Da aber leider die Universalgenies ausgestorben sind, entstehen Innovationen heute meist als Kollektivleistung eingespielter Teams. Inzwischen jedoch zeichnet sich schon die nächste Evolutionsstufe des Erfindertums ab: In Erfinderschwärmen vernetzen sich jeweils für kurze Zeit Programmierer, Hacker, Funktechniker, Lötkolben-Nerds und andere helle Köpfe, die sich im „normalen Leben“ womöglich nie begegnen würden. Sie entwickeln binnen Wochen oder auch nur Stunden technologische Innovationen oder raffinierte Geschäftskonzepte, auf die eingefahrene Entwicklungsabteilungen großer Konzerne vielleicht nie kommen würden – und gehen dann wieder auseinander, weiter zum nächsten Projekt. Dies geschieht teilweise übers Internet, teils aber auch in temporär eingerichteten Laboren.

Zwei Freiberger Informatiker arbeiten an dem neu entwickelten Schwimmroboter „Elisabeth“ in einer Forschungs-Höhle für virtuelle Realität, "CAVE" genannt. Foto: Detlev Müller / TU Bergakademie Freiberg

Schwimmende Elisabeth überwacht Talsperren

Freiberger Roboter sollen künftig auf der Oberfläche treiben und die Wasserqualität nonstopp im Auge behalten Freiberg, 29. Januar 2020. Schwimmende „Elisabeth“-Roboter sollen künftig die Wasserqualität in Talsperren ununterbrochen und in Echtzeit überwachen. Den Schwimmroboter dafür haben Ingenieure der Bergakademie Freiberg bereits entworfen. Im Zuge des Forschungsprojektes „Robotergestütztes Binnengewässer-Monitoring“ (Robimo) wollen sie ihrer „Elisabeth“ nun auch künstliche Intelligenz (KI), Augen, Nasen, Ohren und andere „Sinnesorgane“ verleihen. Das hat die TU Freiberg heute angekündigt.

Wollen im neuen Entwicklungszentrum "Schubert Motion" in Dresden die Bahneigenschaften und Bewegungen von Robotern verbessern: Abteilungsleiter Michael Döring (links), und Ralf Schubert (rechts), der geschäftsführender Gesellschafter der Gerhard Schubert GmbH. Foto: Tobias Vogt für die Gerhard Schubert GmbH

Schubert gründet Robotik-Entwicklungszentrum in Dresden

Roboter sollen schneller arbeiten: Fränkischer Maschinenbauer schwört auf Uni-Expertise Dresden, 10. Januar 2020. Der Robotik-Standort Dresden gewinnt eine weitere Facette hinzu: Der fränkische Verpackungsmaschinenbauer Gerhard Schubert richtet in der sächsischen Landeshauptstadt ein Entwicklungszentrum ein. Das teilte die Schubert-Gruppe aus Crailsheim heute mit.

Für die Fabrik der Zukunft werden KIs, cyberphysikalische Systeme und neuartige Mensch-Maschine-Schnittstellen gebraucht, wie sie das Fraunhofer CPS in Dresden entwickeln will. Foto: Fraunhofer IWU

Fraunhofer gründet neues Zentrum CPS in Dresden: KI ab in die Produktion!

Lernende und sparsame Fabriken sollen Weg der Industrie zurück in die Städte ebnen Dresden, 2. Dezember 2019. Fraunhofer hat am Montag ein neues Forschungszentrum für Cognitive Produktionssysteme (CPS) in Dresden gegründet. Die Forscher wollen dort mit Hilfe von „Künstlicher Intelligenz“ (KI) digitale Technologien für die Fabriken der Zukunft entwickeln. „Als Zielgruppe sehen wir vor allem den Mittelstand“, kündigte Prof. Steffen Ihlenfeldt von der TU Dresden an, der das neue Fraunhofer-Zentrum leitet.

Industrieroboter schweißen Auto-Chassis in der Automobilindustrie. Foto: ABB/ IFR

Indien setzt mehr Roboter ein

Subkontinent gehört zu den wachstumsstärksten Volkswirtschaften Frankfurt am Main/ Neu Delhi, 27. Oktober 2019. Wenn es um Industrieroboter geht, denken die meisten in der Branche an Südkorea, China oder die USA. Doch derweil investiert auch die indische Wirtschaft immer mehr in automatisierte Fabriken: Im Jahr 2018 installierten sie 4771 Industrieroboter, teilte die Internationale Förderation für Robotik (IFR) in Frankfurt am Main mit. Dies entspreche einem Plus von 39 Prozent zum Vorjahr.

Die Robin-Spritzguss-Roboter sollen dafür sorgen, dass sich auch Leichtbauweisen für kleine Serien von Autobauteilen lohnen. Visualisierung: Leichtbauinstitut ILK der TU Dresden

Robins der Uni Dresden erleichtern Autos

Mobile Spritzguss-Technologie soll Kleinserien von Leichtbau-Autos ermöglichen, die weniger Sprit schlucken und umweltfreundlicher unterwegs sind Dresden, 11. Oktober 2019. Leichtbau-Technologien machen Autos möglich, die weniger wiegen als klassische Stahlboliden, dadurch auch weniger Sprit verbrauchen und die Umwelt nicht mehr ganz so stark belasten. Und speziell für Elektroautos bringt jedes eingesparte Kilo auch einige Kilometer mehr Reichweite mit einer Batterieladung. Ingenieure der TU Dresden haben nun mobile Spritzguss-Roboter entwickelt, diesen Trend fördern sollen: Die „Robins“ vom „Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik“ (ILK) sollen den Einsatz von Leichtbau-Materialien im Autobau deutlich einfacher, flexibler und billiger möglich machen als bisher.

Bäckermeister Matthias Walther bereitet in seiner Backstube ein Keksblech vor. Foto: Heiko Weckbrodt

Bäcker Walther gewinnt DNN-Wirtschaftspreis

Chefredakteur: „Ohne Mittelstand nützen uns die schönsten Leuchttürme nichts Dresden, 8. Oktober 2019. Meister Matthias Walther und seine backende Mannschaft aus Dresden gewinnen in diesem Jahr den DNN-Wirtschaftspreis „So geht‘s aufwärts“. Das hat DNN-Chefredakteur Dirk Birgel heute Abend während der Festveranstaltung im Lingnerschloss bekannt gegeben. „Sein Geschäftsmodell ist das Ergebnis von harter Arbeit und Innovationsfreude“, würdigte Handwerkskammer-Präsident Jörg Dittrich den Preisträger. Meister Walther beweise, „welches Potenzial im Handwerk steckt“.

Das erste Entwicklungsprojekt fpr das neue VW-Software-Entwicklungszentrum Dresden: Sebastian Werner von Wandelbots hat auf der Produktionsschuppe in der gläsernen VW-Manufaktur Dresden einen Roboter angelernt. Der trägt zunächst eine "Primer" genannte Grundierungspaste dort auf. Bevor dann dort ein Seitenfenster am E-Golf eingeklebt wird, mustert der Roboter sein Werk mit einer Kamera. Die Bilder überträgt er zur Qualitätskontrolle per Funk in eine Rechnerwolke ("Cloud"). Foto: Oliver Killig für Volkswagen

VW entwicklelt in Dresden Cloud-gestützte Produktion

Amazon, Volkswagen, Siemens und Wandelbots wollen in neuem Forschungszentrum Qualitätskontrolle mit KI-Hilfe verbessern und vernetzen Dresden, 20. Juni 2019. Volkswagen hat heute in Dresden nun auch offiziell sein neues Software-Entwicklungszentrum für cloud-gestützte Produktion eröffnet. Gemeinsam mit Amazon, Siemens und der Dresdner Uni-Ausgründung „Wandelbots“ entwickeln in der gläsernen VW-Manufaktur zunächst 30 Spezialisten produktivitätssteigernde Digitalisierungs-Lösungen für den gesamten Konzernverbund. Bis Ende 2020 soll das Team auf 80 Entwickler wachsen – oder vielleicht auch mehr“, hat VW-Softwareentwicklungschef Peter Garzarella angekündigt.

In Japan experimentieren Forschungseinrichtungen wie das Riken-Zentrum bereits seit Jahren mit dem Robotereinsatz in Haushalten und in der Pflege. Hier ist zum Beispiel ein "Robobear" zu sehen, der einen Menschen tragen kann. Foto: Riken

Roboterin Kati knetet bald Wirbelsäule von Skoliose-Kinder durch

Neue Ansätze für KI-Therapie bei verkrümmter Wirbelsäule Dresden, 14. Juni 2019. Weil die Behandlung einer verkrümmten Wirbelsäule („Skoliose“) bei Kindern aufwendig, anstrengend und personalaufwendig ist, wollen Ingenieure aus Dresden, und Jena dafür nun einen süßen Therapie-Roboter konstruieren. Das Bundesforschungsministerium hat für dieses Verbundprojekt unter dem Titel „Kindgerecht Automatisieren, Therapie Intensivieren“ (Kati) 1,7 Millionen Euro Fördergeld zugesagt. Das hat die Technische Universität Dresden (TUD) mitgeteilt.

Christoph Allmacher, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur Werkzeugmaschinenkonstruktion und Umformtechnik der TU Chemnitz, testet in einem Logistik-Umfeld das fahrerlose Transportsystem "Hubert". Foto: René Apitzsch für die TU Chemnitz

Roboter-Transporter „Hubert“ hilft Lageristen

TU Chemnitz entwickelt autonomen Minitransporter für Fabriken Chemnitz, 11. Juni 2019. Ein autonomer Karren namens „Hubert“ soll Logistik-Arbeitern in kleinen und mittelständischen Unternehmen helfen und unnötige Wege abnehmen. Die TU Chemnitz hat diesen Roboter-Wagen gemeinsam mit Industriepartnern entwickelt. Nun soll Hubert seine Feuerprobe im Logistikzentrum des sächsischen Dienstleisters Komsa bestehen.