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In der Mikroskopaufnahme sind der "Kaffeerand" und die Risse zu sehen, die sich bilden, wenn der Tropfen einer Siliziumdioxid-Suspension vertrocknet. Abb.: ILK DD / Physics Today 74, 8, 64 (2021)

Magie der Risse

Dresdner Aufnahme von vertrockneten Nanotech-Tropfen auf Titelseite von „Physics today“ Dresden, 7. Januar 2022. Auf den ersten Blick mag man an einen durchfrosteten Baumstamm denken oder ein begonnenes, doch dann vergessenes Mandala. Doch tatsächlich handelt es sich um einen vertrockneten Kieselsäure-Tropfen unterm Mikroskop. Entstanden ist diese Aufnahme am privaten Institut für Luft- und Kältetechnik (ILK) Dresden. Und dieses Wissenschaftsfoto hat die Redakteure der renommierten Fachzeitschrift „Physics today“ so beeindruckt, dass sie es nun auf ihrer Titelseite publiziert haben.

Ein Ari 458 mit Solarzellen am Aufbau. Foto: Ari Motors

Mehr Reichweite durch Solarmodule am Ari-Kleintransporter aus Sachsen

Unternehmen aus Borna stellt Prototypen auf Intersolar vor Borna/München/Prag, 6. Oktober 2021. Das sächsische Unternehmen „Ari Motors“ hat einen neuen Elektro-Kleintransporter vorgestellt, der seine Reichweite dank eingebauter Solarzellen um bis zu 48 Kilometer verlängern kann. Der Hersteller aus Borna hat den „ARI 458 Koffer“ – „Ari“ steht für die japanische „Ameise“ – laut eigenen Angaben nun als Prototypen fertiggestellt und will ihn auf Europas größter Solarmesse „Intersolar“ in München vorstellen.

Blick in die neue F8-Modul-Produktionslinie von Solarwatt. Foto: Solarwatt

Solarwatt eröffnet Fabrikanbau F8 in Dresden

Unternehmen will bis 2025 rund 100 Millionen Euro in Um- und Ausbau investieren Dresden/Schierling, 23. September 2021. „Solarwatt“ hat rund 35 Millionen Euro in drei neue Produktionsanlagen für Solartechnik und Akkus investiert und sie heute offiziell in Betrieb genommen. Das hat das Dresdner Energietechnik-Unternehmen mitgeteilt.

Die Vislualisierung zeigt den inneren Aufbau eines "Rotationskinetischen Speichers" (RKS) auf Schwungrad-Basis mit einem Menschen zum Größenvergleich. Foto: Stiftungsprofessur für Baumaschinen, TUD

Rekord-Schwungrad Boxdorf fängt Windenergiespitzen ab

„Rotationskinetischer Speicher“ der TU Dresden kann halbe Megawattstunde puffern Dresden/Boxberg, 20. September 2021. Baumaschinen-Ingenieure der TU Dresden haben in Boxdorf in der Lausitz ein rekordverdächtiges Schwungrad für Windkraftparks gebaut: Der „rotationskinetische Speicher“ (RKS) kann eine halbe Megawattstunde Energie speichern und in der Spitze bis zu 500 Kilowatt abgeben. Damit ist dieser Speicher laut Uni-Angaben fünfmal so groß wie der größte bisher gebaute Einzelschwungrad-Speicher. Allerdings handelt es sich bisher um kein serienreifes Produkt, sondern um einen Demonstrator.

Ein Halbzellen-Modul von Solarwatt. Bifaziale Module kommen auch ins Produktionsprogramm. Foto: Solarwatt

Solarbanden klauen in Sachsen 100 Wechselrichter

Profidiebe demontieren Photovoltaik-Technik für 375.000 Euro Dresden, 7. August 2021. Solaranlagen sind ein beliebtes Ziel für hochspezialisierte Banden geworden. Im ersten Halbjahr 2021 demontierten und stahlen diese Photovoltaik-Diebe 100 Wechselrichter sowie Solarmodule und andere Technik im Gesamtwert von über 375.000 Euro in Sachsen, teilte das Landeskriminalamt (LKA) in Dresden mit. Der Beutewert schwankt allerdings stark von Halbjahr zu Halbjahr.

Ein Solarwatt-Spezialist überprüft per Smartphone einen "Battery flex"-Energiespeicher, den Solarwatt gemeinsam mit BMW entwickelt hat, und der sich besonders leicht in reiner Stapeltechnik erweitern lässt. Foto: Solarwatt

Solarwatt Dresden will Solar, Akku und Wärmepumpe in Eigenheimen koppeln

Ziel: durch Sektorenkoppelung CO2-Ausstoß um 89 % senken Dresden, 9. Juni 2021. Solarwatt bietet künftig für Eigenheim-Besitzer und Kleinbetriebe komplexere Energiesysteme an, die auch die Sektorenkoppelung beherrschen. Das hat Detlef Neuhaus, der Chef des Dresdner Solarunternehmens, angekündigt. In der Kombination werde es damit einem durchschnittlichen Eigenheim möglich werden, bis zu 89 Prozent seines Kohlendioxid-Ausstoßes einzusparen und einen großen Teil seines Strom- und Wärmebedarfs selbst zu decken, betonte Neuhaus.

Die künstlerische Darstellung veranschaulicht, was die Forscher immer wieder auf den Analyse-Landkarten ihrer Perowskite zu sehen glaubten: photonische Pferde. Grafik: Y. Vaynzof

Mit Perowskit-Pferden auf der Suche nach Super-Solarzellen

Forscher aus Dresden, Lund und Nowosibirsk entwickelt neue Analysemodelle Dresden/Lund/Nowosibirsk, 8. Juni 2021. Um die Energieausbeute neuer Perowskit-Solarzellen weiter in die Höhe zu treiben, haben Forschergruppen aus Sachsen, Schweden und Russland gemeinsam ein neues Analysemodell für eben diese Metall-Halogene (Perowskite) entwickelt. Das hat das „Zentrum für fortgeschrittene Elektronik Dresden“ (CFAED) mitgeteilt, das gemeinsam mit der Russischen Akademie der Wissenschaften in Nowosibirsk und der Uni Lund in Schweden an der Studie mitwirkte. Die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sind zuversichtlich, dass ihr Ansatz zu „noch effizienteren photovoltaischen Bauelementen führen“ wird, so CFAED-Forscherin Prof. Yana Vaynzof vom Lehrstuhl für „Neuartige Elektronik-Technologien“ an der TU Dresden.

Ein Halbzellen-Modul von Solarwatt. Bifaziale Module kommen auch ins Produktionsprogramm. Foto: Solarwatt

Solarwatt baut Dresdner Fabrik für 15 Millionen Euro aus

Unternehmen will auch zweigesichtige Photovoltaik-Module produzieren Dresden, 17. Mai 2021. Solarwatt Dresden bietet künftig auch sogenannte „bifaziale“ Photovoltaik-Module an, die Sonnenlicht von der Vorder- und von ihrer Rückseite einsammeln und in Strom umwandelt können. Zugleich kündigte das Unternehmen an, seine neue Dresdner Fertigungslinie „F8“ noch einmal für fünf Millionen Euro ausbauen zu wollen. Zudem will Solarwatt-Chef Detlef Neuhaus ab 2022 eine neue Pilotanlage für neuartige Module zu errichten. Damit erhöhen sich die jüngsten Ausbau-Investitionen von Solarwatt auf insgesamt rund 15 Millionen Euro.

Der sächsische Umwelt- und Energieminister Wolfram Günther (links) und "Meyer Burger"-Chef Gunter Erfurt zeigen im Werk Freiberg Proben der neuen, hocheffizienten Heterojunction“-Solarzellen. Foto: Heiko Weckbrodt

„Meyer Burger“ will mit China-Boykott deutsche Solarindustrie reanimieren

7 Gigawatt + 3500 Jobs avisiert: Schweizer stoppen Anlagenexport gen Fernost und bauen eigene Solar-Gigafabriken in Freiberg und Thalheim Freiberg, 21. April 2021. Gunter Erfurt hat einen ehrgeizigen Plan: Der Chef des Schweizer Unternehmens „Meyer Burger“ möchte die mitteldeutsche Solar-Industrie wiederbeleben, das Unternehmen vom Fabrikausrüster zum Photovoltaik-Komplettanbieter umwandeln und die Dominanz chinesischer Hersteller auf den Weltmarkt brechen. Schlüsselrollen spielen in seinem Plan ein China-Boykott, hocheffiziente Energiesammler und neue Giga-Fabriken im sächsischen Freiberg und im sachsen-anhaltinischen Thalheim. „Wir werden Wertschöpfung und Arbeitsplätze nach Europa zurückholen“, gab sich der Geschäftsführer zuversichtlich.

Der Meyer-Burger-Standort im schweizerischen Thun. Foto: Meyer Burger

Meyer Burger will Solarfabrik in Freiberg im Sommer neu starten

Eidgenossen bereiten parallel dazu Zellproduktion in Bitterfeld vor Freiberg/Bitterfeld, 16. April 2021. Der Schweizer Konzern „Meyer Burger“ rüstet derzeit die früheren Photovoltaik-Werke von Solarworld in Freiberg und von Sovello in Bitterfeld neu aus und rechnet dort im Sommer 2021 mit dem Produktionsstart. In der kommenden Woche will der sächsische Umweltminister Wolfram Günther (Bündnisgrüne) die Freiberger Fabrik besuchen, um sich über die Fortschritte zu informieren.

Über die Klimastation und Bodenfeuchtigkeitssonden erhalten die Wissenschaftler Informationen zu Luftfeuchtigkeit, Lufttemperatur, Windstärke und Niederschlag. foto: Marx für die HTW

Helfen Solarenergiewerke gegen Dürren?

HTW Dresden untersucht Bodenschutz durch Photovoltaik-Module Dresden/Werneuchen, 8. März 2021. Angesichts der jüngsten Dürren in Deutschland wollen Dresdner Ingenieure und Ingenieurinnen in einem großen Solarenergiewerk in Brandenburg nun austesten, ob großflächig verteilte Photovoltaik-Module womöglich den Boden darunter davor bewahren, völlig auszutrocknen. Das hat die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden angekündigt.

Ganze Glasfassaden vbon Hochhäusern sollen künftig Sonnenstrom produzieren. Foto: AGC Glass Europe

Neues Recycling-Verfahren für Solarmodule ausgezeichnet

Sachsen und Koreaner gewinnen Silber und Alu aus alten Photovoltaik-Anlagen zurück Freiberg, 7. Februar 2021. Sächsische und koreanische Ingenieure haben einen Weg gefunden, Zinn, Silber und Aluminium aus alten Solarmodulen zurückzugewinnen. Das Bundeswirtschaftsministerium hat diese Entwicklung nun als Kooperationsprojekt des Jahres 2020 im „Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM) ausgezeichnet. Beteiligt waren die „Luxchemtech GmbH“ aus Freiberg, das „Korea Institute of Industrial Technology“ (Kitech) und das südkoreanische Unternehmen „TSM. Co. Ltd.“, teilte das sächsische Wirtschaftsministerium mit.

Photovoltaik-Modul-Produktion bei Solarwatt Dresden. Foto: Solarwatt

Energiesammler aus Dresden gefragt: Solarwatt wächst um 40 %

100 neue Jobs in diesem Jahr Dresden, 8. Oktober 2020. Wegen der wachsenden Nachfrage nach seinen Solarmodulen, Batterien und Energiesystemen ist „Solarwatt“ kräftig gewachsen. Ende Dezember wird das Dresdner Umwelttechnik-Unternehmen voraussichtlich ein Umsatzplus von 40 Prozent für das Jahr 2020 abrechnen können und insgesamt 100 neue Jobs geschaffen haben. Das hat Solarwatt heute mitgeteilt.