Alle Artikel mit dem Schlagwort: PV

Solaranlage. Foto: Heiko Weckbrodt

Sunmaxx PVT setzt auf Kombi-Module für Solarstrom und -wärme

Fertigung entsteht in Ottendorf-Okrilla Ottendorf-Okrilla, 21. Februar 2024. Ein neuer Solarmodul-Hersteller etabliert sich in Ottendorf-Okrilla nahe Dresden: Die „Sunmaxx PVT GmbH“ des Physikers Wilhelm Stein will dort in einer Miethalle Module bauen, die einerseits wie klassische Photovoltaik (PV) Strom erzeugen, anderseits durch Wärmetauscher auch thermische (T) Energie gewinnen – daher auch das Kürzel PVT.

Die Dresdner Softwareschmiede "Dieenergiekoppler" ist auf virtuelle Kraftwerke spezialisiert. Visualisierung: Dall-E

Kapitalspritze für Dresdner Uni-Ausgründung „Dieenergiekoppler“

Electrofleet Osnabrück steigt bei den Sachsen ein Dresden/Osnabrück, 10. Januar 2023. Das Energietechnik-Unternehmen „Electrofleet“ aus Osnabrück steigt in die Dresdner Uni-Ausgründung „Dieenergiekoppler“ ein. Darauf haben Electrofleet und Dieenergiekoppler aufmerksam gemacht. Die Niedersachsen vergrößern damit den Kreis der Risikokapitalisten, die die Energie-Softwareschmiede aus Dresden bisher finanziert haben. Bisher waren der Lausitzer Energieversorger Leag und der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) auf diese Art Anteilseigner des noch jungen Unternehmens geworden.

Themenfoto: Dall-E & hw

Milliardenmarkt für Quantensensoren

IDTechEx rechnet mit 18 % Umsatzwachstum pro Jahr Cambridge, 29. Oktober 2023. Neuartige Quantensensoren werden die Empfindlichkeit künstlicher „Sinne“ technologisch auf eine neue Stufe heben und dem Sensorik-Weltmarkt einen starken Schub verpassen. Davon sind die Marktanalysten von „IDTechEx“ aus Cambridge überzeugt. Sie gehen davon aus, dass die Umsätze mit Quantensensoren in den nächsten zwei Dekaden auf etwa 7,1 Milliarden Dollar zulegen wird – bei jährlichen Zuwachsraten um die 18 Prozent.

Bürgermeister Mirko Pollmer (links) und Sachsenenergie-Manager Rutger Kretschmer begutachten die neuen Solarmodule. Foto: Sachsenenergie

Sachsenenergie macht Bürgern neue Solarparks mit Abgabe schmackhaft

Zeithainer bekommen für neue Megawatt-Anlage Geld – und für den alten Solarpark nun auch Zeithain, 27. August 2023. „Sachsenenergie“ baut seine Solar-Kapazitäten aus und hat nun eine neue Megawatt-Anlage in Zeithain bei Riesa in Betrieb genommen. Das hat der regionale Energieversorger mitgeteilt. Die 1,5 Hektar große Photovoltaik-Anlage (PV) befindet sich im Industrie- und Gewerbegebiet Zeithain/Glaubitz, besteht aus 2.168 Solarmodulen und ist für 1,17 Megawatt (MW) ausgelegt.

Heliatek-Chef Guido van Tartwijk zeigt ein zwei Meter langes und biegsames organisches Solarmodul aus Dresdner Produktion. Foto: Heiko Weckbrodt

Nachfrage für organische Solartechnik von Heliatek Dresden steigt

Energiepreis-Krise sorgt in Dresdner Fabrik für Schub – Vollauslastung kommt aber wohl frühestens 2025 Dresden, 21. Juli 2023. Zwar setzt die Energiepreiskrise seit dem Ukraine-Krieg vor allem viele klassische Industriezweige in Deutschland massiv unter Druck. Doch anderseits sorgt sie in jungen Technologiesektoren für Impulse. Und das spürt auch Heliatek: Während das Photovoltaik-Unternehmen derzeit schrittweise die Produktion biegsamer organischer Solarfolien in Dresden-Mickten hochfährt und deren Wirkungsgrad steigert, spielen die hohen Strompreise der Uni-Ausgründung mehr und mehr in die Hände. Die Nachfrage nach den alternativen Sonnenenergiesammlern aus Sachsen wächst, die Auftragsbücher füllen sich.

Regionalminister Thomas Schmidt. Foto: Foto-Atelier-Klemm für das SMR

Zwischen Verboten und Subventionen: Europas Mikroelektronik in der Zwickmühle

Regionalminister Schmidt plädiert für mehr Geld, Ökoenergie und Fachkräfte für Schlüsselindustrie – und mehr Augenmaß Dresden, 14. Juli 2023. Mehr Ökoenergie und Subventionen sowie eine Fachkräfte-Offensive hat der sächsische Regionalminister Thomas Schmidt (CDU) für die Mikroelektronik in Deutschland und speziell in Sachsen gefordert. In der Debatte „Halbleiter Made in Europe – Weg zu mehr (Un)abhängigkeit?“ der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung verwies er auf erhebliche wirtschaftliche, ökologische und demografische Herausforderungen, vor denen Europas Halbleiterindustrie derzeit stehe.

Blick in die Solarmodul-Produktion bei Solarwatt Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Solarwatt liebäugelt mit Habecks Solar-Subventionen

Dresdner wollen Fabrik ausbauen Dresden, 28. Juni 2023. Auch „Solarwatt“ Dresden liebäugelt mit den von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) avisierten Solarindustrie-Subventionen. Das geht aus einer Antwort des Photovoltaik-Unternehmen auf eine Oiger-Anfrage hervor. Angesichts eigener Ausbaupläne prüfe die Geschäftsleitung, ob sich Solarwatt sich um derartige Fördergelder beim Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) bewerben werde, erklärte Solarwatt-Geschäftsführer Detlef Neuhaus.

Solaranlage. Foto: Heiko Weckbrodt

Sachsens Umweltminister will nun auch für Solarindustrie mehr Subventionen

Milliarden-Zuschüsse für Chipfabriken wecken auch Begehrlichkeiten für andere Branchen Dresden, 17. Juni 2023. Nach den Milliarden-Subventionen für Mikroelektronik, Akkubranche und Wasserstoffwirtschaft wachsen nun auch die Begehrlichkeiten für weitere Industriezweige. So fordert Sachsens grüner Umweltminister Wolfram Günther nun eigene staatliche Förderprogramme für die mitteldeutsche Solarindustrie. Das geht aus einer Mitteilung seines Ministeriums hervor.

Solaranlage. Foto: Heiko Weckbrodt

Stahlwerk Riesa und Sachsenenergie bauen 150-Megawatt-Solarpark

Feralpi Stahl will Produktion umweltfreundlicher machen – und wohl auch billiger Zeithain/Riesa/Dresden, 7. Juni 2023. Um Stahl in Sachsen künftig umweltfreundlicher als bisher zu erzeugen, bauen das Stahlwerk Riesa, das Energieunternehmen „Sachsensenergie“ und die Riesaer Stadtwerke einen 150-Megawatt-Solarpark im sächsischen Zeithain-Jacobsthal. Das hat Sachsenenergie heute in Dresden angekündigt.

Biegsames organisches Solarmodul aus Schweden. Foto: Epishine

Schweden bauen organische Solarzellen fürs Internet der Dinge

Neben Heliatek Dresden bietet nun auch Epishine organische und biegsame Sonnenenergie-Sammler an Linköping/Quebec, 29. Mai 2023. Heliatek aus Dresden sind längst nicht mehr die einzigen, die mit biegsamen, organischen Solarzellen auf den Markt drängen: Auch das 2016 gegründete schwedische Unternehmen „Epishine“ aus Linköping hat nach eigenen Angaben derartige Energiesammler entwickelt und stellt sie – ähnlich wie die Sachsen – in einem Rolle-zu-Rolle-Prozess her. Nun tun sich die Schweden mit der kanadischen Organikelektronik-Firma „Brilliant Matters“ zusammen, um gemeinsam Endprodukte zu entwickeln. Das geht aus einer gemeinsamen Mitteilung von Epishine und Brilliant Matters hervor.

Blick in die Solarmodul-Produktion bei Solarwatt Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Vorteile der Installation von Sonnenkollektoren zu Hause

Sonnenkollektoren gibt es schon seit vielen Jahren, aber in letzter Zeit sind sie als Quelle erneuerbarer Energie immer beliebter geworden. Da sich die Technologie weiterentwickelt hat und die Preise gesunken sind, erwägen immer mehr Hausbesitzer die Installation von Solarmodulen in ihren Häusern. In diesem Artikel besprechen wir die Vorteile der Installation von Solarmodulen zu Hause und nennen einige Punkte, die Sie berücksichtigen sollten, bevor Sie entscheiden, ob sie für Sie geeignet sind.

So soll die schwimmende Solaranlage auf der Cottbuser Ostsee aussehen. Visualisierung: EPNE via Leag

Schwimmendes Solarkraftwerk auf Cottbuser Ostsee

PV-Module schwimmen mit Pegelstand nach und nach auf Cottbus, 10. Mai 2023. Auf der sogenannten „Cottbuser Ostsee“ entsteht eine schwimmende Solaranlage mit bis zu 29 Megawatt Leistung. Nach ihrer Fertigstellung werde dieses schwimmende Kraftwerk „zu den europaweit größten Floating-PV-Anlagen gehören und einen entscheidenden Beitrag zur Energieversorgung des von der Stadt Cottbus geplanten klimaneutralen Hafenquartiers leisten“, haben die Energie-Unternehmen „Leag“ und EP „New Energies“ angekündigt.

Selbstreinigung über Nacht: Links ein Titanoxid-Dünnglas, auf dem nachts Regentropfen des Staub des Tages wegwischen, rechts das Glas nach UV-Bestrahlung: Unter Sonnenlicht verteilt sich die Nässe so, dass sich keine störenden Regentropfen mehr bilden können. Fotos (2): Fraunhofer FEP

Aufkleb-Glas soll Stromausbeute von Solaranlagen steigern

Dünnstglas mit Wechselschicht reinigt sich nachts selbst und sorgt tagsüber für Durchblick Dresden, 2. Januar 2023. Damit Solaranlagen auf lange Sicht bei Wind und Wetter mehr Strom liefern, haben Fraunhofer-Ingenieure aus Dresden ein neues Schutz-Dünnglas zum Draufkleben entwickelt. Das soll dafür sorgen, dass sich die Sonnenenenergie-Sammler nachts durch Regentropfen und Tau selbst reinigen, die Tropfen dann aber tagsüber bei UV-Einwirkung so fein auf ihrer Oberfläche verteilen, dass die den Lichteinfall nicht mehr stören. Wie das funktioniert, wollen Forscher des „Fraunhofer-Instituts für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik“ (FEP) aus Dresden im April auf der Baumesse „Bau 2023“ in München vorführen.