Alle Artikel mit dem Schlagwort: Krimi

"Die purpurnen Flüsse" ziehen einen Teil ihres Charmes aus der ästhetisierten Bildsprache der Serie. Hier sinniert gerade Kommissar Niémans (Olivier Marchal) über die eigene Vergangenheit am pittoresken Strand des Ärmelkanals. Foto: Edel Motion via Glücksstern

„Die purpurnen Flüsse 3“: Zwischen Pest und Jüngstem Gericht

Neue starke Staffel der französischen Krimiserie im Heimkino erschienen Die französische Krimiserie „Die purpurnen Flüsse“ meldet sich mit einer starken dritten Staffel im Heimkino zurück. Darin stürzen sich die Ermittler Pierre Niemans (Oliver Marchal) und Camille Delauny (Erika Sainte) mitten hinein in die tödlichen Ränke, in die blutigen Rachefeldzüge und Sektenbewegungen der französischen Provinz.

Umschlag von "Der Mann im Schatten". Abb.: Heyne-Verlag

„Der Mann aus dem Schatten“: Neuer Krimi vom „Millennium“-Vollender

David Lagercrantz setzt ein ungleiches Paar auf einen Schiedsrichtermord an Die Krimigemeinde hat ein neues, natürlich ungleiches Ermittler-Paar bekommen: Nachdem der Schwede David Lagercrantz die Millennium-Serie seines verstorbenen Landsmannes Stieg Larsson vollendet hat, startet er mit „Der Mann aus dem Schatten“ nun eine eigene Detektivromanreihe. Darin klären die junge, ehrgeizige Streifenpolizistin Micela Vargas aus dem chilenischen Einwanderermilieu und der exzentrische Oberschichtschwede Hans Rekke einen kniffligen Fall auf, an dem sich zuvor Vargas’ Kollegen von der Mordkommission die Zähne ausgebissen haben.

Umschlag von Jussi Adler Olsen: "Natriumchlorid". Abb.: dtv

„Natriumchlorid“: Neuer „Dezernat Q“-Thriller von Jussi Adler-Olsen

Selbsternannter Racheengel meuchelt sich durch die Dekaden Durch Zufall und Corona gerät das eigentlich für Uralt-Kriminalfälle zuständige „Dezernat Q“ der Kripo Kopenhagen an eine Reihe von nichtnatürlichen Todesfällen, die auf den ersten Blick kaum etwas miteinander zu tun haben und teils wie Suizide oder Unglücksfälle wirken. Doch auf den zweiten Blick entdecken Carl Mørk und sein Team doch einen gemeinsamen Nenner: kleine Salzhäufchen am Ort des Geschehens. Und als sie tiefer graben, graben sie auf einen selbst ernannten Racheengel und eine ganze Serie fast perfekt getarnter Ritualmorde, die bis zu einem Blitzschlag in den 80er Jahren zurückführt. All dies erzählt der dänische Starautor Jussi Adler-Olsen in seinem neuesten Krimi „Natriumchlorid“, der nun auch in Deutschland erschienen ist.

Wenn Fäuste, messer und Pistolen nicht mehr reichen, greift "H" (Jason Staham) auch mal gern zum Sturmgewehr. Das Finale von "Cash Truck" erinnert etwas an "Heat". Szenenfoto: Studiocanal

„Cash Truck“: Knackiger Rache-Thriller von Guy Ritchie

Statt Gentleman-Kämpfer ist Jason Statham diesmal ein erbarmungsloser Bestrafer Mit „Cash Truck“ hat Guy Ritchie („Snatch“, „Sherlock Holmes„) einen seiner düstersten Filme seit Jahren abgeliefert. Der britische Starregisseur setzt hier auf seine einstige Entdeckung Jason Statham („Crank“, „Redemption„), der in diesem Thriller nur noch wenig Gentleman-Artiges an sich hat, sondern hart und nahezu erbarmungslos nach Rache giert. Erschienen ist der gekonnt inszenierte Streifen nun fürs deutsche Heimkino.

Da hat Papi mit seinem Scharfschützengewehr in letzter Sekunde geholfen: Zoe (Isabel May) ist inzwischen etwas mit den Nerven runter. Szenenfoto (Koch Media) aus: "Run Hide Fight"

„Run Hide Fight“: Die Gedemütigten laufen Amok

Selbstjustiz-Thriller aus den USA kommt ins Heimkino In „Run Hide Fight“ wirft US-Regisseur Kyle Rankin die Frage aus, was erlebte Gewalt aus jungen Menschen macht – und wie dünn die Grenzen zwischen Täter und Opfer manchmal sein können. Sein Teenager-Actionfilm stellt dabei einen Amoklauf an einer Oberschule in den Fokus und ist nach dem „Stirb Langsam“-Konzept gestrickt, allerdings mit reflektiven Untertönen. Statt eines John McClane im Feinripp-Unterhemd räumt bei ihm allerdings ein Mädchen in zerrissenen Jeans mit den Bösewichten auf.

Ungleiches Ermittler-Duo: Pierre Niémans (Olivier Marchal) und Camille Delaunay (Erika Sainte). Szenenfoto aus: Die Purpurnen Flüsse, Staffel 2

2. Staffel der „Purpurnen Flüsse“: Ritualmorde und der Preis der Schönheit

Bizarre Verbrechen in der französischen Provinz Der ruppige Altkommissar und seine verdeckte Jungermittlerin sind zurück: Die französische Thriller-Serie „Die purpurnen Flüsse“ hat eine zweite Staffel bekommen, die nun auch für die deutschen Heimkinofreunde als Videostrom verfügbar ist. Und wieder müssen die beiden knietief durch Blut waten, mit religiösen Eiferern fertig werden und die Arroganz der Mächtigen durchbrechen, um vier bizarre Mordserien zu lösen.

Die junge und hochverschuldete Wirtschaftsanwältin Emily (Josefin Asplund) will Anteilseignerin ihrer Kanzlei werden und nimmt deshalb auch riskante Aufträge an. Szenenfoto: Senay Berhe, aus "Hidden Agenda"

Stockholms Hochglanzwelt und die Balkanmafia: „Hidden Agenda“ auf DVD

Die Macher der „Brücke“ kratzen in ihrer neuen Thriller-Serie am Lack der Reichen und Paten Ganz unterschiedliche Parallelgesellschaften in Stockholm stehen im Mittelpunkt der neuen schwedischen Krimiserie „Hidden Agenda“ der Produzenten von „Die Brücke“: Auf der einen Seite der Filz der Reichen und Hochglanzgelackten, der Unternehmer und ihrer Wirtschaftsanwälte, die sich gerne auch mal übers Gesetz stellen und Verstöße unter der Hand ausgleichen. Und auf der anderen Seite das Milieu der Einwanderer vom Balkan, der serbischen „Paten“ und der kleinen Krauter, die ihre Vergangenheit doch nicht zu entfliehen vermögen, so sehr sie sich auch abstrampeln. Und in diesem Spannungsfeld dreht sich mit wachsendem Tempo aus Rache und Gegenrache, Entführung, erzwungenen Unternehmensfusionen, Mord und Totschlag. Erschienen ist der Achtteiler nun fürs deutsche Heimkino.

Auch ein paar gierige Amateure sind auf den Geldkoffer aufmerksam geworden und versuchen, auch am großen Rad zu drehen. Repro: Absolut Medien

DVD „Have A Nice Day“: Wilde Hatz im Stile Tarantinos

Chinesischer Thriller-Comic fürs deutsche Heimkino veröffentlicht Einen wilden Thriller-Animationsfilm im Stil von Quentin Tarantino und Guy Ritchie kredenzt der chinesische Regisseur Liu Jian nun auch dem deutschen Heimkino-Publikum. In „Have A Nice Day“ jagen Profi- und Möchtegern-Gangster um – welch Überraschung – einen Koffer voller Geld.

Olivia Rönning (Julia Ragnarsson) kooperiert mit dem Journalisten Alex Popovic (Nemanja Stojanovic), um ein Puzzle aus Morden, Zollintrigen, öffentlichen Ausschreibungen und ominösen Todesfällen in Altenheimen zusammenzusetzen. Photo: Niklas Maupoix, Filmlance International AB

„Springflut 2“: Olivia ermittelt im Porno- und Drogensumpf

Zweite Staffel der schwedischen Krimiserie fürs Heimkino Nachdem Polizeischülerin Olivia Rönning (Julia Ragnarsson, „Die Brücke“) in der ersten Staffel von „Springflut“ die Morde an ihren Eltern aufgedeckt hat und nach Schweden zurückgekehrt ist, klemmt sie sich hinter einen neuen Fall. Und der führt sie in die Untiefen von Drogenhehlerei, internationalen Pornoringen und Medikamentenbetrug. Ab 8. November 2019 wälzt sich die neue Springflut durchs Heimkino.

"Der Aquarist" verwendet ganz eigene Werkzeuge. Foto: Salomo Publishing

Buch „Der Aquarist“: Teufel ist ein kreativer Beruf

Drama über einen Totenwäscher – und was ihn in seinen Abgrund driften ließ Dass Jochen etwas seltsam war, fand schon seine Mutter. Und die Kollegen während seiner ersten, unvollendeten Lehre. Und die Nachbarn. Und vielleicht hatte gerade das den jungen Mann innerlich erst zum wirklich Seltsamen deformiert. Halbwegs akzeptiert hat sich der Junge man wohl nur im „Abgrund“ unterm Kreiskrankenhaus gefühlt, als Wäscher der Toten. Was aber hinter seiner stillen Fassade lauerte, wusste keiner – bis sich all der Frust, der Hass, die zehrende Rachegier für all das, was er nicht haben konnte, in einem finalen Gewaltexzess entlud… Die Rede ist vom „Aquarist“. Und aufgeschrieben hat dessen gar mörderische Moritat der Wirtschaftsjournalist und Schriftsteller Michael Braun Alexander. Erschienen ist dieser Um-die-Ecke-Krimi im Dresdner Buchverlag.

Inae (Si-young Lee) kann es nicht leiden, wenn ihre Schwester entführt und zur Sexsklavin gemacht wird. Szenenfoto aus "No Mercy": Busch Media

Rache-Thriller „No Mercy“: Koreanische Kampfgrazie sieht rot

Schwester räumt mit Hammer, Faust und Elektroschocker im Heimkino auf Wer wissen will, wie Rache in Korea serviert wird, mag sich „No Mercy“ zu Gemüte führen: Der Revenge-Thriller aus Fernost zeigt eine schlagfertige Schwester, die in der Gangsterszene mit Hammer, Faust und Elektroschocker ziemlich gründlich aufräumt. Erschienen ist das Gemetzel nun in Deutschland fürs Heimkino.

Die Morde und privaten Schicksalsschläge schleudern den Polizisten Peder Rydh (Alexej Manvelov) immer mehr aus der Bahn. Foto: Glücksstern

„Stockholm Requiem“ auf DVD: Kindermörder und Sterntaler

Schwedische Thrillerserie fürs Heimkino erschienen Die Polizei findet zwei jüdische Kinder, den Jungen sind Papiertüten mit aufgemalten Gesichtern über den Kopf gestülpt. Das Werk brutaler Antisemiten? Oder hat diese Papierjungen-Staffierung etwas mit der Vergangenheit der Eltern in einem israelischen Kibbuz zu tun? Ein knifflige Frage, auf die die Stockholmer Polizeichefin ein gemischtes Ermittlerteam ansetzt: Alte Hasen wie die Ermittler Alex Recht (Jonas Karlsson) und Peder Rydh (Alexej Manvelov), aber eben auch die Kriminologin Fredrika Bergman (Liv Mjönes), die zunächst recht frostig in der Truppe aufgenommen wird…

Gerät bald selbst ins Kreufeuer: Der ehemalige (und leicht vereinsamte) Stockholmer Kommissar Erik Bäckström (Rolf Lassgård). Foto: Edel-Motion

Krimserie „Jäger“ auf DVD: Blutiges Gold im Samenland

Schwedischer Thriller mit Rolf Lassgård Mit „Jäger – tödliche Gier“ haben die Schweden wieder mal eine packende und erdverbundene Krimserie der Oberklasse abgeliefert. In der Hauptrolle agiert als pensionierter Kommissar: Rolf Lassgård („Wallander“). Der hatte bereits in den Vorgänger-Spielfilmen wie „Nacht der Jäger“ den kantigen Ermittler Erik gespielt, der überall aneckt – und auch in der Serie wieder einmal zu Höchstform aufläuft. Erschienen ist die erste Staffel der Jäger-Serie nun auf DVD.

Die Visualisierung zeigt, wie eine mit 3D-Druckern erzeugte Mondbasis etwa aussehen könnte. Abb.: Foster

Krimi „Das Objekt“: Nerds, der Mond und eine Söldnerarmee

„Extraleben“-Autor schickt Schröder und Harry den alten Geheimnissen hinterher Ein ewiges Muttersöhnchen fängt daheim in der deutschen Provinz einen Kopfschuss, als er sich im Netz gerade uralte Nasa-Fotos von den Mondlandungen ansieht. Zufall oder war er da einer ganz großen Sache auf der Spur? Die Suche nach Antworten führt den Computerforensiker Schröder und seine neue Kollegin Harriet („Harry“) bis in die USA, zu einem alten Nasa-Computerexperten mit dem bezeichnendem Namen von Neumann – und bald darauf haben sie alle eine Sölderarmee auf den Fersen. All dies erzählt Autor Constantin Gillies, der sich schon mit seinen „Extraleben“ eine Fangemeinde erschrieb, in dem Nerd-Krimi „Das Objekt“.

Werfen ihre Ideale über Bord, als sie versuchen, die Bank ihrer Familie vor einer feindlichen Übernahem zu retten: Simon und Amanda Absalonsen. Abb.: Bildschirmfoto von "Follow the Money 2"

„Follow the Money 2“: Den Brankrottmachern auf der Spur

Neue Staffel von den „Borgen“-Machern auf DVD erschienen Nachdem sie in der ersten Staffel den Ökostrombetrügern von „Energreen“ den Garaus gemacht haben, nehmen die „Borgen“-Macher diesmal andere Wirtschaftskriminelle ins Visier: In der nun auf DVD erschienenen zweiten Staffel von „Follow the Money“ erzählen sie die Geschichte einer kleinen Privatbank, deren Eigner genossenschaftliche Crowdfunding-Ideale predigen, die sie aber rasch auf dem Alter der größten dänischen Bank. Und mittendrin sind wieder die – mittlerweile vorbestrafte – Finanzjuristin Claudia Moreno (Natalie Madueño), den Polizisten Mads Justesen (Thomas Bo Larsen) und Alf Rybjerg (Thomas Hwan) von der Wirtschaftskripo sowie der schwedische Killer-Opa (Claes Ljungmark) aus dem ersten Teil.