Alle Artikel mit dem Schlagwort: Elektromobilität

Mit fliegenden Testplattformen wie diesem Elektroflugzeug "Magnus-eFusion" hat die Siemens-Tochter "eAircraft" elektrische Antriebe, Wechselrichter und andere Komponenten. Nun übernimmt Rolls-Royce diese Entwicklungsfirma. Foto: Siemens

Siemens verkauft E-Flugzeug-Sparte an Rolls-Royce

Tochter „ eAircraft“ entwickelt auch am „City Airbus“ mit München/Le Bourget, 18. Juni 2019. Der deutsche Elektrokonzern Siemens verkauft seine Sparte „eAircraft“ für elektrische Flugzeugantriebe an Rolls-Royce. Das haben beide Unternehmen laut Siemens auf der Internationalen Pariser Luftfahrtausstellung in Le Bourget in Frankreich vereinbart. Der Verkauf ist Teil der Siemens-Strategie, sich auf weniger Geschäftsfelder als bisher zu konzentrieren, um Kosten zu sparen und profitabel zu bleiben. Den Verkaufspreis wollte der deutsche Konzern nicht verraten.

Christoph Strecker von Ionity, Wirtschaftsminister Martin Dulig und VW-Sachsen-Geschäftsführer Reinhard de Vries weihen die Schnell-Ladesäule an der Autobahn-Raststätte "Dresdner Tor" ein. Foto: Volkswagen

Neue Schnellade-Säule für E-Autos am Dresdner Tor

350-Kilowatt-Station am Dresdner Tor freigeschaltet Dresden, 11. Juni 2019. Damit Elektroautos in und um Dresden künftig schneller „Saft tanken“ können, hat das Ladenetz-Unternehmen „Ionity“ am Dienstag neue Schnelllade-Säulen an der Autobahn-Raststätte „Dresdner Tor“ offiziell in Betrieb genommen. Das hat Volkswagen mitgeteilt, die neben BMW, Daimler und Ford zu den Eigentümern von Ionity gehört.

Der Brennstoffzellen-Transporter "H2 Panel Van" soll durch Wasserstoff-Technologie auf 500 km Reichweite kommen. Foto: DHL

DHL entwickelt Wasserstoff-Elektrotransporter

„H2 Panel Van“ soll per Brennstoffzelle auf 500 km kommen Bonn/Berlin, 24. Mai 2019. Nach den recht erfolgreichen Elektro-Paketransportern der „Street-Scooter“-Reihe wollen DHL und dessen Tochterunternehmen „StreetScooter“ nun auch einen Elektrotransporter namens „H2 Panel Van“ mit Wasserstoff-Antrieb entwickeln. Das hat DHL heute mitgeteilt.

So etwa soll das X1-Lufttaxi mit entfalteten Flügeln aussehen. Visualisierung: Flügel aeronautics

Flügelaeronautiker zeigen Flugtaxi-Modell in Aktion

Dresdner Ingenieure auf Investorensuche für ihren faltbaren Senkrechtstarter Dresden, 25. April 2019. Wenn die Blechkolonnen wieder mal spätnachmittags die Straßen verstopfen, mag sich mancher Fahrer schon gewünscht haben: „Ach hätt ich mir doch nur ein Flugauto gekauft, dann könnt ich dem Stau entschweben!“ Nach eher glücklosen Experimenten mit solchen fliegenden Autos ab den 1930er Jahren unternehmen Audi, Airbus und andere Unternehmen derzeit neue Anläufe, Flugtaxis wie im Science-Fiction-Film „Das 5. Element“ in die Luft zu bringen – teils mit Drohnentechnologie. Auch ein Dresdner Unternehmen mischt dabei mit: „Flügel aeronautics“ ist ein fünfköpfiges Ingenieurteam, das an einem zusammenfaltbaren Flugvehikel namens „X1“ arbeitet, das in jede Garage passen soll.

Marktanteile (nach Neuzulassungen) im Elektroauto-Weltmarkt nach Herstellern. Grafik: BMW, Daten: IHS

Chinesen führen im Elektroauto-Weltmarkt

Tesla auf Platz 2, BMW auf Rang 4 München, 121. April 2019. Im Weltmarkt für Elektroautos führen die Chinesen mit großen Abstand – zumindest, wenn man dies an den Produktionszahlen misst. Das geht aus Statistiken von BMW hervor, die der bayrische Autokonzern auf der Basis von Daten des Marktforschungsunternehmens IHS erstellt hat. Berechnet sind dabei Marktanteile an den Neuzulassungen, wobei neben reinen Stromern auch Hybridautos eingerechnet sind.

Industrie 4.0, Autonomes Fahren, Elektromobilität und andere neuere Technologietrends sorgen für viele Aufträge beim Dresdner Automatisierungs-Unternehmen Xenon. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Xenon Dresden plant neuen Wachstumsschritt

Das Automatisierungs-Unternehmen will im Gewerbegebiet Coschütz-Gittersee neun Millionen Euro in neue Fabrikhallen und Bürokomplex stecken. Dresden, 8. April 2019. Wegen guter Auftragslage vor allem aus der Autoelektronikbranche will Xenon Dresden erneut expandieren: Das Automatisierungs-Unternehmen plant, rund neun Millionen Euro im Gewerbegebiet Coschütz-Gittersee zu investieren. Das geht aus einer städtischen Vorlage hervor, die der Stadtbezirksbeirat Plauen nun durchgewunken hat.

Außenaufnahme der VW-Manufaktur Dresden. Hier hat am 1. März 2018 ein Schülerlabor mit dem Schwerpunkt Elektromobilität auf dem "Future Mobility Campus" eröffnet. Foto: Heiko Weckbrodt

Internationale Gründer drängen sich um Dresdner VW-Brüter

114 Bewerbungen für ein halbes Dutzend Plätze Dresden/München, 27. März 2019. Für das Münchner Unternehmen „ChargeX“ zahlt sich dessen halbjähriger Aufenthalt im Firmenbrüter „Future Mobility Incubator“ der gläsernen VW-Manufaktur Dresden aus: Volkswagen wird mit den jungen Gründern für längere Zeit zusammenarbeiten. Die Konzernspitze will die von „ChargeX“ entwickelte Mehrfach-Steckdose für Elektroauto-Ladesäulen deutschlandweit einsetzen. Das hat Standortsprecher Carsten Krebs auf Oiger-Nachfrage angekündigt.

Betriebsleiterin Petra Wolf vom Autohaus Holm Wirthgen übergibt an „Carl und Carla“-Mitgründer Richard Vetter die ersten zwei von 200 neuen VW-Kleintransportern. Innovationschef Marco Weiß (rechts) von der VW-Manufaktur will mit „Carl und Carla“ bald auch Elektro-Transporter im Carsharing testen. Foto.:Volkswagen

Carsharing: „Carl und Carla“ verdoppeln Transporter-Flotte

Dresdner Unternehmen investiert wegen hoher Nachfrage sieben Millionen in die Expansion Dresden, 25. März 2019. Weil immer mehr Studenten, Spediteure und andere Kunden kurzfristig Kleinbusse und Kleintransporter von „Carl und Carla“ mieten wollen, verdoppelt das Dresdner Carsharing-Unternehmen nun seine Fahrzeugflotte. Das hat Mitgründer Richard Vetter heute in der gläsernen VW-Manufaktur Dresden angekündigt.

So soll der Piech Mark Zero laut Studie aussehen. Visualisierung: Piëch Automotive

Elektro-Piëch tritt gegen Tesla & Co. an

Batterie soll sehr schnell aufladbar sein – bisher ist der Sportwagen aber nur eine Studie Zürich/Genf, 3. März 2019. Ein neuer, alter Name drängt in den Sportwagen-Markt: Der Medienagent Toni Piëch und der Typograf Rea Stark Rajcic wollen am 5. März auf dem Genfer Automobilsalon 2019 die Studie für einen neuen Elektro-Sportwagen „Piëch Mark Zero“ vorstellen. Sie haben gemeinsam das deutsch-schweizerisches Unternehmen “Piëch Automotive” mit Sitz in Zürich und München gegründet.

Neue Kuka-Roboter und andere Ausrüstungen für Zwickau: Volkswagen investiert ingesamt 1,2 Milliarden Euro, um sein Werk in Zwickau auf Elektroauto-Produktion umzurüsten. Foto: Volkswagen

Aufbruch in elektrische Zukunft

VW Sachsen steht vor größtem Umbau seit der Wende Zwickau/Dresden, 25. Januar 2019. Das Volkswagen-Werk Zwickau hat bereits begonnen, sich von der Verbrennungstechnik auf die Elektroauto-Produktion umzustellen. Das hat Standort-Sprecher Carsten Krebs mitgeteilt. Ende 2019 wollen die Sachsen mit der Massenproduktion von Stromern der „ID“-Familie starten.

Der Volkswagen -Prototyp "Sedric" fährt autonom, also fahrerlos. Foto: Volkswagen

Ein Drittel mehr Besucher in VW-Manufaktur

Fabrik-Chef sieht wachsendes Interesse an Elektromobilität Dresden, 3. Januar 2019. Die gläserne Volkswagen-Manufaktur in Dresden hat im vergangenen Jahr fast ein Drittel mehr Besucher angelockt als im Vorjahr. Das hat Manufaktur-Sprecher Carsten Krebs mitgeteilt. Auch immer mehr internationale Gäste seien darunter, zum Beispiel viele Chinesen und Russen.

Die Designskizze zeigt den geplanten Audi Aicon. Er soll das erste autonom fahrende Elektroauto des Konzerns werden. Foto: Audi

125.000 Tonnen Batterie-Rohstoff Lithium liegen im Erzgebirge

Deutsche Lithium GmbH stellt Erkundungsergebnisse vor Zinnwald/Freiberg, 8. November 2018. Im deutschen Teil des Erzgebirges bei Zinnwald lagern rund 125.000 Tonnen des Batterie-Metalls Lithium unter der Erde. Das haben Erkundungen der ehemaligen Solarworld-Tochter „Deutsche Lithium GmbH Freiberg“ ergeben, wie das Sächsische Oberbergamt heute mitgeteilt hat.

Wie sieht die Zukunft der Arbeit aus? Wie können sich Wohnen, Forschen udn Arbeiten sinnvoll miteinander in einer Stadt verbinden? Diuese und weitere Fragen soll die "Siemensstadt 2.0" in Berlin-Spandau beantworten. Foto: Siemens AG

Siemens investiert 600 Millionen Euro in Zukunftsstadt in Berlin

Pilotviertel „Siemensstadt 2.0“ soll zeigen, wie sich Wohnen, Forschen und Arbeiten im Digitalzeitalter verbinden Berlin, 31. Oktober 2018. Siemens investiert 600 Millionen Euro, um sein altes Firmengelände in Berlin-Spandau in ein Pilotviertel der Digital-Ära umzubauen. Das hat der – inzwischen in München ansässige – Technologiekonzern heute mitgeteilt.

Der elektrische Fernbus tankt laut Flixbus-Angaben nur Ökostrom. Foto. Flixbus

Flixbus startet Elektrobus-Fernlinie

Blauer E-Bus pendelt ab morgen zwischen Frankfurt und Mannheim Frankfurt/Mannheim, 24. Oktober 2018. Die erste deutsche Elektrobus-Fernlinie seit Jahrzehnten geht in Betrieb: Ab morgen lässt der Busflotten-Betreiber „Flixbus“ einen blauen vollelektrischen Bus zwischen Frankfurt und Mannheim viermal täglich pendeln. Das hat „Flixbus“-Deutschlandchef Fabian Stenger angekündigt. Im Frühling 2018 hatte das Münchner Unternehmen bereits eine elektrische Fernbuslinie zwischen Paris und Amiens gestartet.

Auch wegen möglicher weiterer Diesel-Verbote könnten Elektro-Transporter bald gefragter sein, meint man bei Bosch. Foto: Bosch

Bosch stellt E-Antrieb für urbane Kleintransporter vor

Manager: E-Mobilität hat vor allem im städtischen Lieferverkehr Sinn Stuttgart, 16. August 2018. Bosch rechnet anscheinend damit, dass das Elektrotransporter-Modell der Post-Tochter DHL auch in anderen Branchen durchsetzen wird. Der Technologiekonzern hat daher nun einen Elektroantrieb speziell für Kleintransporter im Stadtverkehr entwickelt. „Bosch bringt E-Mobilität dorthin, wo sie definitiv Sinn macht – in den städtischen Lieferverkehr“, warb Markus Heyn von der Bosch-Geschäftsführung für das Motorkonzept. Die ersten Fahrzeuge mit dem Bosch-Motor kommen laut Unternehmens-Angaben 2019 auf die Straße.