Alle Artikel mit dem Schlagwort: Elektromobilität

So soll der Piech Mark Zero laut Studie aussehen. Visualisierung: Piëch Automotive

Elektro-Piëch tritt gegen Tesla & Co. an

Batterie soll sehr schnell aufladbar sein – bisher ist der Sportwagen aber nur eine Studie Zürich/Genf, 3. März 2019. Ein neuer, alter Name drängt in den Sportwagen-Markt: Der Medienagent Toni Piëch und der Typograf Rea Stark Rajcic wollen am 5. März auf dem Genfer Automobilsalon 2019 die Studie für einen neuen Elektro-Sportwagen „Piëch Mark Zero“ vorstellen. Sie haben gemeinsam das deutsch-schweizerisches Unternehmen “Piëch Automotive” mit Sitz in Zürich und München gegründet.

Neue Kuka-Roboter und andere Ausrüstungen für Zwickau: Volkswagen investiert ingesamt 1,2 Milliarden Euro, um sein Werk in Zwickau auf Elektroauto-Produktion umzurüsten. Foto: Volkswagen

Aufbruch in elektrische Zukunft

VW Sachsen steht vor größtem Umbau seit der Wende Zwickau/Dresden, 25. Januar 2019. Das Volkswagen-Werk Zwickau hat bereits begonnen, sich von der Verbrennungstechnik auf die Elektroauto-Produktion umzustellen. Das hat Standort-Sprecher Carsten Krebs mitgeteilt. Ende 2019 wollen die Sachsen mit der Massenproduktion von Stromern der „ID“-Familie starten.

Der Volkswagen -Prototyp "Sedric" fährt autonom, also fahrerlos. Foto: Volkswagen

Ein Drittel mehr Besucher in VW-Manufaktur

Fabrik-Chef sieht wachsendes Interesse an Elektromobilität Dresden, 3. Januar 2019. Die gläserne Volkswagen-Manufaktur in Dresden hat im vergangenen Jahr fast ein Drittel mehr Besucher angelockt als im Vorjahr. Das hat Manufaktur-Sprecher Carsten Krebs mitgeteilt. Auch immer mehr internationale Gäste seien darunter, zum Beispiel viele Chinesen und Russen.

Die Designskizze zeigt den geplanten Audi Aicon. Er soll das erste autonom fahrende Elektroauto des Konzerns werden. Foto: Audi

125.000 Tonnen Batterie-Rohstoff Lithium liegen im Erzgebirge

Deutsche Lithium GmbH stellt Erkundungsergebnisse vor Zinnwald/Freiberg, 8. November 2018. Im deutschen Teil des Erzgebirges bei Zinnwald lagern rund 125.000 Tonnen des Batterie-Metalls Lithium unter der Erde. Das haben Erkundungen der ehemaligen Solarworld-Tochter „Deutsche Lithium GmbH Freiberg“ ergeben, wie das Sächsische Oberbergamt heute mitgeteilt hat.

Wie sieht die Zukunft der Arbeit aus? Wie können sich Wohnen, Forschen udn Arbeiten sinnvoll miteinander in einer Stadt verbinden? Diuese und weitere Fragen soll die "Siemensstadt 2.0" in Berlin-Spandau beantworten. Foto: Siemens AG

Siemens investiert 600 Millionen Euro in Zukunftsstadt in Berlin

Pilotviertel „Siemensstadt 2.0“ soll zeigen, wie sich Wohnen, Forschen und Arbeiten im Digitalzeitalter verbinden Berlin, 31. Oktober 2018. Siemens investiert 600 Millionen Euro, um sein altes Firmengelände in Berlin-Spandau in ein Pilotviertel der Digital-Ära umzubauen. Das hat der – inzwischen in München ansässige – Technologiekonzern heute mitgeteilt.

Der elektrische Fernbus tankt laut Flixbus-Angaben nur Ökostrom. Foto. Flixbus

Flixbus startet Elektrobus-Fernlinie

Blauer E-Bus pendelt ab morgen zwischen Frankfurt und Mannheim Frankfurt/Mannheim, 24. Oktober 2018. Die erste deutsche Elektrobus-Fernlinie seit Jahrzehnten geht in Betrieb: Ab morgen lässt der Busflotten-Betreiber „Flixbus“ einen blauen vollelektrischen Bus zwischen Frankfurt und Mannheim viermal täglich pendeln. Das hat „Flixbus“-Deutschlandchef Fabian Stenger angekündigt. Im Frühling 2018 hatte das Münchner Unternehmen bereits eine elektrische Fernbuslinie zwischen Paris und Amiens gestartet.

Auch wegen möglicher weiterer Diesel-Verbote könnten Elektro-Transporter bald gefragter sein, meint man bei Bosch. Foto: Bosch

Bosch stellt E-Antrieb für urbane Kleintransporter vor

Manager: E-Mobilität hat vor allem im städtischen Lieferverkehr Sinn Stuttgart, 16. August 2018. Bosch rechnet anscheinend damit, dass das Elektrotransporter-Modell der Post-Tochter DHL auch in anderen Branchen durchsetzen wird. Der Technologiekonzern hat daher nun einen Elektroantrieb speziell für Kleintransporter im Stadtverkehr entwickelt. „Bosch bringt E-Mobilität dorthin, wo sie definitiv Sinn macht – in den städtischen Lieferverkehr“, warb Markus Heyn von der Bosch-Geschäftsführung für das Motorkonzept. Die ersten Fahrzeuge mit dem Bosch-Motor kommen laut Unternehmens-Angaben 2019 auf die Straße.

Marie (l.) und Sophie von der Klasse 4b der 129. Grundschule gehörten zu den ersten, die im neuen Schülerlabor Prinzipien des E-Autobaus erbasteln konnten. In der VW-Manufaktur Dresden hat am 1. März 2018 ein Schülerlabor mit dem Schwerpunkt Elektromobilität auf dem "Future Mobility Campus" eröffnet. Foto: Heiko Weckbrodt

Schülerlabor für Elektroautos startet in VW-Manufaktur Dresden

Volkswagen will den Ingenieuren von übermorgen das Abc der Elektromobilität vermitteln Dresden, 1. März 2018. Die Mädchen und Jungen haben auf Autoformen zurechtgesägte Holzbrettchen vor sich auf den Tischen. Räder sind erahnbar, Scheiben, lange Kupferstreifen durchziehen das Elektroauto in spe wie Blutadern. „Leuchten die?“ Eine Viertklässlerin hebt wortlos ihre Projektarbeit und lässt die Scheinwerfer triumphierend blinken – erst rechts, dann links. „Ich find das richtig toll“, sagt Sophie über diesen besonderen Bastelnachmittag. „Richtig spannend, wie so ein Auto aufgebaut ist“, pflichtet ihr Marie bei.

Tarik Mian (l.) und Sebastian Schramm wollen unter der Marke "LoyalGo" ein Netz aus werbefinanzierten Ladesäulen für Elektroautos aufbauen. Derzeit feilen sie im Mobilitäts-Inkubator der Gläsernen VW-Manufaktur in Dresden am Geschäftskonzept. Foto: Heiko Weckbrodt

Wird die elektromobile Zukunft werbefinanziert?

Dortmunder Duo „loyalGo“ arbeitet in Dresden an Bonus-Ladesäulen für Elektroautos Dresden, 17. Januatr 2018. In Vergleich zu Skandinavien oder China gilt Deutschland als elektromobiles Entwicklungsland: Während in Norwegen der Elektro-Golf aus Dresden inzwischen die Spitze der Neuzulassungen anführt, sind E-Autos auf bundesdeutschen Straßen nur in homöopathischen Dosen zu finden. Die eine Million Elektroautos, die Kanzlerin Angela Merkel (CDU) im Jahr 2009 im “Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität der Bundesregierung” als Ziel für das Jahr 2020 ausgegeben hatte, sind eine Utopie geblieben. In einer Umfrage des Lehrstuhls für Kommunikationswirtschaft der TU Dresden vor zwei Jahren gaben die meisten Befragten an, das zu dünne Netz aus Ladesäulen sei ein Haupthindernis, sich ein Elektroauto anzuschaffen. Ein Studentenduo aus Dortmund ist nun nach Dresden gekommen, um dieses Problem deutschlandweit zu mindern: Unter der Marke „LoyalGo“ feilen Sebastian Schramm (30 Jahre) und Tarik Mian (31 Jahre) im Inkubator der Gläsernen VW-Manufaktur an werbefinanzierten Elektro-Tankstellen. In diesem Jahr wollen sie eine Firma gründen und die ersten Säulen aufstellen.

Visualisierung des Lasten-Dreirads "Tretbox". Abb.: Tretbox

VW steigt bei E-Dreirad-Firma Tretbox ein

Dresden/Wolfsburg, 19. Dezember 2017. Volkswagen beteiligt sich über ihr Enkel-Unternehmen „Innovations- & Beteiligungsgesellschaft Wolfsburg mbH“ an der Berliner Tretbox GmbH, die derzeit in Dresden Prototypen für ein elektrisches Lasten-Dreirad entwickelt. Darüber informierten heute Tretbox sowie die Gläserne VW-Manufaktur Dresden, in der das junge Unternehmen derzeit über den Prototypen brütet.

Das erste Funktionsmuster der Tretbox soll im Frühjahr 2018 stehen, der Prototyp mit allen Designelementen dann im Juni oder Juli 2018. Visualisierung: Tretbox

Tretbox: Elektrische Last-Dreiräder gehen 2019 in Serie

Mit dem Elektro-Dreirad aus dem Diesel-Dunst: Tretbox konstruiert im VW-Inkubator Dresden elektrische Trikes für die Paketzustellung von morgen Dresden/Berlin, 18. Dezember 2017. Mit elektrischen Dreirädern, die in Fußgänger-Zonen teilautomatisch navigieren können, wollen die Firmen-Gründer Beres Seelbach und Murat Günak aus Berlin die Luft über Deutschland sauberer machen und Staus in den Großstädten mindern. Volkswagen hat diese Idee so gefallen, dass der Autokonzern das neunköpfige „Tretbox“-Team aus Berlin für 200 Tage in seinen Firmen-Inkubator in der Gläsernen Manufaktur Dresden eingeladen hat. Dort arbeitet das junge Unternehmen nun an einem „Tretbox“-Prototypen. 2019 soll das elektrisch betriebene Lastrad in Serie gehen. Tausende Tretboxen könnten dann vielerorts anstelle von Diesel-Transportern die Paketzustellung und andere Güter-Feinverteilung in den Städten übernehmen.

Die Post und ihre Tochter DHL hatten Ende 2017 bereits 5000 elektrische Streetscooter im Einsatz. Foto: DHL

DHL: Elektro-Transporter haben sich bewährt

Auch Wartung ist billiger als bei „Verbrennern“ Bonn, 28. November 2017. Die elektrischen Paket-Transporter der „StreetScooter“-Reihe haben sich im harten Zustell-Alltag bewährt. Das hat die Post-Tochter DHL in Bonn mitgeteilt. „Nach 13,5 Millionen gefahrenen Kilometern, wissen wir: Die Idee des StreetScooters funktioniert“, betonte Jürgen Gerdes vom Konzernvorstand. Sie seien nicht nur umweltfreundlicher, sondern verursachen laut Post auch „60 bis 80 Prozent weniger Kosten für Wartung und Verschleiß gegenüber vergleichbaren konventionellen Fahrzeugen“.

Das Leichtbau-Elektroauto "InEco" vor eine Hochspannungs-Testpilz an der TU Dresden. Foto: TUD

Sachsen schmieden Leichtbau-Allianz

Ingenieure der TUs Dresden, Chemnitz und Freiberg tun sich zusammen Dresden/Freiberg, 30. Oktober 2017. Ingenieure der Unis Dresden, Chemnitz und Freiberg haben sich heute zu einer neuen „Leichtbau-Allianz Sachsen“ zusammengeschlossen. Gemeinsam mit der Industrie wollen sie unter dieser Marke innovative Werkstoffe, Strukturen und Fertigungstechnologien für Elektroautos, Flugzeuge und andere Maschinen entwickeln. „Die Herstellung von leichten Verbundstrukturen für Leichtbaufahrzeuge von morgen soll damit so effizient und kostengünstig werden, dass sie für die Industrie und damit den Kunden bezahlbar wird“, hieß es vom sächsischen Wissenschaftsministerium.

GLS-Vorstand Dirk Kannachermit einem der neuen Street-Scooter. Foto: Stephan Münnich - Deutsche Post

Post verkauft 500 Elektrotransporter an Bank und Leasing-Gruppe

Bisher setzte vor allem DHL die Street-Scooter ein Bonn, 17. Oktober 2017. Manche belächeln „Brief“ und „Post“ als antiquiert – doch mit dem Aufbau einer eigenen elektrischen Transporterflotte hat das Unternehmen aus Bonn offensichtlich einen guten Riecher bewiesen: Nun kaufen auch die GLS-Bank und die COMCO-Leasinggruppe der Post 500 Street-Scooter ab. Dies teilte die „Deutsche Post DHL Group“ heute mit.

Ingenieure und Techniker diskutieren am 5. Oktober 2017 in der Volkswagen-Manufaktur Dresden, wie sie Ladesäulen, Elektroautos und Haushaltsgeräte zum gemeinsamen Gespräch in der Maschinensprache EEbus SPINE überreden können. Foto: Heiko Weckbrodt

EEBus: Solaranlage und Wärmepumpe plaudern übers Waschen

Beim Steckerfest in der VW-Manufaktur Dresden loten Ingenieure die Energiereserven im intelligenten Heim vom morgen aus Dresden, 5. Oktober 2017. Dutzende Ingenieure haben sich heute zu einem „Plugfest“ („Steckerfest“) in der gläsernen VW-Manufaktur in Dresden getroffen. Dabei haben sie versucht, Elektroautos, Solaranlagen und Heizungen verschiedener Hersteller zum gemeinsamen Plausch zu animieren – zum Beispiel über die aktuellen Strompreise oder über den richtigen Zeitpunkt, ein Haus zu heizen, die Wäsche anzusetzen oder das Auto aufzuladen. Dabei setzen sie auf die deutsche Maschinensprache „EEBus SPINE“, die sich laut Peter Kellendonk von der „EEBus-Initiative“ in Europa und in den USA immer mehr als Standard für die Energiekommunikation im „Internet der Dinge“ durchsetzt.