Alle Artikel mit dem Schlagwort: China

Prof. Giovanni Cuniberti (rechts) analysiert mit jungen Akademikern Messdaten. Foto: Thomas Lehmann für die TU Dresden

Jungakademiker suchen mit KI-Hilfe nach neuen Werkstoffen

Sommerschule der TU Dresden schlägt ab 2020 chinesische Pfade ein Dresden, 19. August 2019. Wie künstliche Intelligenz neuartige Werkstoffe in bekannten Materialdaten entdecken kann, ist ein Thema einer internationalen Sommerschule „Materials 4.0 – Deep Mechanics“ vom 18. bis zum 23. August 2019 an der TU Dresden. Darauf hat der Dresdner Nanotechnologe Prof. Giovanni Cuniberti hingewiesen.

China erneut Hauptabnehmer für sächsische Exporte

Kamenz, 14. August 2019. Der Handelskrieg zwischen US-Präsident Donald Trump (Republikaner) und dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping (KPCh) kann die Sachsen keineswegs kaltlassen: China ist nämlich weiterhin der Hauptzielmarkt für sächsische Exporte. Das geht aus dem neuen Wirtschaftsbericht für den Freistaat hervor, den das statistische Landesamt aus Kamenz heute vorgestellt hat.

Auf der Frontseite des Blade V10 hat Hersteller ZTE eine leistungsstarke 32-MP-Kameras für Selfies eingebaut. Foto: Heiko Weckbrodt

„Blade V10“ von ZTE im Test: Gutes Selfie-Smartphone

Bei Selbstbildnissen ragt das Telefon heraus, ansonsten rangiert es in der Mittelklasse Mit dem „Blade V10“ hat der chinesische Anbieter ZTE ein vergleichsweise preisgünstiges Selfie-Smartphone vorgestellt. Die auffälligste Besonderheit ist die recht leistungsstarke Frontkamera, die für Selbstbildnisse zum Einsatz kommt: Mit 32 Megapixeln hat sie eine höhere Auflösung als die meisten Frontkameras anderer Geräte. Zudem hat ZTE Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) integriert, um die Selfie-Qualität zu erhöhen.

Die welt steht bei China viel tiefer in der kreide als bisher angenommen. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

IfW: Handelskrieg von USA und China für Deutschland gefährlich

Jüngste Eskalation belastet die ohnehin geschwächte deutsche Konjunktur, warnt ein Experte Kiel, 6. August 2019. Die jüngste Eskalation des US-chinesischen Handelskrieges in den vergangenen Tagen wird nicht nur die Weltwirtschaft belasten, sondern speziell auch „die ohnehin bereits geschwächte deutsche Konjunktur zusätzlich“ schwächen. Das hat Dr. Klaus-Jürgen Gern vom Institut für Weltwirtschaft (IfW) Kiel heute eingeschätzt.

Kommentar: Ist Chinas Kreditmacht ein Kolonialismus 2.0?

Kreditvergabe ist auch ein Baustein für die “Neue Seidenstraße” Dresden, 2. Juli 2019. Wenn sich die Welt immer stärker bei China verschuldet, dann lässt das im Kontext der aktuellen Handelskriege von Trump und Xi zumindest aufhorchen. Kritiker mögen den Chinesen vorwerfen, diese exzessive Kreditvergabe seien ein fester Baustein des Projekts „Neue Seidenstraße“ – und dienten dazu, immer mehr Länder, vor allem rohstoffreiche, in eine kaum ablösbare wirtschaftliche Abhängigkeit zu bringen.

Die welt steht bei China viel tiefer in der kreide als bisher angenommen. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Die Welt schuldet China über fünf Billionen Dollar

Studie: Verschuldung der anderen Länder hat sich seit 2000 verzehnfacht Kiel/Bejing, 1. Juli 2019. Der Einfluss und die Wirtschaftskraft von China sind womöglich größer als offiziell bekannt. Denn anscheinend stehen viel mehr Länder in größerem Umfang als bisher gedacht in der Schuld des Reichs der Mitte. Das liegt auch an vielen bisher unbekannten Direktkrediten, die China insbesondere Entwicklungsländern gibt. Dies geht aus einer Analyse des „Instituts für Weltwirtschaft“ (IfW) in Kiel, der Uni München und der Harvard University hervor.

Die Weltmarktanteile der Regionen in der Mikroelektronik ingesamt (grüne Balken), alternativ gemessen nur mit fabriklosen Elektronikfirmen (rot) bzw. jenen Unternehmen wie Intel oder Samsung, die sowohl Chips entwickeln wie auch selbst herstellen (blau). Grafik: IC Insights

Nur 6 % Marktanteil für Europas Mikroelektronik

Selbstgestecktes 20-%-Ziel für EU weiter entfernt denn je Scottsdale, 22. Juni 2019. Wer die bessere Steuer- und Sensorelektronik in seine Autos, Werkzeugmaschinen und Flugzeuge einbaut, hat einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz. Dieser Zusammenhang gilt heute als weitgehend unbestritten. Und durch Trends wie das autonome Fahren, Künstliche Intelligenz und die Elektromobilität wird zum Beispiel in der Autoindustrie der Wertanteil der eingebauten Halbleiter-Technik in den kommenden Jahren weiter steigen. Mit diesen Wertschöpfungs-Zusammenhängen haben die Sachsen schon seit Jahren argumentiert, um für ihre Elektronikfabriken vor allem in Dresden mehr Förderung zu bekommen. Diese Positionen teilen eigentlich inzwischen auch Berlin und Brüssel. Doch vom 2013 durch EU-Kommissarin Neelie Kroes formulierten Ziel, den europäischen Weltmarktanteil in der Mikroelektronik bis 2020 von zehn auf 20 Prozent zu verdoppeln, ist der Kontinent weit entfernt: Derzeit liegt der europäische Anteil an der globalen Chipindustrie bei gerade mal sechs Prozent. Tendenz: stagnierend bis fallend. Das geht aus einer aktuellen Analyse des US-Marktforschungs-Unternehmens „IC Insights“ aus Scottsdale hervor.

Huawei. Foto: Heiko Weckbrodt

„Arm“ schließt sich Huawei-Boykott an

Britischer Prozessordesigner schließt sich Bann durch US-Regierung an Cambridge, 22. Mai 2019. Der kalte Handelskrieg zwischen den USA und China eskaliert weiter: Nach dem Boykott-Aufruf durch die US-Regierung beendet nun auch der britische Prozessor-Designer „Arm“ die Zusammenarbeit mit dem chinesischen Technologiekonzern Huawei. Das berichtet die BBC auf ihrem Internet-Portal. Arm ist zwar keine US-Firma, ist aber stark mit den USA verflochten.

Der China-Boom war 2018 der Haupt-Wachstumstreiber für die großen Foundries. Abb.: IC Insights

China gewinnt Gewicht im Chip-Foundry-Markt

Vor allem Kryptogeld-Blase hat zuletzt den China-Boom getrieben Scottsdale, 28. Januar 2019. Weil immer mehr fabriklose Hightech-Firmen in China entstehen, aber auch wegen der – inzwischen geplatzten – Kryptogeld-Blase hat das Reich der Mitte in den Jahren 2017 und 2018 für die Halbleiter-Foundries stark an Bedeutung gewonnen – sowohl als Auftraggeber, aber auch als interessanter Standort für den Bau von Chipfabriken. Das geht aus einem Bulletin der US-amerikanischen Marktforschungsfirma „IC Insights“ hervor.

Eric Pankenin, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Materialsysteme der Nanoelektronik, überprüft in einem Reinraum die Funktion einer hermetisch und gasdicht abgeschlossenen Glovebox. In dieser Box, die auch als Handschuhkasten bezeichnet wird, kann mit empfindlichen oder gefährlichen Materialien in einer abgeschotteten Schutzgas-Atmosphäre gearbeitet werden. Foto: Jacob Müller

TU Chemnitz und Hefei China kooperieren

Chemnitz/Hefei , 6. Dezember 2018. Sachsen und China bauen ihre Kooperation aus: Die Technische Universität Chemnitz und die „Hefei New and High Technology Industrial Developing Zone“ wollen in Hochtechnologie-Sektor zusammenarbeiten und ein gemeinsames Technologie-Institut gründen. Das sieht eine Vereinbarung vor, über die die Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS) heute informiert hat.

Neue Technologie-Großmacht China kann Beispiel für Europa sein

Bei Elektrobussen ist das Land schon Spitze – und arbeitet sich in immer mehr Technologiesektoren vor Dresden/Peking, 30. August 2018. China hat die meisten westlichen Industrienationen längst überholt: In der Bevölkerungszahl sowieso, aber auch in der Wirtschaftskraft, der Exportfähigkeit und der militärischen Schlagkraft. Und während viele im Westen immer noch abfällig über die chinesischen „Copy Cats“ spotten, die angeblich nur von Ideenklau leben, hat es das Reich der Mitte längst auch auf einigen wichtigen Technologie-Gebieten bereits an die Weltspitze geschafft. Dazu gehört beispielsweise die Elektro-Mobilität – die chinesischen Elektrobusse werden inzwischen auch von Flixbus und weiteren internationalen Kunden gekauft.

China steckt mehr in Chipfabriken als Europa und Japan zusammen

IDTechEx rechnet mit 11 Mrd. $ Investitionen in Europas Chipfabriken Scottsdale/Peking, 29. Juni 2018. China holt in der Mikroelektronik kräftig auf: Im Jahr 218 werden chinesische Halbleiter-Unternehmen umgerechnet rund elf Milliarden Dollar in Chipfabriken und damit erstmals mehr als Europa und Japan zusammen (10,7 Milliarden Dollar). Das hat eine Analyse des US-amerikanischen Marktforschungsunternehmens IC Insights aus Scottsdale / Arizona ergeben.

Die Proteste - hier in Ho-Chi-Minh-City alias Saigon - richten sich gegen China. Foto: Anh Chi, Twitter

Sonderwirtschaftszonen: Proteste gegen China in Vietnam

Polizei geht teils gewaltsam gegen die Demonstranten vor Hanoi/Saigon, 10. Juni 2018. Wütende antichinesische Proteste erschüttern derzeit Hanoi, Saigon und andere Städte in Vietnam: Tausende Menschen gehen lautstark auf die Straße, um gegen eine Landpacht-Klausel für Sonderwirtschaftszonen zu demonstrieren. Sie befürchten einen Ausverkauf an chinesische Investoren.