Alle Artikel mit dem Schlagwort: App

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Für Mini-Programme auf Smartphones (Computertelefone) und Tablettrechner hat sich die Bezeichnung „App“ (Applikation) eingebürgert.

Die Musik-Software Harmody soll Tinnitus-Patienten helfen. Foto: Ulrike Seifert für Tech & Life Solution

Musische Hilfe gegen das Dauer-Piepen im Ohr

Dresdner App „Harmody“ soll mit Musik Tinnitus lindern Dresden, 23. November 2022. Um Tinnitus-Geplagten zu helfen, hat die Dresdner Uni-Ausgründung „Tech & Life Solution“ die Musik-App „Harmody“ gegen den lästigen Dauerpfeif-Ton im Ohr entwickelt. Das Smartphone-Programm harmonisiert dafür die Lieblingsmusik des Patienten mit dessen Tinnitus-Ton, um diesen auszugleichen (der Oiger berichtete bereits). Nach dreijähriger Entwicklungszeit lässt sich die App nun für Android-Telefone und iPhones herunterladen. Das haben die die beiden Gründer Matthias Lippmann und Martin Spindler nun mitgeteilt.

Tja, was ist das für eine Blume und wo find ich sie? Die Dresdner App "Planthunt" soll allen, die in Heimatkunde nicht aufgepasst haben, auf die Sprünge helfen. Foto: Heiko Weckbrodt

Per Smartphone auf Pflanzenjagd

„Planthunt“-Team aus Dresden will Interesse an der Natur mit Spiele-App befeuern Dresden, 8. Juli 2022. Kinder und ebenso auch erwachsene Naturfreunde sollen mit einer neuen Smartphone-App „Planthunt“ die Blumen, Sträucher und anderen Pflanzen in und außerhalb von Städten auf spielerische Art und Weise kennenlernen. Das hat sich ein studentisches Team aus Dresden vorgenommen und hat ihr darauf basierendes Konzept für eine Unternehmensgründung kürzlich bei einem Präsentationstag der Gründerinitiative „Dresden exists“ vorgestellt. Macher versprechen „einzigartige Schnitzeljagd mit Lerneffekt“ Die Pflanzenjagd von Paul, Tom, Lena gibt an die Mitspieler Suchaufträge nach bestimmten Pflanzen aus. Mit Fotos können die Smartphone-Nutzer dann nachweisen, dass sie die gesuchte Pflanze tatsächlich gefunden haben – ein spezieller Algorithmus überprüft dann, ob die Pflanzenjäger einen Treffer gelandet haben. „Planthunt eignet sich für Kinder wie auch Eltern und für alle, die sich für Pflanzen interessieren“, warb Tom für das Programm. „Wir bieten damit einzigartige Schnitzeljagden mit Lerneffekt, bei denen sich digitale und analoge Welt verbinden.“ Noch ist die App nicht fertig. Einnahmen soll sie nach der Veröffentlichung vor allem durch Zusatzfunktionen generieren, die das …

In der Sprachanalyse sehen Mediziner aus Dresden einen guten Ansatz, um Multiple Sklerose zu diagnostizieren. Grafik: Phil Hubbe für das UKD

Multiple Sklerose soll durch Sprachtest-App erkennbar werden

Uniklinik Dresden will neue Diagnosemethode nun durch Studie überprüfen Dresden, 29. Mai 2022. Verwaschene Sätze, eine monotone Sprachmelodie oder besonders kurzatmige Sprechweise können Indizien für eine „Multiple Sklerose“ (MS) sein. Denn bei dieser neurodegenerativen Krankheit entstehen viele Entzündungsherde im Gehirn, die direkt und indirekt die Sprachfähigkeiten des Patienten stören können. Ein Forschungsteam der Uniklinik Dresden (UKD) hat gemeinsam mit Programmierern ein darauf spezialisiertes Spracherkennungssystem entwickelt und will es nun in einer Studie auf seine praktische Diagnose-Tauglichkeit untersuchen. Das haben die Dresdner Mediziner aus Anlass des morgigen Welt-Multiple-Sklerose-Tages angekündigt.

In den physischen Ladengeschäften von Amazon gibt es bereits keine Kassen mehr - die eingekaufte Ware wird automatisch erfasst und beim Rausgehen abgerechnet. Foto: Amazon

Supermarkt der Zukunft hat rund um die Uhr auf und ist vollautomatisiert

Was in Deutschland noch Wunsch und Prognose bleibt, ist in Asien und Amerika teils schon Realität Berlin, 16. Februar 2022. Der Supermarkt der nahen Zukunft ist vollautomatisiert, hat rund um die Uhr geöffnet und keine klassischen Kassen mehr: Der Kunde zahlt automatisch beim Herausgehen per Smartphone. Davon ist jeder zweite Händler und Internernutzer in Deutschland überzeugt. Das geht aus Umfragen von „Bitkom Research“ hervor.

Nur ein reichliches Viertel der Deutschen nutzen die Bundes-Corona-App. Foto: Heiko Weckbrodt

Bitkom: Impf-Update könnte Corona-App erfolgreicher machen

Digitaler Impfausweis kommt erst Anfang 2022, Impfzertifikat in App könnte als Brückenlösung fungieren Berlin, 26. April 2021. Da der digitale Impfausweis frühestens Anfang 2022 fertig ist, an Corona-Impfnachweisen aber auf absehbare Zeit viele Rechte und Reisemöglichkeiten hängen werden, könnte dies der bisher wenig erfolgreichen deutschen Corona-Warn-App womöglich doch noch zum Durchbruch verhelfen. Denn die soll vor den Sommerferien als neue Funktion den digitalen EU-Impfnachweis bekommen. Und etwa 20 Prozent der Deutschen, die diese App nicht auf ihrem Smartphone haben, würden sie deshalb nun doch installieren. Das geht aus einer Umfrage des deutschen Digitalwirtschaftsverbandes „Bitkom“ aus Berlin hervor.

Der Willersbau der TU Dresden wird einer von 15 Stationen im App-Projekt "Geheim!" sein. Hier ist auf dem Smartphones ein historisches Foto aus den Stasi-Akten zu sehen. Foto: Felix Möhwald für den BStU

Erweiterte Realität zeigt Stasi-Spitzelei an TU Dresden

Junge Computergrafiker entwickeln AR-App, die den „Big Brother 1.0“ auf dem Uni-Campus zu DDR-Zeiten sichtbar macht Dresden, 25. April 2021. Wer auf dem Dresdner TU-Campus unterwegs ist, soll künftig durch sein Smartphone per „Augmentierter Realität“ (AR) die einstigen Machenschaften der Stasi an der Universität sehen können. Dafür entwickeln die Stasi-Unterlagenbehörde in Dresden sowie ein Team um Professor Stefan Gumhold vom Lehrstuhl für Computergrafik- und Visualisierung nun eine App mit dem Codenamen „Geheim!“. Das haben die TU und die Dresdner Außenstelle des Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der DDR (BStU) angekündigt. Sie wollen mit einer erweiterten Realität und anderen modernen Technologien die Geschichte und Geschichten von Überwachung, Spitzelei und Studentenleben vor der Wende erzählen.

Die App „Carefuldrive“ warnt Autofahrer vor Gefahrenstellen und Stress im Straßenverkehr. Foto: HTW Dresden

Dresdner App warnt Autofahrer vor Stressfallen im Straßenverkehr

Gemeinsame Entwicklung von HTW und Casonex nun im Praxistest Dresden, 16. März 2021. Mit „Carefuldrive“ haben die Dresdner Softwareschmiede „Casonex“ und die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden eine neue App entwickelt, die insbesondere ältere Autofahrer vor stressreichen Gefahrenstellen im Straßenverkehr, vor Schlaglöchern und „Blitzer“-Standorten warnt. Das hat die HTW heute mitgeteilt.

Stefan Kahl von der TU Chemnitz bei der Vogelstimmen-Analyse. Foto: Lars Meese für die TUC

Chemnitzer Vogelerkenner-App über eine Million Mal geladen

Vogel-KI kommt nun auch mit iPhones zurecht Chemnitz, 9. März 2021. Die App „BirdNET“ der TU Chemnitz, mit der Spaziergänger Vögel anhand ihrer Stimmen erkennen können, wurde inzwischen bereits über eine Million Mal auf Android-Smartphones heruntergeladen. Das hat die Chemnitzer Uni mitgeteilt. Die App ist nun auch für iPhones verfügbar.

So etwa sieht eine typische Mitarbeiter-App von der sächischen Software-Firma Staffbase aus. Die App wird als "Software as a Service" angeboten. Die Kunden-Unternehmen bekommen ein Content Management System (CMS), um die App mit aktuellen Inhalten zu füttern. Foto. Staffbase

Staffbase aus Chemnitz fusioniert mit kanadischer „Bananatag“

Größte Softwareschmiede für interne Unternehmenskommunikation entsteht in Sachsen Chemnitz/Vancouver, 5. März 2021. „Staffbase“ aus Sachsen und „Bananatag“ aus Kanada fusionieren zur – laut eigenen Angaben – weltweit größten Softwareschmiede für unternehmensinterne Kommunikation. Das neue Unternehmen wird Staffbase heißen, seinen Hauptsitz in Chemnitz haben und rund 450 Menschen beschäftigen. Das haben die Geschäftsführer beider Unternehmen, Martin Böhringer und Corey Wagner, heute mitgeteilt.

Nur ein reichliches Viertel der Deutschen nutzen die Bundes-Corona-App. Foto: Heiko Weckbrodt

TU Dresden: Bereits über 100 Corona-Warn-Apps im Umlauf

De-Facto-Zwang: Fast zwei Drittel der Chinesen nutzen Staats-App, in Deutschland nur 28 Prozent Dresden, 10. Dezember 2020. Mittlerweile gibt es weltweit mindestens 103 verschiedene Corona-Warn-Apps. Aber nur wenige davon werden im jeweiligen Land von einer Bevölkerungsmehrheit genutzt. Und davon überschreiten nur ganz wenige die vielzitierte 60-Prozent-Marke, ab der solche Apps die Infektionsketten für ein ganzes Land halbwegs zuverlässig rekonstruieren können. Das geht aus Untersuchungen eines Forschungsteams um Professor Alfred Benedikt Brendel, der an der Technischen Universität Dresden (TUD) den Lehrstuhl für „Intelligente Systeme und Dienste“ inne hat, hervor.

Ist das Porto per Paypal bezahlt, sendet die App einen Frankiercode, der dann per Kuli oder Fineliner auf den Brief zu schreiben ist. Foto: DHL/Deutsche Post

Post und DHL führen „Mobile Briefmarke“ per App und Kuli ein

Zugeteilter Porto-Code wird auf den Brief geschrieben Bonn, 9. Dezember 2020. Briefe lassen sich nun auch mit App und Stift schnell frankieren: Deutsche Post und DHL ersetzen das etwas umständliche alte „Handyporto“ durch die „Mobile Briefmarke“ und integrieren diese Funktion in eine gemeinsame App. Das haben Mutter- und Tochterunternehmen heute mitgeteilt.

Scoolio-Chef Danny Roller. Foto: Scoolio / Frische Fische

1 Million Euro für Dresdner Schüler-App-Firma Scoolio

Risikokapitalisten finanzieren neue Funktionen Dresden, 2. Dezember 2020. Risikokapitalisten aus Sachsen beteiligen sich mit einer weiteren Million Euro an der Dresdner Schüler-App-Firma „Scoolio„. Das hat Scoolio heute mitgeteilt. An der neuen Finanzierungsrunde beteiligten sich die Sparkassentöchter RBB Management AG aus Bautzen und SIB Innovations- und Beteiligungsgesellschaft aus Dresden sowie der Technologiegründerfonds Sachsen, die damit ihre bisherigen Beteiligungen am Unternehmen erhöhen.

Milena Meißner und Andreas Wilde von "Hybr Games" spielen „Houston – We have a Dolphin!“. Foto: Heiko Weckbrodt

Hybrid-Spiel aus Dresden: Exilierte Delfine sabotieren Raumschiff

Uni-Ausgründung „Hybr Games“ entwickelt Spiele am Schnittpunkt zwischen physischer und virtueller Welt. Dresden, 18. Juni 2020. Die Delfine haben die Erde verlassen, weil sie die drohende Zerstörung des Planeten voraus geahnt haben. Was, das haben Sie gar nicht mitgekriegt? Kann man alles in der fünfbändigen Kult-Triologie „Per Anhalter durch die Galaxis“ nachlesen. Seitdem sabotieren die Ex-Meeressäuger penetrant die Raummissionen menschlicher Astronauten – so erzählt zumindest der Dresdner Spieledesigner Andreas Wilde die Story des britischen Schriftstellers Douglas Adams weiter. Gemeinsam mit Bartłomiej Zalewski, Milena Meißner und Jonas Kopcsek hat er aus der Delfin-Romanepisode nun ein hybrides Spiel gesponnen, das digitale und analoge Welt vereint.

Corona-Schub für Videophonie

43 % rufen nun öfter per Video-App an, 17 % testeten dies erstmals Berlin, 21. Mai 2020. Die Deutschen verwenden Videotelefonate nun weit häufiger als vor der Corona-Krise, um mit Kindern, Großeltern und Freunden in Kontakt zu bleiben: 43 Prozent der Internetnutzer setzen nun öfter auf Videoanrufe per Whatsapp, Skype, Facetime oder Facebook-Messenger. 17 Prozent haben während der Ausgangssperren überhaupt erstmals die Videophonie ausprobiert – darunter viele Senioren. Das geht aus eine Umfrage von „Bitkom Research“ unter 1003 Deutschen im April 2020 ergeben.

Auch ein illustrierter Abriss der Kunstgeschichte findet sich in der App. Abb.: SKD

App „Artomat“ hilft, weise über Kunstwerke zu reflektieren

Experten aus Dresden und Usti wollen, dass jeder lernt, „Kunst zu sehen und zu entdecken“ Dresden/ Ústí nad Labem, 15. November 2019. Wer schon immer bei Partys oder Vernissagen mit pointiert-schöngeistigen Sentenzen brillieren wollte, statt dessen aber vor Gemälden oder abstrakten Skulpturen meist ins Stottern kommt, sollte mal die neue App „Artomat“ ausprobieren. Mit dem Programm für iPhones und iPads wollen Experten aus Dresden und Prag auch Laien zu selbstbewussten Kunstkennern voll greifbarer Assoziationen machen.