Internet & IoT, News, zAufi

Post und DHL führen „Mobile Briefmarke“ per App und Kuli ein

Ist das Porto per Paypal bezahlt, sendet die App einen Frankiercode, der dann per Kuli oder Fineliner auf den Brief zu schreiben ist. Foto: DHL/Deutsche Post

Elektronische Briefmarke: Ist das Porto per Paypal bezahlt, sendet die App einen Frankiercode, der dann per Kuli oder Fineliner auf den Brief zu schreiben ist. Foto: DHL/Deutsche Post

Zugeteilter Porto-Code wird auf den Brief geschrieben

Bonn, 9. Dezember 2020. Briefe lassen sich nun auch mit App und Stift schnell frankieren: Deutsche Post und DHL ersetzen das etwas umständliche alte „Handyporto“ durch die „Mobile Briefmarke“ und integrieren diese Funktion in eine gemeinsame App. Das haben Mutter- und Tochterunternehmen heute mitgeteilt.

#PORTO-Code gilt zwei Wochen

Um einen Brief oder eine Postkarte für den Versand innerhalb von Deutschland schnell zu frankieren, suchen die Nutzer und Nutzerinnen das passende Porto im „Versenden“-Reiter der App aus, bezahlen per Paypal und bekommen dann einen Code zugeteilt. Der beginnt mit dem Schriftzug #PORTO, gefolgt von einer achtstelligen Zeichenfolge, die zwei Wochen lang gültig ist. Diesen Code notiert man oder frau dann mit einem dunklen Kuli oder einem feinen Filzstift rechts oben auf den Brief beziehungsweise Postkarte.

Mobile Marke ersetzt Handyporto

„Im Gegensatz zum Vorgänger-Produkt Handyporto fallen für die Mobile Briefmarke keine zusätzlichen Mobilfunk- und Handling-Kosten an, da die Transaktion über die App erfolgt und der Porto-Code nicht mehr per SMS übermittelt wird“, betonten Deutsche Post und DHL. „Kunden zahlen also jetzt nur noch das reine Porto für den Brief oder die Postkarte.“

Autor: hw

Quelle: DHL/Deutsche Post