Alle Artikel mit dem Schlagwort: 5G

Walter Haas ist Technikchef (CTO) bei Huawei Deutschland. Foto: Hans-Christian Plambeck für Huawei

Huawei verspricht in 5G-Debatte mehr Transparenz

Deutscher Technikchef Haas plädiert für internationale Sicherheitsstandards für neuen Mobilfunk Dresden, 6. Mai 2019. Mehr Transparenz hat Technikchef Walter Haas von Huawei Deutschland mit Blick auf die Diskussion um die Sicherheit chinesischer Huawei-Technik versprochen. „Uns ist bewusst, dass wir jetzt im Fokus der allgemeinen Aufmerksamkeit stehen und transparenter sein müssen“, bekräftigte er am Rande der Technologiemesse „Connect ec“ in Dresden. „Wir stehen daher auch aktiv mit den deutschen Behörden in der Diskussion und werden auch für mehr Öffentlichkeit sorgen.“

Die Digitalisierung wird die Wirtschafts grundlegend umkrempeln. Und der 5G-Funk kann in häfen wie Fabriken Maschinen, Laster, Roboter, Container und dergleichen so miteinander vernetzen, dass diese am effektivsten zueinander kommen. Visualisierung: Deutsche Telekom

5G noch zu lahm und nicht sicher genug

Während weltweit gerade erst die 5G-Mobilfunknetze hochfahren, denken Dresdner Mobilfunk-Experten schon an 6G Dresden, 3. Mai 2019. Ist der Mobilfunk der 5. Generation (5G) vielleicht doch nicht der ganz große Wurf, auf den Wirtschaft und Unterhaltungsindustrie gewartet haben? Zumindest wird er nicht alle Erwartungen erfüllen, mit denen die Ingenieure und Forscher vor Jahren in die 5G-Entwicklung gestartet waren. Das hat der Mobilfunk-Guru Prof. Gerhard Fettweis vom „5G Lab Germany“ der TU Dresden während der Technologiemesse „Connect ec“ eingeschätzt.

Connect ec 2019 im Konkresszentrum Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresden und Deutsche Funkturm kooperieren beim 5G-Aufbau

Neue Technologiemesse „Connect ec“ in Dresden gestartet Dresden, 3. Mai 2019. Um die Mobilfunknetze der 5. Generation (5G) beizeiten hochfahren zu können, wollen die Stadt Dresden und die Telekom-Tochter „Deutsche Funkturm GmbH“ (DFMG) eng zusammenarbeiten. Das sieht eine Kooperationsvereinbarung vor, die Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) und DFMG-Chef Bruno Jacobfeuerborn heute zum Auftakt der neuen Technologiemesse „Connect ec“ in Dresden geschlossen haben.

Blick in das Mobilfunk-Testlabor der Messeveranstalter, das Bernd Theiss leitet. Foto: Weka Media

Fördert 5G ein 2-Klassen-Internet?

Was Rang und Namen in der 5G-Szene hat, trifft sich diese Woche zur Connect ec in Dresden Dresden, 2. Mai 2019. Heute startet die neuen Technologiemesse „Connect ec“ (2. bis zum 5. Mai) im internationalen Kongresszentrum Dresden. Der Mobilfunk der 5. Generation (5G) wird dort eine zentrale Rolle spielen. DNN-Reporter Heiko Weckbrodt hat darüber den Experten Bernd Theiss ausgefragt. Theiss leitet das Messlabor und die Abteilung für „Test & Technik“ für die „Connect“ und weitere Fachzeitschriften der Verlagsgruppe „Weka Media Publishing“, die die „Connect ec“ veranstaltet. Was kann der Besucher konkret auf der Messe an 5G-Technologie erwarten? Bernd Theiss: Alles, was in der 5G-Szene Rang und Namen hat, wird in Dresden vertreten sein. Manager und Spezialisten von Sunrise, Huawei, Ericsson, Telefonica und vielen anderen Technologieunternehmen werden einen Überblick über die neuesten Entwicklungen geben. Auch führende Forscher wie Prof. Gerhard Fettweis und Prof. Frank H. P. Fitzek werden reden. Und die Besucher können sich die allerneuesten Smartphones ansehen, in die bereits 5G-Technik eingebaut ist.

Das voll-vernetzte Auto ist eines der Entwicklungs-Themen der Dresdner Ingenieure. Abb.: Preh car connect

Messepremiere connect-ec“ in Dresden: 5G-Mobilfunk im Fokus

Veranstalter Weka hofft langfristig auf ähnliche Sogwirkung wie zur MWC in Barcelona Dresden, 8. April 2019. Wie der neue 5G-Mobilfunk Wirtschaft und Gesellschaft verändern werden, das vernetzte Heim und der technologische Wandel im Automobil sind einige der Kernthemen für die Premiere der „Connect-ec“ in Dresden. Das hat der Veranstalter „Weka Media“ angekündigt.

Telekom-Chef Timotheus Hoettges, Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP), Drewag-Chef Frank Brinkmann und Wirtschaftsfförderungs-Chef Robert Franke (v. l. n. r.) vereinbaren das 5G-Pilotprojekt in Dresden. Foto: Jürgen Männel für die LHD

5G-Pilotprojekt für Stromnetz-Steuerung in Dresden

Telekom und Drewag testen, ob und wie neuer Mobilfunkstandard und KI Probleme der Energiewende abfedern können Dresden, 6. April 2019. Der neue 5G-Mobilfunk-Standard 5G im Zusammenspiel mit „Künstlicher Intelligenz“ (KI) soll Netzspitzen und einige andere Probleme der Energiewende abfedern – und vor allem viele kleine dezentrale Energie-Erzeuger und -Verbraucher besser miteinander vernetzen. Das wollen die Deutsche Telekom und die Drewag in einem 5G-Testnetz in Dresden-Weixdorf erproben. Dies sieht einer Vereinbarung von Telekom, Stadtwerken und Landeshauptstadt Dresden vor.

Oberbürgermeister Dirk Hilbert (rechts) übergibt Werkleiter Otto Graf dioe Genehmigung für den Innenausbau der Bosch-Chipfabrik in Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Innenausbau für neue Bosch-Chipfabrik Dresden beginnt

Die Konzern-Designer entwerfen derzeit neuartige Schaltkreise für autonome Autos und das Internet der Dinge, die ab Ende 2021 in Dresden in die Produktion gehen sollen. Dresden, 28. März 2019. Die Stahlbetonhülle für die neue Bosch-Chipfabrik im Dresden Norden steht. Nun beginnen die rund 300 Arbeiter auf der – derzeit noch recht schlammigen – Großbaustelle am Erlichberg mit den Innenausbau für die Milliarden-Investition. Ende 2020 soll der Komplex fertig sein. Dann möchte der Autoelektronik-Konzern beginnen, die ersten Produktionsanlagen zu montieren. Noch mal ein Jahr später soll die Massenproduktion beginnen.

Michael Kaiser leitet das "Smart System Hubs" in Dresden und zeigt das Modell eines autonom navigierenden Gabelstaplers, der sich per 5G-Funk mit anderen Maschinen vernetzt. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresden präsentiert sich als 5G-Standort auf Hannovermesse

Auch Mensch-Maschine-Interaktion und Internet der Dinge im Fokus Dresden/Hannover, 23. März 2019. In wenigen Tagen öffnet mit der Hannovermesse (1.-5. April 2019) eine der größten Industrieschauen weltwelt ihre Tore – und Dresden will sich dort als führender Standort für den Mobilfunk der 5. Generation (5G), für das Zusammenspiel von Mensch und Maschine und das Internet der Dinge präsentieren.

Montage der 5G Antenne auf dem Hamburger Fernsehturm in 185 Metern Höhe. Foto: deutsche Telekom

Mobilfunk-Treffen zu Funklöchern in Sachsen

Weiße Flecken und 5G im Fokus Dresden, 22. Oktober 2018. Zu einem „Mobilfunkdialog“ über die „Weißen Flecke“ und den Start der fünften Mobilfunk-Generation „5G“ in Sachsen treffen sich morgen Vertreter der sächsischen Staatsregierung und der großen Telekommunikations-Konzerne Telekom, Vodafone und Telefónica. Das hat Digitalisierungs-Staatssekretär Stefan Brangs angekündigt, der zu dem Treffen eingeladen hatte.

Denkbare Szenarien, wie 5G-Technologien zum Beispiel durch "Erweiterte Realitäten" die Welt verändern können. Hier: Rettungsärzte bekommen eine Visualisierung des Brustkorbes ihres Patienten während der Fahrt zum Krankenhaus. Visualisierung: Deutsche Telekom

5G-Konferenz in Dresden blickt in die vernetzte Zukunft

Dresden gehört zu den Taktgebern für den neuen Mobilfunkstandard Dresden, 20. September 2018. Wenn Asien, die USA und später Europa ab 2019/20 schrittweise den neuen Mobilfunk-Standard der fünften Generation (5G) einführen, erwarten viele Experten davon eine mittlere Revolution für den Automobilsektor, das Internet der Dinge, die Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz (KI) und andere Schlüsselbranchen und -technologien. Denn autonom navigierende Autos, mobile Roboter und viele Dinge werden sich in naher Zukunft drahtlos vernetzen. Einige davon werden das sicher per WLAN, Bluetooth oder Zigbee tun, viele aber wahrscheinlich durch den 5G-Funk, der sehr reaktionsschnell, energieeffizient oder auch als schneller Datenschaufler eingesetzt werden kann. Sachsen gilt als einer der Schrittmacher dieser Entwicklung. Daher ist Dresden auch in der kommenden Woche Gastgeber für eine der wichtigsten internationalen 5G-Konferenzenzen.

Ein Ericsson-Mitarbeiter misst in einem gegen Elektromagnetische Außenstrahlung abgeschirmten Labor neue 5G-Netzwerktechnik aus. Foto: Ericsson

Solardach und Kühlschrank flüstern per 5G

“National 5G Energy Hub“ in Dresden gegründet Dresden, 19. Juli 2018. „Die Energiewende funktioniert nicht ohne Kommunikation“, ist Mobilfunk-Experte Prof. Frank Fitzek von der Technischen Universität Dresden (TUD) überzeugt. Denn statt großer Kraftwerke auf der einen und Standardverbraucher auf der anderen Seite führt die deutsche Wende hin zu sogenannten „erneuerbaren Energien“ zu einer Dezentralisierung des Energiesektors – vielen kleinen Erzeugern und Verbrauchern, die heute mehr schlecht auf recht aufeinander abgestimmt sind. Deshalb haben Fitzek sowie weitere Forscher und Industriepartner heute in Dresden das mit viereinhalb Millionen euro dotierte „National 5G Energy Hub“ (n5geh) gegründet.

Das Logo des 5G Energy Hub, das von Dresden koordiniert wird.

National 5G Energy Hub startet in Dresden

Forschungsprojekt widmet sich 5G-Mobilfunk in der Energietechnik Dresden, 27. April 2018. Die TU Dresden startet gemeinsam mit Partnern am 1. Mai 2018 das Forschungsprojekt „National 5G Energy Hub“. Das hat die Uni heute angekündigt. Die Maschinebauer, Elektro und Kommunikationstechniker wollen dabei gemeinsam Wege suchen, um Energietechnik mit Hilfe des Mobilfunks der 5. Generation (5G) effizienter zu machen.

Montage der 5G Antenne auf dem Hamburger Fernsehturm in 185 Metern Höhe. Foto: deutsche Telekom

Telekom testet 5G-Funk im Hamburger Hafen

Pilotnetz soll durch virtuelle Teilnetze universeller einsetzbar werden Hamburg/Dresden, 2. Februar 2018. Die Deutsche Telekom erprobt den kommenden Mobilfunk der 5. Generation (5G) nun im Halburger Hafen. Dabei stehen nicht Telefonate und Internet-Ausflüge im Zentrum, sondern die Fähigkeit von 5G-vernetzter Steuertechnik, komplexe Verkehrsströme zu regulieren.

Die Taktilen Systeme der Zukunft sollen hochzuverlässig und extrem schnell funktionieren. Hier ein Wafertest bei Globalfoundries. Foto: Globalfoundries Dresden

Dresdner trainieren Maschinen Reflexe an

Fraunhofer und Globafoundries wollen neuartige „Taktile Intelligente Systeme“ hochzuverlässig machen Dresden, 3. Dezember 2017. Halbleiter-, Software- und Funkingenieure arbeiten in Dresden an neuen Grundbausteinen für die vernetzte Zukunft: „Taktile Intelligente Systeme“ (TIS) sind komplexe Steuer-Bausteine, mit denen Maschinen durch Sensoren „sehen“, sich durch Funkmodule vernetzen können – vor allem aber besonders schnell auf Umgebungsreize reagieren. Diese TIS bringen Autos, Robotern und anderer mobiler Technik gewissermaßen künstliche Reflexe bei, damit sie weitgehend gefahrlos mit Menschen und ihrer Umgebung interagieren können. Wichtig sind deren Reaktionszeiten unter einer Millisekunde beispielsweise für autonome und vernetzte Autos und für hochautomatisierte „Industrie 4.0“- Fabriken.