Alle Artikel mit dem Schlagwort: 5G

Freuen sich immer, wenn es etwas zu funken gibt: Prof. Frank H.P. Fitzek und Prof. Gerhard P. Fettweis als dynamisches 5G-Duo beim "IEEE 5G++ Summit Dresden" im Jahr 2019. Foto: Frank Grätz für die TUD

Neues Technikfest in Dresden zeigt Kommunikationstechnologien von morgen

5G-Labor richtet „Dresden Communications Festival 2022“ aus Dresden, 11. Mai 2022. Das „5G Lab Germany“ der TU Dresden richtet in der sächsischen Landeshauptstadt ein „Dresden Communications Festival 2022“ (DCF) aus. Das hat die mit der Festivalorganisation beauftragte 5G Lab GmbH angekündigt. Als Höhepunkt ist der Mobilfunkgipfel „7. IEEE 5G++ Summit Dresden“ am 12. Mai gedacht, für den sich rund 500 Wissenschaftler und Branchenvertreter angekündigt haben.

Ein Mitarbeiter spannt eine Probe unter dem neuen Raster-Kraftmikroskop (AFM) ein. Foto: DCST

Chip-Forschung zwischen Nanodrähten und Fingerschnipsen

Sachsen ist bei Mikroelektronik-Forschungsprojekten besonders stark vertreten Dresden, 12. April 2022. Sachsen ist besonders stark in der bundesweiten Mikroelektronik-Forschung vertreten: Sie sind auf die eine oder andere Weise an jedem zweiten der insgesamt zwölf „Forschungslaboren Mikroelektronik Deutschland“ (Forlab) vertreten. Bei den konkreten Forschungsprojekten sind die Unis, Fraunhofer- und Helmholtzinstitute aus dem Freistaat sogar noch stärker präsent. Das hat sich während der Bilanz der Forlabs in Dresden deutlich gezeigt Zu den Fokusthemen der Sachsen gehören unter anderem Elektronik, die sich selbst rekonfigurieren kann, neue Materialien für Verbindungs- beziehungsweise Leistungshalbleiter, Optoelektronik und der Mobilfunk der 6. Generation.

Die Visualisierung zeigt, wie sich Siemens ein 5G-Campusnetz in der Industrie vorstellt. Grafik: Siemens

5G-Campusnetze weisen Weg zu neuen Geschäftsmodellen und Hyperautomatisierung

Marktforscher prognostizieren Milliarden-Umsätze im industriellen Internet der Dinge Dresden, 3. März 2022. Als Antwort auf Corona-Krise, gestörte Lieferketten und De-Globalisierungstendenzen rechnen viele Marktanalysten in nächster Zeit mit einem starken Automatisierungsschub in den klassischen Industrieländern. Das Marktforschungsunternehmen „Gartner“ aus den USA spricht gar von „Hyperautomatisierung“ als einem Top-Trend für das Jahr 2022. Da in vielen Branchen aber die Automatisierungspotenziale mit klassischer Robotik ausgereizt sind, rücken nun andere Schlüssel zu mehr Produktivität in den Fokus – darunter die 5G-Campusnetze.

5G-Campusnetz-Container vom Ceti Dresden. Solche Container, aber auch nur koffergroße Ausführungen mobiler Funkstationen will "Campus Genius" der freien Wirtschaft anbieten. Foto: Heiko Weckbrodt

Sachsen spannen deutsch-französische 5G-Campusnetze auf

Uni und Smart Systems Hub Dresden helfen bei Referenzlösungen nach offenen Standards mit Dresden, 21. Januar 2022. Funktechnik-Spezialisten aus Dresden werden gemeinsam mit weiteren Partnern deutsch-französische Campusnetze entwickeln, die auf dem Mobilfunk der 5. Generation (5G) und herstellerunabhängigen Netzwerkarchitekturen nach dem Open-RAN-Prinzip basieren. Das geht aus einer Mitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums hervor. An diesem „5G-Opera“-Projekt beteiligt sind unter anderem die TU Dresden, der Smart Systems Hub Dresden und das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS aus Erlangen.

5G-Campusnetz-Container vom Ceti Dresden. Solche Container, aber auch nur koffergroße Ausführungen mobiler Funkstationen will "Campus Genius" der freien Wirtschaft anbieten. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresdner 5G-Testnetz für das Internet der Dinge

Smart Systems Hub will Unternehmen beim Einstieg in vernetzte Technologien helfen Dresden, 22. Dezember 2021. Damit innovationsfreudige Unternehmen neue Geräte und Vernetzungstechnologien für das „Internet der Dinge“ (IoT) und speziell auch für die „Industrie 4.0“ leichter ausprobieren können, bevor sie in Serie gehen, hat der „Smart Systems Hub“ in Dresden ein eigenes Mobilfunk-Campusnetz der 5. Generation (5G) für Testzwecke aufgespannt. Das hat der Ko-Innovations-Vermittler heute mitgeteilt. Entstanden sei das Netz im Rahmen eines Forschungsprojektes für die Entwicklung von 5G-Anwendungen im Auftrag der TU Dresden.

VW setzt auch in seiner Manufaktur in Dresden immer mehr Roboter ein. Foto: Heiko Weckbrodt

5G-Inseln lotsen Transportroboter durch Elektroauto-Fabrik von VW in Dresden

TU arbeitet an vernetzten Lösungen für Volkswagen-Gruppe und den Mittelstand Dresden/Wolfsburg, 20. Oktober 2021. Volkswagen testet in Dresden und Wolfsburg die weitere Automatisierung der Fahrzeug-Produktion mit werksinternen Mobilfunknetzen der 5. Generation (5G). Im Fokus stehen dabei Versuche, fahrerlose Transportsysteme (FTS) mit 5G zu steuern und zu vernetzen. Außerdem wollen die VW-Ingenieure per 5G-Funk mobilen Leichtbau-Robotern mehr Intelligenz zu verleihen, indem sie Rechenkraft jederzeit aus einer nahen Rechnerwolke („Edge Cloud“) saugen können. Das geht aus Mitteilungen von VW hervor.

Die Visualisierung zeigt, welchem Vorbild der künftige Spinnaker2-Superrechner folgt: dem menschlichen Gehirn. Grafik: Spinncloud

Globalfoundries stellt Spinnaker2-Neurochips für gehirnähnlichen Superrechner her

Die TU Dresden will daraus einen Computer bauen, der Künstliche Intelligenz auf eine neue Stufe hebt Dresden, 27. Juli 2021. Bei Globalfoundries Dresden geht nun ein neuer Neuro-Chip in die Produktion: Der „Spinnaker 2“ ist als Baustein für neuartige Supercomputer gedacht, die ähnlich wie das menschliche Gehirn arbeiten, aber eben als „Künstliche Intelligenz“ (KI). Das haben Globalfoundries sowie die Unis Dresden und Manchester heute mitgeteilt. Die junge TU-Ausgründung „Spinncloud Systems GmbH“ soll die neue KI dann auch kommerziell vermarkten, wenn sie zusammengesetzt, angelernt und hochgefahren ist.

Der nächste Hoffnungsträger naht: Der Mobilfunk der 6. Generation (6G) soll Hologramm-Telefonie am Smartphones, neue Ansätze für die Fernmedizin und innovative Mensch-Maschine-Interaktionen möglich machen. Grafik: Heiko Weckbrodt

Bund gibt über 30 Millionen für 6G-Mobilfunk-Zentrum in Dresden

„6G-life“ wird eines von vier Bundes-Forschungs-Hubs für Mobilfunk der 6. Generation Dresden, 29. Juni 2021. Um Deutschland beizeiten eine Spitzenposition beim Mobilfunk der 6. Generation (6G) zu sichern, hat Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) nun bis zu 250 Millionen Euro für den Aufbau von vier „6G-Forschungs-Hubs“ zugesagt. Das geht aus einer Mitteilung ihres Ministeriums hervor. Eines dieser Zentren wird „6G-life“ heißen, an den Technischen Universitäten Dresden und München entstehen und mit insgesamt 70 Millionen Euro dotiert sein. Statistisch gesehen kann Dresden also mit über 30 Millionen Euro 6G-Forschungszuschüssen rechnen.

Die Dresdner Wissenschaftsnacht findet am 9. Juli 2021 virtuell statt. Grafik: LHD

Dresden rechnet mit Zehntausenden zur virtuellen Wissenschaftsnacht

Primzahlen, Obstroboter und Sim City: Forscher schnüren kleineres , aber buntes Paket im 2. Corona-Jahr Dresden, 24. Juni 2021. Mikroplaste in der Elbe, die Ostmoderne, obsterntende Roboter, Störattacken im Internet der fahrenden Dinge und die Verkehrsströme in der Computerspielwelt von „Sim City“ – für die Wissenschaftsnacht 2021 hat die Dresdner Forschergemeinde ein buntes und diesmal ganz und gar digitales Überraschungspaket geschnürt: 16 Institute und Tech-Unternehmen aus der Landeshauptstadt wollen am 9. Juli 2021 ab 17 Uhr Zehntausenden Neugierigen in über 130 virtuellen Veranstaltungen zeigen, mit welchen Plänen zur Weltverbesserung sie sich gerade beschäftigen.

Der nächste Hoffnungsträger naht: Der Mobilfunk der 6. Generation (6G) soll Hologramm-Telefonie am Smartphones, neue Ansätze für die Fernmedizin und innovative Mensch-Maschine-Interaktionen möglich machen. Grafik: Heiko Weckbrodt

Vodafone richtet 6G-Innovationszentrum in Dresden ein

200 Ingenieure sollen Mobilfunk der nächsten Generation erforschen Dresden, 30. Mai 2021. Vodafone baut in Dresden ein 6G-Innovationszentrum ein. Das haben das Telekommunikationsunternehmen und die sächsiche Staatskanzlei heute in der Landeshauptstadt angekündigt. Dieser Mobilfunk der nächsten Generation soll nicht nur schneller als 5G sein, sondern auch reaktionsschneller sein, entdeckte Sicherheitslücken ausmerzen und zum Beispiel holografische Telefonie per Handy möglich machen.

Das Maskottchen von Xenon ist eine Roboterin. Zwar arbeitet das Dresdner Unternehmen nicht wirklich mit humanoiden Robotern, rechnet aber damit, das solche künstlichen Arbeitskollegen in vielen Fabriken Einzug halten werden. Visualisierung: Xenon

Schub für Automatisierungstechnik „Made in Saxony“ erwartet

Xenon Dresden setzt auf Maschinen-Nachfrage für Maskenproduktion, Chip-Endmontage und Wasserstofftechnologien Dresden, 21. Mai 2021. Xenon Dresden rechnet nach dem wirtschaftlich schwierigen Pandemie-Jahr 2020 nun mit einem Aufschwung für sächsische Automatisierungstechnik. Der Sondermaschinenbauer baut auch deshalb seinen Fabrikstandort im Dresdner Süden um und aus. Das haben Xenon-Chef Tobias Reissmann und Geschäftsbereich-Entwickler Hartmut Freitag im Oiger-Gespräch mitgeteilt. War die Xenon-Wirtschaftsleistung im vergangenen Jahr um ein Viertel wegen ausbleibender Aufträge eingebrochen, kalkuliert die Geschäftsführung für 2021 wieder mit einem Plus von zehn bis 15 Prozent. „Womöglich erreichen wir in diesem Jahr sogar wieder das 2019er Niveau“, sagt Freitag.

Im modernen Großstadt-Verkehr gewinnt das lange Zeit nur theoretisch diskutierte „Internet der Dinge“ bereits praktische Bedeutung: Weltweit arbeiten führende Automobil-Hersteller, -Zulieferer und -forscher daran, die zahlreichen funkfähigen Geräte, die heute schon auf den Straßen unterwegs sind, zu vernetzen, um den Verkehr sicherer und bequemer zu machen: Die Funkblasen von Smartphones zum Beispiel können wie ein Annäherungsalarm zwischen Fahrzeugen und Fußgänger wirken, aber auch Navi-Geräte und Radarsensoren im Autos oder GPS-Halsbänder für Hunde können – miteinander vernetzt – Unfalle vermeiden helfen. Foto: NXP

5G noch ungeeignet fürs vernetzte Fahren

Dresdner Mobilfunk-Guru Fettweis sieht zuviele Angriffspunkte Dresden, 6. Mai 2021. Der Mobilfunk der 5. Generation (5G) eignet sich – anders als zunächst konzipiert – derzeit doch noch nicht für das autonome und funkvernetzte Fahren, etwa mit Robotertaxis. Das hat Prof. Gerhard Fettweis von der TU Dresden am Rande des digitalen Mobilfunk-Gipfels „2. IEEE 5G++ Summit Dresden“, an dem derzeit rund 500 internationale Fachbesucher teilnehmen, eingeschätzt. 5G sei immer noch zu schwach gegen mutwillige Angriffe und Ausspähversuche geschützt.

Autonom fahrende Autos sollen Unfälle mit Fußgängern mit KI-Hilfe vermeiden. Grafik: Nvidia

Dresdner 5G-Gipfel: Schub für Künstliche Intelligenz durch 6G erwartet

IEE-Tagung bleibt wegen Corona virtuell Dresden, 3. Mai 2021. Während Telekom, Vodafone & Co. noch dabei sind, die Mobilfunknetze der 5. Generation (5G) in Deutschland aufzuspannen, diskutieren die Experten aus der Branche bereits über 6G: Der Übergang zur sechsten Mobilfunk-Generation und deren Nutzwert für „Künstliche Intelligenzen“, Roboter und dezentrale Rechnerwolken sind ab heute zentrale Themen für den virtuellen „IEEE 5G Summit“ Dresden. Drei Tage lang wollen sich die Elektronikingenieure, Funkforscher und Hochtechnologie-Manager aus dem In- und Ausland auf Einladung der TU Dresden und des internationalen Elektroingenieurvereins IEEE über die neuesten Branchentrends austauschen –allerdings wegen Corona nur online und nicht in persona am Elbufer.

Annaberg-Buchholz baut den unteren Bahnhof zur Schnittstelle für den "Smart Rail Connectivity Campus" und für die Außenstelle der TU Chemnitz um. Foto: Stadtverwaltung Annaberg-Buchholz

TU Chemnitz etabliert Außenstelle für digitale Bahntechnik im Erzgebirge

Annaberger Bahnhof wird für 4,3 Millionen Euro umgebaut, Bahn-Tech-Konsortien ziehen ein Annaberg Buchholz, 23. Januar 2021. Die Technische Universität Chemnitz (TUC) richtet eine Außenstelle für die Bahntechnik der Zukunft im Erzgebirge ein. Dafür baut die Stadt Annaberg-Buchholz nun ihren alten „Unteren Bahnhof“ zur Schnittstelle für den neuen Bahnforschungscampus um. Das geht aus Mitteilungen der Kommune und der Uni hervor.