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Sachsens zeigt Flagge auf CES und im Silicon Valley

Winzige Nanowatt-Chips sollen künftig auf kranken Kerzen verankert werden, um sie im richtigen Rhythmus zu halten - und zwar ohne Batterie und Kabel. Visualisierung: Dall-E
Visualisierung: Dall-E

Technologiewirtschaft mit neuem Selbstbewusstsein nach TSMC-Entscheidung

Dresden/Las Vegas/San Francisco, 7. Januar 2024. Die sächsische Technologie-Wirtschaft präsentiert sich nach der Ansiedlungs-Entscheidung von TSMC mit neuem Selbstbewusstsein auf der Hightech-Leitmesse „Consumer Electronics Show“ (CES) vom 9. bis 12. Januar 2024 in Las Vegas und im kalifornischen Silicon Valley. Dafür organisiert die „Wirtschaftsförderung Sachsen“ (WFS) einerseits eine Präsentation ausgewählter Firmen auf der CES, anderseits eine Unternehmerreise nach San Francisco. Das hat die WFS heute angekündigt.

Thomas Horn ist Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Sachsen. Foto: Heiko Weckbrodt
Thomas Horn ist Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Sachsen. Foto: Heiko Weckbrodt

Wirtschaftsförderer: Sachsens ist zum globalen Halbleiterstandort aufgestiegen

„Die USA ist für Sachsen als zweitwichtigstes Exportland ein strategisch wichtiger Markt sowie Geschäfts- und Kooperationspartner“, betont WFS-Chef Thomas Horn. „Zudem ist der Freistaat durch seine große Innovationsstärke als Hochtechnologiestandort für Investoren aus den USA interessant. Gleichzeitig wollen wir den Fokus noch stärker auf Sachsen als globalen Halbleiterstandort lenken, zu dem wir mit der Investition von TSMC aufgestiegen sind.“

Mit dem Mobilfunk der 5. Generation (5G) verbinden vor allem Autohersteller und Automatisierungsindustrie große Hoffnungen. Foto: Heiko Weckbrodt
Foto: Heiko Weckbrodt

Auf der CES stellt beispielsweise die 2022 gegründete Dresdner „Last Mile Semiconductor GmbH“ und die 2007 gegründete „Deveritec GmbH“ 5G-basierten Funklösungen vor, mit denen sich Geräte im Internet der Dinge vernetzen lassen. Das IAV-Entwicklungszentrum sowie die „Move Technology“ sowie die Dresdner „Valtech Mobility GmbH“ zeigen Mobilitätslösungen auf der Messe.

An der anschließenden Innovationsreise ins Silicon Valley beteiligen sich unter anderem folgende Unternehmen aus Sachsen:

  • 3m5. Media GmbH, Dresden,
  • CSD Transport Software GmbH, Bad Düben,
  • Develappers GmbH, Dresden,
  • Domeba GmbH, Chemnitz
  • Fkon Consulting GmbH, Bautzen,
  • Hydrograv GmbH, Dresden,
  • Langer EMV-Technik GmbH, Bannewitz,
  • Leipziger Energiegesellschaft mbH & Co. KG, Leipzig,
  • Move Technology GmbH, Chemnitz,
  • Qualitype GmbH, Dresden,
  • Semron GmbH, Dresden,
  • SKM GmbH, Boxberg,
  • Sonovum GmbH, Leipzig
  • Vrendex GmbH, Königshain-Wiederau,
  • WSZE Werkzeugschleifzentrum Erzgebirge, Stützengrün.

Quellen: WFS, beteiligte Unternehmen

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger