Alle Artikel mit dem Schlagwort: IoT

An Quantentechnologien wie die Quantenkommunikation und Quantencomputer knüpfen Forscher, Politiker und Ingenieure in der Wirtschaft große Hoffnungen. Visualisierung: Lehrstuhl für Technisches Design der TU Dresden

TU Dresden will weltweit erstes Quanten-5G-Campusnetz aufspannen

13 Millionen Euro für Dresdner Quantennetz-Forschung Dresden, 31. August 2022. Um Quantentechnologien möglichst rasch praktisch für Kommunikationszwecke einsetzen zu können, fördert der Bund mit 13 Millionen Euro die Entwicklung von Quantennetzen im Zuge der Projekte „Quiet“ und „QD-CamNetz“. Das hat die TU Dresden mitgeteilt, die beide Forschungsvorhaben koordiniert.

Das Internet der Dinge für eine ökologische Stadt

Warum das IoT und Smart City-Technologien ein nachhaltiges Wachstum ermöglichen und gleichzeitig Daten für die Entwicklung von Lösungen liefern Angesichts des anhaltenden Wachstums der Weltbevölkerung und der Zuwanderung in städtische Gebiete auf der ganzen Welt führt Überbevölkerung zu einer Überlastung der Infrastruktur und Dienstleistungen. Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt bereits in Städten. Diese Zahl wird mit zunehmendem Bevölkerungswachstum weiter steigen. Städte werden unter anderem damit zu kämpfen haben, die Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren, Abfall zu beseitigen, Energie und Wasser bereitzustellen und die Kriminalität in den Griff zu bekommen. Das Internet of Things (IoT) bietet hier Lösungen, mit denen die wachsende Bevölkerung in sich entwickelnde und nachhaltige Städte – smarte Städte – integriert werden kann.

Barkhausen-Institut Dresden: Tiphaine Cattiau führt im Mondrian-Zimmer eine Installation vor. Foto: Heiko Weckbrodt

Neues „Wissenschaftsforum“ zeigt Dresdnern Pfade in die Zukunft

Barkhausen-Institut wächst – und zeigt nun mit der TU den Besuchern im Kulturpalast, was Sachsens Forscher draufhaben Dresden, 30. August 2022. Das am „Internet der Dinge“ forschende Barkhausen-Institut an der TU Dresden wächst und will nun mit einem neuen „Wissenschaftsforum“ in der Dresdner Innenstadt auch seine Präsenz in der Öffentlichkeit ausbauen. Das hat Instituts-Geschäftsführer Dr. Tim Hentschel gegenüber Oiger.de angekündigt. „Wir wollen gemeinsam mit der TU und dem Verbund „Dresden Concept“ die Wissenschaftskommunikation in der Stadt ausbauen“, sagte er.

Hölzernes Transportsystem von Ligenium. Foto: Ligenium via Wirtschaftsförderung Erzgebirge

Fabriktransporter aus „schlauem“ Holz

Erzgebirgische „Löst“-Partner wollen Leichtbau-Rollregale mit GPS und Sensoren an Bord entwickeln Chemnitz, 19. August 2022. Um Industrieprodukte auf dem Weg durch die Fabrik und später zum Kunden exakt orten zu können und beim Transport Ressourcen zu sparen, entwickeln erzgebirgische Forscher unter der Leitung der Chemnitzer Firma „Ligenium“ derzeit Leichtbau-Rollregale aus „schlauem“ Holz und mit integrierten Satelliten-Sensoren. Das hat die Wirtschaftsförderung Erzgebirge (WFE) mitgeteilt.

Umfrage: Deutschland nur auf Rang 2 in der Industrie 4.0

Deutsche Unternehmer sehen USA ganz vorn Berlin, 30. Mai 2022. Deutsche Unternehmer sehen die Bundesrepublik bei einem – eigentlich in Deutschland ersonnenen – Zukunftskonzept nur als zweitklassig: Die USA seien führend in der „Industrie 4.0“, Deutschland dagegen liege lediglich auf Platz 2, gefolgt von China, Japan und Südkorea. Das hat eine Umfrage des deutschen Digitalwirtschaftsverbandes „Bitkom“ aus Berlin in reichlich 550 Industrieunternehmen ergeben.

Produktions-Neustart für die Elektrogolfs in der gläsernen Volkswagen-Manufaktur Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Kreative Lösungen für Autospalte gefragt

Zeiss hat 2000 Euro für Schwarmteams ausgeschrieben, die binnen 3 Tagen eine automatische Qualitätskontrolle konzipieren Dresden, 9. April 2022. Kaum etwas ist ärgerlicher für den Käufer eines Autos, wenn er sich für deutsche Qualitätsarbeit entschieden hat und dafür auch etwas mehr Geld auf den Tisch gelegt hat – und dann hängen womöglich beim neuen Wagen die Türen leicht schief und die Heckklappe sieht aus, als ob sie von einem ganz anderen Fahrzeug notdürftig ummontiert wurde. Deshalb legen hiesige Autohersteller auch so großen Wert auf genau definierte, millimeter-schmale Spalte zwischen allen Bauteilen, damit das Fahrzeug gleich auf den ersten Blick Wertigkeit ausstrahlt. Um diese Qualitätskontrolle schon in der Fabrik stärker als bisher zu automatisieren, hat das Dresdner Unternehmen „Zeiss Digital Innovation“ für Hightech-Tüftler nun eine Herausforderung – neudeutsch „Challenge“ genannt ausgeschrieben: Binnen drei Tagen soll ein spontan gebildetes Team in einem sogenannten „Thin[gk]athon“ eine Lösung und einen Demonstrator für die „Spalt-Bündigkeitsmessung im Karosseriebau“ entwickeln. Das hat der „Smart Systems Hub“ Dresden mitgeteilt, der solche Schwarm-Entwicklungsprojekte bereits seit geraumer Zeit organisiert.

Die Visualisierung zeigt, wie sich Siemens ein 5G-Campusnetz in der Industrie vorstellt. Grafik: Siemens

5G-Campusnetze weisen Weg zu neuen Geschäftsmodellen und Hyperautomatisierung

Marktforscher prognostizieren Milliarden-Umsätze im industriellen Internet der Dinge Dresden, 3. März 2022. Als Antwort auf Corona-Krise, gestörte Lieferketten und De-Globalisierungstendenzen rechnen viele Marktanalysten in nächster Zeit mit einem starken Automatisierungsschub in den klassischen Industrieländern. Das Marktforschungsunternehmen „Gartner“ aus den USA spricht gar von „Hyperautomatisierung“ als einem Top-Trend für das Jahr 2022. Da in vielen Branchen aber die Automatisierungspotenziale mit klassischer Robotik ausgereizt sind, rücken nun andere Schlüssel zu mehr Produktivität in den Fokus – darunter die 5G-Campusnetze.

Regionalminister Thomas Schmidt. Foto: Foto-Atelier-Klemm für das SMR

Holzhaus in Mittweida für die Heimarbeiter von morgen

Regionalminister Schmidt verspricht halbe Million Euro für das Reallabor „Telewerk“ Mittweida, 28. Dezember 2021. Ein besonders umweltfreundliches Haus für die ländlichen Heimarbeiter der Zukunft will der Ökonom Prof. Volker Tolkmitt von der Hochschule Mittweida gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Wirtschaft in Sachsen bauen. Das hat der sächsische Regionalminister Thomas Schmidt (CDU) heute in Dresden angekündigt und dafür eine halbe Million Euro Fördergeld im Zuge seines Reallabor-Programms versprochen.

In der aktuellen Digitalen Produktfabrik Nummer 4 entwickelt ein temporäres Forschungsteam ein System, um fahrerlose Transportsysteme in einer Chipfabrik vorausschauende und automatisch zu warten. Foto: Smart Systems Hub

Neues Forschungslabor fürs Internet der Dinge in Dresden

„Smart Systems Hub“ hat eine Art „Technologiespielwiese“ für kollaborative Innovatoren rund um die Industrie 4.0 eingerichtet Dresden, 28. Oktober 2021. Damit Hightech-Unternehmen in Sachsen schneller innovative Lösungen für das „Internet der Dinge“ (IoT) und die hochautomatisierten Fabriken der „Industrie 4.0“ entwickeln und austesten können, hat der „Smart Systems Hub“ in Dresden nun ein modernes IoT-Labor eingerichtet. Darauf hat Hub-Chef Michael Kaiser aufmerksam gemacht.

Der Ceracode-Druckkopf für keramische Tinte, mit dem die Codes auf den Bauteilen aufgebracht werden. Foto: Senodis

Dresden halbiert Innovationsförderung

Im Corona-Jahr II gibt es eine Viertelmillion Euro für vielversprechende Hightech-Projekte Dresden, 3. August 2021. Um junge Hightech-Akteure zu unterstützen, loben die Dresdner Wirtschaftsförderer nun wieder Innovations-Boni aus – mussten das Förderprogramm allerdings im Vergleich zu den Vorjahren halbieren: Statt einer halben Million gibt es aus dem städtischen Haushalt im zweiten Corona-Jahr nur eine Viertelmillion Euro zu verteilen. Das geht aus einer Rathaus-Mitteilung hervor. Dennoch dürfte der Innovationsbonus eine wichtige Hilfe gerade für frischgegründete Unternehmungen und neue Forschungsvorhaben bleiben: Pro Projekt winken immerhin zwischen 10.000 und 100.000 Euro.

Roboter dominieren die Bosch-Fabrik Dresden. Foto: Bosch

Bosch startet in Dresden die Chipfabrik der Roboter und neuronalen Netze

Statt Tausender beschäftigt das milliardenteures Halbleiterwerk zum Start nur 250 Leute – der Reinraum selbst ist fast menschleer Dresden, 7. Juni 2021. Die neue milliardenteure Chipfabrik von Bosch in Dresden startet heute offiziell mit gerade einmal rund 250 Mitarbeitern – von denen zudem nur einige wenige auch physisch im Reinraum arbeiten. Später will der schwäbische Technologiekonzern seine Belegschaft zwar noch auf 700 Köpfe aufstocken. Doch selbst das ist wenig im Vergleich zu den 1500 bis 3000 Menschen, die noch in den 1990ern ein Halbleiterwerk dieser Größenordnung bevölkert hätten. Der Hauptgrund dafür ist der strikte Hochautomatisierungs-Kurs, den die deutsche Halbleiterbranche seither eingeschlagen hat – um überhaupt konkurrenz- und überlebenfähig im internationalen Wettbewerb zu bleiben.

Der siebenjährige Julius Jockwitz hat sich aus der "Bibliothek der Dinge" in Dresden eine Gitarre geliehen. Foto: Städtische Bibliotheken Dresden

Dresden richtet „Bibliothek der Dinge“ ein

Von Akkuschrauber bis Zauberwürfel: Biblliothekare verleihen nun auch allerlei Dinge zum Ausleihen und Teilen Dresden, 17. Mai 2021. Die Städtischen Bibliotheken Dresden forcieren unter ihrer neuen kommissarischen Direktorin Marit Kunis-Michel die Transformation hin zu einem „dritten Ort“ des 21. Jahrhunderts. Als Reflex auf das „Internet der Dinge“, aber auch auf Carsharing-Angebote, geteilte Großraumbüros („Coworking Spaces”), gemeinsame Hightech-Bastelstuben („Maker Spaces”) und andere Phänomene der kollaborativen Wirtschaft des Teilens richten sie nun eine „Bibliothek der Dinge“ in Dresden ein.

Autonom fahrende Autos sollen Unfälle mit Fußgängern mit KI-Hilfe vermeiden. Grafik: Nvidia

Dresdner 5G-Gipfel: Schub für Künstliche Intelligenz durch 6G erwartet

IEE-Tagung bleibt wegen Corona virtuell Dresden, 3. Mai 2021. Während Telekom, Vodafone & Co. noch dabei sind, die Mobilfunknetze der 5. Generation (5G) in Deutschland aufzuspannen, diskutieren die Experten aus der Branche bereits über 6G: Der Übergang zur sechsten Mobilfunk-Generation und deren Nutzwert für „Künstliche Intelligenzen“, Roboter und dezentrale Rechnerwolken sind ab heute zentrale Themen für den virtuellen „IEEE 5G Summit“ Dresden. Drei Tage lang wollen sich die Elektronikingenieure, Funkforscher und Hochtechnologie-Manager aus dem In- und Ausland auf Einladung der TU Dresden und des internationalen Elektroingenieurvereins IEEE über die neuesten Branchentrends austauschen –allerdings wegen Corona nur online und nicht in persona am Elbufer.

Nahaufnahme des USeP-Moduls. Foto: Volker Mai für das Fraunhofer IZM

Dresdner entwickeln Chip-Baukasten fürs Internet der Dinge

„Universelle Sensor-Plattform“ basiert auf Globalfoundries-Halbleitertechnik Dresden, 14. Februar 2021. Sächsische Fraunhofer-Forscher und Ingenieure von Globalfoundries Dresden haben gemeinsam einen digitalen Baukasten entwickelt, mit dem auch kleine und mittlere Unternehmen schnell und preiswert neuartige Sensorelektronik für das „Internet der Dinge“ (englisch: IoT) konstruieren können. Das haben Globalfoundries Dresden sowie die Fraunhofer-Institute Enas, EAS, IPMS und Assid aus Dresden und Chemnitz mitgeteilt. Sie haben damit nun das gemeinsame Förderprojekt abgeschlossen. Aus dieser Forschung an einer „Universellen Sensor-Plattform“ (USeP) aus Sachsen ist mit „Sensry“ Dresden inzwischen auch eine Firmengründung entstanden.

Ein Gittertank (englisch: Intermediate Bulk Container = IBC) mit nachgerüstetem "Smart Cap", der Sensordaten vom Container sammelt und weiterfunkt. Foto: Packwise

Millionenzuschuss für „Internet der Dinge“-Firma Packwise Dresden

Technologiegründerfonds Sachsen, Hüttenes hoch drei und Golzern Holding investieren in sächsische Lösungen für die digitale Lieferkette Dresden/Leipzig, 29. März 2021. Die auf digitale Transportbehälter-Nachverfolgung spezialisierte Technologiefirma „Packwise“ aus Dresden sammelt weitere Millioneninvestitionen von Risikokapitalisten ein. Mit dem Geld wollen die Gründer ihre Softwareplattform ausbauen, neue Jobs schaffen, ihre Marktposition in Europa ausbauen und die Expansion nach Nordamerika vorbereiten. Das geht aus Mitteilungen von Packwise und des Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) hervor.