Alle Artikel mit dem Schlagwort: IoT

Autonom fahrende Autos sollen Unfälle mit Fußgängern mit KI-Hilfe vermeiden. Grafik: Nvidia

Dresdner 5G-Gipfel: Schub für Künstliche Intelligenz durch 6G erwartet

IEE-Tagung bleibt wegen Corona virtuell Dresden, 3. Mai 2021. Während Telekom, Vodafone & Co. noch dabei sind, die Mobilfunknetze der 5. Generation (5G) in Deutschland aufzuspannen, diskutieren die Experten aus der Branche bereits über 6G: Der Übergang zur sechsten Mobilfunk-Generation und deren Nutzwert für „Künstliche Intelligenzen“, Roboter und dezentrale Rechnerwolken sind ab heute zentrale Themen für den virtuellen „IEEE 5G Summit“ Dresden. Drei Tage lang wollen sich die Elektronikingenieure, Funkforscher und Hochtechnologie-Manager aus dem In- und Ausland auf Einladung der TU Dresden und des internationalen Elektroingenieurvereins IEEE über die neuesten Branchentrends austauschen –allerdings wegen Corona nur online und nicht in persona am Elbufer.

Nahaufnahme des USeP-Moduls. Foto: Volker Mai für das Fraunhofer IZM

Dresdner entwickeln Chip-Baukasten fürs Internet der Dinge

„Universelle Sensor-Plattform“ basiert auf Globalfoundries-Halbleitertechnik Dresden, 14. Februar 2021. Sächsische Fraunhofer-Forscher und Ingenieure von Globalfoundries Dresden haben gemeinsam einen digitalen Baukasten entwickelt, mit dem auch kleine und mittlere Unternehmen schnell und preiswert neuartige Sensorelektronik für das „Internet der Dinge“ (englisch: IoT) konstruieren können. Das haben Globalfoundries Dresden sowie die Fraunhofer-Institute Enas, EAS, IPMS und Assid aus Dresden und Chemnitz mitgeteilt. Sie haben damit nun das gemeinsame Förderprojekt abgeschlossen. Aus dieser Forschung an einer „Universellen Sensor-Plattform“ (USeP) aus Sachsen ist mit „Sensry“ Dresden inzwischen auch eine Firmengründung entstanden.

Ein Gittertank (englisch: Intermediate Bulk Container = IBC) mit nachgerüstetem "Smart Cap", der Sensordaten vom Container sammelt und weiterfunkt. Foto: Packwise

Millionenzuschuss für „Internet der Dinge“-Firma Packwise Dresden

Technologiegründerfonds Sachsen, Hüttenes hoch drei und Golzern Holding investieren in sächsische Lösungen für die digitale Lieferkette Dresden/Leipzig, 29. März 2021. Die auf digitale Transportbehälter-Nachverfolgung spezialisierte Technologiefirma „Packwise“ aus Dresden sammelt weitere Millioneninvestitionen von Risikokapitalisten ein. Mit dem Geld wollen die Gründer ihre Softwareplattform ausbauen, neue Jobs schaffen, ihre Marktposition in Europa ausbauen und die Expansion nach Nordamerika vorbereiten. Das geht aus Mitteilungen von Packwise und des Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) hervor.

Logo: Rhebo

Schweizer kaufen Cyberwächter „Rhebo“ aus Leipzig

Sachsen sind auf Anomalie-Erkennung in komplexen Industrieprozessen spezialisiert Leipzig, 28. Januar 2021. Der Schweizer Energiemanagement-Konzern „Landis+Gyr“ kauft das junge Leipziger Software-Unternehmen „Rhebo“, das auf Cybersicherheit im Internet der Dinge und in Fabriken spezialisiert ist. Das hat der „Technologiegründerfonds Sachsen“ (TGFS) mitgeteilt, der bisher Anteilseigner von Rhebo war.

Ganymed-Modul von Sensry Dresden. Foto: Fraunhofer-Projekt USeP/ Sensry

Sensry Dresden und MST bauen gemeinsam Augen und Ohren fürs Internet der Dinge

Sächsische Fraunhofer-Ausgründung und “Micro Systems Technologies“ gehen Kooperation ein Dresden/Berg/Berlin, 8. Januar 2021. Um neue Märkte für den deutschen Mittelstand im Internet der Dinge (IoT) zu erschließen, wollen die Technologieunternehmen „Sensry“ aus Dresden und „Micro Systems Technologies“ (MST) aus Berlin fortan kooperieren. Das hat Sensry heute mitgeteilt.

Die Digitalisierung wird die Wirtschafts grundlegend umkrempeln. Und der 5G-Funk kann in häfen wie Fabriken Maschinen, Laster, Roboter, Container und dergleichen so miteinander vernetzen, dass diese am effektivsten zueinander kommen. Visualisierung: Deutsche Telekom

Marathon-Denker sollen in Dresden verseuchte Lieferketten stabilisieren

Smart Systems Hub Dresden ruft Kreative zum digitalen „Thin[gk]athon“ gegen Corona auf. Dresden, 27. März 2020. Um Corona-gestörte Lieferketten in der sächsischen Wirtschaft wieder zu stabilisieren, hat das Dresdner Netzwerk „Smart Systems Hub“ kurzfristig einen „Thin[gk]athon“ ab 1. April 2020 einberufen. Für diesen Denk-Marathon wollen die Organisatoren rund 40 Programmierer, Ideengeber, Wirtschaftsprofis, Hacker, Hightech-Heimarbeiter und andere Experten per Internet zu einer Art virtuellem Forschungslabor unter dem Motto „Supply Chain Management in Zeiten von Corona“ vernetzen.

Bei den Schwarmerfindern geht es eher locker zu. Hier ein Team auf Zeit, das beim 3. Thingkathon des "Smart System Hub" Dresden neue digitale Konzepte für die Fernwartung von Pumpen in Wasserwerken und für andere kritische Infrastrukturen entwickelt. Foto: Smart Systems Hub Dresden

Schlauer Schwarm beerbt Da Vinci

Dresden profiliert sich als Standort für eine neue Evolutionsstufe des Erfindertums Dresden, 23. März 2020. Wenn wir von Erfindern sprechen, denken wir meist an große Denker wie Da Vinci, Galileo oder Newton, die wirklich noch im stillen Kämmerlein hölzerne Helikopter zeichneten, die Erde an die richtige Stelle im Universum rückten und fundamentale Physikgesetze entwarfen. Da aber leider die Universalgenies ausgestorben sind, entstehen Innovationen heute meist als Kollektivleistung eingespielter Teams. Inzwischen jedoch zeichnet sich schon die nächste Evolutionsstufe des Erfindertums ab: In Erfinderschwärmen vernetzen sich jeweils für kurze Zeit Programmierer, Hacker, Funktechniker, Lötkolben-Nerds und andere helle Köpfe, die sich im „normalen Leben“ womöglich nie begegnen würden. Sie entwickeln binnen Wochen oder auch nur Stunden technologische Innovationen oder raffinierte Geschäftskonzepte, auf die eingefahrene Entwicklungsabteilungen großer Konzerne vielleicht nie kommen würden – und gehen dann wieder auseinander, weiter zum nächsten Projekt. Dies geschieht teilweise übers Internet, teils aber auch in temporär eingerichteten Laboren.

Halbleiterfertigung von Bosch in Dresden Die Installation in der Chipfabrik wird anhand des 3D-Modells geprüft. Foto: Bosch

Bosch-Investition in Dresden: Die Fabrik der Automaten und Ingenieure

Deutscher Automobil-Zulieferer setzt in seinem neuen Chipwerk in Sachsen auf „Industrie 4.0“-Technologien Dresden, 7. Oktober 2019. In der neuen Bosch-Chipfabrik im Dresdner Norden hat nun die Innen-Ausrüstung mit millionenteuren Hightech-Anlagen begonnen. Und wenn das Werk Ende 2021 mit der Pilot-Produktion von Auto-Schaltkreisen beginnt, wird es Maßstäbe setzen: Erstens ist die Milliarden-Fabrik die teuerste Einzelinvestition in der Geschichte des deutschen Elektronikunternehmens. Zweitens stellt Bosch dort erstmals anwenderspezifische Schaltkreise (Asic) massenhaft auf 300 Millimeter großen Silizium-Scheiben (Wafer) her. Drittens wächst das Werk in einem rekordverdächtigen Tempo – Bosch-Mobilitätschef Harald Kröger zeigte sich heute bei einem Besuch in Sachsen sehr beeindruckt von der Dresdner Effizienz.

Der Mobilfunk-Experte Prof. Gerhard Fettweis beim Abschluss-Kolloquium für das Cfaed I am 27. September 2019 an der TU Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

100-Jahres-Plan aus Dresden: Was dürfen die Maschinen?

Mobilfunk-Experte Fettweis will Cfaed-Chefsessel abgeben, um an 6G und Maschinengesetzen zu arbeiten Dresden, 27. September 2019. Der Dresdner Mobilfunk-Experte Prof. Gerhard Fettweis gibt die Leitung des Zukunftselektronik-Zentrums Cfaed ab und will sich auf neue Herausforderungen stürzen: den Mobilfunk der 6. Generation (6G) und eherne Gesetze für vernetzte Maschinen. „Wir wollen da einen 100-Jahres-Plan ausarbeiten“, kündigte er mit einem Augenzwinkern an.

Blick in einen immer kühlen Elektronenmikroskop-Raum des unterirdischen "Dresden Center for Nanoanalysis" (DCN). Foto: Heiko Weckbrodt

“Die Wissenschaftsnacht ist das coolste Event der Stadt”

Die Lange Nacht der Wissenschaften lockte in Dresden Tausende in die Institute Dresden, 14. Juni 2019. „Da gucken wir jetzt mal, wo’s richtig plauzt!“ Was da ein Vater seinem Kinde versprach, als beide den Uni-Campus betraten, trieb gestern offensichtlich viele Dresdner und ihre Gäste an: Unter dem Motto „Wissenschaft statt Kissenschlacht“ folgten Tausende Neugierige bei hochsommerlichen Temperaturen dem Ruf der Wissenschaftsnacht. Sie flanierten ab etwa 18 Uhr von Institut zu Institut, laserten um die Wette, bastelten Modellflugzeuge, süffelten Phosphor-Bier aus der Uni-Brauerei, testen mit Fraunhofer-Ingenieur die Mobile der Zukunft, unternahmen Forschungsreisen mit den Zebrafischen der Planck-Genetiker und dergleichen mehr.

Die Datenbrille für den Industrieeinsatz. Foto: Westsächsische Hochschule Zwickau

KI schickt den Monteur mit Datenbrille los

Ingenieure zeigen in Dresden, wie das Internet der Dinge und AR-Brillen bei der Instandhaltung von Maschinen und Gebäuden helfen Dresden, 2. April 2019. Wie sich Datenbrillen und das „Internet der Dinge“ (IoT) einsetzen lassen, um Gebäude und Industrie-Anlagen in Schuss zu halten, wollen ostdeutsche Ingenieure im Nachgang zur Hannovermesse am 8. April 2019 in einer Live-Vorführung im Technologiezentrum Dresden vorführen. Das hat Professor Rigo Herold von der „Westsächsischen Hochschule Zwickau“ (WHZ) angekündigt.

Zahlreiche Sensorknoten sollen unter anderem im Internet der Dinge das Maschinensterben aufhalten. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Sensry Dresden horcht auf den Puls der Maschinen

Fraunhofer und Globalfoundries haben eine neue Firma gegründet, die Sensorknoten fürs Internet der Dinge entwickelt Dresden, 29. März 2019. Damit auch kleine Unternehmen im Wachstumsmarkt rund um das „Internet der Dinge“ (IoT) mitmischen können und dabei möglichst Chiptechnologie aus Sachsen verwenden, haben Mikroelektroniker eine neue Technologie-Firma in Dresden gegründet: Die „Sensry GmbH“ entwickelt im Nanocenter spezielle „Sensorknoten“ mit viel Rechenkraft an Bord und relativ wenig Stromverbrauch. Zu den Schöpfern der neuen Firma gehören der US-Halbleiterkonzern Globalfoundries (GF), die Fraunhofer-Gesellschaft und die Berliner Gründungsschmiede „Next Big Think AG“.

Michael Kaiser leitet das "Smart System Hubs" in Dresden und zeigt das Modell eines autonom navigierenden Gabelstaplers, der sich per 5G-Funk mit anderen Maschinen vernetzt. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresden präsentiert sich als 5G-Standort auf Hannovermesse

Auch Mensch-Maschine-Interaktion und Internet der Dinge im Fokus Dresden/Hannover, 23. März 2019. In wenigen Tagen öffnet mit der Hannovermesse (1.-5. April 2019) eine der größten Industrieschauen weltwelt ihre Tore – und Dresden will sich dort als führender Standort für den Mobilfunk der 5. Generation (5G), für das Zusammenspiel von Mensch und Maschine und das Internet der Dinge präsentieren.

Mirko Paul (r.) von SAP und Hub-Chef Michael Kaiser haben unter anderem gemeinsam einen Thin[gk]athon in Dresden organisiert. Damit wollen sie zeigen, wie neuartige Produkte für das Internet der Dinge in spontanen Netzwerk entstehen können. Foto: Heiko Weckbrodt

Digital-Hub Dresden braucht mehr Platz

Dresdner Tech-Verbund kommt erst langsam voran – und feilt an neuen Entwicklungs-Methoden Dresden, 11. März 2019. Der Dresdner „Smart Systems Hub“ wird voraussichtlich Ende 2019 in ein neues, größeres Domizil umziehen. Der Technologie-Entwicklungsverbund brauche mehr Raum, um beispielsweise neuartige unternehmens-übergreifende Forschungskonzepte zu erproben, erklärte Hub-Chef Michael Kaiser.