Alle Artikel mit dem Schlagwort: IoT

Die Modellfabrik ist als "Testbett" für das "industrielle Internet der Dinge" konzipiert. Abb.: HTW Dresden

SAP kooperiert mit Digitalknoten Dresden

Softwarekonzern und „Smart Systems Hub“ wollen gemeinsam digitale Experten ausbilden Dresden, 10. Dezember 2018. . Um den Mittelstand fit für das „Internet der Dinge“ zu machen, arbeiten der Walldorfer Software-Konzern SAP und der Verbund „Smart Systems Hub“ künftig enger zusammen. Eine entsprechende Koperationsvereinbarung haben heute SAP-Deutschland-Chef Daniel Holz und „Smart Systems Hub“-Geschäftsführer Michael Kaiser in der sächsischen Landeshauptstadt unterzeichnet.

Die Fotomontage des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt die in Deutschland entwickelte Künstliche Intelligenz "Cimon" in der ISS. Montage: DLR

„Silicon Saxony“ sieht KI, Software und Sensorik als Trendthemen 2019

Verband: Sächsische Hochtechnologie-Wirtschaft befindet sich im Umbruch Dresden, 28. November 2018. Die sächsische Hochtechnologie-Szene soll sich 2019 auf Künstliche Intelligenz (KI), neue Software-Konzepte und Sensorik konzentrieren. Das hat der Vorstand des sächsischen Hightech-Verbandes „Silicon Saxony“ vorgeschlagen. „Der Standort befindet sich im Umbruch“, betonte „Silicon Saxony“-Vorstandssprecher Heinz Martin Esser.

Die Galileo-Satelliten umkreisen in etwa 23.000 km Höhe die Erde. Visualisierung: ESA-P. Carril

Wie die KI auch drinnen ihre Agenten findet

Lokalisierungs-Experten berieten auf Leibniz-Konferenz bei Dresden über neue Ortungstechnologien im Internet der Dinge Lichtenwalde/Dresden, 28. November 2018. Damit die Künstlichen Intelligenzien (KIs) in den hochautomatisierten Fabriken der Industrie 4.0 und im Internet der Dinge (IoT) jederzeit wissen, wo sich welcher Transportroboter und welches Werkstück gerade befinden, müssen sie diese mobilen Agenten jederzeit orten können. Und dafür werden ergänzende Lokalisierungs-Technologien zur Satellitennavigation, die nur im Freien einwandfrei funktioniert, gebraucht. Wie diese Probleme zu lösen sind, haben Experten aus Deutschland und Europa nun während der Leibnizkonferenz mit dem Titel „Lokalisierungstechniken für IoT, Telematik und Industrie 4.0“ in Lichtenwalde vor den Toren Dresdens diskutiert.

Mit einer speziellen app lässt sich das IoT-Elektrofahrrad orten. Foto: Vodafone

Fahraddieb-Jagd im Internet der Dinge

Wie ich für wenige Stunden ein eBike besaß, einem Fahrraddieb hinterherjagte und dank IoT und Polizeidauerdienst dem Klauer die Ernte verhagelte Dresden, 5. Oktober 2018. Ein sonniger Donnerstag ist in Dresden angebrochen. Genau das richtige Radelwetter und – Yippie-ya-yeah! – ein großer Telekommunikations-Konzern hat mir ein Elektrofahrrad zum Testen gegeben. Das Besondere daran? Der Prototyp hat eine eingebaute SIM-Telefonkarte fürs „Internet der Dinge“. Wozu die im Drahtesel gut ist? Dazu später. Erstmal aufladen, das elendig schwere Teil die Treppen daheim runterwuchten – und der sonnige Ausflug durch den Großen Garten gen Stadtzentrum beginnt.

Ein Ericsson-Mitarbeiter misst in einem gegen Elektromagnetische Außenstrahlung abgeschirmten Labor neue 5G-Netzwerktechnik aus. Foto: Ericsson

Solardach und Kühlschrank flüstern per 5G

“National 5G Energy Hub“ in Dresden gegründet Dresden, 19. Juli 2018. „Die Energiewende funktioniert nicht ohne Kommunikation“, ist Mobilfunk-Experte Prof. Frank Fitzek von der Technischen Universität Dresden (TUD) überzeugt. Denn statt großer Kraftwerke auf der einen und Standardverbraucher auf der anderen Seite führt die deutsche Wende hin zu sogenannten „erneuerbaren Energien“ zu einer Dezentralisierung des Energiesektors – vielen kleinen Erzeugern und Verbrauchern, die heute mehr schlecht auf recht aufeinander abgestimmt sind. Deshalb haben Fitzek sowie weitere Forscher und Industriepartner heute in Dresden das mit viereinhalb Millionen euro dotierte „National 5G Energy Hub“ (n5geh) gegründet.

Die Uhr warnt vor dicker Luft

IDTechEx: Markt für Gassensoren im „Internet der Dinge“ wächst bis 2028 auf 3,1 Milliarden Dollar Cambridge, 1. Juli 2018. Der weltweite Umsatz mit winzigen Gassensoren wird in der kommenden Dekade stark ansteigen und im Jahr 2028 ein Volumen von etwa 3,1 Milliarden Dollar (2,56 Milliarden Euro) erreichen. Das hat der Technologie-Analyst Dr. Luyun Jiang vom Marktforschungs-Unternehmen „IDTechEx“ aus Cambridge eingeschätzt. In zehn Jahren werden demnach bereits rund 700 Millionen Umweltsensoren in Mobiltelefonen verbaut sein.

Für das Internet der Dinge werden Funktechnologien benötigt, die nur sehr wenig Strom verbrauchen. Abb.: Keysight

Neue Smart Systems Hub GmbH soll IoT-Projekte in Sachsen anschieben

Silicon Saxony Day widmet sich dem Internet dem Dinge Dresden, 28. Mai 2018. Vertreter der sächsischen Hochtechnologie-Industrie und –Forschung haben eine „Smart Systems Hub GmbH“ gegründet. Das Unternehmen soll dafür sorgen, dass sich Unternehmen und Institute im Silicon Saxony“ vernetzen, „um intelligente Systeme für das Zeitalter der Digitalindustrien zu schaffen“ – und konkrete Projekte daraus entwickeln. Dies teilte Vorstand Heinz Martin Esser vom sächsischen Hightech-Branchenverband „Silicon Saxony“ im Vorfeld des morgigen „13. Silicon Saxony Day 2018“ mit.

IoT-Sensor-Baukasten für Mittelstand in Sachsen

Globalfoundries und Fraunhofer-Institute entwickeln Elektronik-Entwurfsplattform für Dummies Dresden, 15. Dezember 2017. Fraunhofer-Forscher und Globalfoundries Dresden wollen bis 2019 einen Hightech-Baukasten für den sächsischen Mittelstand entwickeln. Diese „Universelle Sensor-Plattform“ (USeP) soll es auch kleineren Betrieben ohne eigene Chip-Entwicklungsabteilung ermöglichen, im „Internet der Dinge“ (IoT) mitzumischen.Will ein Mittelständler etwa einen Roboter, ein innovatives mobiles Gerät oder eine Auto-Komponente mit künstlichen Sinnen ausstatten, können sich dessen Ingenieure im USeP wie in einem Lego-Baukasten bedienen.

In der hochautomatisierten, vernetzten Fabrik der Zukunft (Industrie 4.0) handeln Maschinen, Roboter und Werkstücke die Fertigungsabläufe selbstständnig untereinander aus. Abb.: Silicon Germany AG

4,5 Milliarden Euro Hightech-Investitionen in Dresden

Stadt präsentiert sich auf Halbleitermesse „Semicon Europa“ als führender Standort im „Internet der Dinge“ Dresden, 14. November 2017. Die sächsische Landeshauptstadt baut ihre Position als führendes Zentrum für „Internet der Dinge“-Technologien aus. In den nächsten Jahren investieren internationale Technologiekonzerne und Forschungseinrichtungen wie Globalfoundries, Infineon, Bosch, die Fraunhofer-Gesellschaft und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) insgesamt rund 4,5 Milliarden Euro in Dresden, teilte die Stadtverwaltung zur Eröffnung der Halbleitermesse „Semicon Europa“ in München mit.

Für das Internet der Dinge werden Funktechnologien benötigt, die nur sehr wenig Strom verbrauchen. Abb.: Keysight

Internet der Dinge wächst schwächer als erwartet

IC Insights korrigiert Halbleiter-Umsatzprognose für 2020 auf 31 Mrd. $ herunter Scottsdale, 8. Juni 2017. Noch ist das vielzitierte „Internet der Dinge“ gar nicht richtig in Fahrt gekommen, da dämpfen sich schon die Umsatzerwartungen: Weltweit investieren Regierungen und Stadtverwaltungen doch nicht so viel in die Digitalisierung urbaner Infrastrukturen wie zunächst prognostiziert. Auch die Umsätze mit Computeruhren (Smart Watches), sensorgespickten Textilien und anderen vernetzten „Dingen“ hinken den Erwartungen hinterher. Daher haben nun die Analysten des Marktforschungsunternehmens „IC Insights“ aus Scottsdale in Arizona nun ihre Prognosen für die Halbleiter-Umsätze mit dem „Internet of Things“ (IoT) nach unten korrigiert.

Fliegende Roboter und Produktionsfarmen aus 3D-Druckern

Infineon startet in Dresden Schlüsselprojekt für Industrie 4.0 Dresden, 19. Mai 2017. Infineon-Konzerchef Reinhard Ploss und der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) haben heute in Dresden mit „Productive 4.0“ die bisher größte europäische Forschungs-Initiative für die vernetzten und hochautomatischen Fabriken der Zukunft gestartet. Dotiert ist das Projekt mit 106 Millionen Euro. Davon steuern EU und beteiligte Mitgliedsländer 51 Millionen Euro bei. Weitere 9,6 Millionen Euro kommen vom Freistaat Sachsen und vom Bundesforschungsministerium. Den Rest legen die Industriepartner in den Topf.

In der hochautomatisierten, vernetzten Fabrik der Zukunft (Industrie 4.0) handeln Maschinen, Roboter und Werkstücke die Fertigungsabläufe selbstständnig untereinander aus. Abb.: Silicon Germany AG

Hub Dresden soll „kluge Systeme“ für Deutschlands digitale Zukunft entwickeln

80 bis 100 Millionen Euro Anschubfinanzierung für Dresdner Innovationszentrum geplant Dresden, 21. April 2017. In Dresden entsteht in den nächsten Jahren ein nationales Innovationszentrum (neudeutsch „Hub“ genannt) für das „Internet der Dinge“ und die „Industrie 4.0“. Das haben das Bundeswirtschaftsministerium und die sächsische Staatskanzlei heute mitgeteilt. In Leipzig unterstützt der Bund demnach außerdem ein Hub, das sich auf die digitalisierte Energiewirtschaft und vernetzte Städte konzentriert. Weitere Hubs sind in Köln, Karlsruhe, Stuttgart, Ludwigshafen, Mannheim, Potsdam und Nürnberg geplant. Mit insgesamt zwölf solcher Hubs will die Bundesregierung deutsche Führungspositionen in der digitalen Zukunft sichern.

Informatik-Student Johann Forster an einem 3D-Drucker, der Teil der "Industrie 4.0"-Modellfabrik an der HTW Dresden ist. Foto: HTW Dresden

Mit der Spielkonsole zur Industrie 4.0

HTW Dresden zeigt auf Hannovermesse bezahlbare Nachautomatisierungs-Konzepte für kleine Betriebe Dresden/Hannover, 14. April 2017. Auch kleine Unternehmen können ihre Fabriken nach Art der „Industrie 4.0“ zu hochautomatischen und vernetzen Werken umbauen: Dass sich mit der richtigen Expertise solche Konzepte auch bei vergleichsweise bescheidenem gerätetechnischen Aufwand realisieren lassen, wollen Ingenieure der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden vom 24. bis zum 28. April 2017 auf der Hannovermesse in Niedersachsen zeigen. Dahinter steht die Idee, dass der Weg zur Industrie 4.0 vielerorts eher eine Evolution als eine Revolution sein wird.

Die Stromspar-Chips von Globalfoundries sollen eine Schlüsselrolle in der hochautomatisierten Fabrik der Zukunft und im "Internet der Dinge" spielen. Foto: Sven Döring, Globalfoundries

Dresden bricht zur Industrie 4.0 auf

Stadt will nicht mehr “nur” Mikroelektronik-Standort sein, sondern Hub für die vernetzte Zukunft werden Dresden, 11. April 2017. In der Dresdner Hightech-Branche macht sich wieder „Aufbruchstimmung“ breit – und Globalfoundries-Manager Gerd Teepe ist nicht der einzige, der solch optimistische Worte führt. Denn ganz abgesehen von neuen Förderzusagen aus Berlin – zum Beispiel für die Forschungsfabrik Mikroelektronik, von der große Teile in Dresden konzentriert werden – haben Wirtschaft und Wissenschaft hier zu einem neuen Selbstbild gefunden: Dresden präsentiert sich künftig als DER deutsche Standort für die Basistechnologien für das Internet der Dinge (englisch: IoT).