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Vodafone baut in Sachsen „5G+“-Funknetz auf

Mit dem Mobilfunk der 5. Generation (5G) verbinden vor allem Autohersteller und Automatisierungsindustrie große Hoffnungen. Foto: Heiko Weckbrodt

Mit dem Mobilfunk der 5. Generation (5G) verbinden vor allem Autohersteller und Automatisierungsindustrie große Hoffnungen. Foto: Heiko Weckbrodt

Aufgebohrter Mobilfunk ist besonders für Industrie, Telemedizin und Logistik interessant

Dresden, 23. Januar 2023. Vodafone baut in Sachsen das Mobilfunknetz der 5. Generation auf dem neuesten Stand (5G+) auf und aus. Das haben der Telekommunikationskonzern und die sächsische Landesregierung vereinbart. Eine entsprechende Vereinbarung „über den beschleunigten Aufbau eines hochmodernen 5G-Mobilfunknetzes (5G+) in Sachsen“ haben heute Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU), Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) und Vodafone-Manager Michael Jungwirth heute in Dresden geschlossen.

„5G+“ ist vor allem für für Wirtschaft und neue technologische Ansätze beim Mobilfunk-Einsatz interessant: Einerseits lassen sich im Vergleich zum bisherigen „5G“ mehr Geräte pro Funkzelle verwalten, anderseits sinken die Reaktionszeiten auf etwa zehn Millisekunden. Das ist zum Beispiel wichtig, um die vielen Maschinen, Roboter, Transporter und Bauteile in einer Fabrik verzögerungsarm zu vernetzen, um Roboter in Echtzeit fernzusteuern und dergleichen mehr. Zudem verbraucht 5G+ auch etwas weniger Energie als die bisherigen 5G-Versionen. Möglich werden die Verbesserungen durch neue Frequenzen und Protokolle.

Die Kooperation zwischen Sachsen und Vodafone hat eine lange Tradition. Das Unternehmen unterstützt unter anderem bereits seit Jahren das „5G Lab Germany“ in Dresden, den Vodafone-Stiftungs­lehr­stuhl an der TU Dresden sowie 5G-Feldversuche in der Lausitz.

Autor: hw

Quellen: SSK, Vodafone, Oiger-Archiv