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„Connect Conference“ in Dresden: Die kommunikative Seite der Digitalisierung

Connect ec 2019 im Kongresszentrum Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt
Die Archivaufnahme zeigt die Connect ec 2019 im Kongresszentrum Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Kommunikationstech-Tagung kehrt nach Sachsen zurück

Dresden, 16. Juni 2022. Nach zweijähriger Corona-Pause kehrt die Technologietagung „Connect Conference“ nach Dresden zurück: Am 21. und 22. Juni 2022 diskutieren Branchenvertreter neue Trends in den Kommunikations- und verwandten Technologien, zeigen Aussteller ihre aktuellen Produkte. Das hat der „Weka“-Verlag als Veranstalter angekündigt.

Amazon, Meta und andere Branchengrößen vertreten

Schwerpunkt-Themen sind diesmal unter anderem 5G-Weiterentwicklungen und Anwendungen 5G, Campusnetze, Robotik, Rechnerwolken, Quantenkommunikation, digitale Gesundheitstechnik, offene Netzwerkarchitekturen wie OpenRAN und vernetzte Autos. Als Referenten sprechen Manager und Experten von Meta (Ex-Facebook), O2, Swisscom, der Amazon-Tochter AWS, Huawei, Wandelbots, vom 5G Lab aus Dresden sowie weiteren Unternehmen und Instituten. Andere wichtige Unternehmen wie Telekom und Vodafone tauchen auf der Agenda hingegen nicht auf.

„In Sachsen am richtigen Ort“

„Bei der Connect Conference geht es um Trends und Kommunikationstechnologien der Zukunft, die uns alle angehen“, betonte Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP). „Digitalisierung beruht auf drei Säulen: Hardware, Software, Konnektivität. Bei uns im Freistaat sind diese Grundlagen der Digitaliserung räumlich und inhaltlich eng miteinander verknüpft“, erklärte der sächsische Ministerpräsident Thomas Kretschmer (CDU). „Die Connect Conference ist mit ihren Themen daher in Sachsen, in Dresden am richtigen Ort.“

Abkehr vom Konzept der Publikumsmesse

Weka hatte die „Connect Conference“ erstmals im Mai 2019 im Internationalen Kongresszentrum Dresden ausgerichtet und damals rund 5400 Besucher gehabt. Danach fiel sie wegen der Corona-Seuche – zumindest als Präsenzkonferenz – aus. Zum Neustart 2022 hat der Veranstalter allerdings weder das Kongresszentrum noch die Messe gewählt, wie früher erwogen, sondern das Hilton-Hotel neben der Frauenkirche. Das mag man als Indiz sehen, dass Weka vom ursprünglichen Hybridkonzept einer Fachtagung und Publikumsmesse abgeht, mit der sich die „Connect“ auch als eine Art Cebit-Nachfolger profilieren wollte, und sich nun mehr auf Fachbesucher fokussiert. Das spiegelt sich auch in den Eintrittspreisen, die zwischen 800 und 1500 Euro liegen.

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Autor: Heiko Weckbrodt

Quellen: Weka, Oiger-Archiv

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger