Alle Artikel mit dem Schlagwort: Test

Diese mutierte Kreuzung zwischen Katze, Panda und irgendwas ist unser Held in "Biomutant". Szenenbild: THQ Nordic

Action-Adventure „Biomutant“: große Prügelei mit schrägen Monstern

Nur als Supermutant können wir den Baum des Lebens retten Eine Plage vernichtet die neue Welt, der Baum des Lebens stirbt – und nun ist es an uns, den Untergang zu verhindern. Im Action-Adventure „Biomutant“ kämpfen wir uns allerdings nicht etwa als muskulöser Marineinfanterist durch die feindlichen Reihen, sondern als mutierte Kreuzung zwischen Ratte, Waschbär und Katze.

Die Werbung für Roboter-Reparaturen lässt erahnen, dass es in dieser Stadt irgendwann einmal Menschen gegeben haben könnte. Bildschirmfoto (hw) aus: "Retro Machina".

Retro Machina: Roboter flieht quer durch die Stadt der Maschinen

Mix aus „Jump – & Run“-Spiel und Abenteuer glänzt im retro-futuristischen Design Mit „Retro Machina“ hat das brasilianische ein charmantes Roboter-Abenteuer im optischen Stil von „Metropolis“ und „Bioshock“ und in der spielerischen Tradition von „Little Big Adventure“ und „Machinarium“ veröffentlicht. Zusammen mit Super.com aus England haben die Brasilianer dieses hübsch gemachte Puzzle-Adventure nun für PCs, Xbox, Playstation 4 und Nintendo Switch veröffentlicht.

Die Kinder kehren in "Endzone" nach 100 Jahren im Bunker an die verstrahlte Oberfläche zurück. Abb.: Assemble Entertainment

„Endzone – A World Apart“: Städtebau nach der atomaren Apokalypse

Deutsche Aufbausimulation erzählt über den Wiederaufbau nach 150 Jahren im Bunker Apokalyptik liegt im Trend: In Filmen, Büchern und Spielen machen wahlweise Klimawandel („The Day after Tomorrow“), Zombie-Virenausbrüche („The Walking Dead“) oder Chemieangriffe („Silo“) der Zivilisation ein Ende – und der Rezipient suhlt sich freudig im Entsetzen. In diese Kerbe schlägt auch die Spieleschmiede „Gentlymad“ aus Wiesbaden: In ihrer bemerkenswerten Aufbausimulation „Endzone – A World Apart“ erzählt sie von einer Generation von Kindern, die wegen eines verheerenden Atomkriegs in Bunkern aufgewachsen sind und nach 150 Jahren Leben ohne Sonne an die Oberfläche kraxeln, um hier wieder Dörfer, Städte und Industrie aufzubauen (damit alles wieder von vorn beginnen kann). Gekoppelt hat das Studio die Spieleveröffentlichung an eine Baumpflanzaktion in der realen Welt.

Nicht nur in Autos, sondern auch in Landmaschinen - hier eine Aufnahme aus einer Agrarfahrzeug-Entwicklung der TU Dresden - enthalten neben Motoren viele bewegliche Teile, die einen Teil der eingesetzten Energie als unerwünschte Reibung und Abwärme vergeuden. Foto: Heiko Weckbrodt

Brandbrief aus Erzgebirge gegen Corona-Grenzschließung

Wirtschaftsförderer: Können nur noch Scherben zusammenkehren und von vorn anfangen Annaberg-Buchholz, 18. Februar 2021. In einem „offenen Brief“ hat die „Wirtschaftsförderung Erzgebirge“ (WFE) aus Annaberg-Buchholz die sächsischen Corona-Grenzschließungen nach Tschechien scharf kritisiert. „Die Schäden werden erheblich sein und nicht reparabel“, warnten WFE-Chef Matthias Lißke und Wirtschaftsservice-Leiter Jan Kammerl in ihren Schreiben, das nicht adressiert ist, sich aber offensichtlich an die Politiker in Dresden und Berlin richtet. Sie fordern, die Grenze zu Tschechien schnellstmöglich weder zu öffnen, insbesondere für Industriebeschäftigte und -transporte.

Der Prototyp von "Where2Test" zeigt aktuelle Corona-Daten und Kurzzeit-Prognosen für Sachsen und Tschechien an. Grafik: HZDR / Casus

Helmholtz-Programm „Where2Test“ soll bei Corona-Tests helfen

Casus Görlitz hat Prognose-Prototypen online gestellt Görlitz/Casus, 1. Februar 2021. Damit Gesundheitsämter künftig „vorausahnen“ können, wo Corona-Tests besonders dringend sind, entwickeln Helmholtz-Forscher aus Görlitz eine Prognose-Software. Die Internetplattform „Where2Test“ aus dem „Center for Advanced Systems Understanding“ (Casus) soll vor allem bei hohen Infektionszahlen helfen, die begrenzten Test-Kapazitäten sinnvoll einzusetzen.

Infanterie gegen Schreitpanzer - das kann kaum gut gehen. Szenenbild (hw) aus "Iron Harvest 1920+"

„Iron Harvest 1920 +“: Eiserne Ernte im Dieselpunk-Dauerkrieg

Deutsche Spieleschmiede erzählt eine alternative Zeitlinie – und will damit das Echtzeit-Strategie-Genre reanimieren Wie hätte sich Europa wohl verändert, wenn der I. Weltkrieg noch Jahre weitergetobt hätte, ein Krieg ohne Ende, der nur immer zerstörerische Tötungsmaschinen hervorbringt? „Iron Harvest 1920 +“ spielt dieses Szenario durch: Im ersten Echtzeit-Strategiespiel der Bremer Adventure-Schmiede „King Art Games“ erleben aus verschiedenen Perspektiven, wie Sachsen und Rusviets stählerne Schreitpanzer entwickelt haben, angetrieben durch riesige Dieselmotoren und komplizierte Mechaniken, die über Felder und durch Häuser stampfen und alles vernichten, was ihnen in den Weg kommt. Statt Steampunk ist hier Dieselpunk angesagt.

Zu Beginn von "Bartlow's Dread Machine" kann der Spieler wählen, ob er als furchtlose Agentin oder Agent des Secret Service den Präsidenten Roosevelt aus den Klauen mutierter Entführer befreien will. Abb.: Beep Games

„Bartlow’s Dread Machine“: Agentenspiel im Stil mechanischer Spielautomaten

„Secret Service“-Blechkameraden im Kampf gegen die Mutanten-Verschwörung Ein entzückendes Arcade-Agentenspiel im Stil alter mechanischer Spielautomaten haben die Entwicklerstudios „Beep Games“ und „Tribetoy“ nun vorgestellt: In „Bartlow’s Dread Machine“ zerschlagen wir als „Secret Service“-Agent oder –Agentin eine Verschwörung mutierter Bösewichter, die den US-Präsidenten Teddy Roosevelt entführt haben.

Der Atomkrieg hat auch Wladiwostok ziemlich platt gemacht - und mutierte Wesen wie diese nervenden Riesenfledermäuse hervorgebracht, mit denen wir uns in "Metro Exodus - Sam's Story" herumärgern müssen. Bildschirmfoto: Deep Silver

„Metro Exodus – Sam’s Story“: Neue Kämpfe im verseuchten Russland

2. Erweiterungspack erzählt die Welt nach der atomaren Apokalypse weiter Die nuklear zerstörte Welt von „Metro Exodus“ ist größer geworden: Mit „Sam’s Story“ ist inzwischen der zweite Erweiterungspack für das erfolgreiche Endzeit-Actionspiel erschienen. Darin erfahren wir, was der Spartaner Sam erlebte, nachdem er sich von seinen Kameraden getrennt hat.

Auch ein illustrierter Abriss der Kunstgeschichte findet sich in der App. Abb.: SKD

App „Artomat“ hilft, weise über Kunstwerke zu reflektieren

Experten aus Dresden und Usti wollen, dass jeder lernt, „Kunst zu sehen und zu entdecken“ Dresden/ Ústí nad Labem, 15. November 2019. Wer schon immer bei Partys oder Vernissagen mit pointiert-schöngeistigen Sentenzen brillieren wollte, statt dessen aber vor Gemälden oder abstrakten Skulpturen meist ins Stottern kommt, sollte mal die neue App „Artomat“ ausprobieren. Mit dem Programm für iPhones und iPads wollen Experten aus Dresden und Prag auch Laien zu selbstbewussten Kunstkennern voll greifbarer Assoziationen machen.

Die Welt ist kaputt. In Nach der Rückkehr auf die Erde findet Kosmonaut "Kosmos" einen verödeten, traurigen Planeten vor. Bildschirmfoto aus: "The Great Perhaps" leuchtet der Spieler in die Vergangenheit, um den Auslöser der Katastrophe zu verstehen. Visualisierung: Caligari

„The Great Perhaps“: Reise in die Zeit vor der Katastrophe

In dem russischen Indie-Spiel leuchtet der letzte Kosmonaut mit einer Zeitreise-Laterne in die Vergangenheit Russische und sowjetische Kreative haben einige Erfahrungen damit, dystopische Stimmung zu verbreiten: Man denke nur an das „Picknick am Wegesrand“ der Strugazki-Brüder oder die „Stalker“- und „Metro“-Spiele als jüngere Beispiele. In diese Linie gehört auch das nun veröffentlichte „The Great Perhaps“ des russischen Indie-Studios „Caligari Games“: eine Mischung aus Adventure und Sidescroll-Jump’n’Run, die uns in eine parallele prä- wie postapokalyptische Welt entführt.

Auf der Frontseite des Blade V10 hat Hersteller ZTE eine leistungsstarke 32-MP-Kameras für Selfies eingebaut. Foto: Heiko Weckbrodt

„Blade V10“ von ZTE im Test: Gutes Selfie-Smartphone

Bei Selbstbildnissen ragt das Telefon heraus, ansonsten rangiert es in der Mittelklasse Mit dem „Blade V10“ hat der chinesische Anbieter ZTE ein vergleichsweise preisgünstiges Selfie-Smartphone vorgestellt. Die auffälligste Besonderheit ist die recht leistungsstarke Frontkamera, die für Selbstbildnisse zum Einsatz kommt: Mit 32 Megapixeln hat sie eine höhere Auflösung als die meisten Frontkameras anderer Geräte. Zudem hat ZTE Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) integriert, um die Selfie-Qualität zu erhöhen.

Endlich raus aus den Metrohöhlen im verstrahlten Moskau. Abb.: Bildschirmfoto aus: "Metro Exodus"

„Metro Exodus“: Russland im Griff von Eiferern und Kannibalen

Im 3. Teil der Metro-Reihe entflieht Artjom dem verstrahlten Moskau Moskau ist nach einem Atomschlag zerstört. Nur ein paar Hundert Passagiere, die während des Krieges gerade in der U-Bahn waren, haben den Angriff überleben. Sie fristen nun ein dunkles Leben in den Schächten der Metro, vor Mutanten und Aggressoren bewacht von einer Spartanergarde. Doch der Krieger Artjom glaubt nicht recht den Beteuerungen seines Obersten, die ganze Welt sei verstrahlt. Gemeinsam mit Anna und weiteren Kameraden macht er sich auf eine lange Reise… Mit „Metro Exodus“ hat das ukrainische Entwicklerstudio „4A“ nun eine lang erwartete Fortsetzung seiner dystopischen Ego-Shooter-Spielereihe vorgestellt, die lose auf dem Roman „Metro 2033“ von Dimitri Gluchowski beruht.