Alle Artikel mit dem Schlagwort: Statistik

Der klassische Weg, Wasserstoff zu erzeugen, ist die Zerlegung von Wasser in Wasser- und Sauertoff. Hier zu sehen ist eine vom Fraunhofer-Institut ISE nachgebaute Wasserelektrolyse-Messzelle (Nachbau) aus transparentem Kunststoff. In Görlitz soll nun ein Labor für Wasserstofftechnologien auf dem Siemens-Campus entstehen. Foto: Fraunhofer ISE

IDTechEx: Elektrolyseure wachsen zum Multi-Milliarden-Markt

Analysten rechnet mit 48 Prozent Umsatzplus pro Jahr Cambridge, 5. April 2021. Der Weltmarkt für Elektrolyseure wird in dieser Dekade stark wachsen und dann mehrere Milliarden Euro Umsatz pro Jahr generieren. Das hat das Marktforschungsunternehmen „IDTechEx“ aus Cambridge prognostiziert. Demnach ist damit zu rechnen, dass die Umsätze mit solchen Anlagen, die aus Wasser und Strom Wasserstoff und Sauerstoff erzeugen, jährlich um durchschnittlich 48 Prozent zulegen.

Der Corona-Boom im Internethandel bringt eine Paketflut mit sich - und nicht immer kommen die Pakete am richtigen Ort zur richtigen Zeit an. Foto. Heiko Weckbrodt

„E-Commerce überall der Motor für den Handel“

Online-Handel erstmals mit über 100 Milliarden Euro Umsatz in Deutschland, Österreich und Schweiz Berlin/München, 2. April 2021. Im Corona-Jahr 2020 haben Internethändler erstmals über 100 Milliarden Euro Umsatz mit Privatkunden im deutschsprachigen Raum („DACH) gemacht. Das hat der „Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland“ (Bevh) heute in Berlin mitgeteilt. Besonders stark legten die Online-Umsätze demnach in der Schweiz mit 27,9 Prozent zu, gefolgt von Österreich mit einem Zuwachs um 17,4 Prozent und Deutschland mit 13,6 Prozent.

Plastemüll in Deutschland. Foto: Heiko Weckbrodt

Deutschland exportiert weniger Plastemüll

Im Corona-Jahr war es aber noch eine Million Tonnen Wiesbaden, 3. März 2021. Deutschland hat im Corona-Jahr 2020 rund eine Million Tonnen Kunststoff-Abfälle in Ausland „abgeschoben“. Immerhin sinkt der deutsche Plastikmüll-Export langfristig: Zum Vorjahr verringerte sich die Menge um acht Prozent. 2010 hatte die Bundesrepublik sogar noch 1,5 Millionen Tonnen Plastemüll ausgeführt, seitdem sind die Volumina also um ein Drittel geschrumpft. Dies geht aus Angaben des statistischen Bundesamtes (Destatis) aus Wiesbaden hervor. Deutschland ist aber weiter der größte Plastemüll-Exporteur aus dem EU-Raum.

Die VW-Manufaktur Dresden hat nach Zwickau nun auch die ID3-Produktion begonnen und dafür die E-Golf-Fertigung eingestellt. Hier ist ein ID3 im Lichtdom bei der Lack-Qualitätskontrolle zu sehen. Foto: Oliver Killig für Volkswagen Sachsen

ID3 setzt sich an die Spitze der Elektroauto-Neuzulassungen

Fahrzeug aus sächsischer Produktion ist gefragt Zwickau/Flensburg, 11. Februar 2021. Volkswagen baut seinen Anteil im deutschen Elektromobilitäts-Markt aus: Insgesamt 1799 „ID3“ aus Zwickau und Dresden wurden im Januar 2021 zugelassen. Damit liege dieses Elektroauto auf Platz 1 der deutschen Neuzulassungen, teilte Volkswagen Sachsen mit und berief sich dabei auf aktuelle Statistiken des Kraftfahrtbundesamts (KBA) in Flensburg.

Braucht die EU einen eigenen Finanzminister mit eigenem Haushalt? Frankreich ist dafür, Deutschland eher dagegen, Foto: Heiko Weckbrodt

Leiharbeiter bekommen ein Viertel weniger Geld

Bundesstatistiker: Zeitarbeiter bekommen im Schnitt 12,66 Euro pro Stunde Wiesbaden, 15. Dezember 2020. Leiharbeiter und Leiharbeiterinnen bekommen in Deutschland im Durchschnitt 12,66 Euro Brutto-Stundenlohn. Damit liegen sie ein knappes Viertel unter dem durchschnittlichen Bruttostundenverdienst, der in der Gesamtwirtschaft bei 16,58 Euro liegt. Das hat das statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden mitgeteilt. Die Angaben hinken der Gegenwart allerdings etwas hinterher: Die neuesten Zahlen dazu stammen vom April 2018, wurden aber erst jetzt ausgewertet.

2020 ist der Markt für Optoelektronk, Sensoren und diskrete Einzel-Bauelemente (OSD) deutlich geschrumpft - wobei gerade Sensoren auch weiter gefragt waren. Grafik: IC Insights

Corona bremst Elektronik-Nischenmärkte aus wie seit der Chipkrise nicht mehr

IC Insights geht im Corona-Jahr von 4,4 Prozent Umsatzrückgang für Optoelektronik & Co. aus Scottsdale, 3. November 2020. Der Weltmarkt für Optoelektronik, Sensoren und diskrete Einzel-Bauelemente (OSD) hat den ersten Corona-Schock annähernd überwunden und beginnt wieder zu wachsen. Das geht aus einer Analyse der US-Marktforschungsagentur „IC Insights“ aus Scottsdale hervor.

Die Kombination zum Tresor würde auch keiner anderen zeigen. Doch bem Online-Banking lassen sich viele Deutsche über die Schulter schauen. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Mehrheit erledigt Bankgeschäfte online

Immer weniger gehen in Filialen Berlin, 29. Oktober 2020. Drei Viertel aller Menschen in Deutschland erledigen ihre Bankgeschäfte per Internet und gehen gar nicht mehr oder nur gelegentlich in eine Filiale. Das hat „Bitkom Research“ aus Berlin durch eine repräsentative Umfrage ermittelt. Zum Vergleich: 2014 nutzte nur jeder Zweite das Online-Banking.

Koboter - also kollaborative Roboter, die mit Menschen ohne Zaun zusammenarbeiten - sind zwar immer noch Nischenprodukte, doch dieser Teilmarkt wächst derzeit besonders dynamisch- Hier das Cobot-Modell "Yumi" von ABB. Foto: ABB / IFR

Deutschland hat am stärksten automatisierte Wirtschaft in Europa

Nirgends in der EU sind so viele Roboter im Einsatz wie in der Bundesrepublik Frankfurt am Main, 24. September 2020. Nirgends sonst in Europa sind so viele Roboter im Einsatz wie in der Bundesrepublik: „Deutschland ist in der Europäischen Union mit rund 221.500 Industrie-Robotern die am stärksten automatisierte Volkswirtschaft“, hat die Internationale Robotik-Förderation (IFR) in Frankfurt am Main mitgeteilt. Der Bestand sei im Jahr 2019 noch mal um drei Prozent gewachsen.

Wo endet der Mensch, wo beginnt die Maschine? Szenenfoto aus der Neuverfilmung des Cyborg-Thrillers "Robocop". Abb.: MGM

Viele Deutsche wollen Cyborgs sein

Technologische Erweiterungen des menschlichen Körpers gelten längst nicht mehr nur als Horror- und Science-Fiction-Szenario Ingolstadt, 20. September 2020. Viele Deutsche haben Filme und Serien wie „Robocop“ oder „Der 6-Millionen-Dollar-Mann“, in denen technologisch aufgerüsteten Menschen („Cyborgs“) wahre Wunderdinge vollbrachten, offensichtlich noch in guter Erinnerung: Sie würden nämlich auch gern ihren Körper mit mehr Stärke, bessere Sicht oder Sprungkraft ausstatten. Das geht aus einer Studie “The Future of Human Augmentation 2020: Opportunity or Dangerous Dream?” des russischen Sicherheitssoftware-Unternehmens „Kaspersky“ hervor, die sich unter anderem auf eine Umfrage unter rund 1000 Bundesbürgern stützt.