Alle Artikel mit dem Schlagwort: Schweiz

Aus der "Hoch Technologie Systems" (HTS) wird Ruag Space Germany: Ein Spezialist montiert im Reinraum der Coswiger Raumfahrttechnik-Fabrik ein Potenziometer, das später im All einem Satelliten helfen wird, seine Solarsegel richtig auszufahren. Foto: Heiko Weckbrodt

Schweizer Ruag baut Raumfahrttechnik-Fabrik Coswig aus

Staatskonzern Ruag sieht viel Potenzial auf dem deutschen Raumfahrt-Markt Coswig/Bern, 11. Juli 2018. Der staatliche Technologie-Konzern „Ruag“ aus der Schweiz will seine sächsische Raumfahrttochter stärken. Die „Ruag Space Germany“ in Coswig soll nach dem Willen der Konzernspitze aus Berrn ihr Produktportefeuille erweitern, neue Jobs und zusätzliche Produktionskapazitäten schaffen. Das hat Ruag-Konzernchef Urs Breitmeier heute vor Ort angekündigt.

Christian Gottlieb hammer (1779-1864): Ansicht des Prebischtores in der Sächsischen Schweiz an der Grenze zu Böhmen. Repro: Peter Weckbrodt

Inspiration aus dem Fels

Oigers Wochenendtipp: Zwei Ausstellungen zeigen in Pirna, wie die Schweizer Berge und die Sächsische Schweiz die maler immer wieder inspirieren Pirna, 5. Mai 2017. „Inspirierende Wanderwelten“ heißen zwei Ausstellungen, zu deren Besuch das Stadtmuseum Pirna und die Richard-Wagner-Stätten Graupa bis zum 17. September einladen. Deren Untertitel „Die Schweiz(en) in Grafik, Malerei und Wagners Werk“ verhilft uns kaum zur Klarheit darüber, was wir an Sehenswertem zu erwarten haben.

Züricher RUAG-Mitarbeiter montieren Komponenten für die Raumfahrt. Hier bereiten sie einen "Sentinel-4"-Scanmechanismus auf einen Vibrationstest vor. Foto: RUAG

RUAG-Konzern übernimmt sächsische Raumfahrt-Firma HTS

Schweizer wollen gesamte Belegschaft in Coswig übernehmen Bern/Coswig, 31. Mai 2016. Die Raumfahrtsparte “RUAG Space” des Schweizer Technologiekonzerns RUAG übernimmt das sächsische Unternehmen „Hoch Technologie Systeme GmbH“ (HTS) aus Coswig bei Dresden. Das teilten die Schweizer heute mit. „Mit HTS erhalten wir einen besseren Zugang zum deutschen Raumfahrtmarkt und sind näher bei einigen unserer wichtigsten Kunden“, begründete RUAG-Chef Urs Breitmeier die Akquise. Das Schweizer Unternehmen war bisher nur Teilhaber an der Coswiger Firma gewesen.

Adventure „Journey of a Roach“: Welt zerstrahlt, Kakerlaken freuen sich

Für Sechsbeiner gibt es keine Wände So, die Menschheit hats geschafft: Atomkrieg, Auslöschung. Übrig geblieben sind nur die Kakerlaken, die sich in dieser verstrahlten Wüste pudelwohl fühlen. Und die haben ihren eigenen insektoiden Weg durch die Welt: Mauern und Decken sind für die sprachlos wispernden Helden des Abenteuerspiels „Journey of a Roach“ (Kakerlakenreise), für Jim und Bud, keine Barrieren– da wird einfach hoch- und weitergelatscht.

Kino in Weimar am teuersten

Deutschland-Schnitt für Samstags-Vorstellung und 2 Erwachsene: 14,96 Euro Weimar/Leipzig, 21. November 2013: Die Weimarer müssen in Deutschland am tiefsten in die Tasche greifen, um einen Kinobesuch zu bezahlen: Zwei Erwachsene löhnen in der Stadt von Goethe und Schiller im Schnitt 18,20 Euro für eine Samstagsvorstellung. Das hat eine vergleichende Erhebung des Leipziger Reiseportals „Ab in den Urlaub“ unter 115 Städten und 448 Kinos ergeben. Demnach sind bundesweit durchschnittlich 14,96 Euro für zwei Erwachsenen-Kinokarten an Sonnabenden fällig. Am billigsten kommen die Chemnitzer mit 10,76 Euro weg. Auch Dresden, wo Kindodichte und damit Konkurrenzdruck besonders hoch sind, gehört mit 12,92 Euro zu den günstigen Filmtheater-Städten.

Dresdner Forscher wollen supraleitende Schwebebahn in Rossendorf bauen

Dresden, 27.4.2012: Wer heute den Forschungscampus in Rossendorf besucht, den einst die DDR-Kernphysiker dem Wald entrissen hatten, der sollte Wanderlust in seinen Knochen spüren: Das inzwischen das „Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf“ (HZDR) beherbergende Areal ist extrem weitläufig und verlangt den Wissenschaftlern gute Kondition ab. Doch das soll sich ändern, wenn es nach einer Gruppe Dresdner Forschern und -firmen geht. Ihre Idee: Sie wollen auf dem HZDR-Gelände eine weltweit einzigartige Expressbahn bauen, die dank innovativer Supraleit-Technologie über dem Boden schwebt, Besucher wie Wissenschaftler wie ein geölter Blitz von einem Institut zum anderen bringt und dabei auch noch „Öko“ vom Feinsten ist: Die Supraleit-Schwebebahn kennt keinen Rollwiderstand, verbraucht nur wenig Strom und etwas flüssigen Stickstoff.