Alle Artikel mit dem Schlagwort: Maschinenbau

Wasserstoff gilt als wichtiger Energieträger - zudem braucht die Chemieindustrie das Gas für viele Prozesse. Grafik: Heiko Weckbrodt

Sachsen: Wasserstoff wird entscheidender Standortfaktor

Landesregierung will auch eigene H2-Produktion im Freistaat ankurbeln Dresden, 14. April 2022. Sachsen braucht mehr Ökostrom-Anlagen und muss damit weit mehr Wasserstoff (H2) mithilfe von Ökostrom erzeugen als bisher, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Davon ist der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) überzeugt. „Wasserstoff gilt als Energieträger der Zukunft und Schlüsseltechnologie, mit der die sächsische Wirtschaft zukunftsfähig und erfolgreich bleibt“, betont er.

Mitteldeutsche Industriebetriebe beschäftigen 1 Million Menschen im ländlichen Raum. Doch die Infrastruktur dort ist immer noch unterentwickelt, kritisiert der VDMA Ost. Foto: VDMA Ost

Sachsens Maschinenbauer legen um 10 % zu

Corona hat allerdings jedes zehnte Unternehmen zerstört Leipzig, 13. März 2022. Der sächsische Maschinenbau hat sich 2021 teilweise von Corona erholt: Die Umsätze sind um zehn Prozent auf rund 7,4 Milliarden Euro gestiegen. Das hat der Verband der deutschen Maschinen und Anlagenbauer (VDMA) Ost in Leipzig mitgeteilt.

Oliver Köhn ist Geschäftsführer des VDMA Ost. Foto: VDMA

Ostdeutscher Maschinenbau verliert weiter an Dynamik

Industrieverband VDMA Ost sieht Ursachen nicht nur bei Corona Leipzig, 18. Oktober 2020. Die Geschäftslage im ostdeutschen Maschinenbau hat sich weiter eingetrübt – und das nicht nur wegen Corona. Die Auftragslage habe sich bereits 2019 eingetrübt, also vor der Seuche, teilte der Landesverband Ost des „Verbandes der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer“ (VDMA) in Leipzig mit. Schuld daran seien die globalen Handelskriege, die weltweite Konjunkturflaute und der Strukturwandel in Automobilbau und Energiesektor gewesen.

Dampfmaschine in einer Nussschale von 1893. Foto: Ralph Köhler für die SKD

Vom Berggeschrey zum Chip: 500 Jahre sächsische Industrietradition

Landesausstellung zeigt an sieben authentischen Schauorten die Boomphasen und Talfahrten der Wirtschaft in Sachsen Zwickau, 10. Juli 2020. Eine Dampfmaschine in der Nussschale, eine Maschinengewehr-Kamera und ein vibrierender, unermüdlich webender Textilmanufaktur-Saal sind nur einige der vielen technischen und künstlerischen Attraktionen, mit denen die heute in Zwickau eröffnete 4. Sächsische Landesausstellung „Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen“ aufwartet. Bis zum 31. Dezember 2020 können die Besucher an sieben authentischen Schauorten den industriellen Weg Sachsens vom „Berggeschrey“ bis zur Gegenwart erleben und sehen.

Mitteldeutsche Industriebetriebe beschäftigen 1 Million Menschen im ländlichen Raum. Doch die Infrastruktur dort ist immer noch unterentwickelt, kritisiert der VDMA Ost. Foto: VDMA Ost

Ostdeutsche Maschinenbauer stoppen Abschwung

Leipzig, 22. Januar 2020. Obwohl die weltwirtschaftliche Lage weiter angespannt ist, hat sich der Abschwung im ostdeutschen Maschinenbau zuletzt nicht mehr fortgesetzt. Das hat der Landesverbandes Ost des „Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau“ (VDMA) in Leipzig mitgeteilt. Er beruft sich dabei auf eine aktuelle Mitgliederumfrage.

Wollen im neuen Entwicklungszentrum "Schubert Motion" in Dresden die Bahneigenschaften und Bewegungen von Robotern verbessern: Abteilungsleiter Michael Döring (links), und Ralf Schubert (rechts), der geschäftsführender Gesellschafter der Gerhard Schubert GmbH. Foto: Tobias Vogt für die Gerhard Schubert GmbH

Schubert gründet Robotik-Entwicklungszentrum in Dresden

Roboter sollen schneller arbeiten: Fränkischer Maschinenbauer schwört auf Uni-Expertise Dresden, 10. Januar 2020. Der Robotik-Standort Dresden gewinnt eine weitere Facette hinzu: Der fränkische Verpackungsmaschinenbauer Gerhard Schubert richtet in der sächsischen Landeshauptstadt ein Entwicklungszentrum ein. Das teilte die Schubert-Gruppe aus Crailsheim heute mit.

Bäckermeister Matthias Walther bereitet in seiner Backstube ein Keksblech vor. Foto: Heiko Weckbrodt

Bäcker Walther gewinnt DNN-Wirtschaftspreis

Chefredakteur: „Ohne Mittelstand nützen uns die schönsten Leuchttürme nichts Dresden, 8. Oktober 2019. Meister Matthias Walther und seine backende Mannschaft aus Dresden gewinnen in diesem Jahr den DNN-Wirtschaftspreis „So geht‘s aufwärts“. Das hat DNN-Chefredakteur Dirk Birgel heute Abend während der Festveranstaltung im Lingnerschloss bekannt gegeben. „Sein Geschäftsmodell ist das Ergebnis von harter Arbeit und Innovationsfreude“, würdigte Handwerkskammer-Präsident Jörg Dittrich den Preisträger. Meister Walther beweise, „welches Potenzial im Handwerk steckt“.

Tüfteln an besseren Lebensmittel-Verpackungen: die Dresdner IVV-Forscher. Foto: Fraunhofer IVV

Knappe Million Euro für Fraunhofer-Lebensmittelingenieure in Dresden

Bund fördert Entwicklung automatischer Reinigungssensoren Dresden, 10. Oktober 2018. Immer mehr Geschmacksrichtungen wollen die Deutschen in ihren Limonaden, Joghurten und Schokoladen probieren. Die Kehrseite dieser gustatorischen Vielfalt: Die Lebensmittel-Fabriken müssen für die vielen Sortenwechsel immer häufiger ihre Bio-Reaktoren und Gärbehälter auswaschen. Mehr Reinigungsmittel kosten nicht nur mehr Geld, sondern belasten letztlich auch die Umwelt. Daher will ein Konsortium unter Fraunhofer-Führung neue Sensoren für die Lebensmittelindustrie entwickeln. Die sollen dafür sorgen, dass deren Anlagen automatisch ihren tatsächlichen Säuberungsbedarf berechnen – und letztlich Reinigungsmittel sparsamer einsetzen. Das Bundesernährungsministerium hat der Dresdner Außenstelle des „Fraunhofer-Instituts für Verarbeitungsmaschinen und Verpackungstechnik“ (IVV) nun für das Projekt „Sensorbasierte Überwachung des Reinigungsbedarfs und des Reinigungsergebnisses in geschlossenen Systemen“ 970.000 Euro Innovationsförderung zugebilligt. Das hat der Dresdner Bundestagsabgeordnete Andreas Lämmel (CDU) mitgeteilt.

Mitteldeutsche Industriebetriebe beschäftigen 1 Million Menschen im ländlichen Raum. Doch die Infrastruktur dort ist immer noch unterentwickelt, kritisiert der VDMA Ost. Foto: VDMA Ost

Ostdeutsche Maschinenbauer bleiben optimistisch

VDMA Ost: Handelsstreit und Brexit haben Konjunktur bisher nicht gedämpft Leipzig, 12. Juli 2018. Trotz wachender weltwirtschaftlicher Probleme bleibt der ostdeutsche Maschinenbau im Schwung. Das hat der VDMA-Landesverband Ost aus Leipzig durch Unternehmer-Umfragen in 350 Mitgliedsbetrieben ermittelt. 91 Prozent der Betriebe bewerten demnach ihre wirtschaftliche Situation als sehr gut oder gut.

Mitteldeutsche Industriebetriebe beschäftigen 1 Million Menschen im ländlichen Raum. Doch die Infrastruktur dort ist immer noch unterentwickelt, kritisiert der VDMA Ost. Foto: VDMA Ost

Deutsche Maschinenbauer wollen mehr forschen

Branche rechnet mit Rekordwachstum Frankfurt am Main, 23. November 2017. Die deutschen Maschinenbau-Unternehmer sehen ihre Branche weiter im Aufschwung, rechnen mit Rekordzuwächsen und wollen mehr in die eigene Forschung und Entwicklung (F/E) investieren. Das geht aus einer Umfrage der Unternehmensberater von „PricewaterhouseCoopers“ (PwC)unter rund 100 Führungskräften hervor.