Alle Artikel mit dem Schlagwort: KI

Für die Fabrik der Zukunft werden KIs, cyberphysikalische Systeme und neuartige Mensch-Maschine-Schnittstellen gebraucht, wie sie das Fraunhofer CPS in Dresden entwickeln will. Foto: Fraunhofer IWU

Fraunhofer gründet neues Zentrum CPS in Dresden: KI ab in die Produktion!

Lernende und sparsame Fabriken sollen Weg der Industrie zurück in die Städte ebnen Dresden, 2. Dezember 2019. Fraunhofer hat am Montag ein neues Forschungszentrum für Cognitive Produktionssysteme (CPS) in Dresden gegründet. Die Forscher wollen dort mit Hilfe von „Künstlicher Intelligenz“ (KI) digitale Technologien für die Fabriken der Zukunft entwickeln. „Als Zielgruppe sehen wir vor allem den Mittelstand“, kündigte Prof. Steffen Ihlenfeldt von der TU Dresden an, der das neue Fraunhofer-Zentrum leitet.

Uwe Gäbler leitet bei Infineon Dresden das neue entwicklungszentrum für KI und Automobilelektronik. Foto: Heiko Weckbrodt

Neues Infineon-Entwicklungszentrum in Dresden wächst

Chef Uwe Gäbler hat KI, Autoelektronik und Chipdesign im Fokus Dresden, 29. November 2019. Im neuen Infineon-Entwicklungszentrum in Dresden Infineon wollen sich die Ingenieure und Wissenschaftler nicht nur auf neue Automobilelektronik und Chipdesign konzentrieren, sondern auch auf dezentrale „Künstliche Intelligenz“ (KI) für Sensorchips und andere digitale Systeme. Das hat deren Chef Uwe Gäbler angekündigt. „Da geht es zum Beispiel um die Objekterkennung per Radar“, erklärte er.

Automatisierte Maschinenbeladung mit schienengebundenen Robotern in einer Infineon-Fabrik. Foto: Fabmatics

Sachsen will Künstliche Intelligenz für die Maschinenwelt liefern

„hub:disrupt“-Konferenz in Dresden: Sächsische Ingenieure wollen mit schlauen Sensoren in die KI-Elite vorstoßen Dresden, 28. November 2019. Der Trendtechnologie „Künstliche Intelligenz“ (KI) jagen weltweit viele Konzerne und Regierungen nach. Auch Sachsen will in dieser Disziplin künftig in der ersten Liga spielen – und das ist durch eine Spezialisierung auf mobile, stromsparende und eher industrienahe Lösungen auch durchaus möglich. Das haben KI-Experten auf der Konferenz „hub:disrupt – Künstliche Intelligenz konkret“ bei Infineon Dresden eingeschätzt.

Die Scads-Forscher wollen den Supercomputer-Komplex der TU Drseden nutzen, um neue KI-technologien zu entwickeln. Foto: Robert Gommlich für die TUD

Sachsen baut Datenanalyse-Zentrum aus

Neue KI-Technologien für Kampf gegen Krebs und Hacker im Fokus Dresden/Leipzig, 26. November 2019. Um Krebsgeschwüre rascher zu erkennen, Hacker-Angriffe geschmeidiger abzuwehren und aus Experimentaldatenfluten verborgenes Wissen zu schöpfen, wollen die Sachsen in Zukunft stärker „künstliche Intelligenzen“ (KI, englisch auch als AI abgekürzt) einspannen. Daher baut der Freistaat nun mit Bundeshilfe sein Datenanalyse-Zentrum in Dresden und Leipzig zu einem „Center for Scalable Data Analytics and Artificial Intelligence“ (ScaDS.AI) aus. Darauf hat die TU Dresden hingewiesen. Offizieller startet das Zentrum morgen.

Wie stark verändert Künstliche Intelligenz unseren Planeten?. Foto: geralt, Pixabay.com, Lizenz: CC0

Semron Dresden: Wir haben effizientesten KI-Chip der Welt

Sachsen stellen zur Semicon neue Konzepte für sparsame “Künstliche Intelligenz” und für neuronal “aufgeschlaute” Maschinen vor Dresden/München, 12. November 2019. Um Autos, Smartphones und Robotern mehr „künstliche Intelligenz“ (KI) beizubringen, ohne dass deren Stromhunger unbeherrschbar wird, setzen mehr und mehr Ingenieure und Forscher aus dem „Silicon Saxony“ auf das Vorbild „menschliches Gehirn“: Dieses natürliche Netzwerk aus rund 100 Milliarden Neuronen, die sich Informationen merken und genauso gut hochkomplexe Aufgaben kalkulieren können, verbraucht meist nur 20 bis 30 Watt. Zum Vergleich: Supercomputer verbrauchen heute etwa eine Million Mal so viel Energie – und versagen dennoch bei vielen Aufgaben, die selbst ein dreijähriges Kind spielend erledigt. Daher avancieren künstliche neuronale Netze und neuromorphe Chips derzeit auch zu einem wichtigen Trendthema in Sachsen. Einige Innovationen für solche neuronalen Technologien haben die Forscher aus dem Herzen des „Silicon Saxony“ heute zur Halbleitermesse „Semicon“ in München vorgestellt, darunter den – laut Entwickler-Angaben – „effizientesten KI-Chip der Welt“.

Wie stark verändert Künstliche Intelligenz unseren Planeten?. Foto: geralt, Pixabay.com, Lizenz: CC0

KI schafft den Menschen nicht ab

Im Dresdner Simmel-Hochhaus feilen bei „AI4BD“ zwei Dutzend Spezialisten an digitalen Assistenten für den Mittelstand Dresden, 25. Oktober 2019 Als Standort für „Künstliche Intelligenz“ (KI) gewinnt Dresden weiter an Gewicht: Mit „AI4BD“ hat sich ein weiteres KI-Unternehmen mit einer Entwicklungs-Niederlassung in der sächsischen Landeshauptstadt angesiedelt. „Dresden ist ein wirtschaftlich interessanter Standort und mit der TU haben wir hier einen guten Partner für unsere Entwicklungsprojekte“, erklärte KI-Berater Fabian Kretschmann die Entscheidung der Schweizer Muttergesellschaft, ihre Forschungen im Herzen Sachsens zu konzentrieren. In jüngster Zeit hatten sich bereits die Fraunhofer-Gesellschaft, die Firma Coraixx und weitere Akteure entschieden, KI-Aktivitäten in Dresden zu konzentrieren (Wir berichteten).

Was wissen wir eigentlich alles über Europas Vergangenheit? Die KI "Time Machine" soll all die verstreuten Informationen aus verschiedenen Quellen sammeln, digital aufbereiten und diese Datenfluten analysieren. Grafik

Zeitmaschinen-Konferenz in Sachsen

In der „Time Machine“ soll auch das Dresden vor der Zerstörung virtuell wiederauferstehen Dresden, 8. Oktober 2019. Was wir über die Vergangenheit durch eine Vielzahl weitverstreuter Dokumente und Relikte wissen, ist das Eine. Etwas völlig anderes ist es aber, diese Vergangenheit auch zu sehen, zu erkunden, vielleicht gar im wörtlichen Sinne zu erfassen. Möglich machen soll dies das Großprojekt „Time Machine“ (Zeitmaschine), an dem sich über 500 Institute, Museen, Bibliotheken und Unternehmen aus ganz Europa beteiligen. Ihr Ziel: Durch die Analyse großer Datenmassen („Big Data“) und „Künstliche Intelligenz“ sollen längst verflossene Epochen der europäische Geschichte virtuell wiederauferstehen.

Das Exzellenzcluster Ceti an der TU Dresden widmet sich dem intuitiven Miteinander von Mensch und Maschine. Foto: CeTI_Technisches-Design TU-Dresden.

„Hotspot der Digitalisierung“: TU Dresden plant neues Lehmann-Zentrum II

50 Millionen Euro teurer Software- und Hightech-Komplex soll 2024 fertig sein Dresden, 7. Oktober 2019. Nach dem Supercomputer-Komplex bekommt die TU Dresden ein zweites Lehmann-Zentrum für Digitalisierungsprojekte. „Lehmann II“ soll am Südende des Uni-Campus’, in zweiter Baureihe an der Nöthnitzer Straße entstehen. Das geht aus einer Ausschreibung des “Staatsbetriebs Sächsisches Immobilien- und Baumanagement” (SIB) sowie einer Auskunft des sächsischen Finanzministeriums hervor. „Wir haben jetzt grünes Licht für die Planungen“, bestätigte auch Forschungs-Prorektor Prof. Gerhard Rödel auf Anfrage.

Die Fotomontage des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt die in Deutschland entwickelte Künstliche Intelligenz "Cimon" in der ISS. Montage: DLR

Millionenspritze für KI-Forschung in Sachsen

Scads-Verbund Dresden-Leipzig wird zu „Zentrum für Big Data und Maschinelles Lernen“ ausgebaut Dresden, 4. Oktober 2019. Computerexperten aus Dresden und Leipzig können ihre Forschungen an „Künstlicher Intelligenz“ (KI, englisch: AI) deutlich ausweiten. Das hat die sächsische Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) nun mitgeteilt. Bund und Land wollen dafür in den nächsten Jahren rund 20 Million Euro in den Ausbau des sächsischen „Competence Center for Scalable Data Services and Solutions“ (Scads) investieren. Letztlich soll daraus eine dauerhafte Finanzierung erwachsen.

Haben die "Saxonia Awards 2019" gewonnen: Lina Peters, Anja Reusch, Carolin Schoss, und Karin Lampesberger. Foto Tobias Koch

Saxonia-Preise: Ein Tick in der Computerwelt

Saxonia Systems Dresden ehrt vier junge Informatikerinnen mit besonderen Abschlussprojekten Dresden, 23. September 2019. Wie verhält sich ein Computer mit Tourette-Syndrom? Wird je eine Künstliche Intelligenz imstande sein, die Feinheiten der deutschen Grammatik zu durchschauen? Und können uns virtuelle Roboter wiederum helfen, Suaheli, Finnisch oder andere fremde Sprachen zu lernen? Diesen und weiteren faszinierenden Fragen an unsere digitale Zukunft haben sich vier junge Informatikerinnen aus Dresden. Leipzig, Chemnitz und Berlin gewidmet. Und sie haben dabei in ihren Studienabschluss-Arbeiten so herausragende Ergebnissen erzielt, dass die Dresdner Software-Schmiede „Saxonia Systems“ diese Nachwuchs-Expertinnen nun mit dem „9. Saxonia Woman Award” ausgezeichnet hat. Die Jury würdigte zudem auch das gesellschaftliche Engagement der vier Preisträgerinnen.

Professor Christian Mayr, Leiter der Professur für Hochparallele VLSI-Systeme und Neuromikroelektronik an der TU Dresden, mit einer Platine, auf die Spinnaker2-Prototypenchips aufgelötet sind. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresdner bauen künstliches Superhirn

EU und Sachsen schießen 8 Millionen Euro für den ARM-basierten Neurocomputer zu Dresden, 20. September 2019. Neuroelektroniker von der TU Dresden konstruieren bis Ende 2021 für acht Millionen Euro ein künstliches Superhirn nach dem Vorbild der Natur. 80 Prozent der Finanzierung für den „Spinnaker 2“ übernimmt die EU, das verbleibende Fünftel zahlt der Freistaat Sachsen. Die sächsische Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) verband die heutige Förderzusage mit der Hoffnung, dass diese neue Neurocomputer-Technologie für neue Industrie-Arbeitsplätzen im Freistaat sorgt.

Foto/Montage: hw

Java-Konferenz in Radebeul mit 550 Entwicklern

Neue Internettechnologien, KI und nachhaltige Software-Entwicklung im Fokus Radebeul, 16. Juli 2019. Rund 550 Software-Experten kommen im September 2019 nach Radebeul bei Dresden, um sich über Java, neue Internettechnologien, Künstliche Intelligenz (KI), Maschinelles Lernen und nachhaltige Softwareentwicklung auszutauschen. Das hat die „Java User Group (Jug) Saxony“ angekündigt, die den „Jug Saxony Day“ organisiert.

Künstliche Intelligenz (KI) gilt inzwischen als zentrale Schlüsseltechnologie des Digital-Zeitalters. Die Deutschen sehen die KI-technologie aber eher skeptisch und risikobehaftet. Foto: Geralt. Pixabay, CC0-Lizenz

KI an Senior: „Geh mal an die frische Luft!“

Uni Chemnitz arbeitet an Künstlicher Intelligenz, die Rentnern daheim hilft Chemnitz, 15. Juli 2019. Auch wenn Senioren nicht mehr ganz so fit sind wie als Jungspunde, wollen viele von ihnen doch so lange wie möglich in der eigenen Wohnung leben statt im Heim. Dabei sollen ihnen in Zukunft digitale Mitbewohner mit „Künstlicher Intelligenz“ helfen. Darauf zielt ein neues Forschungsprojekt der TU Chemnitz: „Aufbau eines universitätsweiten Kooperationsnetzwerks Künstliche Intelligenz am Beispiel Ambient Assisted Living“ (KIN-TUC).

Prof. Gerhard Fettweis. Foto: Amac Garbe für die TU Dresden

Dresdner Senator Fettweis: „Ruf der DFG hat gelitten“

Mobilfunkexperte aus Dresden plädiert für Rückkehr zu wissenschaftlichen statt politischen Förderkriterien Dresden, 7. Juli 2019. Wissenschaftliche statt politische Kriterien sollen in Zukunft wieder stärker die Arbeit und Förderstrategie der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) leiten. Dafür hat der Dresdner Mobilfunk-Experte Prof. Gerhard Fettweis von der TU Dresden plädiert, der vor wenigen Tagen in den DFG-Senat gewählt worden war.

Elektrische und autonom fahrende Autos mögrn mechanisch einfacher zu bauen sein als heutiger "Verbrenner" - doch der Anteil mikroelektromechanischer Systeme (MEMS) und anderer Elektronik wird drastisch steigen. Grafik: Bosch

Bund will Auto-KI besonders fördern

Ministerien sehen Sensorik, Mikroelektronik., KI und Big Data als Schlüsseltechnologien Berlin, 30. Juni 2019. Sensorik, Elektronik, Künstliche Intelligenz (KI) und Big Data sind besonders wichtige Schlüsseltechnologien für das autonome Fahren. Auf diese Sichtweise haben sich die Bundesministerien für Forschung, Wirtschaft und Verkehr in einem gemeinsamen Aktionsplan „Forschung für Autonomes Fahren“ geeinigt.