Alle Artikel mit dem Schlagwort: KI

Die US-Mikroelektronik - hier ein Intel-Wafer - dominiert mit 55 % Anteil ganz klar den Halbleiter-Weltmarkt. Europas Antel wrd auf nur 6 % geschätzt. Foto: Intel

US-Chipindustrie sorgt sich um Führungsposition

Verband SIA fordert mehr wirtschaftspolitische Unterstützung für die Halbleiter-Branche Washington, 9. April 2019. Manager und Wirtschaftspolitiker in den USA sorgen sich, dass ihr Land seine internationale Spitzenposition in der Mikroelektronik verlieren könnte. Denn China holt in diesem Sektor rasch auf. Zudem bereitet der Fachkräftemangel der Industrie wachsende Probleme – nicht zuletzt verstärkt auch durch den restriktiven Einwanderungskurs von Präsident Donald Trump (Republikaner). Ähnlich wie in Deutschland und Europa wird daher auch in den USA der Ruf nach einer aktiveren Industriepolitik lauter.

Telekom-Chef Timotheus Hoettges, Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP), Drewag-Chef Frank Brinkmann und Wirtschaftsfförderungs-Chef Robert Franke (v. l. n. r.) vereinbaren das 5G-Pilotprojekt in Dresden. Foto: Jürgen Männel für die LHD

5G-Pilotprojekt für Stromnetz-Steuerung in Dresden

Telekom und Drewag testen, ob und wie neuer Mobilfunkstandard und KI Probleme der Energiewende abfedern können Dresden, 6. April 2019. Der neue 5G-Mobilfunk-Standard 5G im Zusammenspiel mit „Künstlicher Intelligenz“ (KI) soll Netzspitzen und einige andere Probleme der Energiewende abfedern – und vor allem viele kleine dezentrale Energie-Erzeuger und -Verbraucher besser miteinander vernetzen. Das wollen die Deutsche Telekom und die Drewag in einem 5G-Testnetz in Dresden-Weixdorf erproben. Dies sieht einer Vereinbarung von Telekom, Stadtwerken und Landeshauptstadt Dresden vor.

Wie stark verändert Künstliche Intelligenz unseren Planeten?. Foto: geralt, Pixabay.com, Lizenz: CC0

Sachsen gründen KI-Hub in Leipzig

Knoten soll Anwendung von Innovationen vermitteln Leipzig, 3. April 2019. Um Sachsen im weltweiten Wettbewerb um die besten „Künstlichen Intelligenzen“ (KIs) voranzubringen, werden Unternehmer und Forscher im Sommer 2019 einen „KI-Hub“ in Leipzig gründen. Das haben Vertreter von 17 Unternehmen, Behörden und Wissenschaftseinrichtungen heute vereinbart.

Künstliche Intelligenz (KI) gilt inzwischen als zentrale Schlüsseltechnologie des Digital-Zeitalters. Die Deutschen sehen die KI-technologie aber eher skeptisch und risikobehaftet. Foto: Geralt. Pixabay, CC0-Lizenz

Big Data: Sachsen baut Forschungszentrum Scads aus

Kabinett sagt ab 2021 jährlich 3,7 Millionen Euro zu Dresden/Leipzig, 26. März 2019. Um Sachsen eine führende Rolle in der Forschung an „Künstlicher Intelligenz“ (KI) und in der Analyse großer Datenmengen („Big Data“) in Deutschland zu bescheren, will die sächsische Landesregierung das – bisher bundesfinanzierte – Big-Data-Kompetenzzentrum „Scads“ in Dresden und Leipzig zu einem „Zentrum für Big Data und Maschinelles Lernen“ ausbauen.

Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf verfügt Supercomputer, mit denen sich Algorithmen für noch leistungsstärkere Rechner schon mal testen lassen. Foto: Detlev Müller für das HZDR

Materieforscher spannen „Künstliche Intelligenz“ ein

Rossendorfer Zentrum übernimmt weitere Aufgaben in der Helmholtz-Gemeinschaft Dresden, 26. März 2019. Forscher und IT-Experten am Helmholz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) übernehmen neue informationstechnologische Aufgaben in der Helmholtz-Gemeinschaft, um die computergestützte Forschung voranzubringen. Das hat das HZDR heute mitgeteilt. Beim Projekt „HIFIS“ helfen sie den Wissenschaftlern an den Helmholtz-Zentren, Forschungssoftware professionell zu entwickeln. Bei „HAICU Local“ wenden sie Künstliche Intelligenz (KI) im Forschungsgebiet Materie an.

Was wissen wir eigentlich alles über Europas Vergangenheit? Die KI "Time Machine" soll all die verstreuten Informationen aus verschiedenen Quellen sammeln, digital aufbereiten und diese Datenfluten analysieren. Grafik

KI soll virtuelle Zeitmaschine konstruieren

TU Dresden an „Time Machine“-Projekt beteiligt Dresden, 25. März 2019. Die TU Dresden will gemeinsam mit über 200 internationalen Partnern eine „Künstliche Intelligenz“ (KI) entwickeln, die das Gedächtnis Europas bewahrt. Das hat die Uni heute mitgeteilt. Unter dem Arbeitstitel „Time Machine“ soll so eines der komplexesten KI-Systeme weltweit entstehen, eine Art künstlicher Superexperte für die europäische Geschichte.

Coraixx-Chef Eyk Pfeiffer freut sich: Das Software-Unternehmen hat ein Entwicklungszentrum in Dresden am Albertplatz eröffnet. Foto: Heiko Weckbrodt

Coraixx startet Entwicklungszentrum in Dresden

Softwareschmiede sieht Riesenmarkt für die KI als Buchhalter – 5 Millionen Euro Anschubfinanzierung Dresden, 14. März 2019. Mit „Coraixx“ siedelt sich in Dresden eine weitere Softwareschmiede an: Das junge Finanzservice-Unternehmen aus Frankfurt am Main hat im Simmel-Hochhaus am Albertplatz ein Entwicklungszentrum für „Künstliche Intelligenz“ (KI) in der Buchhaltung eröffnet und mit fünf Millionen Euro Anschubfinanzierung ausgestattet. Die siebenköpfige Startmannschaft soll bis Ende 2020 auf rund 25 Informatiker, Mathematiker, Projektmanager und andere Spezialisten wachsen. „Und die müssen dafür sorgen, dass unsere KI keine Fehler macht“, betont Finanzchef Sven Ulbrich. „Daher brauchen wir die höchste Qualität und die besten Leute.“

Wie stark verändert Künstliche Intelligenz unseren Planeten?. Foto: geralt, Pixabay.com, Lizenz: CC0

Deutsche wollen Chef durch KI ersetzen

Umfrage: 30 Prozent würden lieber unter Künstlicher Intelligenz dienen Berlin, 19. Februar 2019. Viele reden derzeit von „Künstlicher Intelligenz“ (KI) – und die deutschen Arbeitnehmer haben auch schon eine Ahnung, wofür diese Computer-Technologie am besten einzusetzen wäre: 30 Prozent der Berufstätigen würden ihren Chef durch eine KI ersetzen. Das hat eine Umfrage von „Bitkom Research“ im Auftrag des deutschen Digitalwirtschafts-Verbandes „Bitkom“ aus Berlin ergeben. Bitkom: Das wird noch eine Weile dauern Bitkom-Präsident Achim Berg bremste allerdings zu hochgesteckte Erwartungen: „Künstliche Intelligenz wird in absehbarer Zukunft in den allermeisten Fällen weder Vorgesetzten noch Mitarbeitern die Arbeit komplett abnehmen, sondern sie bei ihrer Tätigkeit unterstützen“, schätzte er ein. „Wer hofft, seinen Chef auf diesem Weg loszuwerden, wird sich noch etwas gedulden müssen.“ Und: „Schon heute erhalten Techniker Hinweise auf die wahrscheinlichste Fehlerursache oder Ärzte Hilfe bei der Auswertung von Röntgenbildern. KI wird in Zukunft auch Hilfe bei weitreichenden Managemententscheidungen geben – diese aber nicht selbsttätig treffen.“ KI zur Querschnittstechnologie aufgestiegen – auch Sachsen will mitmischen Die KI wird derzeit von vielen Wirtschaftsvertretern und –politikern als besonders wichtige …

Künstliche Intelligenz (KI) gilt inzwischen als zentrale Schlüsseltechnologie des Digital-Zeitalters. Die Deutschen sehen die KI-technologie aber eher skeptisch und risikobehaftet. Foto: Geralt. Pixabay, CC0-Lizenz

KI: „Chancen für völlig neue Anwendungen“

Künstliche Intelligenz: Zentrale Querschnittstechnologie im Digitalzeitalter Dresden, 11. Februar 2019. Künstliche Intelligenz (KI) steckt zwar immer noch in den Kinderschuhen. Dennoch schickt sie sich bereits an, alle Sektoren der Wirtschaft und schließlich auch der Gesellschaft zu durchdringen: Sie steuert automatische Autos und entwirft komplexe Schaltungen, die kein einzelner Mensch mehr überblicken könnte. Sie analysiert Milliarden Suchanfragen im Internet oder erkennt bei der Grenzkontrolle Fluggäste mit falschen Pässen. Manchmal hockt sie auch im Kühlschrank und unterbreitet Rezeptvorschläge. Oder sie plaudert als „Alexa“ & Co. mit Menschen und hilft als Hörgerät-KI beispielsweise Schwerhörigen, akustische Lebensqualität zurückzugewinnen.

Wie stark verändert Künstliche Intelligenz unseren Planeten?. Foto: geralt, Pixabay.com, Lizenz: CC0

KI revolutioniert Gesellschaft so stark wie einst die Elektrifizierung

Interview mit Christian Kulick von der Geschäftsleitung des Digitalverbandes „Bitkom“ in Berlin Welche besondere Rolle wird Künstliche Intelligenz (KI) als Technologie für die Gesellschaft sowie speziell für die Wirtschaft in naher Zukunft spielen? Christian Kulick: Künstliche Intelligenz steht vor dem Durchbruch. Schon in wenigen Jahren wird sich die Technologie in nahezu jedem Produkt und in nahezu jeder Dienstleistung wiederfinden. Die damit verbundenen Chancen für unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft sind riesig. KI ist eine der wichtigsten aktuellen Technologien mit der größten Hebelwirkung auf eine Vielzahl anderer Anwendungen, Technologien und Branchen. Die anstehenden Veränderungen lassen sich allenfalls mit historischen Weichenstellungen wie etwa der Elektrifizierung oder der Verbreitung des Verbrennungsmotors vergleichen. Wo steht Deutschland es in diesem Technologiesektor im internationalen Wettbewerb und woran mangelt es Deutschland noch? Christian Kulick: Europa und ganz besonders Deutschland waren in den vergangenen Jahrzehnten in der KI-Entwicklung weltweit in der Spitzengruppe. Nun geben Länder wie die USA und China das Tempo vor. Die EU-Kommission hat nicht zuletzt deshalb Ende April Pläne zur Förderung von Künstlicher Intelligenz vorgestellt. Die Bundesregierung hat vor der …

Bosch entwickelt "Industrie 4.0"-Lösungen - und will deren Konzepte auch in der eigenen Chipfabrik in Dresden einsetzen. Foto: Bosch

Zwei neue KI-Zentren in Sachsen

Fraunhofer und TU Dresden wollen sich auf Künstliche Intelligenz in Produktion konzentrieren Dresden/Chemnitz, 5. Februar 2019. Zwei neue Zentren für Künstliche Intelligenz (KI) sollen in Sachsen entstehen: Die Fraunhofer-Gesellschaft (FHG) plant ein Zentrum für Kognitive Produktionssysteme (CPS) in Dresden und Chemnitz. Außerdem wollen FHG und TU Dresden ein gemeinsames „Center for Explainable and Efficient AI Technologies“ (CEE AI) gründen. Eine entsprechende Absichtserklärung wollen TUD-Rektor Prof. Hans Müller-Steinhagen und FHG-Präsident Prof. Reimund Neugebauer am 11. Februar 2019 in der sächsichen Landeshauptstadt unterzeichnen.

Visualisierung der Boschfabrik in Dresden. Visualisierung: Bosch

Nach Bosch-Fab dreht sich IPCEI-Förderkarussell weiter

Eine Batteriezell-Fabrik in der Lausitz könnte das nächste Projekt von europäischem Rang sein Dresden/Berlin/Brüssel, 31. Januar 2019. Die neue Chipfabrik von Bosch in Dresden ist bis jetzt das einzige „Wichtige Projekt von gemeinsamem europäischen Interesse“ („Important Project of Common European Interest“ = IPCEI), für das Deutschland besondere Subventionsregeln bei der EU-Kommission beantragt hat. Viele Branchenbeobachter sind allerdings überzeugt: Weitere Anträge werden folgen.

In modernen Autos verbauen die Hersteller immer mehr Elektronik - und davon profitieren auch wichtige Chipproduzenten wie die Infineon-Fabriken in Dresden. Foto: Infineon

Infineon startet Entwicklungszentrum in Dresden

Fokus liegt zunächst auf Autosensoren und Hochspannungs-Chips, KI-Projekte folgen Dresden, 11. Dezember 2018. Infineon richtet momentan sein avisiertes Entwicklungszentrum für Automobilelektronik und „Künstliche Intelligenz“ (KI) in Dresden ein. Das teilte der deutsche Halbleiterkonzern heute mit. Das Zentrum ist an die Chipfabriken in Dresden-Klotzsche angedockt.

Die Fotomontage des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt die in Deutschland entwickelte Künstliche Intelligenz "Cimon" in der ISS. Montage: DLR

„Silicon Saxony“ sieht KI, Software und Sensorik als Trendthemen 2019

Verband: Sächsische Hochtechnologie-Wirtschaft befindet sich im Umbruch Dresden, 28. November 2018. Die sächsische Hochtechnologie-Szene soll sich 2019 auf Künstliche Intelligenz (KI), neue Software-Konzepte und Sensorik konzentrieren. Das hat der Vorstand des sächsischen Hightech-Verbandes „Silicon Saxony“ vorgeschlagen. „Der Standort befindet sich im Umbruch“, betonte „Silicon Saxony“-Vorstandssprecher Heinz Martin Esser.