Alle Artikel mit dem Schlagwort: KI

Die Fotomontage des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt die in Deutschland entwickelte Künstliche Intelligenz "Cimon" in der ISS. Montage: DLR

„Silicon Saxony“ sieht KI, Software und Sensorik als Trendthemen 2019

Verband: Sächsische Hochtechnologie-Wirtschaft befindet sich im Umbruch Dresden, 28. November 2018. Die sächsische Hochtechnologie-Szene soll sich 2019 auf Künstliche Intelligenz (KI), neue Software-Konzepte und Sensorik konzentrieren. Das hat der Vorstand des sächsischen Hightech-Verbandes „Silicon Saxony“ vorgeschlagen. „Der Standort befindet sich im Umbruch“, betonte „Silicon Saxony“-Vorstandssprecher Heinz Martin Esser.

Künstliche Intelligenz (KI) gilt inzwischen als zentrale Schlüsseltechnologie des Digital-Zeitalters. Die Deutschen sehen die KI-technologie aber eher skeptisch und risikobehaftet. Foto: Geralt. Pixabay, CC0-Lizenz

Computer sollen sich erklären lernen

Elf Millionen Euro für Forschungen in Dresden und Saarbrücken an selbsterklärender Software Dresden, 26. November 2018. Nicht nur für Laien, selbst für Experten verhalten sich Computer manchmal höchst unverständlich: Gelegentlich friert Windows ohne ersichtlichen Grund ein, gibt Siri scheinbar abstruse Vorschläge oder unternimmt ein Transportroboter plötzlich ein waghalsiges Manöver. Und in Zukunft sollen solche Systeme – mit „Künstlicher Intelligenz“ versehen – noch komplexere Aufgaben lösen: Computer sollen Autos steuern, medizinische Experten beraten und ganze Fabriken steuern. Umso dringlicher erscheint daher die Aufgabe, dass die Menschen verstehen, was die Maschinen für sie aushecken. Informatiker und andere experten aus Dresden und Saarbrücken daher nun einen Sonderforschungsbereich „Grundlagen verständlicher Software-Systeme“ eingerichtet. Das hat die TU Dresden mitgeteilt.

Künstliche Intelligenz (KI) gilt inzwischen als zentrale Schlüsseltechnologie des Digital-Zeitalters. Die Deutschen sehen die KI-technologie aber eher skeptisch und risikobehaftet. Foto: Geralt. Pixabay, CC0-Lizenz

Keine Macht der KI: Technologie stößt bei Deutschen auf Skepsis

„You-Gov“-Umfrage: Nur eine Minderheit sieht einen überwiegenden Nutzen Köln, 11. September 2018. Forscher und Manager erhoffen sich große Fortschritte vom „Künstlicher Intelligenz“ (KI). Doch die meisten Deutschen sehen den nahenden KI-Breiteneinsatz eher septisch: Ein Viertel (26 %) erwarten mehr Risiken als Chancen von KIs, knapp die Hälfte (45 %) sehen eine vernünftige Balance zwischen Risiken und Chancen – und nur für 15 Prozent überwiegt klar der Nutzen. Das hat eine Umfrage von „You-Gov“ unter 2000 Menschen in Deutschland ergeben, die laut eigenen Angaben des Marktforschungsinstituts repräsentativ war.

Designer-Werkstoffe, auch Material 4.0 genannt, entstehen wie im Lego-Kasten: Atom für Atom werden die Moleküle am Computer entworfen. Abb.: Heiko Weckbrodt

Wie die KI neue Werkstoffe in Datenfluten findet

TU Dresden lädt zur Sommerschule Materials 4.0 – Deep Materials: Perspectives on data-driven materials research” ein Dresden, 9. September 2018. Alchemisten mögen früher vor allem durch Zufall, eine Brise Erfahrung und manchmal mit lautem Knall neue Werkstoffe entdeckt haben – Johann Friedrich Böttger und sein Meißner Porzellan werden immer wieder gern als Beispiel für diese Art früher Materialforschung genannt. Im Zeitalter der vierten industriellen Revolution („Industrie 4.0“) spannen Forscher und Industrieingenieure dafür lieber „Künstliche Intelligenzien“ (KI) ein: Computerprogramme, die aus Datenfluten unzähliger Experimente genau die Hightech-Werkstoffe herausfischen beziehungsweise designen, die gerade gebraucht werden.

Roboter rotten auf Geheiß der KI die Menschheit aus. Szenenfoto: Eurovideo

Deutschland steigt in KI-Wettlauf ein

Auch Sachsen will ein KI-Institut Berlin/Dresden, 18. Juli 2018. Die Bundesregierung hat die Entwicklung „Künstlicher Intelligenz“ (KI) zu einer Schlüsseltechnologie hochgestuft. „Die Bundesregierung ist entschlossen, sowohl Forschung und Entwicklung als auch Anwendung von KI in Deutschland und Europa auf ein weltweit führendes Niveau zu bringen und dort zu halten“, heißt es in einem heute in Berlin veröffentlichten Eckpunktepapier. Auch die ethischen Dimensionen der KI-Entwicklung sollen eine Rolle spielen. Wichtig sei aber auch eine „verantwortungsvolle und gemeinwohlorientierte Nutzung von KI“.

Das Gründerteam der SupraTix GmbH (Tobias Göcke (GF), Jeannette Milius). Foto: SupraTix

150.000 Euro Kapitalspritze für SupraTix Dresden

TU-Ausgründung will mit dem Geld zum Marktführer wachsen Dresden, 17. Juli 2018. Die Dresdner TU-Ausgründung SupraTix hat eine Kapitalspritze von 150.000 Euro bekommen und will mit dem Geld zum Marktführer für gemischte digital-reale  Lernumgebungen („Smart Learning Environment“) in Deutschland werden. Das hat SupraTix-Gründer Tobias Göcke angekündigt. „Die Nachfrage aus der Wirtschaft ist groß“, sagte er.

Roboter rotten auf Geheiß der KI die Menschheit aus. Szenenfoto: Eurovideo

Bluray „Singularity“: Die KI erwacht – und knipst uns aus

Dystopischer Science-Fiction fürs Heimkino erschienen Was passiert, wenn einer unserer Computer eines Tages echte Intelligenz, echtes Bewusstsein entwickelt? Für die Menschheit kann dieses einzigartige Ereignis, diese Singularität, nicht gut ausgehen, meint Regisseur Robert Kouba in seinem dystopischen Science-Fiction „Singularity“. Der ist nun fürs Heimkino erschienen.

Sind die Künstlichen Intelligenzien bald soweit, dass Maschinen neue Maschinen konstruieren? Visualisierung: Nvdidia

In Zeiten des Trumps braucht Europa eigene KI

Künstliche Intelligenz hat wachsende Bedeutung für die industrielle Revolution und verschärft die Abhängigkeit Europas von Entwicklern und Produzenten aus Übersee Berlin/Washington/Peking, 5. Juni 2018. Künstliche Intelligenz (KI) findet überraschend schnell Eingang in nahezu alle Lebensbereiche und industrielle Aktivitäten. Nach Nvidia-Gründer Jen-Hsun Huang wird künstliche Intelligenz einen größeren Einfluss auf unser Leben haben als die Erfindung des Computers, des Internets oder des Mobiltelefons zusammen.

KI soll Straftaten vorhersagen

Die meisten Deutschen sind für den Einsatz Künstlicher Intelligenz für die Polizeiarbeit Berlin, 23. Februar 2018. Der eine oder andere mag sich noch an „Minority Report“ erinnern: Jene Erzählung von Philip K. Dick und deren Verfilmung mit Tom Cruise, in der hellseherische Polizei-Homunkuli Verbrechen vorhersagen und damit verhindern sollen. Auch eine Mehrheit der Deutschen könnte sich mit ähnlichen Formen der Polizeiarbeit anfreunden: 61 Prozent der Bundesbürger halten es für sinnvoll, Straftaten durch eine „Künstliche Intelligenz“ (KI) zu prognostizieren und so eine bessere Polizeipräsenz an potenziellen Tatorten zu ermöglichen. Das hat eine Umfrage von Bitkom Research unter 1008 Deutschen ergeben. Auch der Einsatz von Polizeirobotern sei vorstellbar.

Wichtige Themen für die Digitalwirtschaft im Jahr 2018. Zu den "Aufsteigerthemen" gehören Blockchain und Künstliche Intelligenz. Grafik: Bitkom

Blockchain und KI wichtige Trendthemen für 2018

Auch IT-Sicherheit und Industrie 4.0 bewegen die Branche Berlin, 20. Februar 2018. Computersicherheit, Cloud-Computing (Rechnerwolken) und Industrie 4.0, aber auch „Künstliche Intelligenz“ (KI) und die verschlüsselte Absicherung von Transaktionen durch sogenannte „Blockchains“ (Blockketten) gehören zu den wichtigsten Trendthemen für die deutsche Digitalwirtschaft im Jahr 2018. Das hat eine Umfrage von „Bitkom Research“ unter deutschen Unternehmen der informationstechnologischen und Telekommunikations-Branche ergeben.

Die Tesla-Prozessoren von Nvidia werden heute in KI-Anwendungen eingesetzt. Foto: Nvidia

6 % mehr Ausgaben für Mikroelektronik-Forschung

F/E-Investitionen auf knapp 36 Milliarden Dollar gestiegen Scottsville, 19. Februar 2018. Die zehn besonders forschungslastigen Mikroelektronik-Unternehmen weltweit haben im Jahr 2017 insgesamt rund 35,9 Milliarden Dollar (28,9 Milliarden Euro) für Forschung und Entwicklung (F/E) ausgegeben – sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Das geht aus einem Bericht des US-amerikanischen Marktforschungs-Unternehmens „IC Insights“ aus Scottsville hervor.

Autonom fahrende Autos sollen Unfälle mit Fußgängern mit KI-Hilfe vermeiden. Grafik: Nvidia

Rezept für ein künstliches Gehirn

Der US-Computerguru Prof. Chua hält im Januar einen öffentlichen Gastvortrag an der TU Dresden Dresden, 19. Januar 2018. Der US-amerikanische Ingenieur-Guru Prof. Leon Chua, der seit den 1970ern als Vordenker komplexer technologischer Systeme gilt, kommt am 23. Januar nach Dresden, um die letzten Rätsel des Lebens zu entschlüsseln. Das hat die TU Dresden angekündigt. In seinem Vortrag “Missing Foundations for Complexity and Intelligence” im TU-Hörsaalzentrum an der Bergstraße will der Professor der University of California (Berkeley) ab 16.40 Uhr die Zutaten für ein funktionierendes künstliches Gehirn verraten.

Der neue elektrische VW-Bus ID-Buzz. Foto: Volkswagen

Nvidia hat den Schlüssel für autonome Autos – und die EU schläft

Rechenkraft und KI der kalifornischen Steuerplattform „Drive PX“ sind derzeit unschlagbar – ein Kommentar Las Vegas, 15. Januar 2018. Auf der jüngsten „Consumer Electronics Show“ (CES) in Las Vegas hat der Chipkonzern „Nvidia“ eindrucksvoll demonstriert, dass ohne seine Superchips in Zukunft kaum ein Auto autonom fahren wird: Die gigantischen Rechenleistung und die eingebaute künstliche Intelligenz (KI) der Nvidia-Plattform „Drive PX“ ist der Konkurrenz weit voraus.