Alle Artikel mit dem Schlagwort: Auto

Warnhinweise wie zum Beispiel beim Einparken sollen den Fahrer von den Bosch-3D-Bildschirmen aus entgegenspringen, um schneller wahrgenommen zu werden. Abb.: Bosch

Bosch setzt auf 3D-Bildschirme fürs Auto

Displays sollen für mehr Sicherheit und schnellere Reaktionen sorgen Hildesheim, 12. August 2019. Künftig werden 3D-Bildschirme Autofahrer schneller und intuitiver vor Gefahren warnen und auf Verkehrsprobleme hinweisen. Davon geht zumindest der deutsche Elektronik-Konzern und Automobilzulieferer Bosch aus, der solche Displays nun vorgestellt hat.

Ein Waymo-Testfahrzeug auf Google-Basis bei einer autonomen testfahrt in den USA. Foto: Waymo

Erste fahrerlose Autos auf öffentlichen Straßen in den USA

Google-Ableger Waymo will autonom fahrende Taxis etablieren Chandler, 17. November 2017. Google macht ernst und bringt durch sein Spin-off „Waymo“ die ersten fahrerlosen Autos in den öffentlichen Verkehr. In einem 1000 Quadratmeilen großem Gebiet in Chandler, Arizona, fahren diese autonomen Autos ohne Fahrer auf öffentlichen Straßen. Waymo möchte damit Taxidienste anbieten und wirbt mit den geringen Kosten. Die Fahrtkosten für solch eine fahrerlose Taxifahrt sollen bei weniger als einem Drittel der Kosten für eine übliche Taxifahrt liegen.

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Fahrzeugfirmen aus Japan und Sachsen fusionieren

Dresden/Chemnitz, 16. September 2016. Das japanische Fahrzeug-Unternehmen Nabtesco Automotive und der Chemnitzer Automobilzulieferer ITG fusionieren. Das hat das sächsische Wirtschaftsministerium angekündigt. „Durch das Zusammengehen von Nabtesco mit der ITG Serienfertigung und ITG Kompressoren können zwei KMU in eine sicherere unternehmerische Zukunft geleitet werden, mit der Chance zu wachsen und neue Märkte zu erschließen“, kommentierte Wirtshafts-Staatssekretär Hartmut Mangold. „Für Nabtesco entsteht die Möglichkeit, seine Produktpalette durch die sächsische Kompressorentechnologie zu erweitern.“

Hat eigentlich Soziologie studiert, leitet jetzt aber ein Unternehmen voller Ingenieure: Geschäftsführerin Mandy Schipke erzählt auf der Messe "Karrierestart", wie das Dresdner Technologie-Startup "NOVUM" innerhalb eines Jahres nach der Gründung rentabel wurde. Foto: NOVUM

Lebensverlängernder Autopilot für Brennstoffzellen

Junges Unternehmen NOVUM aus Dresden entwickelt Diagnose-Wechselrichter, der drohende Ausfälle in Mini-Kraftwerken verhindern soll Dresden, 19. Januar 2016. Damit Brennstoffzellen länger funktionieren und auch im laufenden Betrieb preiswerter werden, hat das junge Ingenieurunternehmen „NOVUM engineerING“ aus Dresden einen neuartigen Diagnose-Wechselrichter entwickelt. Dieses Gerät könne die Lebensdauer solcher Mini-Kraftwerke erheblich verlängern, sagte NOVUM-Geschäftsführerin Mandy Schipke heute in Dresden. In 80 Prozent der Problemfälle sei der eingebaute „Autopilot“ imstande, sich anbahnenden Fehlfunktionen und Systemausfällen gegenzusteuern, bevor die ganze Brennstoffzelle kaputt gehe, betonte sie. Dadurch könne oftmals der teure Besuch von Servicetechnikern eingespart werden.

Der Nachbau des allerersten Autos von August Horch, der Horch Tonneau von 1904, begrüßt seit wenigen Tagen die Besucher im Museum. Foto: Peter Weckbrodt

Horch-Museum in Zwickau: Automobiler Luxus

Oigers Wochenendtipp führt in eine Autozeit, in der Software-Schummelei noch keine Rolle spielte Zwickau, 14. November 2015. Qualität, Luxus und unübertroffener Eleganz werden wir begegnen, wenn wir dem August-Horch-Museum in Zwickau einen Besuch abstatten. Auf rund 3000 Quadratmetern Fläche findet hier der legendäre Automobilfabrikant August Horch (1868-1951) seine Würdigung. Und wir werden mit über 100 Jahren Zwickauer Automobilbau durch den Anblick von geradezu berauschend schönen Sachzeugen vertraut bemacht.

Keine Hand mehr am Steuer: Mit der neuen Autopilot-Funktion soll der Elektro-Sportwagen die meisten Manöver ohne Zutun des Fahrers erledigen können. Abb.: Tesla

Tesla führt Autopilot per Software ein

Elektro-Sportwagen bekommt Vorstufe zum autonomen Fahren Palo Alto, 4. November 2015. Das autonome Auto, das ohne Eingriff eines menschlichen Fahrers sein Ziel erreicht, rückt immer mehr in eine greifbare Zukunft. So hat Tesla nun begonnen, seine Elektro-Sportwagen per Software-Aktualisierung mit einem Autopiloten aufzurüsten. Der kann die Elektroautos laut Tesla-Angaben zum Beispiel in einer Fahrspur halten, die Spur automatisch wechseln, wenn der Fahrer den Blinker betätigt, und den Zielort selbstständig nach freien Parkplätzen suchen und autonom einparken. „Zwar wird es bis zu wirklich fahrerlosen Automobilen noch ein paar Jahre dauern“, räumt das US-Unternehmen ein. „Aber der Tesla-Autopilot ähnelt bereits heute dem System, das Piloten auf ruhigen Streckenflügen verwenden.“

Der 105 Jahre alte Elektro-Oldtimer Baker Electric W Runabout kam seinerzeit schon auf 160 Kilometer Reichweite - auch heute schaffen nur wenige Serien-Elektroautos mehr. Heute kam er für das Verkehrsmuseum Dresden per Luftpost auf dem Flughafen Dresden an. Foto: Peter Weckbrodt

Wie das Automobil Deutschland veränderte

Neue Dauerausstellung „Vorfahrt“ im Verkehrsmuseum fokussiert sich auf gesellschaftlichen Wandel durch das Auto Dresden, 9. Juli 2015. Es muss wohl ein gleichermaßen faszinierender wie erschreckender Anblick für die Zeitgenossen Ende des 19. Jahrhunderts gewesen sein, als die ersten Automobile über die Straßen zu knattern begann: Laut, prächtig, schneller als jede Kutsche – Boten einer neuen Zeit, in der dem menschlichen Erfindungsgeist nichts mehr unerreichbar schien. Am Himmel tauchten die ersten Zeppeline auf, die deutsche Wirtschaft boomte wieder nach dem großen Gründerkrach. Allerdings waren es zuerst nur die Superreichen, die sich ein Automobil leisten konnten. Erst zwei Kriege später sollte das Auto zum Statussymbol (fast) aller Deutschen werden. Schau hat Zeug zum Publikumsmagneten Dieses Statussymbol das forderte „Vorfahrt“ ein – und so hat auch das Verkehrsmuseum Dresden seine neue Dauerausstellung genannt, die am 11. Juli 2015 offiziell eröffnet wird. Eine Million Euro hat das Museum in die Schau gesteckt, die nicht nur einfach motorisierte Gefährte aneinanderreiht, sondern vor allem „erzählt, wie diese die Gesellschaft verändert und das Leben beeinflusst haben“, wie es Museumsdirektor Joachim Breuninger formuliert. …

Der Dampfwagen Nr. 1 von Schmiedemeister Adolf Schöche im Verkehrsmuseum Dresden. Foto: Peter Weckbrodt

Das erste Dresdner Auto fuhr mit Dampf

Schmied Schöche baute 1895 den Dampfwagen Nr. 1 Dresden, 18. Juni 2015. Ein Dampfwagen war das erste Auto, das ab 1895 im Königreich Sachsen fuhr. Den Dampfwagen Nr. 1 von Schmiedemeister Adolf Schöche aus dessen Erster Dresdner Velociped-Fabrik in der Neustadt können Besucher ab dem 11. Juli in der neuen Dauerausstellung „Vorfahrt“ im Verkehrsmuseum Dresden bestaunen.

Die Suragus-Prüfanlagen verwenden Wirbelströme, um die Qualität von Karbon-Bauteile in Sekundenbruchteilen zu testen. Foto: Heiko Weckbrodt

Leichtbau-Boom beflügelt Dresdner Karbon-Prüfexperten

Fraunhofer-Ausgründung „Suragus“ sorgt für Qualität in Kohlenstoff-Autos und -Flugzeugen Dresden, 7. Mai 2015. Die wachsende Nachfrage für Karbon und andere Leichtbau-Materialen im Automobil- und Flugzeugbau sorgt bei der Werkstoff-Prüffirma „Suragus“ in Dresden wachsende Nachfrage. Die Fraunhofer-Ausgründung hat ein spezielles Hochfrequenz-Wirbelstrom-Verfahren entwickelt, das die Qualität von Bauteilen aus Kohlenstoff-Verbundwerkstoffen, Nanoröhrchen und anderen Hightech-Werkstoffen mit hoher Geschwindigkeit testen kann. Die Resonanz – insbesondere auch internationaler – Kunden darauf sei sehr groß, sagte Suragus-Chef Marcus Kleine.

Autosensorfabrik „Jade“ geht in Dresden an den Start

Dresden, 23. März 2015: In Dresden hat heute ein neuer Sensor-Hersteller offiziell seine Fertigungsstätte eröffnet: Die “Jade Sensortechnik GmbH” wird künftig im Dresdner Norden Drucksensoren für Automobile fertigen und wird mittelfristig rund 50 Mitarbeiter anheuern. Jade ist ein Gemeinschafts-Unternehmen (Joint Venture) der Dresdner Sensorfirma „Intelligente Sensorsysteme Dresden“ (i2s) und der japanischen „Nagano Keiki“. Beide Partner wollen etwa zehn Millionen Euro in das neue Unternehmen investieren.

Schnappschuss von einem Google-Streetview-Auto in der Nähe des Hauptbahnhofs Dresden. Foto: Ronny Siegel

Kamera-Autos von Google fotografieren Dresdens Straßen

Dresden, 7. Januar 2015: Seit einiger Zeit sind wieder jene Autos mit den komischen Pilzen auf dem Dach in Dresden und weiteren deutschen Städten unterwegs, die vor ein paar Jahren für großen Streit gesorgt hatten: Google lässt mit seinen Fahrzeugen derzeit neuere Fotos für sein „Streetview“-Projekt schießen. Gesichtet wurden die Google-Autos mit den auffälligen Kamera-Aufbauten zuletzt unter anderem in Strehlen und in Hauptbahnhof-Nähe.

41 Prozent aller jungen Autofahrer schreiben oder lesen Handy-Nachrichten am Steuer. Die Folge: das Blickfeld verengt sich, die komplexe Übersicht für das Verkehrsgeschehen verringert sich. Foto (gestellt): Heiko Weckbrodt

Fast jeder zweite junge Autofahrer simst am Steuer

Saarbrücken, 1. September 2014: Obwohl streng verboten und wirklich gefährlich, wie zahlreiche Unfälle schon gezeigt haben, lesen oder schreiben 15 Prozent aller Autofahrer wenigstens gelegentlich Textnachrichten mit dem Handy am Steuer. Das hat eine „Forsa“-Umfrage für die „CosmosDirekt“-Versicherung gezeigt. Besonders leichtsinnig sind demnach junge Fahrer: Unter den 18- bis 29-Jährigen simsen sogar 41 Prozent während der Fahrt.

Jeder Dritte liebäugelt mit Roboterauto

Berlin, 7. Januar 2014: Mehr als jeder dritte Deutsche kann sich die Anschaffung eines selbstfahrendes Autos, wie es beispielsweise der Internetkonzern „Google“ propagiert, vorstellen. Das ergab eine „Aris“-Umfrage unter 1008 Bundesbürgern ab 14 Jahren. Besonders die Jüngeren stehen der Idee, die Hände vom Steuer zu lassen und den Autocomputern die Lenkung zu überlassen, aufgeschlossen gegenüber: In der Altersgruppe unter 30 Jahren befürworten 41 Prozent die Roboterautos.

Das iPhone 5s im Griff

Neue Autohalterung von Garmin im Test Wegen der Unsitte von Apple, nicht die Form seiner iPhones ständig zu ändern, sondern auch SIM-Kartengröße und Stromanschlüsse, will ein Modellwechsel wohlbedacht sein – vor allem mit Blick auf zuvor gekauftes Zubehör wie etwa Autohalterungen, die dadurch wertlos werden können. Deshalb hat der Navigations-App-Anbieter Garmin (das frühere Navigon) nun neue Halterungen fürs Auto vorgestellt, die sich modular an die Smartphone-Größe anpassen lassen. Im Oiger-Test haben wir die Aktiv-Variante für das neue iPhones 5s  (und iPhone 5) unter die Lupe genommen.