Alle Artikel mit dem Schlagwort: Prognose

So stellt sich das US-Unternehmen Zunum seine künftige Modellpalette elektrischer Flugzeuge vor. Vislualisierung: Zunum

IDTechEx: Flugtaxi-Entwickler sollten vor dem Abheben erst mal gehen lernen

Analysten sehen gute Marktchancen für Mini-Senkrechtstarter – aber zunächst lange Durststrecken Cambridge, 5. August 2019. Elektrische Senkrechtstarter-Flugtaxis haben gute Marktchancen. Aber bis sie wirklich massenhaft durch die Städte fliegen, sind noch viele technische und rechtliche Probleme zu lösen. Das hat das britische Marktforschungs-Unternehmen „IDTechEx“ aus Cambridge eingeschätzt.

Die informationstechnologischen und Telekommunikations-Unternehmen (ITK) in Deutschland wachsen gehen den Trend. Grafik: Bitkom

Deutsche IT-Branche schafft 42.000 neue Jobs

Softwareschmieden und IT-Dienstleister wachsen gegen den Trend Berlin, 31. Juli 2019. Die informationstechnologischen und Telekommunikations-Unternehmen (oft als „ITK“ abgekürzt) in Deutschland wachsen weiter gegen den allgemeinen Trend. Während sich in der Gesamtwirtschaft die Abschwung-Vorboten häufen, legen die deutschen Informationstechnik-Firmen, Softwareschmieden, IT-Dienstleister und Kommunikations-Unternehmen zu: Der Umsatz legt in diesem Jahr voraussichtlich um zwei Prozent auf 170,3 Milliarden Euro zu. Außerdem werden wahrscheinlich 42.000 neue Jobs entstehen, so dass dieser Sektor Ende 2019 etwa 1,19 Millionen Menschen beschäftigen wird. Das geht aus Umfragen und Erhebungen des deutschen Digitalwirtschafts-Verbandes „Bitkom“ aus Berlin hervor.

Das niedreländische Elektroauto "Lightyear One" - hier ein Prototyp - ist mit Solarzellen überzogen. Die damit gewonnen Energie soll die Batterie nachladen und für 735 Kilometer Reichweite sorgen. Das E-Auto soll ab 2021 verfügbar sein. IDTechEx-Analysten gehen davon, dass solche Konzepte das dünne Ladesäulennetz in Europa ausgleichen können. Foto: Lightyear

„IDTechEx“: 2025 kommt Durchbruch für Elektroautos

Großstädte sind womöglich bereits 2035 rein elektrisch Cambridge, 19. Juli 2019. Das Jahr 2025 wird eine Wende für die Elektromobilität bringen. Davon ist der Industrieanalyst Dr. Peter Harrop vom britischen Marktforschungs-Unternehmen „IDTEchEx“ aus Cambridge überzeugt. Womöglich könnten strengere Emissionsgesetze und City-Maut-Systeme sogar dazu führen, dass in den großen Städten bereits im Jahr 2035 rein elektrisch gefahren wird.

Die ifo-Konjunkturprognose-für Ostdeutschland und Sachsen für 2019 und 2020 8Stand: Sommer 2019). Grafik: Ifo Dresden

Konjunkturdämpfer: Sachsens Industrie schrumpft

Ifo Dresden korrigiert Wachstumsprognose herunter Dresden, 27. Juni 2019. Die lange Wachstumsphase ist vorerst vorbei: Die strauchelnde Weltkonjunktur wirkt sich auch in Sachsen aus. Daher haben die Dresdner Ökonomen des Ifo-Instituts heute ihre Wachstumsprognosen deutlich heruntergeschraubt. Statt um 1,2 Prozent, wie noch vor einem halben Jahr erwartet, wird die Wirtschaft im Freistaat demnach im Jahr 2019 wahrscheinlich nur um 0,7 Prozent wachsen. Für die Industrie als Rückgrat der sächsischen Wirtschaft erwarten die Volkswirte sogar einen Rückgang um 1,2 Prozent. Erst 2020 sei wieder mit einer Erholung zu rechnen.

Ein Spekrometer auf kleinstem Raum: Dieser flexible organische Sensor des Institut für Angewandte Photophysik (IAPP) der TU Dresden kann mit Nah-Infrarotstrahlen Proben berühungslos analysieren. Diese Technologie wollen die Physiker nun für elektronische Wundpflaster nutzen. Foto: Siegmund / IAPP

Wachstum im Sensor-Geschäft erwartet

„IC Insights: Weltmarkt legt bis 2023 um 43 Prozent zu Scottsdale, 31. Mai 2019. Der weltweite Markt für Sensoren und Aktuatoren kennt seit Jahren nur einen Trend: nach oben. Und auch in diesem Jahr ist weiteres Umsatzwachstum um 4,8 Prozent zu erwarten, wenn auch etwas abgeschwächt. Das haben die Spezialisten der Marktanalyse-Firma „IC Insights“ aus Scottsdale in den USA eingeschätzt.

Selbst in eher leichter Schutzkleidung ist es im Stahlwerk nicht gerade leicht, alles Gefahrenquellen im Auge und Ohr zu behalten. Der Cyberhelm soll die Arbeiter in solchen Fällen vor Risiken warnen. Foto: GesisSelbst in eher leichter Schutzkleidung ist es im Stahlwerk nicht gerade leicht, alles Gefahrenquellen im Auge und Ohr zu behalten. Der Cyberhelm soll die Arbeiter in solchen Fällen vor Risiken warnen. Foto: Gesis

Langer deutscher Aufschwung endet

Wirtschaftsweise senken Wachstumsprognose deutlich Berlin, 4. April 2019. Die seit der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/09 andauernde lange Konjunktur in Deutschland neigt sich dem Ende zu – das ist mittlerweile unübersehbar. Die deutschen Wirtschaftsweisen haben in ihrer neuen „Gemeinschaftsdiagnose“ heute auch ihre Wachstumsprognosen für die Wirtschaft deutlich heruntergeschraubt: Statt von knapp zwei Prozent Zuwachs, wie noch im Herbst 2018 angenommen, gehen sie für das Jahr 2019 nur noch von einem Wirtschaftswachstum in der Bundesrepublik um 0,8 Prozent aus. Für 2020 erwarten die Ökonomen dagegen wieder eine Erholung und halten an ihrer früheren 1,8-%-Prognose weiter fest.

Auch in der Raumfahrt setzen die ingenieure Aerogele ein. Hier im Bild zeigt der Physiker Peter Tsou vom "Jet Propulsion Laboratory" (JPL) einen Aerogelwürfel. Foto: NASA, JPL, Wikipedia. Public Domain

Starkes Marktwachstum für Aerogele erwartet

Umsatzverdoppelung auf 530 Millionen Dollar prognostiziert Cambridge, 25. November 2018. Der Markt für Aerolgele wird sich in den der kommenden Dekade mehr als verdoppeln. Das hat das Marktforschungs-Unternehmen „IDTEchEx“ aus Cambridge prognostiziert. Demnach könnten die Umsätze mit diesen hochporösen Materialien von derzeit rund 229 Millionen Dollar pro Jahr auf über 530 Millionen Dollar im Jahr 2029 steigern.

Eine ganz schnelle: Die 520er Chipfestplatte. Abb.: Intel

Markt für Flash-NAND-Speicher droht zu überhitzen

IC Insights: Speicher-Bedearf steigt schnell, doch Kapazitäten wachsen noch schneller Scottsville, 15. Juli 2018. USB-Sticks, Chip-Festplatten (SSDs) und ähnliche Geräte könnten bald billiger werden: Die führenden Hersteller von NAND-Flash-Speicher bauen nämlich derzeit starke Überkapazitäten für diese spezielle Chipart auf. Das hat das US-amerikanische Marktforschungsunternehmen „IC Insights“ aus Scottsdale eingeschätzt. Es drohe eine Überhitzung des Marktes. Gut für Verbraucher: Ein Überangebot geht meist einher mit fallenden Preisen.

Selbst im Sommer entsteht 99 % des Regens in unseren Breiten in Eiswolken - hier eine Archivaufnahme vom Elbufer in Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Deutscher Aufschwung flaut ab

Ifo-Institut korrigiert Prognose für Wirtschaftswachstum deutlich herunter München, 19. Juni 2018. Die deutsche Wirtschaft wächst weiter, aber nicht mehr so stark wie erwartet. Das geht aus einer aktualisierten Prognose des Wirtschaftsforschungs-Instituts Ifo aus München hervor. Die Volkswirte erwarten demnach für 2018, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP = Summe aller erwirtschafteten Waren und Leistungen) nur um 1,8 Prozent wächst statt um 2,6 Prozent, wie noch im Frühjahr vorhergesagt. Für 2019 korrigierten die Ökonomen ihre BIP-Zuwachsprognosen von 2,1 auf ebenfalls 1,8 Prozent herunter.

Das Wirtschaftswachstum (gemessen am BIP) von 2008 bis 2018 im Euroraum. Quellen: Europ. Statistisbehörde & Ifo

Wirtschaft der Eurozone wächst 2018 um 2,3 %

Institute ifo, KOF und Istat rechnen weiter mit robuster Konjunktur in Europa München/Zürich/Rom, 26. März 2018. Um 2,3 Prozent wird die Wirtschaft der Eurozone in diesem Jahr wachsen: Um 0,6 Prozent im ersten und zweiten Quartal 2018, im dritten Quartal dann um 0,5 Prozent. Das haben die Wirtschaftsforschungs-Institute Ifo München, KOF Zürich und Istat Rom in einer gemeinsamen Prognose vorhergesagt. Zum Vergleich: Für Deutschland erwarten die Forscher 2,6 % Wirtschaftswachstum im Jahr 2018. „Der Haupttreiber sind die Investitionen, die von niedrigen Zinsen und einer steigenden Kapazitätsauslastung profitieren“, heißt es in einer Mitteilung der drei Institute. “Dank einer dynamischen Weltwirtschaft und der damit einhergehenden hohen Exportnachfrage ist der Euroraum weiter auf Expansionskurs.”

Seit der Jahrtausendwende tritt der Aufholprozess ("Konvergenz" genannt) zwischen Ost und West weitgehend auf der Stelle. Vom langen Aufschwung seit der Wirtschaftskrise 2009/10 hat der Osten allerdings etwas stärker als der westen profitiert. Abb.: IWH

Osten hängt weiter am Bundestropf

Reformierter Länderfinanzausgleich ersetzt teilweise den Solipakt Ost Halle, 17. August 2017. Auch wenn der Solidarpakt 2019 ausgelaufen ist, wird der größte Teil der Zuweisungen vom Bund in den Osten der Republik fließen. Das hat das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) berechnet. Als Ersatz für den Solidarpakt wird der reformierte Länderfinanzausgleich den sogenannten „Aufbau Ost“ ab 2020 mitfinanzieren. Hauptgrund: Die Produktivitätslücke zwischen Ost und West bleibt auf absehbare Zeit groß.

Die Datenbrille für den Industrieeinsatz. Foto: Westsächsische Hochschule Zwickau

Prognose: Umsatz mit Virtuellen Realitäten verzehnfacht sich

Bis 2027 wächst Markt für VR und AR auf 37 Milliarden Dollar Cambridge, 25. Mai 2017. Anbieter von Computerbrillen und ähnlicher Technik für „Virtuelle Realitäten“ (VR) und „Erweiterte Realitäten“ (AR) werden in diesem Jahr weltweit rund 3,4 Milliarden Dollar (drei Milliarden Euro) umsetzen. Und bis 2027 wird sich dieser Markt für VR- und AR-Lösungen auf dann etwa 37 Milliarden Dollar (33 Milliarden Euro) verzehnfachen. Das haben die Analysten des Marktforschungs-Unternehmens „IDTechEx“ aus Cambridge prognostiziert.

Der Energiesektor von Siemens konnte erst kürzlich wieder Großaufträge in Ägypten und in Belgien an Land ziehen - hier ein Blick in die Turbinenmontage im Berliner Siemens-Werk. Das IfW rechnet damit, dass sich das Wirtschaftswachstum in Deutschland noch beschleunigen wird. Foto: Siemens

Aufschwung in Deutschland setzt sich fort

Wirtschaftsinstitute rechnen weiter mit moderatem Wachstum Halle/Berlin, 12. April 2017. Der moderate Wirtschaftsaufschwung in Deutschland wird sich 2017 fortsetzen – und damit zum fünften Jahr in Folge. Davon gehen die Wirtschaftsforschungs-Institute DIW Berlin, das ifo Institut, das IfW, das IWH und das RWI in ihrer heute veröffentlichten Gemeinschaftsprognose aus.