Alle Artikel mit dem Schlagwort: Prognose

Redox-Flussbatterie-Technikum im Fraunhofer ICT. In den Tanks sind die Elektrolyte gebunkert. Foto: Fraunhofer ICT

Markt für Flussbatterien wächst

IDTechEx rechnet mit 30 % Umsatzplus pro Jahr für Redox-Flow-Batterien Cambridge, 29. März 2020. Der Bedarf an großen Flüssigbatterien wird wegen des Kohleausstiegs und der Hinwendung zu Solar- und Windstrom in mehreren Ländern demnächst spürbar steigen. Das hat das englische Marktforschungs-Unternehmen „IDTechEx“ aus Cambridge in seiner Analyse „Redox Flow Batteries 2020-2030: Forecasts, Challenges, Opportunities“ eingeschätzt. Demnach wächst der Markt für „Redox-Flow-Batterien“ (RFB), wie diese Akkus im Englischen genannt werden, in nächster Zeit um 30 Prozent pro Jahr.

ifo-Präsident Clemens Fuest. Foto: Heiko weckbrodt

Ifo: Corona kostet bis zu 1,8 Millionen Jobs

Deutschland könnte über 20 Prozent seiner Wirtschaftskraft verlieren München, 23. März 2020. Die Corona-Krise kann Deutschland bis zu ein Fünftel seiner Wirtschaftsleistung und bis zu 1,8 Millionen Arbeitsplätze kosten. Das hat Präsident Clemens Fuest vom Münchner Wirtschaftsforschungs-Institut Ifo mitgeteilt. „Die Kosten werden voraussichtlich alles übersteigen, was aus Wirtschaftskrisen oder Naturkatastrophen der letzten Jahrzehnte in Deutschland bekannt ist“, schätzt er ein.

Zeiss arbeitet auch an Mikroelektronik-Zukunftstechnologien - hier eine EUV-Lithographie-Optik. Foto: Zeiss

Halbleiter-Branche kurbelt Forschung wieder an

Prognose: Weltweite FuE-Ausgaben in der Mikroelektronik steigen künftig um 4,4 Prozent pro Jahr. Scottsdale, 3. März 2020. Wegen wachsender technologischer Herausforderungen wird die Halbleiter-Branche in den nächsten Jahren deutlich mehr in Forschung und Entwicklung (FuE) investieren als zuletzt üblich. Das hat das Marktforschungs-Unternehmen „IC Insight“ aus Scottsdale in den USA prognostiziert. Demnach werden die FuE-Ausgaben der Mikroelektronik-Unternehmen weltweit um durchschnittlich 4,4 Prozent pro Jahr zulegen. Zum Vergleich: In den Jahren 2014 bis 2019 stiegen die Forschungsausgaben im Schnitt nur um 3,9 Prozent pro Jahr.

In modernen Autos verbauen die Hersteller immer mehr Elektronik - und davon profitieren auch wichtige Chipproduzenten wie die Infineon-Fabriken in Dresden. Foto: Infineon

Speicher- und Auto-Chips sind 2020 besonders gefragt

IC Insights geht insgesamt von 8 % Wachstum in der Mikroelektronik weltweit aus Scottsdale, 27. Januar 2020. Auto- und Speicher-Chips beflügeln 2020 und in den Folgejahren den Mikroelektronik-Weltmarkt besonders stark. Das hat das US-amerikanische Analyseunternehmen „IC Insights“ prognostiziert. Insgesamt rechnen die Marktforscher aus Scottsdale in diesem Jahr mit rund acht Prozent Zuwachs in der globalen Halbleiterbranche.

Mitteldeutsche Industriebetriebe beschäftigen 1 Million Menschen im ländlichen Raum. Doch die Infrastruktur dort ist immer noch unterentwickelt, kritisiert der VDMA Ost. Foto: VDMA Ost

Ostdeutsche Maschinenbauer stoppen Abschwung

Leipzig, 22. Januar 2020. Obwohl die weltwirtschaftliche Lage weiter angespannt ist, hat sich der Abschwung im ostdeutschen Maschinenbau zuletzt nicht mehr fortgesetzt. Das hat der Landesverbandes Ost des „Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau“ (VDMA) in Leipzig mitgeteilt. Er beruft sich dabei auf eine aktuelle Mitgliederumfrage.

Wo ist der Platz des Menschen in der hochautomatisierten Elektroauto-Produktion? Hier ein Blick in die Montage des neuen ID-Stromers im Werk Zwickau von Volkswagen Sachsen. Foto: Oliver Killig für VW Sachsen

Sachsens Wirtschaft tritt auf der Stelle

Ifo-Forscher haben Abschwung zwar abgesagt – aber vor allem in der sächsischen Autoindustrie wittern sie elektrische Risiken. Dresden, 18. Dezember 2019. Ifo Dresden hat die Rezession für Sachsen abgesagt: Ganz so schlimm wie erwartet werde die wirtschaftliche Abschwächung im Freistaat wohl doch nicht ausfallen, informierte der Konjunkturexperte Joachim Ragnitz von der Dresdner Niederlassung des Wirtschaftsforschungs-Instituts Ifo. „Die Risiken aber bleiben“, warnte er heute in Dresden. Speziell die Industrie als Rückgrat der sächsischen Wirtschaft schwächele spürbar.

Die Ökonomen haben ihre Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft weiter herunterkorrigiert. Grafik: Heiko Weckbrodt

Deutscher Aufschwung versiegt

Wirtschaftsweise senken Wachstumsprognose auf 0,5 Prozent Berlin, 2. Oktober 2019. Die deutschen Chefökonomen rechnen damit, dass die Konjunktur in der Bundesrepublik weiter abflaut: Sie haben ihre Gemeinschaftsprognose für das deutsche Wirtschaftswachstum in diesem Jahr von 0,8 auf 0,5 Prozent abgesenkt. Für 2020 senkten sie ihre Prognose von 1,8 auf 1,1 Prozent. Das haben die beteiligten Institute Ifo, Diw, IfW, IWH und RWI heute mitgeteilt.

Autos brauchen Augen: Bildsensor-Markt wächst weiter

IC Insights rechnet trotz Handelskrieg mit 15,5 Milliarden Dollar Rekordumsatz für die Bildsensor-Industrie Scottsdale, 30. August 2019. Bildsensoren bleiben ein Wachstumsmarkt: Trotz des Handeslkrieges zwischen den USA und China und der herandämmernden weltweiten Rezession werden die Umsätze mit diesen Sensoren in diesem Jahr um neun Prozent auf ein Allzeithoch von 15,5 Milliarden Dollar (14 Milliarden Euro) steigen, haben die Marktforscher von „IC Insights“ aus Scottsdale in den USA prognostiziert.

So stellt sich das US-Unternehmen Zunum seine künftige Modellpalette elektrischer Flugzeuge vor. Vislualisierung: Zunum

IDTechEx: Flugtaxi-Entwickler sollten vor dem Abheben erst mal gehen lernen

Analysten sehen gute Marktchancen für Mini-Senkrechtstarter – aber zunächst lange Durststrecken Cambridge, 5. August 2019. Elektrische Senkrechtstarter-Flugtaxis haben gute Marktchancen. Aber bis sie wirklich massenhaft durch die Städte fliegen, sind noch viele technische und rechtliche Probleme zu lösen. Das hat das britische Marktforschungs-Unternehmen „IDTechEx“ aus Cambridge eingeschätzt.

Die informationstechnologischen und Telekommunikations-Unternehmen (ITK) in Deutschland wachsen gehen den Trend. Grafik: Bitkom

Deutsche IT-Branche schafft 42.000 neue Jobs

Softwareschmieden und IT-Dienstleister wachsen gegen den Trend Berlin, 31. Juli 2019. Die informationstechnologischen und Telekommunikations-Unternehmen (oft als „ITK“ abgekürzt) in Deutschland wachsen weiter gegen den allgemeinen Trend. Während sich in der Gesamtwirtschaft die Abschwung-Vorboten häufen, legen die deutschen Informationstechnik-Firmen, Softwareschmieden, IT-Dienstleister und Kommunikations-Unternehmen zu: Der Umsatz legt in diesem Jahr voraussichtlich um zwei Prozent auf 170,3 Milliarden Euro zu. Außerdem werden wahrscheinlich 42.000 neue Jobs entstehen, so dass dieser Sektor Ende 2019 etwa 1,19 Millionen Menschen beschäftigen wird. Das geht aus Umfragen und Erhebungen des deutschen Digitalwirtschafts-Verbandes „Bitkom“ aus Berlin hervor.

Das niedreländische Elektroauto "Lightyear One" - hier ein Prototyp - ist mit Solarzellen überzogen. Die damit gewonnen Energie soll die Batterie nachladen und für 735 Kilometer Reichweite sorgen. Das E-Auto soll ab 2021 verfügbar sein. IDTechEx-Analysten gehen davon, dass solche Konzepte das dünne Ladesäulennetz in Europa ausgleichen können. Foto: Lightyear

„IDTechEx“: 2025 kommt Durchbruch für Elektroautos

Großstädte sind womöglich bereits 2035 rein elektrisch Cambridge, 19. Juli 2019. Das Jahr 2025 wird eine Wende für die Elektromobilität bringen. Davon ist der Industrieanalyst Dr. Peter Harrop vom britischen Marktforschungs-Unternehmen „IDTEchEx“ aus Cambridge überzeugt. Womöglich könnten strengere Emissionsgesetze und City-Maut-Systeme sogar dazu führen, dass in den großen Städten bereits im Jahr 2035 rein elektrisch gefahren wird.

Die ifo-Konjunkturprognose-für Ostdeutschland und Sachsen für 2019 und 2020 8Stand: Sommer 2019). Grafik: Ifo Dresden

Konjunkturdämpfer: Sachsens Industrie schrumpft

Ifo Dresden korrigiert Wachstumsprognose herunter Dresden, 27. Juni 2019. Die lange Wachstumsphase ist vorerst vorbei: Die strauchelnde Weltkonjunktur wirkt sich auch in Sachsen aus. Daher haben die Dresdner Ökonomen des Ifo-Instituts heute ihre Wachstumsprognosen deutlich heruntergeschraubt. Statt um 1,2 Prozent, wie noch vor einem halben Jahr erwartet, wird die Wirtschaft im Freistaat demnach im Jahr 2019 wahrscheinlich nur um 0,7 Prozent wachsen. Für die Industrie als Rückgrat der sächsischen Wirtschaft erwarten die Volkswirte sogar einen Rückgang um 1,2 Prozent. Erst 2020 sei wieder mit einer Erholung zu rechnen.