Alle Artikel mit dem Schlagwort: Lieferkette

Ein Gittertank (englisch: Intermediate Bulk Container = IBC) mit nachgerüstetem "Smart Cap", der Sensordaten vom Container sammelt und weiterfunkt. Foto: Packwise

Millionenzuschuss für „Internet der Dinge“-Firma Packwise Dresden

Technologiegründerfonds Sachsen, Hüttenes hoch drei und Golzern Holding investieren in sächsische Lösungen für die digitale Lieferkette Dresden/Leipzig, 29. März 2021. Die auf digitale Transportbehälter-Nachverfolgung spezialisierte Technologiefirma „Packwise“ aus Dresden sammelt weitere Millioneninvestitionen von Risikokapitalisten ein. Mit dem Geld wollen die Gründer ihre Softwareplattform ausbauen, neue Jobs schaffen, ihre Marktposition in Europa ausbauen und die Expansion nach Nordamerika vorbereiten. Das geht aus Mitteilungen von Packwise und des Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) hervor.

Prof. Gabriel Felbermayr, Ifo-Zentrum für Außenwirtschaft. Foto: Ifo

IfW: De-Globalisierung würde Deutschland hart treffen

Felbermayr: Wirtschaft sollte lieber mehr Lieferquellen auftun statt wieder alles selbst produzieren zu wollen Kiel, 2. Februar 2021. Eine protektionistische Politik, die darauf zielt, Wertschöpfungsketten zurückzuverlagern und eine Regionalwirtschaft zu etablieren, würde zu erheblichen Wohlstandsverlusten für Deutschland und die Deutschen führen. Das schätzt das Institut für Weltwirtschaft (IfW) aus Kiel in einer Studie ein. Demnach würde das Realeinkommen in der Bundesrepublik durch solch einen Kurs jährlich um 3,3 Prozent schrumpfen. Wenn die betroffenen Zulieferländer Gegenmaßnahmen ergreifen, was zu erwarten sei, müsse sogar mit einem Rückgang um 6,9 Prozent gerechnet werden.

Die Digitalisierung wird die Wirtschafts grundlegend umkrempeln. Und der 5G-Funk kann in häfen wie Fabriken Maschinen, Laster, Roboter, Container und dergleichen so miteinander vernetzen, dass diese am effektivsten zueinander kommen. Visualisierung: Deutsche Telekom

Marathon-Denker sollen in Dresden verseuchte Lieferketten stabilisieren

Smart Systems Hub Dresden ruft Kreative zum digitalen „Thin[gk]athon“ gegen Corona auf. Dresden, 27. März 2020. Um Corona-gestörte Lieferketten in der sächsischen Wirtschaft wieder zu stabilisieren, hat das Dresdner Netzwerk „Smart Systems Hub“ kurzfristig einen „Thin[gk]athon“ ab 1. April 2020 einberufen. Für diesen Denk-Marathon wollen die Organisatoren rund 40 Programmierer, Ideengeber, Wirtschaftsprofis, Hacker, Hightech-Heimarbeiter und andere Experten per Internet zu einer Art virtuellem Forschungslabor unter dem Motto „Supply Chain Management in Zeiten von Corona“ vernetzen.

Analysten: Festplattenindustrie muss in mehr Länder investieren

El Segundo, 7.12.2011: Nach der Hochwasserkatastrophe in Thailand und dem Reaktorunglück in Japan, die mehrere Festplatten-Fabriken lahmgelegt und den weltweit größten NAND-Speicher-Hersteller Toshiba empfindlich getroffen hatten, ist in der globalen Hightech-Industrie eine heftige Diskussion über die Verletzlichkeit ihrer Zulieferketten entbrannt. Die Marktanalysten von “iSuppli” im kalifornischen El Segundo haben nun der Festplattenbranche geraten, “geographisch verteilte Redundanzen” in ihre Lieferketten einzubauen, sprich: Auch in anderen Ländern außer Thailand Festplattenwerke zu bauen, um sich gegen Naturkatastrophen unempfindlicher zu machen.